Moin,
schon mal vielen Dank für die ersten Reaktionen. Ich hoffe, das es noch viel mehr werden.
Noch mal überdeutlich: ich BRAUCHE Eure Meinungen, also, bloss keine Hemmungen!
Es ist vielleicht nicht so ganz fair, das jetzt erst zu erwähnen: Keines der 3 Fragmente ist eine druckreife Version. Alle 3 sind Texte in jeweils verschiedenen Stadien der Bearbeitung. Ich habe das bewusst so angepackt, weil ich nach etwas 'fische', etwas bestätigt wissen möchte. Zum Beispiel Benno's Antwort war mir da schon mal sehr hilfreich.
So wie Jürgen sehe ich das auch: Fach-Bibeln gibt's schon genug.
Wenn das Buch sich in der Druckerei in der Mache befindet, stelle ich natürlich die druckreifen Versionen zu den 3 Fragmenten hier rein.
Was mich etwas überrascht, ist: Bilder ... ? Ich hatte bisher gedacht, alle wären schon mehr oder weniger von Bildern übersättigt. Hm. Muss ich mal schauen.
Bitte Schützenhilfe - Danke!
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es ist nicht leicht, die eigenen geschichten fuer andere interessant zu schreiben. wie benno fand ich den 1. teil schleppend, was aber an der erzåhlweise liegt. zu detailverliebt, zu langatmig. der faden verschwand, weil du die spannung nicht aufrecht gehalten hast, den leser zwischendurch verloren hast. teil 2 und 3 super. ehrlich, lustig, unterhaltsam, informativ.fuer leute, die den norweg. alltag nicht kennen sehr gekonnt dargestellt. das macht neugierig auf mehr.
du wolltest eine ehrliche meinung - vær så god alfred


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alfnie: Mit Bilder wäre es einfach besser. Das brauchen nichtmals ganz viele zu sein, aber es ist wichtig den leser etwas Atmosphäre zu atmen lassen. Fotos sind schön, aber eine schöne zeichnung kann noch schöner sein. Deine Fragmenten sind gut zu lesen, aber auch ich hatte manchmal mühe mich durch zu lesen. Die story mit dem licht ist einfach klasse, aber auch informativ. Es lässt ein kleiner blick im leben der Norwegern zu. Gefällt mir.
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Mir gefällt das so, wie es dort steht.
Die diversen Themen sollten meiner Meinung nach für sich
stehen.
Diese Stromspargeschichte würde innerhalb eines Themas untergehen.
Du hast so viele schöne Redeverwindungen benutzt, die würden verschwinden,
mindestens aber untergehen.
Gerade die Nebenschauplätze (Stromverbrauch z. B.) sind für jeden
Norwegenreisenden interessant.
Es gibt derer aber noch viel mehr, oder ?
Bilder ?
Bilder runden das Geschriebene ab.
Gruß
Heiko -
Vom Angeln habe ich so gut wie keine Ahnung. Deshalb habe ich am Anfang gedacht, das ist nichts für mich. Das war ein Irrtum. Es hat mich beim Lesen nicht gestört, dass ich mit den Beschreibungen von Ruten, Schnüren und Ködern nichts anfangen konnte. Teil B war nicht so mein Fall, aber ein Buch aus A und C könnte ich mir gut vorstellen, auch als Nichtangler zu lesen.

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Bilder finde ich nicht wichtig. Bei mir kommt ohne Bilder die Phantasie zum Einsatz. Ich muss nicht wissen wie es an dem Ort in Wirklichkeit aussieht. Wenn ich lese, dann entstehen
von ganz allein die Bilder vor meinem Auge!:) -
Hallo Alfred
für mich ist der erste Teil absolut stimmig und total spannend.
Nach den ersten Sätzen hab ich erst mal auf die Seitenzahl geschielt und gedacht naja. Aber das ging mir bei Hemmingway ganz genau so.
Der Stil erinnert mich sehr an die sehr bildhafte Erzählweise von E.H.
Hier wird die Phantasie total angeregt.
Und daher halte ich Bilder für absolut unnötig.
Und nochmal ganz konkret, ich bin total sauer, daß ich in diesem Moment diese Geschichte nicht bis zum Ende verfolgen kann.
Gruß
Max -
Alfred,
ich sags ehrlich
zuviele, lange, ineinander verschachtelte Sätze.
Der Absatz mit dem zuschlagenden Schicksal ist Klasse und der Dialog mit Frau und Schwiegermutter noch besser.
Ansonsten herrlich, hab richtig geschmunzelt
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Alfred, über den Schreibstil kann man vortrefflich streiten. Er sollte nur durchgehend gleich bleiben. Man muss sich immer zwischen Dokumentation oder Erzählung entscheiden. Wobei man durchaus eine Dokumentation in eine Erzählung einbetten kann. Nur dann sollte das nicht zu "Erzählerisch" werden.
Ich halte deine Fragmente für gut. Sie müssen natürlich noch "handwerklich" aufgearbeitet werden. Ich denke, wenn die Rechtschreibung, vor allem die Groß- und Kleinschreibung im richtigen Format sind, alles wesentlich einfacher zu lesen ist.
In meinen Augen kann das ein lesenswertes Buch werden.
Hoddel
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moin,
ich habe deine fragmente gelesen und alles erst einmal einen tag sacken lassen. nun, was ist geblieben:
mir gefällt dein stil zu A. durch die wortwahl und den satzbau schaffst du es, in mir bilder und gerüche zu ezeugen und spannung aufzubauen.
eine bebilderung, wie von einigen angeregt, würde mich stören und eigene vorstellungen verhindern. wenn ich bilder sehen will, lese ich ein sachbuch.
B ist klar und nüchtern formuliert, der sache geschuldet. ist gut so.
C ist informativ und humorvoll. NUR: bitte arbeite an "wie " und "als"!!! das krempelt mir die zehnägel hoch! ist wie achims ständig falsches "ihm" und "ihn" ...
ein buch aus A,B und C könnte ich mir gut vorstellen. warum bei einem "stil" bleiben? ein wechsel von einem zum anderen ist doch reizvoll und zeigt, in welche kategorie des erlebens der weg führt. angenehm ist, dass es kein tagebuch ist. davon gibts ja zu norwegen schon was und naja, nur zur hälfte lesenswert.
du kannst sicher sein, dein buch wird nach dem lesen sicher in meinem bücherschrank verbleiben und nicht als geschenkexemplar an eine bibliothek gehen.bernd
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