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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Skrei-Saison 2018

  • alfnie
  • 25. Januar 2018 um 21:00
  • barrafan
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    • 26. Januar 2018 um 13:28
    • #11
    Zitat von puffin

    Danke euch! :baby:
    Oh man, wie gern würde ich dem Fischer meinen Schreibtisch hier anbieten! *rolleyes*

    Gruß Torsten

    Wieso anbieten? Kannst ja ggf. als Smutje oder Teilhaber anfangen. Wenn kein Skrei da ist, dann kannste Walbeobachtung anbieten.
    Dort gibt es auch eine kleine Insel mit viele kleine Torsten, ähem Puffins. Eine echt schöne Ecke dort, weil auch nicht zu Touri.
    Vereinsamen würdest dort nicht. Kriegst auch Besuch, versprochen

    Gruß Reinhold

  • nordfisker1.jpg

  • alfnie
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    • 27. Januar 2018 um 12:38
    • #12

    https://www.kystogfjord.no/nyheter/forsid…-seien-litt-ned

    Die aktuellen Preise in NOK die die Fischer zZ bekommen.
    (Garantierte Mindestpreise).

    Da wird unterschieden zwischen
    lebend
    mit Kopf und nicht ausgenomen
    ohne Kopf und ausgenommen
    und dann noch nach Gewichtsklassen.

    Solche Preise für sei / Köhler, da haben wir
    in jüngeren Jahren von geträumt.
    Ich brauch' keinen Taschenrechner, um zu
    kapieren, das einer meiner Schwägerlein da oben
    sich gerade wieder dumm und dusselig verdient.

    Bei den Kamschatkas gelten die
    Preise für Männchen ohne Fehl und Tadel.

    Unterwegs legen die Preise natürlich noch gut was zu.
    Wenn sie vom Aufkäufer rausgehen, hat sich der
    Preis schon verdoppelt. Wenn er dann bei
    Nordsee auf der Theke liegt ... ja das wisst Ihr ja selbst

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

  • alfnie
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    • 28. Januar 2018 um 10:44
    • #13

    https://www.lofotposten.no/fiskeri/skrei/…i/s/5-29-346469

    Wenn man in diesem an sich kaum interessanten Artikel weiter
    nach unten scrollt, kommt man zur laufend aktualisierten
    Bilderserie " Livet på kaia 2018 " rein, die sonst eigentlich
    nur für Abonnenten offen ist ... hat wohl wer das + vergessen
    Aber seit Kai Nikolaisen hier mitliest, wird das wohl bald korrigiert

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

  • alfnie
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    • 30. Januar 2018 um 12:13
    • #14

    Der 1. Kaffeedorsch 2018 ist aufgetaucht
    32, 5 kg, wie die Lofotposten heute schreibt,
    fehen nur noch etwa 300 Stück über 30 kg mehr,
    um zum Vorjahrsergebnis zu kommen.

    Schade das die Cheffin der Lofotposten nicht
    etwas flexibler sein will vonwegen der Artikel
    " nur für Abonnenten ".

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

  • Petrulla
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    • 30. Januar 2018 um 17:44
    • #15

    Moin Alfred,

    dein Link in #5 war echt Klasse, hab mir den Film tatsächlich von Anfang bis zum Ende angesehen. Ich fand den Teil der Anfahrt zwar etwas langgezogen, danach waren die Handlungen des Skippers aber sehr interessant. Ich hätte nie gedacht, dass die gesamte Arbeit auf so einem Kutter von einer Person erledigt werden kann. Wenn ich bedenke, mit welcher Gelassenheit, Ruhe und Routine der Fischer alle Arbeiten allein bewältigt hat, nötigt mir das den allerhöchsten Respekt ab.

    Im Zusammenhang mit diesem Film habe ich aber noch ein paar Fragen, vielleicht kannst du die mir beantworten.

    1. Gibt es beim Auslegen der Langleinen bestimmte Regeln, damit die sich vor Ort nicht kreuzen?
    2. Die Vorfächer einschließlich Haken werden beim Einholen abgeschnitten. Werden die bei der weiteren Verarbeitung wieder zurückgewonnen?
    3. Wieviel Skrei hat der Fischer in diesen 2 - 3 Stunden gefangen? (Bin der norwegischen Sprache leider nicht mächtig und hab bestimmt im Film was übersehen)

    Hängen geblieben für mich ist, dass der Job knochenhart ist und kaum Pausen gemacht werden können. Bewundernswert ist, mit welcher Ruhe der Skipper alle Arbeiten erledigt, da sitzt jeder Handgriff!

  • alfnie
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    • 30. Januar 2018 um 20:20
    • #16

    Moin Peter,

    Regeln auf Papier gibt's nur direkt für die saisonale Lofoten-Fischerei,
    damit die Stellnetz-Boote und Trawler sich nicht mit den Leinen- und
    Juksa-Fischern keilen - was aber immer noch mal wieder vorkommt,
    wenn das Blut kocht, wenn es um viel Geld geht.
    Die Leinen-Fischer nutzen GPS sehr intensiv und via Radio und Handy
    informiert man laufend die " Nachbarn ". Dazu kommt, das viele Netz-
    Anfänge und -Enden mit Licht und oder Radar-Reflektoren gekennzeichnet
    sind. Trotzdem kommen " Feindberührungen " immer mal wieder
    vor, da hilft dann manchmal nur ein scharfes Messer, der Codex sorgt
    dafür, das möglichst keine Träger-Leine gekappt wird, nur Mundschnüre.

    2. Es ist billiger, mit neuen Haken zu bestücken, als mit gebrauchten
    rumzufriemeln. Die " Egner ", also die Personen, die Langleinen mit Ködern
    bestücken, reinigen meistens die gesamte Tragleine mit dem Messer und
    knoten neue Vorfächer samt Haken an.

    3. Bin ich mir nicht sicher, müsste ich alles nochmal gucken ...
    Wir waren öfter zu Zweit mit einem 50-Fuss Kutter, unterwegs,
    legten regelmässig bis zu 10.000 Haken aus und wenn's gut lief
    hatten wir später in 5 - 6 Stunden bis 5 Tonnen skrei, im Schnit
    aber weniger.

    Der Job ist tatsächlich ziemlich anstrengend, besonders wenn man
    ganz allein an Bord ist. Ohne ein gewisses Stehvermögen macht das
    niemand lange und jedes Jahr werden viele Anfänger schon am ersten
    oder zweiten Tag fix wieder an Land gesetzt, weil sie sich nicht
    für den Job eignen.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

  • alfnie
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    • 30. Januar 2018 um 21:59
    • #17

    " Ca. 2.500 kg " sagt der Fischer ganz am Ende der Aufnahmen.
    Das ist aber " rund ", also nur ausgeblutet, nicht ausgenommen,
    mit Kopf. Wenn man das genaue Datum hätte, könnte man
    den Preis an dem Tag finden und ziemlich genau sagen, was er
    den Tag eingenommen hat. Irgendwas zwischen 35.000
    und 45,000 NOK tippe ich. Super Tag für eine Person, dazu noch
    praktisch Ententeich-Wetter, kein Wunder das er lächelt.
    Was mir imponiert, sind die beiden Kameraleute ! Solange
    mit so schwerem Gerät still stehen, au Backe.

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  • Jürgen Chosz
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    • 30. Januar 2018 um 22:03
    • #18

    werden die Köpfe nicht auch in irgend ein Land exportiert? (Ich meine das mal so in einer Reportage gesehen zu haben),werden die Haken der Langleinen vorher entfernt?

    Wenn es interessiert

    Plattfischangeln in Norwegen

    Norwegen ist viel mehr als nur Fische fangen.....

    Norwegen ist meine zweite Heimat:wave:

  • alfnie
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    • 31. Januar 2018 um 09:45
    • #19

    https://www.kystogfjord.no/nyheter/forsid…rste-milliarden

    Die wirklich grossen Geleitzüge des skrei sind jetzt bis auf
    Höhe Vesterålen runtergekommen. Dann sind sie 3 Tage
    später auf Höhe Lofoten Aussenseite. Vereinzelt wurden
    auf den Lofoten schon welche gefangen. Die Fänge sind
    überall überdurchschnittlich gut, weil die See sehr ruhig
    ist, aber es ist sehr kalt.

    @ Jürgen
    Die getrockneten Köppe gehen massenweise nach Nigeria,
    die Nigerianer kochen sie. Ich weiss es zwar nicht, aber ich glaube
    nicht, das sich wer die Mühe macht, alle Haken rauszufriemeln.
    Ich hab' schon viele getrocknete Köpfe mit Haken drin gesehen,
    auch Schnurenden. Früher, wie man noch Düngemittel aus den
    Köpfen machte, wurden die Haken entfernt und da waren Haken
    auch noch an sich wertvoller.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

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    puffin
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    13. September 1962 (63)
    • 31. Januar 2018 um 09:57
    • #20
    Zitat von Jürgen Chosz

    ... werden die Haken der Langleinen vorher entfernt?

    Die Köpfe, die wir getrocknet auf den Gestellen gesehen haben, hatten zum großen Teil noch Haken drin.
    Ich kann mir dann auch nicht vorstellen, dass jemand aus so einem gertrocknetem Kopf noch 'nen Haken raus frimelt.

    https://wicked-horizon.com/

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