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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Nix Tunfisch für Angler

  • alfnie
  • 24. Januar 2018 um 16:23
  • alfnie
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    • 24. Januar 2018 um 16:23
    • #1

    https://www.kystogfjord.no/nyheter/forsid…ngst-av-stoerje

    Norwegens Fischereiverband ist dagegen,
    eine Quote Tunfisch für Angler zu reservieren.
    Schade das die Mehrheit der Entscheidungsträger
    in dem Verband kurzsichtige olle Gnaddelköppe zu
    sein scheinen. Das ist aber noch nicht das Ende
    vom Lied, die Entscheidungsträger in der Touristik
    denken da anders drüber.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

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    • 24. Januar 2018 um 18:31
    • #2

    ...würde Tunfischtourismus in Norwegen wirklich Sinn machen... ???

    Und wäre das, bei den zu erwartenden aufgerufenen Preisen für dieses dann "besondere Segment" wirklich eine "nachhaltige" Sache - oder nicht viel mehr eine "Luxusnische für Trophäenjäger" mehr?

    Rein persönlich begrüße ich die Entscheidung - es gibt ja weltweit das eine oder andere Tunfischrevier....inklusive aller Strukturen und freier Quoten.

    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


    [FONT=&amp]
    [/FONT]


  • Jürgen Chosz
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    • 24. Januar 2018 um 21:04
    • #3

    Alfnie:wave: Wie groß und schwer sind die Thune so im Durchschnitt die da rum schwimmen,Ich frage wegen der Angler und der neuen Regel. Soll dann extra für Thun in Norwegen eine Ausnahmeregel von der Regel erfunden werden oder wie stellen sich die Thunangel -Beführworter sich das vor.Ich bin da voll und ganz bei Sven.

    Wenn es interessiert

    Plattfischangeln in Norwegen

    Norwegen ist viel mehr als nur Fische fangen.....

    Norwegen ist meine zweite Heimat:wave:

  • MeFo-Schreck
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    • 24. Januar 2018 um 21:18
    • #4
    Zitat von Jürgen Chosz

    Alfnie:wave: Wie groß und schwer sind die Thune so im Durchschnitt die da rum schwimmen,Ich frage wegen der Angler und der neuen Regel. Soll dann extra für Thun in Norwegen eine Ausnahmeregel von der Regel erfunden werden oder wie stellen sich die Thunangel -Beführworter sich das vor.Ich bin da voll und ganz bei Sven.

    Es geht meines Wissen in Norge erstmal auch nicht um den Fang für Angler, um sie zu behalten/zu verwerten (was natürlich bei der aktuellen Ausfuhrquote ein Problem werden könnte #zwinker2* ) sondern darum dass sich auch die Norweger an dem Markierungsprojekt beteiligen, welches die Dänen und Schweden letztes Jahr mit Hilfe von Anglern gestartet haben.
    https://www.hooked.no/artikler/hi-on…rige-og-Danmark

    Gemeint ist von mir dieses Markierungsprojekt
    http://www.norwegen-angelfreunde.de/showthread.php…fischerei-in-DK

    Gruß
    Axel/MeFo-Schreck

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  • alfnie
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    • 24. Januar 2018 um 22:10
    • #5

    Ich hab' keinen blassen Schimmer, wie das Angeln auf
    Tunfisch ggfs. geregelt werden würde.

    Ich weiss aber, das es Dutzende Norweger gibt, die würden
    die Gelder die sie für's Tun-Angeln in zB Cabo San Luca oder
    auf den Azoren lassen, viel lieber im eigenen Land lassen.

    Übrigens war Norwegen war in den 50- und 60-er ja noch
    die grösste Tun-Nation der Welt und noch heute leben Norweger,
    die schon mit der Angel Tun in Norwegen gefangen haben.

    Die Diskussion zwischen den diversen Instanzen hat etwas
    unschöne Untertöne, weil die gewerblichen Fischer mal wieder
    so auftreten, als wenn sie ein Monopol hätten. Ich kenn' die
    aktuell genehmigten Fangquoten nicht, weiss nur, das 2018
    zwei Schiffe eine Lizenz bekommen. Aus meiner Sicht spielt
    es keine Rolle, wer die Fische fängt. Warum nicht 50 oder
    100 Tune den Anglern überlassen ? Ob die dann auch gefangen
    werden, ist eine andere Sache.

    Das Nicht-Norweger (Personen ohne norwegische Personennummer)
    Genehmigungen für's Tuna-Angeln bekommen, kann ich mir nicht
    vorstellen, nicht die ersten Jahre.

    PS
    Axel, Blaufinnen-Tun, bis 500 kg

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  • MeFo-Schreck
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    • 24. Januar 2018 um 22:30
    • #6
    Zitat von alfnie

    ...PS
    Axel, Blaufinnen-Tun, bis 500 kg


    :biglaugh:Das ist mir bewusst :biglaugh:

    Wobei ich die Sportfischerei auf Bluefins in NO durchaus sehr ambivalent sehe.

    Auf der einen Seite wäre ich als Sportangler natürlich begeistert wenn der Bluefin in NO für Sportfischer "geöffnet" würde wenn auch zuerst mal nur für solch ein Markierungsprojekt wie bei den Dänen und Schweden, schließlich ist der Bluefin schon die ultimative Herausforderung für einen Sportfischer! :baby:

    Auf der anderen Seite...:confused:
    Aber selbst wenn es legalisiert würde gehören viele Glücksfälle dazu.
    1. Man trifft überhaupt mal auf Thune, die sind ja ständig unterwegs.
    2. Man hat dann tatsächlich Thun-taugliches Gerät von mindestens der 80-lbs-Klasse besser der 130-lbs-Klasse "am Start" weil die "Norge-Thune" im Schnitt sehr gross sind.
    3. Der Treffpunkt mit solch einem Schwarm sollte in einem Seegebiet liegen, dass nicht zu tief ist. Nicht umsonst sind alle Bluefin-Reviere mit Großfischen für Sportfischer bis absolut max. 200 m tief besser noch flacher (nördliche Adria, Caunso Strait in Kanada, früher auch der Öresund).
    Nach übereinstimmender Meinung von Leuten, die schon auf Bluefin gefischt haben sind in Gewässern mit größeren Tiefen große Thune auch mit stärkstem Gerät nicht zu halten weil sie endlos abtauchen und dann nicht mehr nach oben bewegt werden können. Da wären in NO in vielen Gebieten dann Verluste von gehakten Fischen leider nahezu garantiert.
    Und Tiefen von 200m+ hat man eben auch in Norge schon oft relativ nah an der Küste...

    Deswegen sehe ich, selbst wenn die Bluefins in relevanten Mengen wieder kommen sollten und irgendwann die sportliche Fischerei auf Bluefins in Norge wieder erlaubt werden könnte, die gezielte Fischerei vor der Norwegischen Küste als problematisch wg. der vorherrschenden Tiefenstruktur.
    Viel aussichtsreicher wären da sportliche Versuche im Kattegatt oder Öresund.


    Jetzt könnte man doch sagen, dass ja wohl auch ein paar kleinere Fische als diese 150-Kilo-Plus-Kategorien dort sein sollten wo man vielleicht doch ein Chance hat.
    Das ist leider im Allgemeinen nicht der Fall wie ja auch die von Kuttern gefangene Tiere zeigen, das ist alles in der Kategorie von min 150 Kilo meist im Durchschnitt von 200 Kilo.
    Das hängt mit der Warmblütigkeit der Bluefins zusammen, die ja im Gegensatz zu anderen Fischen ihre Körpertemperatur gegenüber dem Wasser erhöhen können.
    Im kalten Wasser des Nordatlantiks verlieren diese Fisch natürlich auch wieder Wärme, sprich Energie, die durch Futter wieder zugeführt werden muss. Da das Verhältnis von wärmeproduzierender Körpermasse und wärmeverlierender Oberfläche umso ungünstiger wird je kleiner ein Fisch ist, ist bei kleinen Bluefins schnell die Grenze erreicht, wo sich ein Ausflug in kaltes, nahrungsreiches Wasser nicht "lohnt". Das heißt ein kleinerer Bluefin würde irgendwann mehr Energie verlieren als er durchs Fressen wieder hereinbekommt und somit mit vollem Magen verhungern/erfrieren/an Entkräftung sterben, wie man es auch nennen will.
    Erst ab einer gewissen Grenzgrösse, die wohl um die 150 Kilo liegt wenn man sich die Fänge anschaut, ist für einen Thun das "Zahlenspiel" aus Kalorienzufuhr durch Futterfisch einerseits und Kalorienverlust wg. Wärmeverlust andererseits dann positiv und eine Reise an Norwegens Küste "lohnt sich".

    Gruß
    Axel/MeFo-Schreck

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    • 25. Januar 2018 um 11:15
    • #7

    https://www.kystogfjord.no/nyheter/forsid…portsfiskekvote

    Jetzt kommt Norges Jäger- und Anglerverband quasi auch mit
    Forderungen. In Anlehnung an die dänischen und schwedischen
    Modelle betreffs Test- und Markierungsfängen setzt man sich für
    eine Angler-Quote ein, die, wenn nicht 2018, auf jeden Fall 2019
    machbar sein sollte. Man meint dort im Verband auch, man hätte
    die Berufsfischer meinungsmässig " im selben Boot. (Wie diese
    Einschätzung zustande kommt, ist mir rätselhaft weil der Artikel
    von gestern ja das genaue Gegenteil ausdrückt ).

    ... und so wird das kleinkarierte Gezanke noch eine Weile
    weiter vor sich hinbrodeln. Die Dänen und Schweden gingen
    da viel fixer und konstruktiver zur Sache.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

  • MeFo-Schreck
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    • 6. Februar 2018 um 13:11
    • #8

    Inzwischen scheint der "Norges Jeger- og Fiskerforbund"- NJFF eine Freigabe des Bluefins in Norwegen für Sportfischer in einem eng kontrolliertem Rahmen für 2019 für möglich zu halten und anzustreben https://www.njff.no/nyheter/Sider/…torjefiske.aspx

    Gruß
    Axel/MeFo-Schreck

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    • 5. März 2018 um 13:20
    • #9

    Eine Möglichkeit für Angler, sich in Norge an den Thunen zu versuchen scheint nun zumindest für einige Angler schneller zu kommen als gedacht.:baby:
    http://www.imr.no/hi/nyheter/2018/mars/storjemerking
    Praktisch als "Kopie" des Markierungsprojektes der Schweden und Dänen sollen nun schon im Spätsommer 2018 durch ausgewählte Sportfischer unter der Regie des norwegischen Havforskningsinstitutes 20 Bluefins vor Westnorwegen mit der Angel gefangen und markiert werden.

    Nach Qualifikation, Erfahrung mit Gross-Thunen und Ausrüstung (Boot + Tackle) "handverlesene" Angler (ausgesucht nach strengen Richtlinien durch Projektleiter Keno Ferter des Intitutes) dürfen im Auftrag der Wissenschaft auf die großen Bluefins fischen und sie markieren. Das klingt nach einem spannenden und für die Wissenschaft förderlichen Projekt!:baby:

    Gruß
    Axel/MeFo-Schreck

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    • 6. März 2018 um 13:50
    • #10

    In NO stellt man sich nun natürlich die Frage, was an Tackle überhaupt für die großen norwegischen Thune angemessen wäre und die norwegische Zeitschrift "Hooked" klärt nun darüber auf.
    https://www.hooked.no/artikler/hva-k…ke-diger-storje
    Für die grossen Thune der Kategorie Ü200 oder gar Ü300 kann man demnach nur schwerste Ruten der Kategorie 130 lbs oder gar 130 lbs-unlimited empfehlen. Man solle nicht unterschätzen ,wie groß der Unterschied im Fight zu den "Standard"-Fischen der Adria mit 100-120 Kilo sei, die man noch erfolgreich mit 50-80lb-Geschirr fangen könnte. 120-Kilo-Thune tituliert der erfahrene Big-Gamer Morten Ruud hier als vergleichsweise "Kuschel-Fische":lacher:.
    Auch er geht auf das Drill-Problem mit dem tiefen Wasser vor der norwegischen Küste ein, dass ich hier im Thread (Post #6 ) schon mal thematisiert habe und könnte somit eigentlich nur allerschwerstes Tackle für Norwegen empfehlen.
    Von Versuchen mit großen Stationärrollen wie einer Stella 30.000 rät er auch ab, da damit im Schnitt 8 von 10 Fischen wieder verloren werden, was natürlich gerade beim dem Fang für ein wissenschaftliches Projekt überhaupt nicht wünschenswert ist.

    Gruß
    Axel/MeFo-Schreck

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