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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Farsund Angeln am oder im Hafen

  • Mattu
  • 6. Januar 2017 um 10:09
  • Vogtländer
    kennt sich aus.
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    • 10. Januar 2017 um 17:04
    • #11

    Das Haus ist etwas außerhalb vom Stadtkern. Leider direkt an der momentanen Hauptstaße. Dort geht eine Umleitung durch, weil die normale Verbindungsstraße gebaut wird. Soll heißen von Moped bis LKW geht dort alles durch. Ruhe werdet Ihr dort momentan nicht finden. Aber wenn Ihr Glück habt sind die Bauarbeiten bis zu Eurem Urlaub vielleicht fertig,da wirds dann wieder ruhiger. Wenn Du mobil bist würde ich Dir zb Loshavn oder Lomsesanden empfehlen.Fahrtzeit 10 min. In Loshavn kenn ich einen wunderbarenn Angelplatz von Land aus. Einzigstes Manko: Das ist ein Freizeitanleger fürTouristen und Norweger die mit dem Boot mal unterwegs picknicken oder Grillen wollen,kann also passieren das dort vorallem am WE bei schönen Wetter volles Holyday angesagt ist. Ansonsten ist dort herrlichste Ruhe und da kannst du dich ausbreiten. Der Strand von Lomsesanden ist auch wunderschön da kannst du auch zu schlagen. Aber Sandstrände gibts hier reichlich ,da kommen bestimmt noch paar Tips wo es sich besonders lohnt. Gegenüber links vom Haus kannst Du die Ruten schwingen und auf der rechten Seite der Außenponton der Brücke (Anlegeplätze)ist auch nicht zu verachten. Da solltest Dus auch mal versuchen. Ich denke da bieten sich viele Möglichkeiten. Oder mit dem boot rechts um die Ecke Fahrtzeit vielleicht max. 10 Minuten wenn überhaupt,dort den Anker geworfen kannst Du dich voll auslassen. Mehr kann ich Dir leider momentan nicht erzählen ,gehöre zur Bootsfraktion. Selten das ich mal von Land aus die Rute schwing.

    Gruß Frank

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  • Gast5536
    Gast
    • 10. Januar 2017 um 18:59
    • #12
    Zitat von Mattu

    Ich habe das Haus 221 von Reiner Frühling. Welcher Hafen ist das? Ich war noch nicht in der Gegend. Da ich gern mal zwischendurch ans Wasser gehe, würde ich es glatt da versuchen.
    Danke schon mal für die Tipps. Das ist ja praktikabel. Ich bin sowieso eher der Aufräumer, sodass es keine Probleme geben sollte. Wenn es nicht passt, räume ich den Platz, ich will ja Urlaub machen und nicht stänkern.

    Dein Ferienhaus liegt unmittelbar an der kleinen Brücke zur Insel mit einigen Geschäften, Bank, Apotheke sowie einigen Häusern. An der kleinen Brücke ist auch der Anleger vom Seenotkreuzer, auf der anderen Seite der Brücke liegt euer Ferienhaus. Der Bootsliegeplatz von dem sehr gut aussehenden Boot (Dieselkutter) liegt gegenüber von dieser kleinen Insel, auf der du auch mit dem Boot zum Einkaufen anlegen kannst (Coop oder Spar - habe ich nicht mehr so in Erinnerung! Ich empfehle dir, den Dieselkutter dazu zu buchen, wenn du es ncoh nciht gemacht hast. Sind ca. 50m bis zum Sportboothafen ...

    Vor deiner Tür hast du unmittelbar die Möglichkeit an der Hafenmauer u. a. mit Pose zu angeln ... Da störst du auch niemanden, zumindest habe ich dort noch niemanden stehen sehen. Mit der Durchgangsstraße und erhöhtem Durchgangsverkehr ist nicht schön - zum Abend und in der Nacht trotzdem überschaubar ... wichtig ist, wie ich finde, die Nachtruhe!

    Mitten im Ort gibt es am Marktplatz eine kleine Eisdiele mit super lecker Softeis! Unbedingt zu empfehlen ... und probier mal, beim letzten Besuch dort konnte der Verkäufer fließend deutsch ...! Im Sportgeschäft ist sogar das eine oder andere Schnäppchen möglich. Fand es nciht teuer, alles Markenklamotten! Farsund ist schön ... familiär und schön!

  • Mattu
    Hilfreicher Angelfreund
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    • 10. Januar 2017 um 22:50
    • #13

    Da wird sich doch was finden. Danke für alle Tipps, besonders meine Mädels ,als echte Eisfresser, blecken die Zähne.
    Bis zur Karwoche ist hoffentlich der Umgehungsstau vorbei. Ansonsten muss ich sagen, auch bei mir zählt vor allem Nachtruhe.
    Die Stellen im 10 Minutenbereich werde ich testen.
    Nun noch eine blöde Frage: Hattet ihr in Norge echt schon Boote mit Anker? Ich fahre seit 1996 fast jedes Jahr mindestens einmal, manchmal sogar 6 Wochen, aber einen Anker hatte ich noch nie.

  • Jürgen Chosz
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    • 10. Januar 2017 um 22:56
    • #14

    Anker? 1mal war der Anker da......ansonsten nur noch das Tau dafür,wie die wohl immer verschwinden*rolleyes*.Jetzt habe ich einen eigenen Klappanker 5Kilo plus 30m Tau plus 3m Ankerkette dabei.

    Wenn es interessiert

    Plattfischangeln in Norwegen

    Norwegen ist viel mehr als nur Fische fangen.....

    Norwegen ist meine zweite Heimat:wave:

  • Gast5536
    Gast
    • 11. Januar 2017 um 09:48
    • #15
    Zitat von Mattu

    Nun noch eine blöde Frage: Hattet ihr in Norge echt schon Boote mit Anker? Ich fahre seit 1996 fast jedes Jahr mindestens einmal, manchmal sogar 6 Wochen, aber einen Anker hatte ich noch nie.

    Anker ist selten! Macht auch dort nicht soviel Sinn! Warum?

    Der Regelfall ist, dass bereits relativ tiefes Wasser kurz nach Ufer erreicht wird. Warum schreibe ich relativ?

    Ein Boot sicher zu verankern bedarf regelmäßig mehr als das dreifache der Wassertiefe als Ankerleine. Das ist die Untergrenze! Bei 10m Wassertiefe also 30m Leine! Ein Klappanker von 3-5 kg sind "Spielzeug"! Geht alles in heimischen Seen, nicht aber auf dem Meer und nicht in Norwegen! Der Anker löst sich auch schnell bei Wellengang vom Boden und jedesmal versetzt das Boot um einige Meter!

    Ich habe bisher noch kein Mietboot mit vernünftigem Ankergeschirr in Norwegen erlebt. Meistens nur ein Klappanker, aber das ist eher dann nur der Pflicht genüge getan.

    Wenn du eine Stelle hast, wo du dein Boot mal festmachen möchtest, dann nimm einen schweren Stein mit, binde deinen Tampen drumherum und wenn er sich löst, dann ist es nicht schlimm!

    In der Ostsee vor Großenbrode ist der Klappanker kein Problem bei Tiefen von max. 10-15m. Zum Plattenangeln auf 4-6m habe ich meinen 10kg-Anker auch mal draußen. Da darf aber der Wind schon nicht mehr strong sein, das Boot fängt sich im Wind und versetzt ...

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    • 11. Januar 2017 um 11:05
    • #16

    Der Anker in den Booten ist eigentlich für den Notfall gedacht. Wenn der Motor ausfällt und das Boot an die Küste treibt, kann man damit evtl. Schäden verhindern.

    In den 90-ern war es mal Mode, einen dicken Stein mit einer Leine als Anker zu nutzen. Die meisten haben das aber schnell wieder eingestellt. Meist war die Leine zu kurz oder der Stein hatte sich schnell selbstständig gemacht, weil die Leine, die um den Stein gebunden wurde, schnell durch gescheuert wurde. Ganz Schlaue hatten den Stein in ein Netz gepackt. Nach Gebrauch wurde der Stein mit Netz dann über Bord geworfen. Diese Steine wurden dann von anderen Anglern mit dem Pilker geborgen.


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    Einmal editiert, zuletzt von Hoddel (11. Januar 2017 um 11:16)

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    • 11. Januar 2017 um 11:20
    • #17
    Zitat von Hoddel

    Der Anker in den Booten ist eigentlich für den Notfall gedacht. Wenn der Motor ausfällt und das Boot an die Küste treibt, kann man damit evtl. Schäden verhindern.

    In den 90-ern war es mal Mode, einen dicken Stein mit einer Leine als Anker zu nutzen. Die meisten haben das aber schnell wieder eingestellt. Meist war die Leine zu kurz oder der Stein hatte sich schnell selbstständig gemacht, weil die Leine, die um den Stein gebunden wurde, schnell durch gescheuert wurde. Ganz Schlaue hatten den Stein in ein Netz gepackt. Nach Gebrauch wurde der Stein mit Netz dann über Bord geworfen. Diese Steine wurden dann von anderen Anglern mit dem Pilker geborgen.


    Hoddel

    Genau das möchte ich aus eigenem Erleben nachdrücklich unterstreichen. Ohne funktionstüchtiges Ankergeschirr hätte ich wegen Motorausfalls
    seinerzeit das Boot auf der nächsten Klippe zumindest leckgeschlagen, wenn nicht versenkt. Deshalb immer der erste Blck auf die Bootsausrüstung.

    Gruß
    Bernd

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    • 11. Januar 2017 um 11:29
    • #18

    Bei felsigem Untergrund kann man den Anker, wenn man damit das Boot zum Angeln halten will, auch gleich ohne Leine über Bord werfen. Der hakt sich am Grund so fest, dass man ihn nicht wieder los bekommt. Ich habe noch keinen Notanker gesehen, der 2 Leinen hat. (2. Leine wird unten am Anker befestigt)


    Hoddel

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    • 11. Januar 2017 um 11:57
    • #19

    Bernd, ich hatte damals in Lyngör keinen Anker in der Dieselschnecke und bin wegen totalem Motorausfall gegen die Felsen gedrückt worden, mit 2 Mann und den Gaffs haben wir gegen gehalten bis Hilfe kam, das war mir eine Lehre .Und wenn ich ne schöne ruhige sandige Bucht habe bis höchstens 15m angle ich vom verankerten Boot, die 3 m Ankerkette wiegt auch so 5-6 Kilo.In der Öse unterm Klappanker sind auch nochmal 35m Tau ,so das ich den Anker ganz locker bergen kann sollte er sich zu festsetzen ,hinter den Anker fahren ,ziehen ..fertig.

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  • Gast5536
    Gast
    • 11. Januar 2017 um 13:14
    • #20
    Zitat von Hoddel

    Bei felsigem Untergrund kann man den Anker, wenn man damit das Boot zum Angeln halten will, auch gleich ohne Leine über Bord werfen. Der hakt sich am Grund so fest, dass man ihn nicht wieder los bekommt. Ich habe noch keinen Notanker gesehen, der 2 Leinen hat. (2. Leine wird unten am Anker befestigt)


    Hoddel

    Ich finde es bemerkenswert, wenn selbstbekennende "Steg- und Uferspezialisten" hier sich zu Bootsthemen äußern und den Eindruck vermitteln, das wäre so, weil sie selbst es schon mal erlebt haben!

    Ein Notanker ist ein Notanker. Besser als garnichts, keine Frage, aber eben nur für den Notfall! Der TE fragte aber dem Anker zum Festmachen des Bootes zum Angeln!

    Eine Ankerkette hat den Zweck, nicht nur am felsigen Grund das Durchscheuern zu verhindern, sondern den Schaft des Ankers auf Grund des Eigengewichtes am Boden zu halten, damit der Flug oder der Haken besser greift und sich nicht aushebelt. Er hat nicht den Zweck, das Gewicht des Ankers zu erhöhen!

    Ich habe noch kein Mietboot in Deutschland, Dänemark und Norwegen gehabt, welches eine Ankerkette hatte! Wenn überhaupt nur einen "Notanker" mit übersichtlichen Seillängen! Und ich hatte schon einige Charterboote!
    Eine zweite Leine am Anker habe ich auch noch nie gesehen und nur ganz, ganz selten an Eignerbooten! Das soll nicht heißen, dass es so was nicht gibt! Es ist aber weder Standard, noch gebräuchlich und schon garnicht darf man es erwarten!

    30m Ankerleine, ebenfalls sehr selten angetroffen. Meist ohne Anker aber zum Verholen geeignet! Auch kein Standard! Häufig aber Leinen der 10m-Klasse!

    Eine Dieselschnecke in der Art, wie sie in Norwegen gerne genutzt werden (24 ft, hohes Eigengewicht, Holz massiv), lacht sich über einen 3-5kg schweren Klappanker kaputt! Dieser Anker hält noch nicht mal im Tidewechsel das Boot! Sicherlich kann man sich freuen, wenn ein Klappanker an Bord ist (auch mal aufklappen, meistens sitzen die Dinger fest, weil seit 20 Jahren nicht mehr genutzt wurden).

    Das Festmachen eines Bootes zum Angeln in einer ruhigen Sandbucht mag alles so gehen. Mehr aber auch nicht. Das war m. E. die Frage des TE. Das ist aber auch kein Notfall!

    Szenarien, mit Motortotalausfall und Auflaufen auf Steinen oder zerschellen an Felsen - wenn der Eindruck vermittelt wird, der Klappanker rettet davor, dann mag das mit Glück und Zufall auch mal gelingen. Dieser Eindruck vermittelt das falsche Gefühl für Sicherheit und erst recht, wenn man mit Boot und Bootsangeln eigentlich und selbst betont nichts zu tun hat.

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