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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Makrelen = Unkraut ?

  • alfnie
  • 6. September 2017 um 11:34
  • alfnie
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    • 6. September 2017 um 11:34
    • #1

    https://fiskeribladet.no/nyheter/?artikkel=55202

    Laut dem Artikel haben sich die Makrelenbestände trotz enormer
    Fangquoten und Fänge geradezu explosiv entwickelt. Sogar bei
    Jan Mayen und Spitzbergen finden sich jetzt Makrelen, auch ganz
    oben im Varangerfjord und ganze marine Öko-Systeme verändern
    sich. Dabei " verbuttet " die Makrele sozusagen wie die sogenannten
    " tusenbrødre " und brauchen auch immer länger, um fett zu werden.

    Norwegens Fischer empfehlen ( wohl nicht so ganz selbstlos)
    die Fangquoten drastisch zu erhöhen.

    Da bin ich auch sehr für *rolleyes* weil einige meiner liebsten MeFo-Stellen,
    wo ich sonst sogar mitten im wärmsten Sommer MeFo's auf
    " Bestellung " abholen konnte, total von Makrelen dominiert
    werden. Fangfrisch in Butter gebratene Makrelen-Filets sind
    zwar NamNam, aber nach der siebenhundertundzwölften Makrele
    hätte ich auch gern mal wieder eine MeFo

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

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    puffin
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    • 6. September 2017 um 11:40
    • #2

    Ja, frisch gebraten ist schon legger und in der Soljanka mach sie sich auch gut!LC:) Aber eben nicht jeden Tag!

    Letztes Jahr auf Averoy war es auch schon schwer, an den Getigerten vorbei zu angeln.

    Gruß Torsten

    https://wicked-horizon.com/

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    • 6. September 2017 um 11:58
    • #3

    Na da hätte ich doch eine ( lustig gemeint bevor es hier gleich hagelt ) tolle Idee.
    Die Angler dürfen vom nächsten Jahr zu den 20 Kilogramm Fischfilet ( alles bis auf Makrele ) noch je 10 Kilogramm Makrele mitnehmen.
    Eure Ausführungen, dass die Makrele fangfrisch gebraten am besten schmeckt stimmt ganz bestimmt aber nach Hause gebracht um sie dann später in den Rauch zu hängen
    oder auch gegrillt aus einem Steinofen, schmecken die Mini-Tune noch ganz ordentlich.

    Gruß

    Werner

    Norwegen- Du bist so unfassbar schön und Dein Volk unglaublich symphatisch. Danke, dass man daran teilhaben darf.

  • elbeangler67
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    • 6. September 2017 um 12:20
    • #4

    Ich hatte mir für dieses Jahr vorgenommen, keine Makrelen zu angeln, außer als Köder.
    Aus 2 Gründen gelang das nicht
    1. mein Schwager wollte unbedingt Makrelen und wir haben uns ein Boot geteilt
    2. Die Viecher machen an der Angel Spaß

    Ich habe dann doch Welche zu räuchern mitgenommen. Diesmal hatte ich Gott sei Dank die Wahl, zwischen Leng, Schellfisch, Dorsch, anders als in den letzten 3 Jahren, wo ich fast ausschließlich Makrelen hatte und das nicht so lustig fand:biglaugh:.
    Offensichtlich hatten wir aber einen jungen Jahrgang oder einen besonders kleinen Stamm vor Ort und zum räuchern eignen sich ja nur größere, fettere Fische. Viele durften weiter wachsen.
    Im Froster habe ich beim aufräumen eine Packung Makrelenfilets gefunden, vakuumiert und von 2015.
    Aufgetaut und in der Pfanne gebraten, Stampf dazu waren auch noch lecker. Jetzt ist aber nur noch frischer Fisch in der Truhe:biglaugh:

    Viele Grüße
    Frank

  • lundi
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    • 6. September 2017 um 14:36
    • #5

    Moin,
    ich bin nicht sicher, ob es wirklich so viel mehr Makrelen gibt oder ob die nur in andere Regionen gezogen sind.
    Wir hatten im August im Raum Halsnoy nur sehr wenige Makrelen und meist auch nur kleine. Es gab Angler, die fanden gar keine Makrelen.
    Auch vor Dänemark/Raum Weisses Riff sollen auch nur wenige/kleine mit der Angel gefangen worden sein. Ich hörte auch von jemanden -uns allen Bekannten- dass im Süden derzeit auch nur wenige (kleine) anzutreffen sind.
    Ich werden Ende September im Süden nochmals mein Glück versuchen, denn ich liebe diese "Biester".

    :wave: Gruss lundi :wave:

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  • Brutzeljoe
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    • 6. September 2017 um 14:49
    • #6

    Da muss ich Lundi recht geben, wir sind ja seit 10 Tagen in Hellvik, direkt neben Eigerøy.
    Die Makrelen muss man dieses Jahr echt suchen und wenn welche an die Angel gehen sind es oft nur Minis. Wir sind ja jedes Jahr um diese Zeit im Süden unterwegs aber sowas haben wir auch noch nie erlebt. Man braucht eine ganze Zeit um wenigstens ein paar Ködermakrelen zu fangen.
    Da ist es einfacher ein paar Pollacks zu fangen. #zwinker2*


    Achim :nosk:

  • amerika1110
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    • 6. September 2017 um 14:58
    • #7

    Kann mich den Vorrednern nur anschließen. Wir waren Mitte August im Hardanger und dort sind zu der Zeit normalerweise Unmengen und sehr große Makrelen unterwegs.
    In diesem Jahr nur an bestimmten Stellen und 9 von 10 waren sehr klein, so dass sie wieder schwimmen durften.

  • Jürgen Chosz
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    • 6. September 2017 um 16:19
    • #8

    Am Langenuen gab es auch nur mal vereinzelnde.

    Wenn es interessiert

    Plattfischangeln in Norwegen

    Norwegen ist viel mehr als nur Fische fangen.....

    Norwegen ist meine zweite Heimat:wave:

  • Seewolf 72
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    • 6. September 2017 um 16:28
    • #9
    Zitat von lundi

    Moin,
    .......ich bin nicht sicher, ob es wirklich so viel mehr Makrelen gibt oder ob die nur in andere Regionen gezogen sind......

    Laut " Toktrapporten 2017 " (Fangstatistik),veröffentlicht am 30.08.2017 (Havforskninginstituttet)stieg die Zahl der Makrelen im Vergleich zu 2016 um 13% und erreichte damit den höchsten Wert bislang.Bei anderen Fischarten ging die Zahl zurück (Hering 10,5% weniger als 2016).
    Der gesamte Bericht ist hier in englisch zu finden:http://hi.no/filarkiv/2017/…inal_.pdf/nb-no
    Auch wenn man als Angler mal keine Makrelen erwischt heißt das lange nicht das keine da sind.Wir haben oft ganze Schwärme (meist Juli-Anfang September) gesehen die mit weit aufgerissenem Maul rel. dicht unter der Oberfläche ihre Bahnen gezogen haben,an die Angel war in der Zeit keine zu bekommen,egal was,jeder Köder wurde ignoriert.Das ganze sah dann so auch wie hier auf dem Foto (das zeigt eine andere Makrelenart):https://naturfotografen-forum.de/data/media/18/gromaulmakrelen.jpg

    Gruß Marcel

    Amanda – Sailing


    https://www.google.com/url?sa=t&rct=j…dul-VoPdtmsu7XI

  • alfnie
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    • 6. September 2017 um 18:20
    • #10

    Marcel sagte es ja schon: wenn wir Angler keinen Fisch fangen, heisst das
    ja nicht, dass keiner gegenwärtig ist.

    Wenn Makrelen so mit offenem Maul unter der Oberfläche längs pflügen, sind sie
    hinter dem Calanus finmarchicus her, ein kleines rotes Krebstierchen das in
    gewaltigen Mengen auftreten kann, im Volksmund " raudåte " und " rødåte " genannt,
    weil sie im Magen des Fisches aussehen, wie rotes Blutgerinsel.

    Schon mal so erlebt ? : Es beisst nix, aber auch gar nix, obwohl laut Echolot
    in fast allen Wasserschichten hier und da Fisch angezeigt wird. Nicht in geballten
    Mengen, eher wie eine Sternenkarte. Besonders typisch in warmen Sommernächten.
    Man zieht alle Register, aber nur nix, nix und wieder nix ? Dann ist da vermutlich
    soviel rødåte im Wasser, dass die pelagischen Fische alles andere ganz einfach
    ignorieren, weil ihnen ja das Essen ohne Anstrengung ins Maul schwimmt. Da
    hilft dann nur Eins: Auf Grundfische gehen - oder auf winzigste rote Fliegen
    umstellen.

    In den Kommentaren unter dem Artikel stehen auch interessante Beobachtungen
    einiger Fischer ZB " Massenhaft Mini-Makrelen von 12 cm Länge ". 12 cm, wie
    eine mittlere Sprotte.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

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