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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Damit hatte ich nicht gerechnet !

  • qwe
  • 18. Juli 2012 um 13:07
  • freddy
    Gummi - und Eisenschmeisser
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    • 19. Juli 2012 um 10:48
    • #21

    dann möchte ich mich nochmal zu Wort melden.
    Insbesondere wegen der verschiedenen skeptischen Stimmen hole ich mal etwas weiter aus.

    Also ersma, wer nichts wagt, der nichts gewinnt. #zwinker2*

    Du bist doch nicht umsonst der Waghals, oder? Und ich denke mal, Dein Name ist Programm.
    Das sieht man doch schon daran, dass Du in ein fremdes Land ausgewandert bist. Viele möchten das gerne auch, wagen es aber nie. Und da fängt es bereits an.
    Stell Dir nur vor, Du hättest damals den Schritt nicht gewagt, was Du (und wir auch) dann alles schon versäumt hättest. *rolleyes*
    Dann hattest Du mit Deiner Entscheidung auszuwandern vollen Erfolg, oder?
    Wieso sollte das jetzt hier nicht auch einen vollen Erfolg geben?
    Du hast doch bereits bewiesen, dass das was Du anpackst, was wird. Und Du weißt auch wie es geht. Du kannst es doch.

    So, dann ist ein Unternehmer deshalb ein Unternehmer, weil er etwas unternimmt!
    Das Wort Unternehmer kommt von "etwas unternehmen."

    Das Gegenteil davon sind die Unterlasser.
    Und wer nichts unternimmt, kommt auch zu nichts.

    Diese Unterlasser sind in Deutschland in der Überzahl und die bekannteste Spezies. Das sind die Zauderer und Zögerer und Verhinderer die man überall antrifft und die alles besser wissen. Das sind jene wie tviden Udo schon schrieb, die 1000% tige Sicherheit haben wollen, sie jedoch nie bekommen weil es sie niergendwo gibt.
    Das ist typisch deutsche Hosenscheißer-Mentalität. Tschuldigung, aber es ist so. Das sind jene, die Dich negativ beraten. Sie haben Angst vor dem Risiko.
    Bei jedem Geschäft besteht ein Risiko, na klar. Aber es gibt Geschäfte mit großen und kleinen Risiken. Selbst das ist die Hosenscheißer Fraktion nicht in der Lage, objektiv einzuschätzen.

    Auch den Tip, Deine Familie zu fragen finde ich eher zweifelhaft. Seit wann haben Frau und Kinder einen ausgeprägten Geschäftssinn, oder woher sollen sie die Kompetenz für eine objektive Beratung bzw. Antwort für Dich haben? Das kann ich alles nicht so richtig nachvollziehen.
    Genauso wie das miteinbeziehem eines Unternehmensberaters. Was soll der Dir schon sagen? Er kann und wird Dir auch nicht viel mehr sagen können, als das was Du selber schon längst weißt. Macht aber mächtig Kasse damit. Das Geld kannst Du Dir em ehesten einsparen.

    Also ich kann Dich nur bestärken das zu machen. Wenn es jemand anderes macht und Erfolg hat, beißt Du Dir ein Loch in den Bauch. Es ist schlieslich Dein Baby. Die meißte Arbeit hast Du schon bereits, wenn auch vielleicht unwissentlich, schon getan. Du brauchst quasi nur noch zu ernten was Du bereits gesät hast. Oder soll etwa jemand anderes das ernten, was Du sätest? Doch wohl eher nicht, oder? Nein, nein, das ist Dein Kind - und Du solltest das auch selber groß ziehen. Du hast auf jeden Fall das Zeug und die Eier dafür.

    Dann ist es ja noch so, dass Du keinen Druck hast, weil Du ja einen Job hast, den Du sicher gut kontrollieren kannst, bei Bedarf vielleicht nur halbtags arbeiten, oder so. Das ergibt sich sowieso alles von selber. Außerdem kann man von Anfang an nicht alles genauestens planen. Verschiedene Dinge laufen halt schonmal was anders als gedacht.
    Also kommt Zeit, kommt rat.
    Außerdem wenn es nicht klappen sollte, was man voerher nicht weißt, hast Du es wenigstens versucht und brauchst Dir bis an Dein Lebensende keine Vorwürfe zu machen, dass Du es nicht versucht hättest. Außerdem kannst Du jederzeit in Deinen Job zurückkehren.
    Also, wo ist das Problem?

    Deine Idee ist brilliant, die Voraussetzungen sind bestens, also ran an den Speck.
    Das Risiko ist äußerst gering und überschaubar.
    Du hast ja bereits schon "A" gesagt, wenn auch ungewollt, brauchst jetzt nur noch "B" zu sagen. #zwinker2*

    Um unnötiges Lehrgeld zu vermeiden, was beim Anfang von Vermietungen nicht ausbleiben wird, kannst Du bestimmt mal mit Karsten Spillker von come2norway sprechen. Der kann Dir da sicherlich so einige Tips geben, die Dir etliches an Lehrgeld einsparen können.

    Viele Grüße :wave:

    freddy

    Besten Gruß
    freddy


    The difference between men and boys is the price of their toys.....

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  • Micha cb59
    Ein freundlicher Angler
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    • 19. Juli 2012 um 11:02
    • #22

    Ich zähle mich auch zu den Selbständigen, habe schon so manches probiert. Es ist mitunter ein schwieriges Unterfangen, zeitlich und was langfristige Planungen anbetrifft, sowieso.

    Im Prinzip sind hier schon die wichtigsten Themen beschrieben worden, wie, Dein Wille, Deine persönliche Eignung, Erfahrungen und Kenntnisse, Qualifkationen, kaufmännische Kenntnisse, die familiäre Akzeptanz Deines Vorhabens, die Vision, die Geschäftsidee, die Planung des Vorhabens, der Finanzierungsbedarf, eine Marktanalyse und die Kundenakquisition. Wenn Du Dir mal die Zeit nimmst, diese Themen ernsthaft hinterfragst, bist Du eigentlich schon mitten drin in der Geschäftsplanung. Nimm Dir wirklich die Zeit, denn diese Dinge werden Dich immer begleiten, egal ob Du sie ignorierst oder nicht. Eine vernünftige Planung erspart Dir viele unangenehme Überaschungen, weil viele Themen wie behördliche Auflagen, Versicherungen, Steuern, Fördermöglichkeiten u.v.m. sollten schon im Vorfeld geklärt und abgefragt werden. Jeder Geldgeber wird nach Konzeptionen zu Deinem Vorhaben fragen.

    Ob Du nun einen externen Berater brauchst oder nicht, ich denke, Du kannst nicht alles wissen, für einiges wirst Du Hilfe brauchen, für anderes nicht. Je mehr Du schon selbst weißt, um so präziser Deine Fragen und genauer die Antworten, das spart Zeit und Geld.

    Ich will Dir keinesfalls den Mut nehmen, Millionen Menschen dieser Welt haben den Schritt gewagt und sehr viele erfolgreich, warum also nicht auch Du. Wer hat schon die Chance, sein Hobby zum Beruf zu machen.

    Ich hoffe nicht, dass das sehr "klugschei...." rüberkommt, so ist es bestimmt nicht gemeint.

    Freiheit ist das einzige Ding, das man nicht haben kann, wenn man nicht gewillt ist, es anderen zu geben.
    William Allan White

  • Lasse
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    • 19. Juli 2012 um 11:02
    • #23

    Ein sehr interessanter Tröd, mit vielen guten und hilfreichen Denkanstößen, wie ich meine. Es ist sicher ein zweischneidiges Schwert und wie so oft im Leben, gibt es wahrscheinlich nicht die 100%tige Lösung. Das für mich derzeit entscheidenste Argument... wieviel Zeit wird Reinhard bleiben, um Reinhard zu sein. Der Reinhard, der gern mit seiner Tochter seine wenige Zeit auf seinem Dalsfjord verbringt..?
    So viele Gedanken Du Dir um Montagen und Tricks, Fangzeiten und Gegenbenheiten machst, wirst Du Dir sicher auch bzgl. dieses Themas machen. Vielleicht wärest Du wirklich gut beraten, es für die ersten Jahre "klein" zu halten, nur ein Objekt (z. B. das Wohnschiff) zu betreuen, um nach Ablauf einer gewissen Zeit beurteilen zu können, ob es das ist, was Du Dir vorgestellt hast #zwinker2*



    Besten Gruß xx#,

    Lasse

    "Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung"

    Der Felsenfänger ....:roll:

  • Nisse
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    • 19. Juli 2012 um 11:12
    • #24
    Zitat von freddy


    ..........
    Auch den Tip, Deine Familie zu fragen finde ich eher zweifelhaft. Seit wann haben Frau und Kinder einen ausgeprägten Geschäftssinn, oder woher sollen sie die Kompetenz für eine objektive Beratung bzw. Antwort für Dich haben? Das kann ich alles nicht so richtig nachvollziehen.

    .......
    freddy


    Das unterschreibe ich so nicht(*rolleyes*), zumal die Familie bei solch einem Projekt immer integriert ist. Sowohl, was das Projekt selbst, als auch was das evtl. finanzielle Risiko betrifft.

  • Kejko
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    • 19. Juli 2012 um 11:31
    • #25

    @ våghals

    Ab wann kann ich buchen?

  • Achim.M
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    • 19. Juli 2012 um 12:14
    • #26

    Vorab.
    Aus meinen ersten Beitrag ist unschwer zu erkennen, dass die Entscheidung einzig und allein Dir obliegt.

    Da das Vorhaben von Reinhard letztendlich ein Einzelunternehmen werden soll, also Reinhard ein Einzelunternehmer (siehe HGB), möchte ich aus meinen Erfahrungen dazu noch ein paar ergänzende Sätze schreiben.

    Anmerkung: Personengesellschaft sicher nicht, da ich es so lese, dass Reinhard es allein machen möchte und zu einer Personengesellschaft mindestens 2 Personen gehören.

    Nach 90ig war ja im Osten Gründerzeit.
    Was ich damals über einen längeren Zeitraum konstatiert habe war, technische Fachleute (Meister, Ingenieure, auch Facharbeiter) entschlossen sich zur Selbstständigkeit und solche Einzelunternehmen entstanden zuhauf.
    Sicher auch der damaligen wirtschaftlichen Situation geschuldet, dh. der Umstrukturierung der Wirtschaft der DDR.

    Viele solche Einzelunternehmer verschwanden wieder nach kurzer Zeit.
    Warum?
    Sicher auch mangelnder Aufträge.
    Aber sehr oft auch mangelnder kaufmännischer Erfahrungen und Kenntnisse.
    Stichworte -> EÜR bzw. EAR, Kalkulation, Finanzstatus (Finanzplanung, Liquiditätsplanung) usw.Glück haste insofern, Du bist nicht Bilanzierungspflichtig und das vereinfacht etwas die Beziehungen zum Finanzamt und macht den Aufwand für das kaufmännische auch etwas billiger.
    Du brauchst auch keinen Wirtschaftsprüfer, allerhöchstens einen Steuerberater.

    Was ich sagen möchte.
    Technisch/technologisches Wissen ist die Voraussetzung für ein solches Einzelunternehmen. Ohne dieses Wissen wird es nicht funktionieren.
    Aber ohne kaufmännischen Wissen, und da reicht nicht nur die so genannte kaufmännische Nase, das kaufmännische Gespür, wird es auch nicht funktionieren.

    Wie gesagt, es sind nur ein paar eigene Erfahrungen aus meiner Tätigkeit.
    Und ich möchte keinesfalls hier Belehrend und Besserwisserisch auftreten.


    Noch ein Satz dazu ob man die Frau da mit einbindet.
    Ja und nochmals ja!!!
    Schon wegen den Haftungsverhältnissen eines Einzelunternehmers.
    Ich denke mal das norwegische HGB wird sich nicht so viel vom deutschen HGB unterscheiden.

    „Die Lösung für jedes Problem – Arbeit, Liebe, Geld, was auch immer – ist, angeln zu gehen, und je schlimmer das Problem, desto länger sollte der Ausflug dauern.“ –

    John Gierach (* 21. Januar 1946/BS Colorado/USA)

  • Hottehüh
    Ist oft hier
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    • 19. Juli 2012 um 12:56
    • #27

    von den 90igern in der Ostzone zum Wirtschaftsrecht in Norwegen...gewagt..gewagt...ich habe eher das Gefühl das diese Fragen schon geklärt sind, denn ich kann mich erinnern das diese Idee des Wohnschiffes schon einmal im Tröt auftauchte. Machen, ausprobieren, wenn es läuft gut, wenn nicht ein Hintertürchen offen lassen wo man möglichst ohne grosse Kratzer rauskommt. Also am Besten das Geschäft an die Frau übertragen..:biglaugh:

    Matze

  • djsteven
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    16. Dezember 1968 (57)
    • 19. Juli 2012 um 17:16
    • #28

    Ich bin kein besonderer Freund der allgm. amerikanischen Gesellschaft und deren Auffassung zu sich, zum Leben und anderen gegenüber, aber !
    .....einen Spruch find ich sehr treffend
    Erfolgreich ist der, der einmal mehr aufsteht, als er auf die Nase gefallen ist.
    Soll sagen, die Amis sehen einen Mißerfolg nicht als persöhnlichen Weltuntergang, oder als Makel.....und das seh ich auch so.
    ....und für mich gehöhrt die Familie unbedingt dazu !!!!

    Gruß Steven


    Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

    Man kann den Sonnenschein nicht verbieten. Man kann nur dafür sorgen, dass andere im Schatten stehen.

  • qwe
    Gast
    • 19. Juli 2012 um 22:22
    • #29

    Hei alle zusammen :wave:

    Ist schon beachtllich, wie intensiv ihr Euch hier einsetzt um mir bei einer Entscheidung zu helfen. Keine Frage, es liegt an uns - uns die wir alle zusammenhalten - uns die Freunde sind, ohne sich vielleicht persønlich zu kennen - uns die Angelfreunde, die von Herzen gerne helfen - uns die Gemeinschaft! . . . dafuer bedanke ich mich.

    Ich hab mir alle eure Meinungen in Ruhe durchgelesen und denke schon eine Weile drueber nach.

    Es ist so, dass ich eigentlich garnicht weiss, was ich jetzt schreiben soll. Ich fang einfach an:

    Ich bin ja nun auch schon ne Weile hier im Forum, und hab einige Member persønlich kennen gelernt, bei anderen mach ich mir vom Bauchgefuehl heraus, ein Bild ueber den Menschen. Bei Allen bin ich mir sicher, dass sie mir wohlgesonnen sind und ihre ernstgemeinten Ansichten mitteilen. . . was die Entscheidung nun noch schwerer macht
    . . . eben natuerlich auch, weil die negativen - wie auch die positiven Aspekte auf den Tisch muessen.

    Ich will hier jetzt nur ein Beispiel nennen: Niemals hab ich z.B. freddy persønlich kennengelernt, hab aber mit ihm schon ein paar Pn`s ausgetauscht, und verfolge ja auch so seine Beitræge. Irgendwie bin ich 100% mit ihm auf einer Wellenlænge, und identifiziere mich oft mit seiner Ansicht, wie auch hier jetzt wieder in diesem thread.
    Auf der anderen Seite steht z.B. Gnam, den ich persønlich kennengelernt habe und auch seine Meinung hoch einschætze.

    So verhælt es sich auch mit den anderen hier beteiligten Membern, deren unterschiedliche Meinungen mir stark zu denken geben. Jetzt so nach einem sehr hektischen Arbeitstag hab ich nicht wirklich den Kopf dafuer frei.

    Aber ich will die Sache auch garnicht uebers Knie brechen. Ich werd mir einfach alles in Ruhe beim entspannten Grossfischangeln im Flachwasser genauestens ueberlegen.

    Und nochmals Danke :wave:

  • Nisse
    wohnt hier
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    Geburtstag
    20. April 1950 (76)
    • 19. Juli 2012 um 22:37
    • #30

    Reinhard, geh Angeln. Der erste richtige Fisch ist wie der erste richtige Gedanke :wave:

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