Hallo Axel,
gut zu lesen, dass du den SBS See machen willst. Immer gut etwas mehr zu wissen. Ich habe diesen und gleichen den Binnen
dazu in einem Verein gemacht und da wurde schon eine gewisse Sensibilität bzw Respekt zum Thema Boot und Wasser
eingetrichtert. Das war auch gut so. Unterschätze die Lernerei aber nicht. Hinsichtlich Knoten, da lege dir gleich einmal
2 verschieden dicke Stricke/Seile zu. Ich wurde von Kollegen belächelt, wenn ich in freier Minute dann mal wieder den
einen oder anderen Knoten geübt habe. 2 akademische Kollegen meinten, na ja, so 2-3 Tage vorher mal üben und alles
ist gut. Als sie dann diese zur praktischen Prüfung die nicht auf die Reihe bekamen war's das auch schon. Prüfung nicht
bestanden und brauchten zur theoretischen Prüfung nicht auftauchen. Dumm gelaufen. Die praktische Prüfung war bei mir
auf einem See. Peilen eines bestimmten Punktes, an- und ablegen und Mann über Bord. Bei letzterem waren wir sehr
nah am Ufer und Anfahren der Boje gegen den Wind natürlich. Mit einem Schlag Schweißperlen auf der Stirn, denn
zwischen Ufer und Boje war nicht viel Platz um gegen den Wind anfahren zu können. Selbst die Teilnehmer an Land
hatten erschrockene Gesichter. Wir hatten einen jungen Teilnehmer, der fand die Navigationsaufgaben nicht gut. War
für ihn wie ein Schnittmuster zu bearbeiten und das wars dann auch. Bei der Naviprüfung habe ich mich am Anfang
um ein paar Grad verlesen und dann passte nix mehr. Gott sei Dank früh genug bemerkt. Das Enkelkind eines Teilnehmers
war besonders stolz auf seinen Ü70 Opa.
Was ich sagen will, nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber ist machbar. Meinerseits dickes fettes Daumendrücken.

Vorbereitungen auf Lödingen (Vesteralen) 2023..
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Hallo Reinhold,
vielen Dank für das Feedback aus der Prüfungs-Praxis!
Ich denke auch, daß "Knotenkunde", trotz unserer anglerischen Vorerfahrung keine leichte Sache ist, die man in wenigen Tagen drauf hat - immerhin muß man ja von 9 Knoten 7 vorführen können.
(nicht nur prüfungsbezogen: es dürfte noch ein anderes Kaliber haben, wenn man im Dunklen bei miesem Wetter und Kälte vielleicht gerade einen bestimmten Knoten knüpfen "darf").
Zufällig sprach ich im letzten Jahr das Thema bei einem Friseur-Besuch an. Ihr Mann hatte auch den SBS gemacht und sie erzählte, daß ihr Mann alle Türklinken in der Wohnung mit Knoten aller Art belegt hatte..
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Axel, das mit dem "Firlefanz" gilt ab etwas über Polarkreis, oder besser gesagt,
ab da wo die Sprotte/Brisling nicht mehr der Hauptnahrungsfisch ist. Ab da, wo
der Hering Hauptnahrungsfisch ist, reicht es tatsächlich mit einem Schwedenpilk.
Andernfalls hätten tausende Lofoten-Fischer längst umgestellt ...Am zB Romstalfjord kannste Dich tagelang mit einem 500-er oder 750-Schweden
abmühen, ohne überhaupt Kontakt zu bekommen. Wennste an den selben
Stellen auf etwas umsteigst, das der Kontur einer Sprotte/Brisling von max
12 cm Länge entspricht, kommt was in die Kiste.Türlich gibts auch Ausnahmen von diesen simplen Regeln oder Überschneidungen
Wenn wie gerade jetzt mal der skrei im Vestfjord nicht so recht auf Schwedeneisen
beissen will, kann ein kleiner Gummifisch Wunder wirken. Funzt für Angler,
uninteressant für Berufsfischer. -
Hallo Alfred,
danke für Deine Einschätzung hinsichtlich "nördlich des Polarkreises".
Ich hatte heute morgen über das Verstehen der Beiträge auf Norwegisch - https://www.norwegen-angelfreunde.de/showthread.php…eresangelschule diese Anmerkung gemacht:
Unerwartet betrüblich waren für mich die hier im Forum geposteten Beiträge der "Meeresangelschule" - ich mußte mir einen Beitrag vier Mal anhören, bis ich zum ersten Mal überhaupt "velkommen til.." heraus gehört habe. Meine Hoffnung ist, daß vielleicht jemand bestätigen könnte, daß die Protagonisten halt nuscheln.. wenn jemand sagen würde: Nein, die sprechen ein astreines, klar verständliches Norwegisch, müßte ich das Thema vielleicht doch als "Großbaustelle" einstufen..
Könntest Du mit Deinem "MiHiGru", also als Eingewanderter, vielleicht dazu etwas sagen?
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Axel, ich habe mir von meinem Kumpel sogar eine Klampe im Taschenformat anfertigen lassen.
Wie heißt es so schön: Du packst das schon -
Axel, ein englischer Bekannter meinte einmal: Norwegisch, gosh, das ist doch
keine Sprache, das ist doch nur ein einziger zusammenhängender Ton, der
auf- und abschwillt.Die Hauptperson der Serie ist aus norwegischer Sicht recht gut zu verstehen
und auch wer fünf oder mehr Jahre in Norwegen gelebt hat, dürfte kaum Probleme
mit ihm haben. Als deutscher Norwegisch-Anfänger aber findet man erstmal kaum
Zugang zu seinem Sprach-Rhythmus und sobald es auch nur im Geringsten etwas
subtil wird, versteht man nur noch Bahnhof.Wenn es ein Transscript der Serie geben würde, könnte man den Text ja gockeln.
Aber so, wie es gemacht ist, ohne echtes Manus sprachlich frisch von der Hüfte weg
und hinterher am Schneidetisch zurechtgestutzt ...So oder so, DAM's Mann hat den Wert dieser Serie erkannt
Vielleicht können die ja mal ein paar Taler springen lassen
und das sprachlich irgendwie für Deutsche zugänglich machen.
Dann würde die Serie in Germany abgehen wie die Post -
Das beruhigt mich - etwas..
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Thema Plattfischangeln..
Ich habe mit Interesse im Forum die Beiträge zum Plattfischangeln entdeckt und gelesen - mir sind 4 Episoden dazu eingefallen.
A)
Meine Mutter hatte mir erzählt, daß oft, wenn mein Großvater von seinen Touren zurück kam (er schipperte so vor ca. 90 Jahren Erz von Narvik nach Kiel), häfig die örtlichen Kieler Fischer in der Kieler Förde längsseits kamen und den Besatzungen Fische anboten - Schollen so groß, daß sie nicht mehr in die Pfanne paßten..B)
Als ich in den 70ern an der Ostsee Brandungsangeln machte, fing ich keine Schollen, sondern nur Flundern, deutlich kleiner als unter (a) und bei Weitem nicht häufig..C)
Ein schon länger zurück liegender Bericht in "Fisch und Fang" sprach davon, daß die betreffenden Angler in Norwegen große Schollen fingen und zwar nachts mit dem Boot auf dem Fjord.D)
Im Urlaub letztes Jahr (Spätsommer) blieben meine Versuche auf Steinbutt an den Stränden um Hanstholm herum völlig ohne auch nur einen Biß erfolglos.Ich kann mir zwar gegenwärtig nicht richtig vorstellen, mich (und meine Frau) mit dem Boot tatsächlich nachts auf den Gefilden des Vestfjords herum zu treiben, aber ausschließen soll man halt nichts..
Daher meine Fragen an das Schwarmwissen im Forum: Kann man (wie ich vermute) größere Plattfisch-Exemplare in Nordnorwegen erwarten, ist nachts tatsächlich die beste Fangzeit und lohnt es sich, mit dem Boot hinaus zu fahren?
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Hey Axel,
ich weis nicht wie Du Nacht in Nordnorge definierst...#zwinker2*...
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist. und Platte fängst Du auch von Land...mal kleiner...
und auch mal größer...Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist. -
Ich hab' mal ein paar Jahre in Århus in DK gewohnt und war so gut
wie jedes WE an der Ostsee dort, Århus Bucht, angeln. Da waren
30 cm-Schollen schon " schöne Fische. " In Nordnorwegen fangen
die " schönen Fische " (Schollen) bei umbei 40 cm an und kommen auch
wesentlich häufiger vor, und ja, am liebsten nachts und möglichst noch bei
auflaufender Flut, solange wie noch Bewegung im Wasser ist, bevor
das Wasser dreht. -
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