Moin!
Das Wetter ermöglicht heute einen frühen Zwischenbericht.
Dabei waren wir trotz der Vorhersage voller Hoffnung und früh um 6 Uhr am Frühstückstisch, um die Aufbackbrötchen und Spiegelei mit Speck zu genießen sowie die Boot-Brote zu schmieren.
Glücklicherweise waren wir auch wieder in voller Stärke dabei, als wir mit den Booten ablegten, um die Makrelen zu jagen. Das klappte heute allerdings wieder so gut wie am ersten Tag und dazu kam der Dauerregen, der schon die ganze Nacht an die Fenster geklopft hatte.
Schlimmer war allerdings der Wind, der von Minute zu Minute schlimmer wurde und die Wellen langsam auftürmte.
Das sorgte auch für Driftgeschwindigkeiten von mehr als einem Knoten und es dauerte nicht lange, da war das erste Boot wieder im Hafen. Wir machten noch ein wenig länger, doch irgendwann waren auch wir zurück.
Neben den insgesamt 6 Makrelen hatten wir einen kleinen Dorsch in der Kiste und einige viel zu kleine Pollack und einen Lippfisch wurden wieder released.
Ich probierte es noch eine weitere Stunde vom Ufer, doch auch wenn ich alle Möglichkeiten an Ködern, die der Angelkasten hergab, ausprobierte, wurde die Rute nicht krumm.
Dafür konnte ich ein paar wirklich schöne Regenbögen sehen, die in herrlich kräftigen Farben strahlten.
Irgendwann hatte ich auch die Schnauze voll und packte erfolglos ein. In der Bude war der Kaffee bereits gekocht und wir aßen die geschmierten Brote und plünderten den Schrank mit Naschware.
Der Plan ist nachher noch einmal mit dem Auto zu einer Stelle zu fahren, wo wir vielleicht mehr Erfolg vom Ufer haben.
Ansonsten probieren wir es Abends noch mal im Lichtschein der Lampe. Dafür muss das Schiff, das dort ankert, nur noch ablegen, aber vielleicht haben wir Glück.
Von Schlummer soll ich übrigens Danke für die Gratulationen sagen.




