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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Vonwegen fangfrisch ...

  • alfnie
  • 13. Mai 2015 um 19:37
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    • 21. Mai 2015 um 17:55
    • #61

    ....Genau so sieht`s aus.
    Inwieweit man sich von neuen Marketinghyps beeinflussen lässt liegt aber bei jedem selbst. Insofern sollte man sich als Konsument so gut wie möglich informieren was man kauft. Ich persönlich versuche mir dabei immer ein so objektives Bild wie möglich zu machen, mir auch mal anzuschauen welche Informationen die Produzenten geben und mich nicht nur von Medien und Organisationen die damit ihr Geld verdienen Missstände und Skandale zu vermarkten, leiten zu lassen.
    Irgendwann weiss man als Verbraucher sonst gar nicht mehr was man guten Gewissens essen soll.


    sylte
    Wir produzieren jährlich ca. 8 Millionen Satzfische (smolts) mit einer Grösse von 100-200g, die wir dann an verschiedene Firmen weiterverkaufen. Nach 12-15 Monaten im Meer werden die Fische mit einem Gewicht von ca. 4,5 - 5 kg geschlachtet.
    Aus den 8 Millionen Satzfischen sind dann ca. 35 000 Tonnen Speisefisch geworden, die in verschiedene Länder verkauft werden.

    Ein Grossteil unserer Fische kauft Bremnes Seashore (Bømlo).
    Dieser Fisch geht unter dem Label "BömloLachs"nach Deutschand und wird durch die Metro vertrieben.

    Hier mal ein Video, welches vielleicht ganz gut zum Thread passt, da es da auch um Logistik, Transportlänge, Qualität und Hygiene beim Fisch geht:


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    In Norwegen wird der Fisch unter dem Label "SALMA" verkauft. Ich denke mal die meisten die in Norwegen wohnen und schon mal laks im Laden gekauft haben, ist der Name bekannt. Norwegische Restaurantköche kennen ihn auf jeden Fall. :)

    http://www.salma.no/

    Gruss
    smolt

  • nordfisker1.jpg

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    • 21. Mai 2015 um 18:49
    • #62

    Das ist ja superspannend, vielen Dank für die ausführliche Antwort......ich kaufe immer Lofotlaks in Norge, aber ich werde mal drauf achten.
    So eine Brutstätte für Lachse habe ich mal an der Mörrum in Schweden besichtigen dürfen, ist aber sicherlich nicht zu vergleichen.

    Die Kunst zu leben besteht darin, zu lernen im Regen zu tanzen, anstatt auf die Sonne zu warten.

  • G A S T 1
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    • 21. Mai 2015 um 19:17
    • #63

    .... wenn du mal in der Nähe von Bergen bist, schreib mir ne PN, dann bekommste ne Führung. :)

    Gruss
    smolt

  • scholle
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    • 21. Mai 2015 um 19:29
    • #64

    Ich auch? Könnte nächstes Jahr Ende Juni klappen....#zwinker2*

    Grüsse,

    Frank

  • G A S T 1
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    • 21. Mai 2015 um 19:50
    • #65

    ....klar.
    Wen`s interessiert kann ruhig mal Kontakt aufnehmen.

    Wir können ja ne Gruppenführung draus machen. :)

  • Petrulla
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    • 21. Mai 2015 um 22:57
    • #66

    Es ist schon erstaunlich, wie qualitätsbewusst wir bei den Fischanbietern die Nachweis- und Kontrollpflichten abverlangen und im Gegenzug unsere selbst gefangenen Fische – die häufig mehrere Stunden unausgenommen in der Bütt liegen - als das non plus ultra bewerten. Die, ich sage mal gern verwendeten Argumente wie

    - selbst gefangen
    - selbst geschlachtet
    - persönlich eingefrostet
    - nach einem Jahr noch ohne Qualitätsverluste genießbar

    sind scheinheilig. Ich habe als Privatperson absolut keine Chance, qualitativ mit den Produkten der Fang- und Verarbeitungsflotte mitzuhalten. Ich bin mir sicher, dass bis auf den Frischverzehr vor Ort, die Frostware Fisch beim Discounter eine mindestens qleichwertige Qualität besitzt, wie unsere selbst gefangenen und eingefrosteten Fischfilets. Ich kann weder mit der Schockfrosttemperatur noch mit den relativ kurzen Verarbeitungszeiten mithalten.
    Also entspannt euch, wenn der Fisch nicht stinkt, ist er verwertbar.

    Der Gutenberger

  • Micha cb59
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    • 22. Mai 2015 um 08:31
    • #67

    @ Petrulla - ich bin absolut Deiner Meinung und da sind wir noch nicht mal bei den beliebten Fangorten, möglichst dicht an Lachsfarmen*rolleyes*

    Anders herum gibt es schon Angler, die die gefangenen Fische auch tatsächlich als Lebensmittel verstehen und so behandeln. Und so gut wie die am gleichen Tag in der Pfanne gelandeten Fische, werden einmal eingefrorene nicht mehr schmecken.

    Freiheit ist das einzige Ding, das man nicht haben kann, wenn man nicht gewillt ist, es anderen zu geben.
    William Allan White

  • G A S T 1
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    • 22. Mai 2015 um 08:58
    • #68

    ...stimmt.

    Bei der ganzen Qualitätsgeschichte komm natürlich generell noch der Punkt der Lebensmittelüberwachung was Schadstoffe angeht dazu.

    Leider sind Wildfische heute teilweise stark mit Schadstoffen, speziell Schwermetallen belastet (Bsp. Hardangerfjord). Wenn man sich nicht ekstra darüber informiert, zieht man sich Möglicherweise im Glauben ein reines total unbedenkliches Naturprodukt in Form von selbst gefangenem Fisch zu essen, eine ganze Menge an diesen Stoffen rein.

    Gekaufter Fisch, wird auf Schadstoffe, Medizinrückständ usw. untersucht und geht nicht in den Handel wenn Grenzwerte überschritten werden.
    Gerade was die Schwermetallbelastung angeht, gibt es eine Reihe von Studien die zeigen, dass Wildfische um ein Vielfaches höher Werte auffweisen wie Zuchtfische. Diese Fische isst man dann als angelnder "Selbstversorger" in gewisser Weise auf eigene Gefahr.

    Gruss
    smolt

  • gast466
    Gast
    • 22. Mai 2015 um 10:39
    • #69
    Zitat von Micha cb59


    Und so gut wie die am gleichen Tag in der Pfanne gelandeten Fische, werden einmal eingefrorene nicht mehr schmecken.

    Bin ich vollkommen anderer Meinung. Bei mir gibt es keinen frischen Seefisch mehr. Seefisch sofort am gleichen Tag zubereitet bekommt mir nicht. Mir wird danach koderisch und das Klo ist dann meins. Habe das auch schon von einigen gehört, das es denen genau so geht. Mindestens 24h Stunden muß der schon tod sein, bevor ich mich über den Fisch her mache. Bei Süßwasserfische habe ich dieses Problem allerdings nicht.

    AF.

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    alfnie
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    • 22. Mai 2015 um 11:49
    • #70

    Petrulla,

    auf See tiefgefrorener Fisch kann aus hygienischer- und qualitativer Sicht
    sogar noch besser sein, als ein als fangfrisch deklarierter, der nicht
    richtig verarbeitet/gekühlt wurde. Die Trawler-Reedereien wollen
    ja möglichst viel Geld verdienen - und das gibt's für die besten Rohstoffe.
    Für zb ein mittleres norwegisches Fabrikschiff das typisch alle sechs Wochen
    etwa 500.000 kg Filet abliefert, können schon kleinste Abzüge vom
    Kilo-Preis den Unterschied zwischen schwarzen und roten Zahlen ausmachen.

    Ab und wann bekommen oder kaufen wir auch Seefisch-Filet in sogenannten
    Trawler-Paketen, 6,8 kg single frozen filet, bisher immer erste Sahne. Nur von
    Ware, die von Schiffen mit kyrillischen Namens-Buchstaben kommt, lassen wir
    die Finger weg, egal wie " günstig " die angeboten wird.

    Eingeheirateter Lofoter seit 1994

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