Angestachelt von Hummis Berichten hielt es mich auch nicht mehr an Land.
Und es wurde ja auch Zeit mal nach den Heringen zu gucken. Also ging es am Freitag los gen Osten zum Strelasund. Das erste Problem stellte sich schon beim Verlassen des Grundstückes ein. Der neue Trailer vom Hai (sein alter steht immer noch in Norwegen und „will“ nicht nach Hause ) ist etwas länger und die Ausfahrt ist für ihn zu schmal. Aber nach ein paar Mal vor und zurück stand er endlich auf dem Weg und es ging weiter. Kurz hinter der „Holperbrücke“ auf der A20 sollte es über die L192 weiter nach Stralsund gehen. Aber die Straße war gesperrt. Also weiter auf der Autobahn und über den Rügenzubringer. Das sind ca. 20 km Umweg. Fuhr aber gut und schon waren wir auf der neuen Rügenbrücke. Aber was wollen wir überhaupt hier? Unsere momentane Slipstelle liegt doch auf dem Dänholm und nicht in Altefähr.
Also rauf auf die Insel und über den alten Damm wieder runter. Das Slippen mit dem neuen Trailer funktionierte gut und so waren wir nach ca. 4 Stunden endlich auf dem Wasser. Die von den Wetterfröschen versprochene Sonne hielt sich etwas zurück und so war es recht frisch auf dem Wasser
Dann lieber schnell zur anderen Seite geguckt. Das sieht doch schon besser aus:
Auf dem „Wahrsager“ gab es auch büschen was zu sehen. Nicht die gewohnten Mengen, dafür standen die Fisch schön dicht am Grund.
Beißen wollten sie aber nicht so richtig. Erst als die Sonne sich durchgesetzt hatte,
kamen paar Silberlinge in die Kiste
So hatten wir das „gebucht“: wenig Wind, Sonne(-nbrandt) pur und Fische, die Bootfahren wollen.
Nachmittags legte der Wind dann zu
Und wir setzten um
Und versteckten uns hinter dem Hafen.
Viel passierte am Nachmittag aber nicht mehr und so lag der Hai gegen 18 Uhr wieder auf seinem Trailer und wir freuten uns über unseren Fang.
Insgesamt ein guter Tag auf See und nun warten wir auf den nächsten Sonnenschein. Aber bitte nicht wieder genau von vorn!