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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Neue Regeln missfallen Berufsfischern

  • alfnie
  • 13. Juli 2017 um 13:21
  • alfnie
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    • 13. Juli 2017 um 13:21
    • #1

    https://fiskeribladet.no/nyheter/?artikkel=54209

    Die Fischer argumentieren so: Wir, die vom Fischfang leben,
    werden vorne und hinten kontrolliert und überwacht, müssen
    TÄGLICH schon vor Arbeitsbeginn rapportieren und nach
    getaner Arbeit gleich wieder - und schon bei der geringsten
    Regelverletzung werden wir gnadenlos abgemahnt und abkassiert.
    Die Vermiet-Betriebe aber sollen mit Samthandschuhen angefasst
    werden und nur einmal pro Monat rapportieren …?

    Den zZ 2 (subjektiv gefärbten) Kommentaren unter dem Artikel
    zufolge „ dürfen Touristen lokale Bestände ausrotten und damit die
    Lebensgrundlage der Berufsfischer zerstören. “

    Mit solcherlei Argumenten „ von vereinzelten Fischern/Redern muss
    man halt rechnen.

    Die Trophäenfisch-Regel wurde ersatzlos gestrichen.

    Jetzt darf man nicht mehr alle 24 neuen Stunden die erlaubte Menge
    ausführen, sondern frühestens alle 7 Tage.

    Hier und da in der Presse finden sich deutliche Hinweise darauf, das man
    die ganze Geschichte wohl typisch norwegisch, also ganz sutje, angehen
    wird, weil das ja schliesslich alles Neuland seie und man sich langsam
    vorfühlen muss. Da wird die erste Zeit also wohl kaum so richtig scharf
    geschossen werden.

    Persönlich finde ich es aber kleinlich, das via nicht registrierte Vermieter
    nur 10 anstatt 20 kg ausgeführt werden dürfen. Es gibt eine ganze Menge

    solcher kleiner privater Vermieter die unterhalb der 50.000 Kronen-Grenze
    arbeiten aber dennoch ein echt nettes Produkt anbieten.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

  • nordfisker1.jpg

  • SeelachsBenno
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    • 13. Juli 2017 um 20:24
    • #2
    Zitat von alfnie

    Den zZ 2 (subjektiv gefärbten) Kommentaren unter dem Artikel
    zufolge „ dürfen Touristen lokale Bestände ausrotten und damit die
    Lebensgrundlage der Berufsfischer zerstören. “

    Tja, wieder was gelernt !
    Ich dachte bisher, die Herren Berufsfischer zerstören sich selber ihrer Lebensgrundlage ! ? *rolleyes*

    Gruß SeelachsBenno :nosk:

  • Norgefisch
    kennt sich aus.
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    • 13. Juli 2017 um 21:07
    • #3

    was heißt das mit der 7 Tageregel genau?
    wenn ch 2 oder 3 Wochen in Norwegen Urlaub mache was ist dann die erlaubte menge??
    Und was ist,wenn ich mit dem wohnmobil in Norwegen bin ? so 2 Wochen....
    10kg Fisch oder 20kg Fisch oder keinen Fisch da ich ja nicht bei einem registrierten Vermieter bin???????

  • Ostfriesenaal
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    • 13. Juli 2017 um 21:33
    • #4

    Im Augenblick kannst du alle 24 Stunden die norwegische Grenze überqueren und jedes Mal 15 kg Fisch überführen.
    Mit der neuen Regelung kannst du nur noch alle 7 Tage 10kg bzw. 20kg Fisch überführen. Auch wenn du 2 Wochen in Norwegen bist, ändert sich die maximale Menge an Fisch nicht, die du ausführen darfst.
    Alles andere ergibt keinen Sinn, denn die Regelung wird von 24 Stunden auf 7 Tage erhöht und derzeit erhöht sich die ausführbare Menge an Fisch auch nicht alle 24 Stunden oder?

  • Ballast1
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    • 13. Juli 2017 um 22:55
    • #5
    Zitat von Ostfriesenaal

    Im Augenblick kannst du alle 24 Stunden die norwegische Grenze überqueren und jedes Mal 15 kg Fisch überführen.
    Mit der neuen Regelung kannst du nur noch alle 7 Tage 10kg bzw. 20kg Fisch überführen. Auch wenn du 2 Wochen in Norwegen bist, ändert sich die maximale Menge an Fisch nicht, die du ausführen darfst.
    Alles andere ergibt keinen Sinn, denn die Regelung wird von 24 Stunden auf 7 Tage erhöht und derzeit erhöht sich die ausführbare Menge an Fisch auch nicht alle 24 Stunden oder?

    Danke.

    Genau so würde ich es auch lesen
    und
    ich bin da beim (heraus-)lesen nicht alleine.


    Trotzdem bin ich ein wenig traurig, wie nun entschieden werden soll:
    Viele schwammige Texte, die im Endeffekt nix bringen.

    Wer registriert mich denn bei der Ausreise oben in Finnland
    damit sichergestellt wird, dass ich dann erst in der nächsten
    Woche (nach 7 Tagen) wieder mit neuem, fangfischen Fisch
    die Grenze passieren darf.

    Wer sagt mir (zum Beispiel bei der Buchung), welche Destination
    in welche Kategorie fällt ?
    Das wird auch weltweit ein Problem für die Reiseanbieter !!!!!

    Ach ja, werden nun ALLE Reisemobile bei der Ausreise vom Zoll geentert ?
    Sind ja meist ohne festem Ziel unterwegs...


    Nun Schluß - es gibt sicher noch hunderte von weiteren Argumenten und Fragen.
    Lassen wir uns doch einfach mal überraschen - so, wie wir von dieser TOLLEN
    Entwicklung üüberrascht wurden.


    OG Heiko :(


    ! holde seg frisk !

    Ja, vi elsker dette landet, som det stiger frem,
    furet, værbitt, over vannet, med de tusen hjem.

    Einmal editiert, zuletzt von Ballast1 (14. Juli 2017 um 20:29)

  • alfnie
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    • 14. Juli 2017 um 13:02
    • #6

    https://www.fiskeridir.no/English/Recreational-fishing

    Der obige Link führt zur englischsprachigen " Angler-Seite "
    von Norwegens Fischerei-Direktorat. Dort findet man uA die derzeit
    noch geltenden Regeln, diverse Links und auch Schemata für
    Anträge und Meldungen.

    Das Direktorat weist auch darauf hin,
    das man nur Anfragen beantworten kann
    die in Norwegisch, Englisch oder Russisch gehalten sind.
    (Was ich putzig finde, wo doch " jeder " weiss,
    das die deutschsprachigen Angler ganz klar in der Mehrzahl sind)

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

  • Hoddel
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    • 14. Juli 2017 um 17:54
    • #7

    Die neue Regelung sagt eigentlich aus, dass Norwegen lieber reine Angeltouristen haben will, als Touristen, die sich bei Privatpersonen einmieten, um mit Land und Leute in Verbindung zu kommen und dann auch beim Einzelhandel Lebensmittel einkaufen. Hier bleiben alle Zahlungen in Norwegen.

    Die reinen Angeltouristen lassen am wenigsten Geld in Norwegen.

    Es wundert mich, dass man inzwischen so denkt.


    Hoddel

    Der Polarkreis beginnt oberhalb von Stavanger 8o ,
    "Ein Engel mit Flügel ist nicht so gut wie ein Engel mit Händen"
    (Konfuzius)

    Realer Vorname: Horst

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    • 14. Juli 2017 um 18:30
    • #8

    Es geht, denke ich, auch zu einem großen Teil darum herauszufinden, wie viele Fisch die Urlaubsangler tatsächlich aus dem Meer ziehen. Ich habe da eine Doku gesehen, dass deutsche Hobbyangler (in Deutschland, wie ich das verstanden hatte), angeblich 2400t Fisch im Jahr 2014 aus dem Meer geholt hatten, während die Quote für Berufsfischer bei 3200t lag.
    Die Summe kommt halt durch die Masse an Anglerln zusammen. Wenn da die norwegische Regierung immer die Touristen im Jahr sieht und sich irgendwann die Frage stellt, wie viel Fisch ist das eigentlich insgesamt, der gefangen wird, ist eine Überprüfung wie diese eine logische Konsequenz. Ganz schwarzmalerisch sehe ich es auch kommen, dass die Fangmenge ein paar Jahre nach dem Beginn des neuen Systems deutlich reduziert wird und/oder eine Extragebühr für das Angeln im Meer und Fjord anfallen wird. Das setzt natürlich voraus, dass die Summe aller gefangenen Fische durch Urlaubsangler wirklich so groß ist.

  • Jürgen Chosz
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    • 14. Juli 2017 um 20:32
    • #9

    Ich denke die netten Privatvermieter werden den Teufel tun und sich anmelden nur damit 20Kilo Angler sich bei ihnen einfinden und ich kann mir beim besten Willen auch nicht vorstellen das sie es sich antun die Fänger dieser Klientel zu kontrollieren damit sie die monatliche Fangmenge melden können,man hat ja hier schon gelesen das da einige komisch reagieren würden.

    Wenn es interessiert

    Plattfischangeln in Norwegen

    Norwegen ist viel mehr als nur Fische fangen.....

    Norwegen ist meine zweite Heimat:wave:

  • alfnie
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    • 14. Juli 2017 um 20:54
    • #10

    Per Sandberg, unserem derzeitigen Fischereiminister, wurde bei Amtsantritt
    nachgesagt " der weiss doch nicht mal, wo vorne und hinten ist beim Fisch ".

    Heute staunen viele darüber, was Per so angeleiert und geregelt bekommt
    im Gegensatz zu Mäuslein Grau, seiner Vorgängerin, die stundenlang reden
    konnte, ohne was zu sagen und jede Menge Mist zelebrierte.

    Wenn einer das Stehvermögen und die Hartnäckigkeit hat, den für alle
    Goldenen Mittelweg der norwegischen Salzwasser-Tourie-Angelei aus dem
    Fels zu meisseln, dann Per Sandberg.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

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