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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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  3. Arbeiten / Auswandern nach Norwegen

Mindestlohn norw. Fischindustrie

  • alfnie
  • 25. Januar 2015 um 13:22
  • Bert 1953
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    • 27. Januar 2015 um 22:57
    • #11
    Zitat von alfnie

    http://www.kystogfjord.no/var/ezwebin_si…en/loennshopp-i-

    Ab 1. Februar 2015 gilt in der fischerverarbeitenden Branche ein Mindestlohn
    von NOK 162,85. Da werden einige Arbeitgeber, die bisher in " billigen "
    Osteuropäern spekulierten, umdenken müssen.

    Das ist aber nur der Grundlohn für ungelernte Hilfskräfte. ZB erfahrene Filet-Nachputzer
    können im Akkord wesentlich besser verdienen. Das sind meistens Frauen mit scharfem
    Blick, schnellen Fingern und sauscharfen Messern.

    Heute hol ich ein Paket Lachs aus dem Eis und was steht drauf " Nachhaltige Aufzucht Aquakultur Norwegen verarbeitet in Litauen" also gehen die Uhren in Norwegen genau so gierig schnell wie bei uns und wo anders auch. leider !

    Gruß Bert:nosk:

  • nordfisker1.jpg

  • G A S T 1
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    • 27. Januar 2015 um 23:56
    • #12

    Leider haben`s die Norweger bisher noch nicht ganz gerafft aus ihrem reichlich vorhanden Angebot an Fisch aller Art und Herkunft noch mehr Profit zu machen und den Schritt weiter zu wagen Fisch auch im grossen Stil im eigenen Land zu veredeln.

    Nur 20% des norwegischen Lachses wird in Norwegen weiterverarbeitet, 80 % werden geschlachtet exportiert. Dem zur Folge ist es absolut nicht verwunderlich, dass in deutschen Supermärkten Fisch aus Norwegen, der in Litauen, Polen oder Tschechien weiterverarbeitet wurde, in den Kühlregalen liegt.

    Hatte irgendwo mal gelesen das der Export von norwegischem Lachs ca. 100 000 Arbeitsplätze in der Weiterverarbeitenden Industrie im Ausland ausmacht. Zumindest einen Teil davon würden sich viele hier nach Norwegen wünschen.

    Gruss
    smolt

  • Bender
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    • 28. Januar 2015 um 11:22
    • #13

    Mit 2000€ Netto in Norwegen klar zu kommen...........erscheint mir schwierig.
    Will hier aber auch nicht klugsch...., immerhin wohne ich ja nicht in Norge und kann das auch nicht so beurteilen, wie die Leute die dort leben.
    Wohnungen sind immer da teuer, wo die Arbeit ist.
    Das zur Verfügung stehende Geld macht gerade auch in den ersten Monaten (welche ich als die schwierigsten erachte) das Durchhalten oder Aufgeben aus.
    In diesem Forum und auch aus anderen Berichten, welche ich mir durchgelesen habe, sticht immer eins heraus.....und zwar die richtige Abschätzung zu den eigenen Ansprüchen.
    Mich selbst interessiert das Thema Auswandern (Norwegen) sehr.
    Derzeit überwiegt (bei mir) noch die Skepsis.
    Klar......wenn ich mit meiner Familie 1-2mal im Jahr in Norwegen ankomme, fühlen wir uns immer sofort heimisch.
    Aber letztendlich kann ich das alles nur als Urlauber bewerten. Mit den alltäglichen Schwierigkeiten wird man ja dann nicht konfrontiert.
    Mir persönlich fehlt eine Bewertung welche nicht schwarz oder weiß ist, sondern frei von jeglicher Bewertung und behaftet mit Fakten.
    Aus anderen Quellen habe ich nur negative Berichte, von jenen die blauäugig in ein Land gehen (in dem Fall Norwegen) und meinen "HOSSA hier bin Ich" alles fliegt mir hier zu. Mit dieser Einstellung gehen die dann (wie erwartet) unter.
    Auch solche negativen Berichte kann ich nicht ganz ernst nehmen.

    Zu diesem Forum möchte ich dennoch sagen, dass ich die meisten (brauchbaren) Info´s hier bekommen habe.

    @Smolt: Das mit den 100 000 AP´s im Ausland habe ich ebenfalls gelesen (vor Kurzem noch).

    Schöne Grüße

    Stefan 8)

  • Micha cb59
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    • 28. Januar 2015 um 17:32
    • #14

    @ smolt - Zitat: Hatte irgendwo mal gelesen das der Export von norwegischem Lachs ca. 100 000 Arbeitsplätze in der Weiterverarbeitenden Industrie im Ausland ausmacht. Zumindest einen Teil davon würden sich viele hier nach Norwegen wünschen.

    Das passt sowohl zum Thema Mindestlohn als auch zum Thema Maximalprofit.#zwinker2*
    Es gibt bestimmt eine Erhebung darüber, wie viele der Arbeitsplätze in Osteuropa, Nordafrika oder Asien sind?

    Freiheit ist das einzige Ding, das man nicht haben kann, wenn man nicht gewillt ist, es anderen zu geben.
    William Allan White

  • alfnie
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    • 28. Januar 2015 um 22:38
    • #15

    Bender, Wohnraum ist immer da teuer, wo die Nachfrage die Preise hochdrückt -
    und das ist in Norwegen nicht unbedingt immer da, wo " die Arbeit ist " ...
    sondern so ist es fast schon überall im Land, ausgenommen die Gegenden, wo kaum ein
    Mensch freiwillig wohnen würde.

    Wir zB, meine Frau und ich, könnten locker mit 2.000 monatlichen Euronen auskommen.
    Wenn wir das müssten. Müssen wir aber nicht. Können könnten wir das, weil wir alles Materielle
    was wir brauchen, haben und keinerlei finanzielle Sorgen. Am anderen Ende der Skala: ein Einwanderer
    der hier in Norge bei Null neu anfangen muss/will, für den könnten 2.000 Euro im Monat zu wenig sein.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

  • Bender
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    • 29. Januar 2015 um 09:22
    • #16

    Hallo Alfnie,
    wenn man alles Materielle (was man als nötig erachtet) hat, ist das schön. Meistens ist das aber bei Leuten die Auswandern nicht der Fall.
    In Parallel-Berichten ist die Erwartung auf ein besseres Leben in Norwegen meistens der Vater des Gedanken sich mit dem Auswandern zu beschäftigen.
    Wenn das bessere Leben (sich bei den meistens interessierten) nicht immer nur um finanzielle drehen würde, wäre es für den einen oder anderen mit Sicherheit
    leichter ein Leben aufzubauen.
    Allerdings lese ich immer von Erwartungen die gelinde gesagt schon traumhaft erscheinen. Vielen ist einfach nicht klar, das man um sich etwas aufzubauen auch arbeiten muss.
    Was man persönlich materiell als nötig erachtet, ist ja auch bei jedem anders.

    Ich bin vorher davon ausgegangen, das Wohnraum teuer ist, wo Geld umgesetzt wird (sprich Arbeit ist),oder reiche Leute wohnen wollen.

    Ich freue mich immer wenn Leute es im Ausland schaffen, ihre Träume umsetzten und keine finanzielle Sorgen haben.

    PS: Alfnie....was macht der bröckelige Fels bei euch?

    Schöne Grüße

    Stefan 8)

  • Hoddel
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    • 29. Januar 2015 um 16:01
    • #17

    Ich kann nur vom Bereich Südnorwegen berichten, was mir die Ausgewanderten berichtet haben.

    Ich habe einige kennen gelernt, die sind "mit hängenden Ohren" wieder nach Deutschland gefahren. Meist lag es daran, dass sie keinen Beruf erlernt hatten, aber der Meinung waren, dass ihnen alles in Norwegen nur zu fliegt. Gerade diese hatten es versäumt, sich dort wo sie wohnten anzupassen. Auch sind große Töne nicht gerade hilfreich. Ebenso die Sprache. Wenn man weder Englisch noch Norwegisch kann, sollte man ganz einfach zu Hause bleiben. Viele Norweger im Süden können Deutsch, aber nur dann, wenn sie es möchten.#zwinker2*

    Die anderen, die es in Norwegen geschafft haben, berichten aber auch, dass es nicht gerade einfach war. Vorbedingung war überall, dass sie eine gute Nachbarschaft pflegen. Es sind gerade in den kleineren Städten diese Verbindungen, die man braucht. Man kann es mit den Dorfgemeinschaften in Deutschland vergleichen. (Beispiel: Bist du als Neuer nicht in der Freiwilligen Feuerwehr, bleibst du der Außenseiter)
    Ein gelernter Beruf, den man auch ausüben kann ist natürlich sehr wichtig, denn durch ein regelmäßiges Einkommen fällt einem vieles leichter. Saisontätigkeiten sind mit Vorsicht zu betrachten.

    Hätte ich mit 18 Jahren das Land kennen gelernt, würde ich jetzt aus Norwegen schreiben. Als lediger junger Mensch fallen solche Überlegungen anders aus als würde man eine Familie haben.

    Hoddel

    Der Polarkreis beginnt oberhalb von Stavanger 8o ,
    "Ein Engel mit Flügel ist nicht so gut wie ein Engel mit Händen"
    (Konfuzius)

    Realer Vorname: Horst

    Reisebericht 1991 Grønsfjord Reisebericht 2001 Rekefjord Reisebericht 2004 Rosfjord

    Reisebericht 2008 Rosfjord Reisebericht 2009 Rosfjord Reisebericht 2010 Rosfjord

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  • Micha cb59
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    • 29. Januar 2015 um 16:58
    • #18

    In meinem überschaubaren Bekanntenkreis in Norwegen habe ich den Eindruck gewonnen, das es bei allen super geklappt hat, die erst in Norwegen einen Norweger oder Norwegerin geheiratet haben. Geschenkt haben die aber alle nichts bekommen.

    Freiheit ist das einzige Ding, das man nicht haben kann, wenn man nicht gewillt ist, es anderen zu geben.
    William Allan White

  • Bender
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    • 30. Januar 2015 um 10:28
    • #19

    Hallo,
    das mit den Erwartungen habe ich so gemeint wie Hoddel es beschreibt.
    Manche meinen (so entsteht der Eindruck in parallel Berichten), dass wenn man es in Deutschland nicht gebacken bekommt einfach mal nach Skandinavien geht, sich nen Hut mit einem Deutschlandflicken als Krone aufsetzt, dort mal als König auftreten kann.
    Es ist wie überall gleich wer Leistung beziehen will muss Leistung bringen.

    Ich möchte aber dennoch nicht den Eindruck vermitteln, dass ich es für keine gute Idee halte nach Norwegen auszuwandern. Im Gegenteil..........auch ich habe in meinem Alter diesen Gedanken auch nicht komplett aufgegeben. Allerdings sehe ich für mich die Möglichkeiten schon als gering an. Dies gilt aber nur für meinen Fall.

    Des Weiteren, lese ich in diesem und anderen For(um/en) die Kommentare und Tipps der erfahrenen, erfolgreichen oder nicht erfolgreichen Auswanderer/Rückehrer durch. Wenn man die Tipps und Erfahrungen (negativ wie positiv) berücksichtigt und vor Allem sich damit auch beschäftigt ist man schon ein Stück weiter.

    Ein positiver Bericht MEINERSEITS:
    Vor ca.2 Jahren hatte ich mit Norwegischen Firmen und auch Vermittlern Kontakt.
    Dieser Kontakt kam über Link/in zustande und war mehr oder weniger ein Zufall. Grund war ein CAD-Thread.
    In diesem Zuge habe ich dann unter anderem ein längeres Telefonat geführt.
    Auch dort habe ich meine negative Meinung zum Thema arbeiten in Norge (in meinem Job , in meinen Alter) geäußert. Der Norweger hat mir ziemlich deutlich gesagt, das diese Aussage völlig falsch wäre und ich doch so was nicht aufgrund einer Vermutung so pauschal sagen solle.
    Bis zu diesem Tag war ich immer davon ausgegangen, das nur Ärzte und Handwerker in Norwegen eine Chance hätten.
    In meinem Job (auch in meinem Alter) gibt es wenn man bereit ist Leistung zu erbringen Job´s in Norwegen, dies hatte der Kollege mir ganz klar gesagt.
    Dennoch....und darauf hat er mich mehrfach hingewiesen ist es wichtig zumindest kommunikationsfähiges englisch zu können so wie die Bereitschaft norwegisch zu lernen.
    Beides sind für mich Selbstverständlichkeiten wenn man in ein anderes Land auswandert.

    Schöne Grüße

    Stefan 8)

  • G A S T 1
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    • 30. Januar 2015 um 13:55
    • #20
    Zitat von Bender


    .....
    Manche meinen (so entsteht der Eindruck in parallel Berichten), dass wenn man es in Deutschland nicht gebacken bekommt einfach mal nach Skandinavien geht,
    .....

    Umgedreht wird ein "Schuh" draus:

    "Wer es nicht in Deutschland gebacken bekommt, bekommt es erst recht nicht in Skandinavien hin."

    - sicher etwas pauschalisiert, aber so ungefähr in die Richtung geht die Meinung der "erfolgreich" Ausgewanderten, die ich kenne.

    Gruss
    smolt

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