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Beiträge von deas99

  • Das kleine Fotoseminar

    • deas99
    • 27. Januar 2014 um 16:51

    ...auch hier nimmt die Kamera einem etwas Arbeit ab.
    Es gibt den sog. "Goldenen Schnitt", der für die Bildkomposition wichtig ist, weil er sehr harmonisch wirkt.
    Grob gesagt drittel ich ein Bild mit gedachten Linien, diese ca. 1/3 zu 2/3 Linien sind der "goldene Schnitt", d.h. wichtige Eigenschaften des Bildes (bei Porträts zB die Augen, bei Landschaften der Horizont oder der markante Baum auf dem Feld) sollten auf Höhe des "goldenen Schnittes" liegen. Vielfach und mit etwas Übung wendet man das ganz automatisch an.

    Warum nimmt die Kamera Arbeit ab? Wenn ich durch den Sucher einer Spiegelreflex schaue, sind die Autofocus-punkte im goldenen Schnitt angeordnet.

  • Das kleine Fotoseminar

    • deas99
    • 23. Januar 2014 um 16:55

    Hoddel
    Hast Du eine Gegenlichtblende?
    So eine schwarze Plastikröhre, die man vorne ans Objektiv anbringt?
    Mich stört ein wenig der Blendfleck, der das eigentliche Objekt (den Vogel) etwas verwaschen lässt.
    Mit so einer Gegenlichtblende kann man solche Blendflecken reduzieren.
    Außerdem hätte ich den Mast im Hintergrund wegretuschiert.

    Aber das ist dann schon jammern auf hohem Niveau, gefällt mir, das Bild.

  • Das kleine Fotoseminar

    • deas99
    • 23. Januar 2014 um 16:51

    Zu der Frage: "was kann man besser machen".
    Ich weiß nicht, wie die Bedingungen vor Ort genau waren. Ich finde es zB meistens ganz spannend, wenn man nicht die "ich steh aufrecht und knipse einen Schnappschuss-Perspektive" erkennt. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich mich auf den Bauch gelegt. So bekommt man dann als Hintergrund sogar ggf. etwas Himmel mit, wo die Tiefenschärfe/-Unschärfe dann auch nicht mehr interessiert.

    Zumindest in die Hocke wäre ich wohl gegangen.
    Aber wie gesagt, weiß ich nicht, wie es vor Ort aussah. Vielleicht war es ja auch nicht möglich.

    Hast Du einen UV-Filter auf das Objektiv aufgeschraubt?
    Wenn ja, nimm ihn ab.

  • Das kleine Fotoseminar

    • deas99
    • 23. Januar 2014 um 16:43

    bezet
    nur 2-3 Sachen, die mir auffallen:
    -wenn Du eh nur eine Ausschnittsvergrößerung wählst, musst Du den Horizont nicht geraderücken. Beim Bilddrehen außerhalb der 90°-Schritte interpoliert jede Software, das bedeutet Qualitätsverlust. Ist eventuell nur marginal und kaum zu erkennen, kann man aber zumindest bedenken.
    -Für Dein angesprochenes Problem (400mm und verwackeln vs. Tiefenschärfe) hast Du folgende Möglichkeiten:
    1. lange Belichtungszeiten wählen, dann Blende zu. Bild bekommt mehr Tiefenschärfe. Gegen verwackeln hilft entweder ein Bildstabilisator in sündhaft teuren Objektiven, oder ein Stativ und ein Stoßgebet, dass sich die Tiere während der Belichtung nicht bewegen.
    2. kurze Belichtung, dafür Blende auf. Bild wird im Focuspunkt bei ner guten Optik knackscharf, Hintergrund wird unscharf/Tiefenschärfe geht verloren.
    3. Kompromiss finden zwischen Belichtung/Tiefenschärfe, alles nix Halbes und nix Ganzes...
    4. Unterbelichten mit Blende zu und kurzer Verschlusszeit, in RAW fotografieren und das Foto partiell per Bildbearbeitung nachbelichten.

    Ich würde immer Lösung 2 oder 4 wählen. Unscharfer Hintergrund bringt Tiefe ins Bild ("it's not a bug, it's a feature!") und kann durchaus auch gewollt sein. Und Lightroom ist ein recht mächtiges Tool, gerade was Belichtung im RAW-Format angeht...

  • Das kleine Fotoseminar

    • deas99
    • 23. Januar 2014 um 15:11

    Noch ein Wort zur Foto-Datei und zur Bildbearbeitung:
    Meine ersten Jahre habe ich fast ausschließlich JPG fotografiert (auch, weil ich noch nicht so die Ahnung hatte). Im Jpg-Format übernimmt die Kamera bereits ein Teil der "Bildbearbeitung". Dadurch wirken die Bilder lebhafter. Wenn man jedoch die Möglichkeiten hat und sich gute Bildbearbeitungsprogramme leistet (bekannt sind zB. Adobe Photoshop oder Adobe Ligthroom), dann kann man die enormen Möglichkeiten der Programme nur ausschöpfen, wenn man im RAW-Format fotografiert (insbesondere bei Lightroom). Wenn man sich damit dann bereits etwas auseinandergesetzt hat, kann man das dann auch besser, als jede interne Kamera-Software.
    Lightroom würde ich auch jedem ans Herz legen. Jede Menge Tutorials hierzu sieht man auch zB. bei Youtube.

    Also: als Anfänger, der keine Bildbearbeitung machen möchte: JPG (hier wäre RAW quatsch)
    als jemand, der gerne die Bilder am Rechner bearbeitet und vielleicht sogar Lightroom besitzt: definitiv RAW!

  • Das kleine Fotoseminar

    • deas99
    • 23. Januar 2014 um 15:00

    Jaa, naja, die Seite war natürlich als Werbung für die Porträt-Schiene gedacht, daher fehlen da die Fische...
    ; ))

    Blende/Verschluss/Iso etc. wurde ja überall schon was zu gesagt. Wenn irgendwer noch Fragen zu einem dieser Themen hat, sollte es diese vermutlich gezielt stellen, sonst wiederholt man sich nur.

    Noch ein Wort zur Herangehensweise an die Fotografie, mit der zumindest ich sehr gut gefahren bin:
    Wenn man wirklich motiviert ist, fotografieren zu lernen (autodidaktisch), sollte man sich ein fotografisches Thema suchen, was einen anspricht.
    Dann fotografiert man dieses Thema und NUR dieses Thema.
    Sonnenuntergänge am Strand?
    Porträts/Menschen?
    Nordlichter?
    Tiere in freier Wildbahn?

    Wenn man ein Thema gefunden hat und sich nur noch darauf beschränkt, dann werden die Bilder irgendwann gut. Ein recht bekannter Fotograf sagte dazu auch "Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten". Das war aber zu Analogzeiten! Das Zitat gilt noch immer, aber dank Digitaltechnik kann das jeder relativ einfach erreichen.

    Und nach 10.000 Sonnenaufgangsbildern am Strand, werden es Postkartenreife Bilder werden.

  • Das kleine Fotoseminar

    • deas99
    • 23. Januar 2014 um 14:13

    Hallo!

    Ich darf mich kurz vorstellen: ich bin Andreas und fotografiere seit einiger Zeit auf, ich würde sagen "gehobenem Hobbyniveau".
    Ich war auch aktiv in Foren wie zB der fotocommunity, habe da u.a. einen Porträt-Einsteigerkurs auf der Geburtstagsveranstaltung in Hamburg gegeben, über mich war auch schonmal ein Bericht in der "DigitalPhoto" (http://www.50millimeter.de/dph.pdf)
    Damit ihr ne Vorstellung bekommt von dem, was ich fotografisch so mache: http://www.50millimeter.de

    Wie ihr da seht, sind es in erster Linie Porträts, aber wenn man sich mit einer Art der Fotografie auseinandersetzt, dann lernt man natürlich die Technik...

    Einiges wurde hier ja auch schon geschrieben, alles habe ich auch noch nicht gelesen.

    Zunächst ein Tip von mir in punkto Kaufberatung Spiegelreflex:
    -Hersteller: egal. Ich persönlich habe Canon, wenn man sich erstmal ein paar Objektive zugelegt hat, bleibt man in der Regel bei einem Fabrikat...
    -Kamera-Body: nicht so wichtig. Auch günstige Einsteiger-Spiegelreflex können super Bilder machen. Wichtiger als eine teure Kamera ist ein gutes...
    -Objektiv: hier soll man nicht sparen. Die Optik macht das Bild. Man möchte scharfe Bilder (richtige Einstellungen vorausgesetzt)? Man kaufe sich ein gutes Objektiv! Ein Objektiv 20-400mm für 50 Euro, das gute Bilder macht, gibt es leider nicht.
    Faustregel: Festbrennweiten machen bessere Bilder, aber man hat halt kein Zoom.
    Lichtstärke ist superwichtig! (die Zahl hinter der Brennweite, häufig mit nem "f" davor. 1,8 ist klasse. 4,0 schon nicht mehr so gut (Ausnahmen bestätigen die Regel).
    Die Brennweite, für die absoluten Anfänger im übrigen: kleine Zahlen (zB 20mm) heißt "Weitwinkel" und man ist gaaanz weit weg von allem. Ein Objektiv mit "Fernglaseffekt", also der Fähigkeit, weit entfernte Objekte dicht heran zu holen, hat Brennweiten von 200mm und mehr.
    Man merke sich: Objektiv=wichtig=leider teuer. Lieber sparen und was ordentliches kaufen als Kompromisse eingehen und später ärgern. Welches Objektiv ist gut? siehe http://www.photozone.de

  • N18700, Bremnes/Bomlo

    • deas99
    • 15. Oktober 2012 um 09:55

    Hallo!
    Nachdem unser Ferienhausanbieter sich querstellt und kleine, einjährige Kinder als Vollwertige Personen sieht (obwohl sie im Bett der Eltern schlafen) und wir dadurch zu viele sind für unsere Wunsch-Location, müssen wir kurzfristig umplanen und haben das N18700 bei Novasol ins Auge gefasst.
    Kennt das jemand und kann etwas zu dem Haus sagen?
    Interessant ist, dass da drei Boote dabei sein sollen, 2 mit Echolot.
    Das Haus liegt an einem Binnengewässer mit einem Kanal zum Meer hin (durch das man hoffe ich mit dem Boot durchkommt?).
    Ich würde mich freuen wie mein Sohn zu Weihnachten, wenn jemand was dazu sagen könnte.
    : )
    Schönen Start in die Woche noch!

  • Live vom Sandeidfjord

    • deas99
    • 4. Oktober 2010 um 08:47

    ...ärgerlich, dass ich kein I-Net in der Hütte hatte, dann hätte es bei Euch a) mit dem Fisch und b) mit dem Skat geklappt. Das nächste mal muss man wohl Handy-Nr. austauschen...

  • Abmeldung zum Vindafjord...

    • deas99
    • 4. Oktober 2010 um 08:27

    Heringe??
    Wo waren die denn? Das gabs bei uns nicht.
    Ein etwas ausführlicherer Reisebericht folgt vermutlich noch, aber das braucht noch 1-2 Wöchelchen.
    Die Köhler waren (100m ; ) ) vor dem Wasserfall bei Imsland.
    Tausende.
    Alle eine Größe (ca. 3,6kg), ein paar größere (bis 6,8kg) waren dabei, alle in ungefähr 50m Tiefe, alle Bisse auf Makrelenpaternoster.
    Die haben ganz schön Alarm gemacht.
    Wir haben einmal ein Boot mit 2 Mann rechts von der Lachsfarm an der Kante gesehen. Wart ihr das?

 

 

 

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