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Alfnie bittet um Schützenhilfe

  • alfnie
  • 28. Mai 2026 um 20:15
  • alfnie
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    • 28. Mai 2026 um 20:15
    • #1

    Moin liebe Admin's,

    falls dieser mein Beitrag nicht erwünscht sein sollte, einfach löschen und gut ist and no bad feelings ...


    Moin liebe Forumsfreunde,

    wenn ich im Sommerhalbjahr dann und wann mal wen am Flugplatz Leknes/Lofoten abhole, fällt mir immer wieder auf, wie tierisch schwer bepackt viele Angler hier anreisen.

    Neulich holte ich eine junge Dame am Flugplatz ab und angesichts der Gepäckgebirge einer Anglertruppe aus Holland meinte sie so verblüfft, wie indigniert: Gott-o-gott ! Is ja Waaahn-sinnnnn ... machen die Urlaub oder ziehen die um ... ?

    Am selben Abend kam einer von uns beiden auf eine möglicherweise brauchbare Idee: Könnte die Vermietung von Angelgerät auf unserer Insel eine lohnenswerte Geschäftsidee sein?

    Nachdem ich gescheckt hatte, was hier auf den Inseln wo und wie an Miet-Gerät angeboten wird, glaube ich mittlerweile : Ja, das könnte finanziell interessant werden. Wenn man es richtig anpackt, durchdenkt, plant und proffer ausführt, als die derzeitigen Anbieter.

    Nur – ich werde Ende des Jahres 75 und habe keine besonders grossen Sprünge mehr vor und sowieso schon zuviel Tüdelkram um die Ohren.

    Aber ich kann dem Mädel ein bisschen unter die Arme greifen. Mit Startkapital und KnowHow.

    Und KnowHow, da kommt ihr alle in's Bild.

    Wäre echt nett, wenn ihr mir helfen mögt, zu ermitteln, wie man so eine kleine Geräte-Vermietung am kundenfreundlichsten auf die Beine stellt. Soll heissen: eine ganze Reihe von Kompromissen zu erarbeiten - denn nichts anderes als Kompromisse können dabei herauskommen, wenn man aus tausenden Produkten etwas herausfiltern will, was für möglichst viele akzeptabel funktionieren soll.

    Konkret: Welche Ruten und Rollen würdest du gerne mieten können auf den Lofoten? Sollte man für die Meeres-Angelei vielleicht jeweils 3 Ruten und 3 Rollen zur Auswahl anbieten ? Oder mehr ? Oder weniger ? Welche Schnüre sollten auf den Rollen sein? Würdest du auch gerne passende Pilker/Jiggs mieten können, anstatt schwer hin- und her zu schleppen ?

    Mindestens tausenundeine offene Fragen ... aber hier bei uns gibt's ja tausende helle Köpfe – und unsere Ruten- und Rollen-Spezies sitzen auf viel praktischem KnowHow, das für das Mädel Gold wert sein kann.

    Also - stell dir einfach mal vor, du willst deinen Lofoten-Urlaub gerätemässig echt entspannt und unbeschwert fröhlich antreten. Anstatt rumzustressen wie ein schwitzendes, schwangeres Lasten-Kamel ...

    Welches Angebot und welchen Service erwartest du vorzufinden bei einer erstklassigen, preislich unschlagbaren lokalen Geräte- und Zubehör-Vermietung zentral auf den Lofoten ?

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

  • nordfisker1.jpg

  • alfnie
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    • 29. Mai 2026 um 12:08
    • #2

    Hab' schon mal ein bisserl die KI bemüht: In der der Vermietung von 30 Lbs - Gerät beherrschen weltweit bestimmte Shimano-Ruten mit bestimmten Penn-Rollen dran den Markt. Interessanter Ansatz.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

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    • 29. Mai 2026 um 12:23
    • #3

    Also ich möchte dir und deinem Mädel keineswegs den Wind aus den Segeln nehmen !!

    Aber eines solltest du auf jeden Fall nicht unterschätzen : die spezielle Psyche des gemeinen Anglers !!

    Ruten, Rollen und Schnur würde sich ein (richtiger) Angler niemals ausleihen !

    Da werden nach jedem erfolgreichen Urlaub gleich als erstes zu Hause die neusten Angelkataloge gewälzt.

    Unn alsbald brandaktuelles, edles, neues Material bestellt.

    Damit man im nächsten Urlaub noch erfolgreicher ist !!! *rolleyes*

    Ist jetzt sicherlich ein wenig überspitzt ausgedrückt, aber ich wette, du weißt, was ich meine !


    Die Idee als solche ist allerdings nicht schlecht !

    Von Ruten und Rollen habe ich keine Ahnung, also nenne ich hier nix konkretes.

    Da sollen die Tackle-Fetischisten und Geräte-Gurus machen !! ??

    Gut vorstellen könnte ich mir in der Tat, das schwere Pilker und große Gummifische im Leih-Angebot

    sein sollten.

    Bewährte Qualitätsköder wie z. B. Svenskepilk und Solvpilk von Solvkroken, Royber-Jigs, Savage Gear Cutbait usw.

    Da könnte ich mir durch aus vorstellen, das der eine oder andere eben aus Gewichtsersparnis im Flieger auf eine

    Leihe zurückkommt !

    Erfolgsversprechend halte ich auch Floating-Anzüge und eventuell Rettungswesten an zu bieten !

    Was bestimmt der Renner sein würde sind extra große Bootskescher !

    Die gehen mit Sicherheit weg, wie die warmen Semmeln !! #zwinker2*

    Gruß SeelachsBenno :nosk:

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    • 29. Mai 2026 um 12:41
    • #4
    Zitat von alfnie

    Hab' schon mal ein bisserl die KI bemüht: In der der Vermietung von 30 Lbs - Gerät beherrschen weltweit bestimmte Shimano-Ruten mit bestimmten Penn-Rollen dran den Markt. Interessanter Ansatz.

    Naja,das bezieht sich aber dann auf einen ganz anderen Markt wo Leihgerät immer an Bord ist wobei man freilich auch sein eigenes mitbringen kann......

    https://tse4.mm.bing.net/th/id/OIP.lD7ckD7A9aT5iKmafFscegHaEq?rs=1&pid=ImgDetMain&o=7&rm=3

    Beim Leihgerät für norwegische Verhältnisse und Gewässer muß man das nicht an diesen Marken festmachen aber man kann sie mit einbeziehen.Klar ist aber auch das grad bei Leihgerät auch mal was kaputt geht und da gehts dann los,hier sollte man vorher klären wie es mit dem Service ausschaut und danach entscheiden was man kauft,grad eben bei Rollen.Leihgerät in Norwegen ist auch nicht ganz neu,einige Anlagen bieten das schon länger an selbst für Köder wie Pilker etc.

    Amanda – Sailing


    https://www.google.com/url?sa=t&rct=j…dul-VoPdtmsu7XI

  • alfnie
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    • 29. Mai 2026 um 13:29
    • #5
    Zitat von SeelachsBenno

    Also ich möchte dir und deinem Mädel keineswegs den Wind aus den Segeln nehmen !!

    Aber eines solltest du auf jeden Fall nicht unterschätzen : die spezielle Psyche des gemeinen Anglers !!

    Ruten, Rollen und Schnur würde sich ein (richtiger) Angler niemals ausleihen !

    Da werden nach jedem erfolgreichen Urlaub gleich als erstes zu Hause die neusten Angelkataloge gewälzt.

    Unn alsbald brandaktuelles, edles, neues Material bestellt.

    Damit man im nächsten Urlaub noch erfolgreicher ist !!! *rolleyes*

    Ist jetzt sicherlich ein wenig überspitzt ausgedrückt, aber ich wette, du weißt, was ich meine !


    Die Idee als solche ist allerdings nicht schlecht !

    Von Ruten und Rollen habe ich keine Ahnung, also nenne ich hier nix konkretes.

    Da sollen die Tackle-Fetischisten und Geräte-Gurus machen !! ??

    Gut vorstellen könnte ich mir in der Tat, das schwere Pilker und große Gummifische im Leih-Angebot

    sein sollten.

    Bewährte Qualitätsköder wie z. B. Svenskepilk und Solvpilk von Solvkroken, Royber-Jigs, Savage Gear Cutbait usw.

    Da könnte ich mir durch aus vorstellen, das der eine oder andere eben aus Gewichtsersparnis im Flieger auf eine

    Leihe zurückkommt !

    Erfolgsversprechend halte ich auch Floating-Anzüge und eventuell Rettungswesten an zu bieten !

    Was bestimmt der Renner sein würde sind extra große Bootskescher !

    Die gehen mit Sicherheit weg, wie die warmen Semmeln !! #zwinker2*

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    Danke ! Extra grosse Boots-Kescher ... das ahnte ich nicht.

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    • 29. Mai 2026 um 13:32
    • #6
    Zitat von Seewolf 72

    Naja,das bezieht sich aber dann auf einen ganz anderen Markt wo Leihgerät immer an Bord ist wobei man freilich auch sein eigenes mitbringen kann......

    https://tse4.mm.bing.net/th/id/OIP.lD7c…etMain&o=7&rm=3

    Beim Leihgerät für norwegische Verhältnisse und Gewässer muß man das nicht an diesen Marken festmachen aber man kann sie mit einbeziehen.Klar ist aber auch das grad bei Leihgerät auch mal was kaputt geht und da gehts dann los,hier sollte man vorher klären wie es mit dem Service ausschaut und danach entscheiden was man kauft,grad eben bei Rollen.Leihgerät in Norwegen ist auch nicht ganz neu,einige Anlagen bieten das schon länger an selbst für Köder wie Pilker etc.

    Klar gibts überall in Norge längst Gerätevermieter - aber sie will ja sowieso nur unsere Insel beackern und die derzeitigen drei-vier "nebenbei Anbieter" hier würde ich, frech gesagt, als Konkurrenz nicht gerade fürchten ...

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    • 29. Mai 2026 um 14:18
    • #7

    @ Seelachsbenno

    Das der typische deutsche (und überhaupt europäische) Angler so seine Eigenheiten hat in Bezug auf seine Ruten und besonders seine Rollen ist mir schon klar. Die meisten Asiaten aber, die hier immer mehr und mehr werden, haben andere Mentalitäten.

    Die Sportartikel-Geschäfte hier verdienen sich neuerdings dumm und dämlich an chinesischen Nordlicht-Touristen. Die kommen in Rudeln in die Geschäfte, kleiden sich von Kopf bis Fuss neu ein mit den feinsten Dauen- und Wollsachen und legen dafür pro Nase locker jeweils so zwischen drei- bis viertausend Euro hin. Nach dem Urlaub lassen sie die ganzen Sachen einfach im Hotelzimmer liegen ... und neuerdings laufen hier mehr und mehr Kinder und Jugendliche in arschteuren Winterklamotten rum :saint:

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    • 29. Mai 2026 um 15:17
    • #8

    Also ich muß gestehen, ich war noch nie auf den Lofoten !

    (Habe sie aber immerhin von der anderen Seite des Vestfjordes mal gesehen #zwinker2*)

    Von daher weiß ich auch gar nicht, was da für´n Volk rumläuft ! ?

    Das die Asiaten reichlich Geld ausgeben im Europa-Urlaub habe ich allerdings mitbekommen !

    Stellt sich aber die Frage, angeln die Sportsfreunde auch auf den Lofoten ?

    Und lassen die ihr Angelzeugs auch im Hotel ?

    Dann, Alfred, mußte da zuschlagen !

    Das Zeugs kann man bestimmt auch verleihen !! :biglaugh:


    Aber halbwegs im Ernst !

    Ruten und Rollen werden wohl nur im Ausnahmefall ausgeliehen !

    Also z.B. nicht im Flieger mitgekommen, was zu Bruch gegangen, oder im Fjord versenkt usw.

    Bei allen anderen Dingen könnte da Bedarf bestehen.

    Das muß aber natürlich großflächig bekannt gemacht werden ! ?

    Und der Service sollte so sein, das der Kunde keinen gr0ßen Aufwand betreiben muß, um an das Geliehene zu kommen !

    Will heißen, da es sich bei den Kunden wohl in der Mehrheit um Fluggäste handelt, die vor Ort eher

    nicht mobil sind, alles muß direkt an die Hüttentür geliefert werden !

    Und wenn ich´s mir so recht überlege, könnte man in diesem Zuge gleich noch ein paar Leistungen anbieten !

    Ich denke da z.B. an die Anlieferung von Bier und anderen Getränken.

    Sowas läßt sich im Flieger immer schlecht mitführen und wird bestimmt dankend angenommen !

    Spreche da aus eigener Erfahrung.

    Gruß SeelachsBenno :nosk:

  • alfnie
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    • 29. Mai 2026 um 17:51
    • #9

    Witzig, das mit der Getränke-Auslieferung haben wir vor Jahren schon mal theoretisch durchgespielt, kamen aber aufgrund diverser staatlicher Vorgaben und Auflagen zu dem Schluss: Lohnt den Aufwand nicht wirklich - es gibt bessere (einfachere) Möglichkeiten.

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  • alfnie
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    • 29. Mai 2026 um 18:01
    • #10

    @ Seewolf72, guck mal. Das meinte KI zu meiner Frage:

    Wenn man die weltweiten Charter-Flotten und professionellen Bootsvermieter (vor allem in Hotspots wie Florida, der Karibik, Australien, Cabo San Lucas oder Norwegen) betrachtet, gilt bei einer 30-Lbs-Klasse ein eisernes Gesetz: „Absoluter Fokus auf Unzerstörbarkeit, einfache Wartung und fehlerfreie Bedienung durch Touristen.“ [1]

    Professionelle Vermieter setzen weltweit fast ausschließlich auf eine Kombination aus Shimano und Penn, da diese Marken den besten globalen Ersatzteil-Support bieten.

    Hier sind die weltweit am meisten vermieteten Ruten- und Rollen-Kombinationen in der 30-Lbs-Klasse:

    1. Das „Arbeitstier“ der weltweiten Charter-Flotten (Budget & Mittelklasse)

    Diese Kombination ist auf schätzungsweise 60 % aller Standard-Charterboote weltweit zu finden. Sie wird für das Schleppangeln (Trolling) auf Mahi-Mahi, Wahoo, Barrakudas oder beim schweren Grundangeln eingesetzt. [1, 2, 3]

    • Die Rolle: Shimano TLD 25 oder TLD 30 (Single Speed)
      • Warum: Die TLD-Serie mit Graphit-Gehäuse ist legendär. Sie ist extrem leicht, vergleichsweise günstig, salzwasserbeständig und hat eine Schiebebremse (Lever Drag), die von Kunden kaum fehlbedient werden kann. [1, 2, 3]
    • Die Rute: Penn Squall Marlin/Trolling (30-50 lbs) oder Ugly Stik Tiger Elite / Big Water
      • Warum: Die Ugly Stik-Ruten von Shakespeare/Penn nutzen eine Fiberglas-Kohlefaser-Mischung mit einer unzerbrechlichen Spitze („Ugly Tech“). Charter-Gäste können diese Ruten sprichwörtlich über die Bordwand biegen oder im Boot fallen lassen, ohne dass sie brechen. [1, 2]

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