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Høringsfrist zu Vorschlägen der Regelung der Turistfischerei endet heute

  • G A S T 1
  • 9. Dezember 2011 um 08:59
  • G A S T 1
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    • 9. Dezember 2011 um 08:59
    • #1

    Heute endet die høringsfrist zu den Vorschlägen, die am 27.juni im Rapport über die Einschätzung notwendiger Verwaltungsmassnahmen zur Turistenfischerei, an die Regierung gesannt wurden.

    Habe mal versucht die Hauptvorschläge in dem Rapport kurz und knapp in`s Deutsche zu übersetzen.:


    - es soll in Zukunft eine obligatorische Registrierungspflicht aller Touristenangelbetriebe geben



    -registriert Angel-Tourismusbetriebe sollen verpflichtet werden die gemachten Fänge zu registrieren und zu rapportieren



    - es soll ein obligatorische Register für Boote eingeführt werden, aus dem hervorgeht, welche Boote als Leihboote vermietet werden



    - es soll eine variable Ausfuhrquote eingeführt werden, was mit sich bringt, dass Touristen mehr Fisch ausführen können, wenn diese Fische in Verbindung mit einem Aufenthalt in einem Angeltourismusbetrieb gemacht wurden



    - die bestehende 15kg-Regelung soll in Zukunft nicht wie bisher auf 24h bezogen werden, sondern auf 7 Tage.



    - es sollen in Zukunft Situationsrapporte über die bestehenden Ressourcen (Fisch) ausgearbeitet werden, die bei der Zulassung neuer Tourismusbetriebe herangezogen werden



    - es soll abgeklärt werden, inwieweit man in Zukunft im Ausland registriert Boote zur gewerblichen Nutzung für die Touristenangelei zulassen will.


    http://www.regjeringen.no/upload/FKD/Ved…Horingsbrev.pdf


    Inwieweit und wann diese Vorschläge tatsächlich umgesetzt weren, lässt sich für mich schwer sagen.

    ....bin auf jeden Fall gespannt. :)



    Gruss
    smolt

  • nordfisker1.jpg

  • yrkjepilker
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    • 9. Dezember 2011 um 10:55
    • #2

    Interessante Vorschläge, in D vorgebracht währen sie typisch ...tsch!:rolleyes:;)

    Gruß Hans - yrkjepilker:wave:


    [SIGPIC][/SIGPIC]Heute ist die gute alte Zeit von morgen! (Karl Valentin)

  • Achim.M
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    • 9. Dezember 2011 um 11:39
    • #3

    Dem schließ ich mich an.
    Ich meine auch recht interessante Vorschläge in Richtung Einführung eines staatlich geregelten Angelns in norwegischen Gewässern.
    Irgendwie war mir persönlich klar, dass da irgendwann was kommen wird. Und das irgendwann scheint nun sichtbar zu werden.
    Schauen wir mal was dann ins Gesetz kommt.
    Wobei man immer damit rechnen sollte das noch andere, hier nicht genannte Sachverhalte, ins Gesetz kommen.

    Über eins sollte man sich jedoch im Klaren sein.
    Staatliche Regelungen ziehen in der Regel nicht nur das Ausfüllen von Formularen, das beschreiben von Papier nach sich.
    Staatliche Regelungen ziehen auch in der Regel Kosten nach sich. Und da wird der Vermieter, der Anbieter vor der Frage/Problem stehen, ob er das in der Summe oder Anteilmäßig weitergibt.
    Ich glaube nicht, dass diese Regelungen Kostenneutral sind.

    „Die Lösung für jedes Problem – Arbeit, Liebe, Geld, was auch immer – ist, angeln zu gehen, und je schlimmer das Problem, desto länger sollte der Ausflug dauern.“ –

    John Gierach (* 21. Januar 1946/BS Colorado/USA)

  • G A S T 1
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    • 9. Dezember 2011 um 13:10
    • #4

    Also vorerst, erscheinen mir diese Vorschläge erstmal nicht als staatliche Regulierung des Angels. Es geht glaube, ich erstmal darum den Umfang der Fischentnahme durch Touristen und die Anzahl von verdienenden Tourismusbetrieben zu ermitteln.
    Aus der ermittelten Fischentnahme besteht später (bei Bedarf) die Möglichkeit eine sinnvolle Gesammtquote für die Touristenfischerei festzusetzen.

    Dass man die Ausfuhrquote für Angler individuell, je nachdem über welchen Tourismusbetrieb der Fisch "gefangen" wurde, festlegen will, halte ich durchaus für sinnvoll. So könnten theoritsch, Leute die bei Vermietern in Nordnorwegen Urlaub machen und es aufgrund der dort oben einfach mal grösseren Fischmenge, schwerer haben die 15kg-Regel einzuhalten, eine höhere Quote ausführen, als Leute die ihren Fisch aus weiter südlich gelegenen Fjorden mit einer geringeren Fischestandsdichte ziehen.

    Gruss
    smolt

  • alfnie
    Norweger, Ex-Nordfriese
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    • 10. Dezember 2011 um 10:21
    • #5

    Ich finds auf alle Fälle schon mal gut, das man sich wirklich bemüht, die ganze Geschichte von Grund auf konstruktiv anzugehen. Anstatt hier mal einen Erlass und da mal einen Erlass, nur, um der jeweils am lautesten lärmenden Interessengruppierung politisch oder sonstwie gefällig zu sein.

    Wie die Mengenerfassung bei den Vermietern ablaufen soll, steht ja noch in den Sternen. Ein Vermieter hier bei mir um die Ecke drückte sich dazu mal so aus: " Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, das ich dauernd wie ein Aufseher an den Filetiertischen rumhänge ... ? Da wird ein Fangbuch ausgelegt und gut ist. "

    Selbst ein anglerseits hier und da mal etwas geschöntes Fangbuch würde bessere Anhaltswerte liefern, als alle bisherigen Schätzwerte.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

  • Eisbär
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    • 10. Dezember 2011 um 18:03
    • #6

    Mir gefällt der Vorschlag am besten, die Fischmenge von der Aufenthaltsdauer abhängik zu machen. Da werden die "Fleischmacher" ausgebremst, die - in Einzelfällen - in wenigen Tagen mit möglichst wenig Angelpausen, im "Urlaub", mit hohen Stückzahlen, nur dann zufrieden sind, wenn die Kisten voll sind. Allerdings macht jedes Gesetz nur dann Sinn, wenn genügend kontrolliert wird. Sich dabei vernünftige Wege einfallen zu lassen, wird wohl das Schwerste. Hauptfrage ist m.E. , wie die norwegische Bevölkerung und der Zoll das sehen und darauf reagieren.




    :wave:Hilsen André:wave:

  • Jürgen Chosz
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    • 10. Dezember 2011 um 21:40
    • #7
    Zitat von alfnie

    Ich finds auf alle Fälle schon mal gut, das man sich wirklich bemüht, die ganze Geschichte von Grund auf konstruktiv anzugehen. Anstatt hier mal einen Erlass und da mal einen Erlass, nur, um der jeweils am lautesten lärmenden Interessengruppierung politisch oder sonstwie gefällig zu sein.

    Wie die Mengenerfassung bei den Vermietern ablaufen soll, steht ja noch in den Sternen. Ein Vermieter hier bei mir um die Ecke drückte sich dazu mal so aus: " Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, das ich dauernd wie ein Aufseher an den Filetiertischen rumhänge ... ? Da wird ein Fangbuch ausgelegt und gut ist. "

    Selbst ein anglerseits hier und da mal etwas geschöntes Fangbuch würde bessere Anhaltswerte liefern, als alle bisherigen Schätzwerte.


    Ich glaube auch nicht das es die Mentalität der Norweger ist andere zu kontrollieren.Ganz davon mal abgesehen das sie bestimmt keine Lust auf Stress mit einer bestimmten Art von Anglern haben.

    Wenn es interessiert

    Plattfischangeln in Norwegen

    Norwegen ist viel mehr als nur Fische fangen.....

    Norwegen ist meine zweite Heimat:wave:

  • Angel-Ralle
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    • 20. Dezember 2011 um 18:37
    • #8
    Zitat von alfnie

    Ich finds auf alle Fälle schon mal gut, das man sich wirklich bemüht, die ganze Geschichte von Grund auf konstruktiv anzugehen. Anstatt hier mal einen Erlass und da mal einen Erlass, nur, um der jeweils am lautesten lärmenden Interessengruppierung politisch oder sonstwie gefällig zu sein.

    Wie die Mengenerfassung bei den Vermietern ablaufen soll, steht ja noch in den Sternen. Ein Vermieter hier bei mir um die Ecke drückte sich dazu mal so aus: " Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, das ich dauernd wie ein Aufseher an den Filetiertischen rumhänge ... ? Da wird ein Fangbuch ausgelegt und gut ist. "

    Selbst ein anglerseits hier und da mal etwas geschöntes Fangbuch würde bessere Anhaltswerte liefern, als alle bisherigen Schätzwerte.

    Jipp, könnte so sein.
    Mein Freund Jon bat uns/ mich 2008 die Formulare des Instituts für Meeresfischerei auszufüllen.
    Haben wir auch gemacht und brauchten auch nicht "schönen" - alles ganz reel eingetragen und trotzdem im Limit geblieben!

    Wir sind zum Urlaub bei Jon und nicht um irgendwelche Fangmengen einzuspielen!:hot::hot::hot::hot:

    ... klar ist es schön, ein paar Fische zu fangen und Spasssssss zu haben, aber Fisch ist nicht alles! :wave:

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