alfnie, ich denke das es am meisten Sinn machen würde einen Boots Charter komplett mit Ausrüstung zum fischen anzubieten. Damit bekommt der geneigte Tourie alles und schnell aus einer Hand. Gut um es mal zu probieren. Nebenbei kann man dann auch robustes Angelgerät sammt Zubehör vermieten oder verkaufen.
Alfnie bittet um Schützenhilfe
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Frank, Bootsvermietung steht nicht auf des Mädels Plan. Sie sieht das Gleiche, wie ich: Die Bootsvermieter hier sind alle so übersatt, die interessieren sich kaum für "mickrige Zusatzgeschäfte". Sie will auch nicht den hiesigen "Markt aufrollen", sondern sich nur das Stück vom Kuchen holen, das sie stemmen kann und das finanziell Sinn macht. Das sie das auf die Reihe bekommt, davon bin ich überzeugt. Sie hat schon als Göre Talent für's Taler machen gezeigt.
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@ SeelachsBenno
Welcher dieser 3 Kescher wäre die beste Alternative? (Für mich wär das alles nix, ich hab mein Schlag-Gaff)
Team Norway Big Game Magnum Kescher: Dieser speziell für Norwegen entwickelte Kescher verfügt über ein extrem tiefes, gummiertes Netz (ca. 85 cm Netztiefe) und einen massiven 150 cm Aluminiumstab. Er ist ideal für kapitale Dorsche, Seelachse und mittlere Heilbutte. [1, 2, 3]
- Mostal Bootskescher Gummiert & Faltbar (85x70cm): Ein sehr beliebter Großkescher mit teleskopierbarem Stiel. Er lässt sich trotz seiner enormen Ausmaße für die Anreise im Auto kompakt zusammenfalten. [1, 2]
- Balzer Kescher Norwegen / Edition IM-12 Monster Kescher: Ein extrem starker Kescher mit einer Bügelweite von ca. 75–85 cm und einer Netztiefe von bis zu 100 cm. Er ist für das Heben schwerer Meeresräuber ausgelegt. [1]
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Zunächst mal warum denn überhaupt einen Kescher ?
So´n olles Schlaggaff oder normales Gaff ist sicherlich in jedem Boot vorhanden !
Die Nordnorwegen-Angler und die haben es ja meist auf Heilbutt abgesehen, wollen den Fisch
unversehrt ins Boot kriegen !
Denn die allermeisten werden zurück gesetzt (ob das nun gut oder schlecht ist, sei hier mal dahin gestellt !).
Und die meisten Heilbutts sind in etwa 90 bis 130cm.
Die sollten dann in den Kescher passen !
Und wenn die passen, passen natürlich auch große Dorsche, Seelachse und was weiß ich noch da hinein ! ?
Folglich sollte der Kescher so groß wie möglich sein, also die Bügelmaße.
Die Länge des Stockes ist nicht so wichtig.
Der braucht meiner Meinung nicht länger als 1,50m sein.
Dein erster Kescher würde bei mir aufgrund der Bügelform durchfallen.
Die Form eignet sich für Rundfische bestimmt gut, für Butte eher nicht !
Dein zweiter Kescher erscheint mir da schon geeigneter.
Mich würde nur der lange Kescherstock stören ( andere werden das vielleicht besonders mögen).
Dein 3. Kescher wäre für mich eher ungeeignet.
Empfehlen würde ich die beiden folgende Modelle :
Savage Gear Pro Folding Rubber Large Mesh Landing Net XL 70x85cm
Denn habe ich selber, bin damit zufrieden und habe am Roms damit immerhin einen metrigen Butt
ins Boot geholt !
Doch ob das auch mit Butts bis 1,3m klappt, bezweifele ich !
Da würde dann wohl eher dieser passen:
Kann ich aber aus eigener Erfahrung nix zu sagen, wurde aber im anderen Forum berichtet ,
das Butts in der Größe problemlos gelandet wurden !
Der ideale Kescher für unseren Anwendungsfall stelle ich mir so vor :
"Riesengroßer" Kescherbügel, mit stabilen Rand, Kescherstab 1,50m, Netztiefe etwa 1m, Netz
aus gummierten Material !
Und alles aus einem Stück, salzwasser-tauglich und robust !
Ich denke, so einen wird es im Angelzubehör aber nicht geben !
Da wird wohl immer im Hinterkopf das Packmaß sein.
Also kann man da was zusammen klappen oder schieben.
Das geht aber auf Kosten der Belastbarkeit ! ?
Aber Alfred, du bist doch umgeben von Seemännern und Berufsfischern !
Womöglich wissen die ob´s so´ne Kescher gibt und wo man die besorgen kann !
Zum Ausleihen spielt weder das Packmaß noch das Gewicht eine Rolle ! ??

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Hi Alfred, ich finde die Überlegung grundsätzlich sehr gut. Denn wenn ich an meine Ausrüstung denke, so ist alles Autogeeignet, aber nicht Flugzeugtauglich. Es sei denn man packt die Ruten in Transportrohre als Sperrgepäck. Aber es soll ja gerade bei Sperrgepäck schon mal vorkommen, dass es nicht mitfliegt und man dann drauf warten muss.
Wenn ich mich vor Ort auf qualitativ gute Ruten/ Rollen mit Schnur verlassen könnte, würde ich diese zu einem fairen Preis auch mieten. Die Frage ist dann eher, was ist ein fairer, angemessener Mietpreis? Da spielt dann der Anschaffungspreis und die Nutzungsdauer eine Rolle. Beispiel: Combo kostet 600€, hält ca. 3 Jahre und soll 10 Wochen pro Jahr vermietet, dann ist der EK 20€ pro Vermietung. 40-50€ Miete/Woche könnte man sich schon vorstellen, oder ?
Alles andere und schwere, was Angler nicht mitbringen wollen, wie Pilker, Bleie könnte man ebenfalls verleihen und bei Verlust eben „verkaufen“.
Da wäre der Nebeneffekt als Zusatzgeschäft ein kleiner Gerätehandel.Ich befürchte nur, dass man insgesamt betrachtet, davon nicht leben kann. Als Nebenverdienst könnte ich mir das schon vorstellen.
Viele Grüße Thorsti
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@ SeelachsBenno
Danke für deine konstruktiven Kommentare ! Auf Kescher wäre ich ohne dich überhaupt nie gekommen. In meinem lokalen Dunstkreis von Fischern und Anglern komme ich nur auf eine einzige Person, bei der ich mal einen Kescher gesehen habe: Ein passionierter Fliegenpeitscher. Das Thema Kescher muss ich mit Mädel noch sehr viel tiefer verifizieren, weil, sie, wie die meisten Norweger hier, überhaupt nicht zu sehen vermag, warum jemand einen Kescher mit aufs Meer nehmene will. Als wenns da nicht schon genug Gerödel gibt, das einem die Tour verhakeln kann ... Na ma gucken was da letztlich bei rauskommt. So oder so - ein interessanter Lernprozess für sie und auch mich.
@ Thorsti
Mädel hat schon ein recht nettes Einkommen. Das hier sieht sie, wie ich: Geld auf der Strasse, das man doch nicht einfach liegen lassen kann ...
Der Grundgedanke ist: Absolute Qualität. Nicht zu typisch norwegischen Mondpreisen, sondern so messerscharf kalkuliert, das das bisschen lokale Konkurrenz gleich von Anfang an weiss, wo's von jetzt ab lang geht - Alfnies Kalkulator regelt das.
Da das Gros der potentiellen Kundschaft in Dollar und Euro denkt, soll eine Super lofotentaugliche 30 Lbs-Combo möglichst nicht mehr als 19,50 pro Tag kosten, bei 3 Tagen Mindestmiete. Dazu ein Grundsortiment aus sechs bis acht Ködern für 9,50 pro Tag bei mindestens 3 Tagen. Verluste muss man natürlich ersetzen, aber zu günstigeren Preisen, als in den lokalen Geschäften.
Das mögliche Umsatzvolumen ist ziemlich unmöglich hervorzusagen, geschweige denn zu kalkulieren - aber mein Bauchgefühl sagt: Wenn's erstmal ein paar hunderte zufriendene Mieter gibt, macht die Mund-zu-Mund-Propaganda den Rest und arschteure Werbung erübrigt sich und unterm Strich werden rote Zahlen langfristig zu schwarzen ...

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