Moin Leute!
Früh wie gewohnt ging der Tag heute los.
Das Wetter war traumhaft und schnell waren die Boote beladen. Der Fjord war ruhig wie ein Ententeich, das Wasser glatt wie ein Babypopo und der Wind still wie nur möglich.
So stachen wir in die See und hatten endlich ein wenig Glück mit den Makrelen. Es ging zwar schon schneller, aber das wird schon jammern auf hohem Niveau.
Da unser Zielfisch der Seehecht ist und wir es einfach noch einmal probieren wollten, machten wir uns auf den Weg Richtung Seehechtstelle beim Lukksund.
Dort war jedoch totaler Totentanz. Sowohl bei den Bissen, als auch bei der Drift. Wir versuchten es eine Weile, ehe sich mein Boot in den Sund selbst begab. Übrigens hatten wir heute ein Boot mit der Familie vom Smutje und ich hatte die Altenpflege mit Präsi und meinem Vater dem Vize.
Im Sund war jedoch die zu erwartende Strömung und so verzogen wir uns schnell wieder.
Nach einer kurzen Absprache mit dem anderen Boot machten wir uns auf den Weg zur Steinwand bei unserem Haus. Bei 80m hatten wir null Drift und zogen wieter zur Köhlerecke, die auf dem Weg zum Kallerasen liegt.
Das andere Boot wollte zu dem Zeitpunkt nachkommen, denn sie hatten zwei Köhler bei der Seehechtstelle erwischt. Doch danach hatten sie totale Ruhe.
Wir konnten nur einen feinen Leng verhaften und da auch dort keine Drift war und nachdem das andere Boot uns eingeholt hatte, machten wir uns auf dem Weg zu den Unterwasserbergen.
Gleich bei der ersten Drift hatte das andere Boot einen Drill und auch bei uns krümmte sich eine Rute. Damit hatten wir einen "Doppeldrill" auf zwei Booten und schnell waren zwei Lengs an der Oberfläche.
Insbesondere der bei uns war interessant, denn mit ziemlicher Sicherheit hatte der die Metermarke überschritten. Der Präsi zückte sogleich sein Maßband und mit 108cm war klar, dass ich heute nicht in den Fjord durfte, sondern musste!
Ein Problem, über das ich mich nicht beschweren möchte ![]()
Während wir es noch eine weile dort probierten, verzog sich das andere Boot zum Grunna.
Leider waren wir an beiden Stellen recht erfolglos und so versammelten wir uns gegen halb vier, um eine letzte Drift an der Steinwand bei unserem Haus zu versuchen. Mittlerweile war ein wenig Wind aufgekommen und so war eine gute Drift möglich.
Wir starteten in etwas tieferem Wasser, was eine gute Eingebung war.
Auf unserem Boot stellte sich schnell ein Doppeldrill ein und auch auf dem anderen ging es los.
Wir hatten Leng, Lumb und Rotbärsche gefunden.
So fischten wir die gute nächste Stunde und fingen einige schöne Flossenträger. Leider war kein weitere Meterfisch dabei, doch die Eimer hatten sich gut gefüllt und so fuhren wir sehr zufrieden zurück in unseren Hafen.
Auch, wenn wir sicher noch einiges gefangen hätten, der Fisch will schließlich verarbeitet werden und auch unserer Smutje hatte den wichtigen Job der Nahrungsversorgung. Denn Hunger hatte sich schon eingestellt und auch für heute stand Grillgut auf dem Speiseplan. Das Wetter war einfach zu herrlich und für die restlichen Tage ist das nicht garantiert.
Nach dem Filetieren war ich noch kurz im Fjord und erfüllte die Regel. Heute sollte ich auch einmal mehr untertauchen als sonst.
Jetzt sind wir gefüttert und wir freuen uns auf den Schlummertrunk. Bilder wurden einige geschossen und werden später ergänzt.
Bis dahin einen schönen Abend




