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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Strafmass bei Lachsfarmangeln

  • Fjordsven
  • 15. April 2009 um 22:14
  • Fjordsven
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    • 15. April 2009 um 22:14
    • #1

    aus einem hier aktuellen Fall bei Unterschreitung des Mindestabstands zu Fischfarmen mal das Strafmass - nicht vom Hoerensagen oder irgendwie - sondern schwarz auf weiss vom Lensmann auf Tysnes verhaengt :

    per Person : 6000,. NOK
    Angelequipment eingezogen

    nachlesbar hier....Auszug aus der -Sunnhordland Avis- von heute

    vielleicht gibt jeder diese belegbaren Angaben mal an alle Angler weiter.....

    Bilder

    • Tysnes_04_09.jpg
      • 1,14 MB
      • 1.920 × 761

    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


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  • nordfisker1.jpg

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    • 15. April 2009 um 22:43
    • #2

    Ein Glück das in mir nie das Bedürnis aufgekommen ist in der Nähe von Lachsfarmen zu Angeln. 6000 Nok ist da auch noch zu wenig . Härter ist wohl das die Angelsachen weg sind. Das würde mich persönlich wie ein Stich ins Herz treffen.

    „Unser größter Stolz besteht nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedesmal, wenn wir fallen, wieder aufzustehen.“



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    • 15. April 2009 um 23:29
    • #3

    Danke für diese Info.
    Jeder sollte wissen, dass man einen großen Bogen um die Fischfarmen machen sollte. Auch das zähle ich zur Vorabinfo, wenn man nach Norge zum Angeln fährt.
    Das Strafmaß kennen natürlich nur die, die es versucht haben und erwischt worden sind. :biglaugh:
    Deswegen nicht uninteressant! :Danke:

    Gruß
    Jörg

  • Story
    Gast
    • 16. April 2009 um 07:17
    • #4

    Danke für den Zeitungsbericht.
    Soweit ich es verstanden haben, waren es auch deutsche Touristen.

    Von aus kann die Höhe der Strafe noch viel deutlicher ausfallen, den Fjord und Meer sind meines erachtenes groß genug.

    Aber mal eine andere Frage zu diesem Thema, worin liegt eigentlich der Grund für dieses Mindestmass an Abstand ?
    Ist es um die Arbeiter nicht zu stören oder wegen den Schiffen die dort an und ablegen um Waren zu transportieren ?

    Oder wofür ist es sonst noch notwendig ?

  • Fjordsven
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    • 16. April 2009 um 08:11
    • #5

    @ Story

    da gibt es hunderte von verschiedenen Gruenden - fuer mich einer der plausibelsten ist jener , eines Lachsfarmers aus Finnøy -

    Drill eines Fisches ist beim Fisch ja Panik - und Flucht - wenn dieses in der Naehe der Farm passiert - wird dieses uebertragen auf die Fische in den Anlagen - ergo - alles geraet in Panik und tuermt - da es am Ende ja Massentierhaltung ist - mit dem damit verbundenen Nebenwirkungen.

    Sozusagen - schlag mal in nem Mastputenbetrieb zwei Toepfe aneinander - und zaehl hinterher die umgefallenen Viecher....

    Sicher kommt noch vieles andere dazu , die Anlagen ziehen ja um - wer moechte schon Seile mit rostigen Haken darinnen bergen ?

    Fuer sehr unwahrscheinlich halte ich die Erklaerung - ein Pilker koenne die Netze zerreisen - fuer so stabil halte ich die Dinger dann doch.....

    Wir sind hier ja immer noch an dem Projekt " Besichtigung eines Lachsfarmbetriebes machbar " drann - und diese Frage steht bei mir ganz oben dabei, bei naechster Gelegenheit werde ich unsere Jungs von der Farm auch mal fragen - und dann ihre Antwort zum Besten geben.

    Ich glaube naehmlich, der gegenseitige Kontakt von Lachsfarmern und Angler schafft viel eher den noetigen Abstand als Gesetze und Strafen - Respekt und gegenseitige Achtung vor dem Tun des Anderen sind doch deutlich hoehere Motivationen.

    Aber - ein langer Weg bisher - wir bleiben aber am " Netz ".

    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


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  • Jürgen Chosz
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    • 16. April 2009 um 08:33
    • #6
    Zitat von Story

    Danke für den Zeitungsbericht.
    Soweit ich es verstanden haben, waren es auch deutsche Touristen.

    Von aus kann die Höhe der Strafe noch viel deutlicher ausfallen, den Fjord und Meer sind meines erachtenes groß genug.

    Aber mal eine andere Frage zu diesem Thema, worin liegt eigentlich der Grund für dieses Mindestmass an Abstand ?
    Ist es um die Arbeiter nicht zu stören oder wegen den Schiffen die dort an und ablegen um Waren zu transportieren ?

    Oder wofür ist es sonst noch notwendig ?

    Alles anzeigen



    Na ,ich denke grundsätzlich geht es bei diesem Verbot erstmal ums Prinzip:das hier gehört mir und da habt ihr einfach nischt zu suchen,Ich schau euch beim Arbeiten ja auch nicht über die Schulter, P.2 Ich würde es auch nicht so dolle finden wenn mir Angler die Pilker in die Gehegenetze ballern und ich muß dann ins Krankenhaus zum operieren, oder die Netze werden beim Rausreißen der Pilker zerstört . P.3 die wenigsten wissen wie weit weg die Stahlseile die diese Anlagen am Platz halten wirklich liegen.Ich bin ja ein ehrlicher Mensch ,wenn im Gebiet nischt geht rein beißmässig versuche ich mein Glück auch mal im gebotenen Abstand von diesen Anlagen .
    :wave:

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  • Hoddel
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    • 16. April 2009 um 08:40
    • #7

    Ich kenne noch die Zeit, da hatte uns der Farmeigentümer heran gewunken. Wir durften unser Boot dort festmachen und dann unter der Farm angeln.

    Nach dem ersten Angeln bin ich später nur noch deswegen an die Farm gefahren, weil meine Kinder die Lachse sehen wollten. Es gab dann immer eine nette Unterhaltung mit dem Eigentümer. Er zeigte uns auch, wie die Fische gefüttert werden.

    Jahre später hatte ich den Eigentümer in Lyngdal beim Kaffeetrinken wieder getroffen. Er erzählte mir davon, dass Touristen innerhalb der Farm geangelt hätten. Auch wurden zu kleine Fische (Dorsch und Köhler) in die Farm geworfen. Futter wurde gestolen und noch einiges an der Anlage selbst demoliert.

    Ich kann die Farmeigentümer gut verstehen, wenn sie keine Angler in der Nähe der Farmen sehen wollen.


    Hoddel

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    (Konfuzius)

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    • 16. April 2009 um 10:48
    • #8

    Die, die an solchen Farmen angeln können doch eigentlich gleich in D bleiben und in einen Forellenpuff fahren. Was macht denn daran noch Spaß? Wenn solche Leute so dicht ran fahren, dann wollen sie doch nur eins, die Kisten voll kloppen. Und dass manche dann schnell übers Ziel hinaus schießen, ist klar. Wo will man die Grenzen setzen, wenn solche Angler bis an die Farm dürfen. Allerdings sehe ich solche Angler eigendlich so gut wie nie.




    :wave:Hilsen André:wave:

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    • 16. April 2009 um 11:04
    • #9

    Also ich kann Jürgen nur zustimmen. Wenn mal absolut gar nichts geht, sind wir auch schon mit gehörigem Abstand vor eine Farm gefahren. 100m sind noch zu wenig. außerdem sind keine Markierungen da und wer soll die 100m einschätzen auf dem Wasser? Selbst bei 200m hast Du noch Hänger an den Seilen. meistens büßen wir 2 - 3 Pilker ein und machen uns Wutschnaubend davon.
    Wir haben auch schon Touris gesehen, welche an der Lachsfarm angelegt haben. Dort wurde mit dem Betreiber ein Bierchen und ein Schnaps getrunken und dann haben die dort geangelt. Das ist uns zu blöd.
    Wir mussten auch mal an einer Lachsfarm festmachen. Der Motor streikte und es war auch ziemlich viel Welle. Gab keinen Streß mit dem Betreiber. Der hat ja gesehen das wir Probleme hatten und nicht angelten.

    :bier:

    MfG Holger


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  • Jürgen Chosz
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    • 16. April 2009 um 11:52
    • #10
    Zitat von Eisbär

    Die, die an solchen Farmen angeln können doch eigentlich gleich in D bleiben und in einen Forellenpuff fahren. Was macht denn daran noch Spaß? Wenn solche Leute so dicht ran fahren, dann wollen sie doch nur eins, die Kisten voll kloppen. Und dass manche dann schnell übers Ziel hinaus schießen, ist klar. Wo will man die Grenzen setzen, wenn solche Angler bis an die Farm dürfen. Allerdings sehe ich solche Angler eigendlich so gut wie nie.


    Wie kommst du eigendlich auf die Idee,das um jede Lachsfarm Massen an Fischen schwimmen :confused::confused:Das hab ich auch schon ganz anders erlebt,Furre Hytter ist da ein Beispiel,da kommen ab und zu im Laufe des Tages Köhlerschwärme vom Meer rein, und die haun auch wieder ab , wenn du da zur verkehrten Zeit bist fängst du so gut wie nischt. Oder Aswik, 3 Anlagen im Gebiet,2 davon waren Fischmässig tot und zur 3ten sind wir förmlich vom Besitzer gezwungen worden anzulegen und drausen an den Netzen runter zu angeln,und als Dankeschön für die Arbeit:D:D hat jeder der da geangelt hat auch noch einen richtig guten Lachs geschenkt gekriegt. Die Geschichte ist allerdings am Anfang meiner Norgesucht gewesen, Heute angle ich wie schon geschrieben im Übergebührlichen Abstand von den Gehegen und auch nur dann wenn sonst rein garnischt geht.

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