…..ein paar Zeilen zu unserem Besuch auf Bömlo / Stokksund.
Gestartet sind wir mit 8 Leuten, 2 PKW (davon einer mit Anhänger) am 12.06. morgens um 6.00 Uhr. 800 km bis zur Fjordline Hirtshals waren zu bewältigen…. Überraschenderweise hat das ganz gut geklappt. Wir hatten weder am Elbtunnel noch an den reichlich vorhandenen Baustellen in D und DK größere Probleme so das wir nach 9 ½ h damit durch waren….. nach ein bisschen rumbummeln die ersten Getränke vor dem Check In und warten auf die Fähre. Diese lief pünktlich ein so das die Überfahrt vollkommen reibungslos lief und wir um 7.00 Uhr in Stavanger waren. Verzollt hatten wir per Kvote App 10L Bier pro Person, waren die ersten 2 Autos am Zoll und durften nach einer doch recht eindringlichen Befragung schließlich weiterfahren. Im strömenden Regen waren wir dann unterwegs nach Bömlo und bekamen doch ein etwas mulmiges Gefühl hinsichtlich der bevorstehenden Überfahrt mit unserem Gepäck in offenen Booten zu unserer Unterkunft….
Das Haus auf der Insel - Fjordtun
Aber, das Wetter besserte sich zusehends und wir kamen trocken an. Bei der Rückfahrt war es dann später genau so, erst Regen dann trockene Überfahrt…. Wetter haben wir täglich bei http://www.yr.no/ gecheckt, das passte die ganze Woche über.
Zum Haus.
Die Internetpräsenz ist besser als die Realität. Nicht dass es im Gesamten schlecht war aber der Erhaltungszustand war aus unserer Sicht verbesserungswürdig. Angefangen über offene Steckdosen mit offener Verkabelung, offenen Sicherungskästen wo man direkt mit alten Stecksicherungen in Kontakt kommen konnte, ein offensichtlich seit längerem vor sich hinrostender, abgestellter Minibagger mit Zubehör vor der Terrasse, ein vollgestelltes Bootshaus wo man erstmal Platz schaffen musste um an die Truhe zu kommen, ein eigentlich guter und großer Gasgrill der leider nicht gereinigt war und mit offenem Deckel im Regen stand…. sowie weitere Kleinigkeiten. Nun gut, man konnte sich damit arrangieren… ich werde das dem Vermieter aber auch noch mitteilen.
Zu den Booten.
Wir hatten 2 Skager 660 mit 25 PS Diesel und Echolot / Navigation Kombigeräten. Diese waren klasse. Technisch einwandfrei, sparsam und jederzeit ein sicheres Gefühl auf dem Wasser. Wir haben für beide Boote 80 L Diesel verbraucht.
Zur Fischerei und dem Wetter.
In den ersten Tagen bis einschließlich Dienstag war Wind aus nördlichen Richtungen von Minimum 3 -4 Bft, in Böen 6 – 7. So hatte yr das auch gemeldet.
Am Samstag / Sonntag haben wir uns zum ``einfischen und Gefühl / Sicherheit bekommen´´ im Stocksund und den umliegenden Inseln rumgetrieben. Der Erfolg war überschaubar…. Köhler, ein paar Pollak, vereinzelte Dorsche waren das Ergebnis. Größen bis ca. 60cm.
Am Montag / Dienstag haben wir die Erhebungen vor Leiarholmen bis Sigleflua befischt. Das ging trotz des Wetters und Dank der guten Boote recht gut. Leider ohne nennenswerte größere Erfolge. Zu den oben erwähnten Fischarten kamen aber immerhin ein paar Leng von 80-90cm dazu….
Ab Mittwoch änderte sich das Wetter. Der Wind kam bis zu unserer Abfahrt am 20.06. aus südlichen Richtungen, Mittwoch und Donnerstag mit 1-2 Bft und sonnig, danach am Freitag / Samstag deutlich auffrischend und regnerisch. Auch das dank yr.no vorhersehbar….
An diesen Tagen haben wir ausschließlich rund um die Insel Eggholmen die Erhebungen und Abhänge befischt. Mit größerem Erfolg als die Tage vorher…… Sowohl die Anzahl als auch Größe stieg an. Zu den Köhlern von im Schnitt 60 cm kamen einige Dorsche und Pollak von ca. 70 cm sowie mehrere Leng von um die 100cm. Der größte dabei war 105cm. Auffallend war das die Leng alle auf Beifänger und , teils mit Garnelen bestückte, Pilker bissen, nicht auf herkömmliche Naturködermontagen. Diese brachten uns nur 2 Lumb ein……
Rückfahrt war dann am 20.06. wieder mit der Fjordline von Stavanger aus. Das Übersetzen zu unseren Autos verlief noch trocken, danach leider ein regnerischer Tag. Da die Fjordline erst abends abfuhr sind wir noch zu den 3 Schwertern und in die Altstadt von Stavanger. Dort war schon alles für Midtsommar vorbereitet und die ersten Kehlen wurden deutlich geschmiert….
Die Überfahrt mit der Fjordline ( übrigens kein Zoll am Fährhafen zu sehen) und die Rückfahrt verlief dann überwiegend problemlos. Lediglich die Fahrtzeit verlängert sich um grob 2h da die Autobahnen recht voll waren und am Elbtunnel deutlich stockender Verkehr herrschte. An der ein oder anderen Baustelle war es ebenfalls etwas stockend.
Google hat uns dann auch von Hamburg aus via A1 Bremen / Osnabrück ins schöne OWL gelotst weil es auf der A2 deutlich länger dauern sollte.
Ein schöner Urlaub war es allemal, jeder war zufrieden, alle sind gesund zurück und Fische haben wir auch gefangen….. was will man mehr?
Nun geht das Warten auf die nächste Tour los….
Bömlo / Stokksund / Das Haus auf der Insel
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für deinen Bericht !Paar Bilder wären noch schön gewesen ! ??
Mal ne Frage, was treibt einem, im Februar nach Norwegen zu reisen ??
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Ups, Tippfehler..... es war jetzt im Juni
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- Offizieller Beitrag
Hallo Frank,
Für‘s Berichten. -
für deinen Bericht !Paar Bilder wären noch schön gewesen ! ??
Mal ne Frage, was treibt einem, im Februar nach Norwegen zu reisen ??
Na du bist gut - fahr mal im Februar in dein Revier und sehe und staune was es dann für Mengen an Fischen gibt im Roms und Rødvenfjord. Dezember bis Ostern = beste Zeit wo gibt in ganz Fjord-Norge, zumindest fischmässig.
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Na du bist gut - fahr mal im Februar in dein Revier und sehe und staune was es dann für Mengen an Fischen gibt im Roms und Rødvenfjord. Dezember bis Ostern = beste Zeit wo gibt in ganz Fjord-Norge, zumindest fischmässig.
Na, du bist aber besser !
Warum soll ich mir für einen Tag im Februar den Aasch abfrieren und mal eben die 10kg Fischfilet zu fangen ! ??


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Vielen
für den ausführlichen Bericht 
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