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Wölfe in Deutschland: Rückkehr der grauen Räuber

  • Mantafahrer
  • 27. Oktober 2011 um 15:43
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  • Fjordsven
    Fjorddrømmer
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    • 28. November 2016 um 21:01
    • #541

    Während des 30jährigen Krieges und des Nordischen Krieges gab es Wolfs plagen - yep! Und was hat dieses mit der Wiederansiedlung (ab 2000 und folgende) zu tun? Haben wir Krieg in Deutschland - liegen Landstriche brach, geht die Pest um, ist der Wolf das Schuld?

    Ich habe auch noch einen, der ganz klar belegt - der Wolf wird uns alle töten:

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    Klang gerade in dieser Diskussion als wenn Sachlichkeit und zuhören einziehen wollte.....und dann kommt einer mit dem späten Mittelalter/frühe Neuzeit als Vergleich angekrochen! Fahren die in Brandenburg und Sachsen nun noch mit Pferd und Wagen und beleuchten ihren Heimweg mit dem Windlicht?

    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


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  • nordfisker1.jpg

  • gast466
    Gast
    • 28. November 2016 um 21:48
    • #542
    Zitat von Fjordsven

    Während des 30jährigen Krieges und des Nordischen Krieges gab es Wolfs plagen - yep! Und was hat dieses mit der Wiederansiedlung (ab 2000 und folgende) zu tun? Haben wir Krieg in Deutschland - liegen Landstriche brach, geht die Pest um, ist der Wolf das Schuld?


    Klang gerade in dieser Diskussion als wenn Sachlichkeit und zuhören einziehen wollte.....und dann kommt einer mit dem späten Mittelalter/frühe Neuzeit als Vergleich angekrochen! Fahren die in Brandenburg und Sachsen nun noch mit Pferd und Wagen und beleuchten ihren Heimweg mit dem Windlicht?

    ja da kam einer mit dem Mittelalter ANGEKROCHEN! Und DIE in Brandenburg und Sachsen sind auch keine Hintlerwäldler aber leiden in zunehmendem Maße unterm Wolf.

    Ein sehr interessantes historisches Dokument was da eingestellt wurde. Vor allem zeigt es die parallelen zu heute wo immer mehr Haustiere gerissenen werden.

    AF

  • LupoAltmark
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    • 29. November 2016 um 07:05
    • #543

    http://www.agrarheute.com/wochenblatt/ne…bleme-ungeloest

    Nicht nur in Brandenburg und Sachsen denken echt betroffene Menschen über den Wolf nach. Sie ringen täglich um Lösungen. Vielleicht können die aktiven Wolfsberater hier aus dem Forum helfen.

    mfg

    Wolf

  • MeFo-Schreck
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    • 29. November 2016 um 08:34
    • #544

    Ich zitiere mal aus dem Artikel:
    DBV, DJV und VDL weisen zudem darauf hin, dass "Vergrämung" für verhaltensauffällige Wölfe zwar immer als Lösung genannt werde, eine praktische Umsetzung aber bisher nicht funktioniert habe. Sollte der Wolf durch bewusste oder zufällige Fütterung in die Nähe des Menschen gelockt werden, besteht das Risiko, dass Wölfe zu Kulturfolgern werden. Dies gelte es unbedingt zu vermeiden.

    Dazu frage ich mal was an Vergrämung bisher versucht wurde???
    Hat sich einer der Jäger schon mal mit der gleichen Energie, die er in einen echten Abschuss stecken würde schon mal auf die Lauer gelegt und es mit Gummigeschossen versucht? Meines Wissens nicht!!!
    Deswegen kann man da auch nicht schreiben, dass es auch nicht funktioniert hat weil es noch niemand ernsthaft versucht hat!
    Natürlich müssen Wölfe immer wieder lernen, dass ihnen die Nähe zum Menschen und zu seinen Tieren Probleme bereiten kann, so dass sie freiwillig auf diese Nähe verzichten. Das habe ich früher in diesem Thread schon mal geschrieben. Genauso habe ich geschrieben, dass als letzte Konsequenz sozusagen unbelehrbarer oder schon "angefütterter" Wölfe (wie vermutlich "Kurti") der Abschuss eine Option sein muss! Allerdings sollten dafür vorher alles anderen Optionen ausgenutzt worden sein. Das sehe ich aus den oben geschriebenen Gründen (keine ernsthafte Versuche mit Gummigeschossen) aber eben noch nicht als gegeben an.

    Zitat von Fjordsven

    .... Wolfs plagen - yep! Und was hat dieses mit der Wiederansiedlung (ab 2000 und folgende) zu tun?


    Auch wenn ich Fjordsvenn bei seinem Post im Tenor zustimme, habe ich doch zu dem obigen Zitat eine kleine Korrektur:
    Der Wolf wurde, im Gegensatz zum Luchs, nicht wieder aktiv angesiedelt sondern kam aus freien Stücken aus noch besiedelten Wolfsgebieten wieder nach DE zurück.
    Die Unterschiede zwischen Ansiedlung, Einwanderung, Wiederansiedlung und Rückkehr von Tierarten habe ich letztes (22.04.201%) Jahr schon mal hier http://www.norwegen-angelfreunde.de/showthread.php…iederansiedlung dargelegt.:wave:

    Gruß
    Axel/MeFo-Schreck

    Fishing
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    The thin line between living and being alive

  • Gast 4567
    Gast
    • 29. November 2016 um 08:34
    • #545

    LupoAltmark, erstmal danke für den historischen rückblick.
    ja, das war damals sicher schrecklich. wölfe gab es in massen, da die landschaft es hergab, den menschen ging es schlecht. es wurde um das "sein oder nichtsein" gekämpft. der verlust einer kuh bedeutete hunger. solche situationen gab es aber auch bei lang anhaltender dürre oder ewigem regen... aber ich schweife ab.

    ich dachte auch, dass nachdenken und sachlichkeit in dieses thema einzieht. aber wie überall, wenn argumente fehlen, wird niedergebügelt. mit worten leicht verletzen, pieksen, das ist die neue art der diskussion...
    wer gegen eine konfrontation mit russland ist, ist da sofort der "putinversteher", wer sich sorgen macht, dass es in ballungsgebieten probleme geben könnte, wenn migranten ewig in turnhallen gepfercht werden, wird mit der "nazikeule" bedient. ich will nicht nochmehr beispiele aufzählen.
    hier sollen also diejenigen, die das abschießen der wölfe als wirklich letzte variante sehen "aktive wolfsberater " sein... jaja, gehts noch langweiliger??

    ich glaube, niemand aus dem forum wird eine lösung wissen, wie wolf und mensch ohne probleme nebeneinander leben können. alles auslöschen ist keine lösung, alles einzäunen, auch nicht.


    bernd

  • MeFo-Schreck
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    • 29. November 2016 um 10:40
    • #546
    Zitat von fontane


    ich glaube, niemand aus dem forum wird eine lösung wissen, wie wolf und mensch ohne probleme nebeneinander leben können. alles auslöschen ist keine lösung, alles einzäunen, auch nicht.
    bernd


    :baby:
    Diese alle rundum glücklich machende Lösung wird auch weltweit niemand haben, nicht nur nicht in diesem Forum!
    Sobald 2 Lebenwesen den Lebensraum teilen (und ich beschränke das nicht nur auf die Beziehung Wolf-Mensch), wird es zu Reibereien/Konflikten kommen, mal mehr mal weniger. Diesen Konflkt habe ich auch mit den Mücken in meiner Umgebung oder die Erdkröten auf der Laichwanderung mit uns.
    In unserer eng besiedelten Landschaft müssen eben Konzepte gesucht und weiter verbessert werden, die eine Koexistenz mit geringst möglichem Schaden ermöglichen. Völlig reibungsfrei wird das NIE ablaufen...auch das habe ich schon früher in diesem Thread mal geschrieben.

    Gruß
    Axel/MeFo-Schreck

    Fishing
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  • Gast 4567
    Gast
    • 9. Dezember 2016 um 17:53
    • #547

    moin,

    ich glaube, in der gegend gibt es ein problem...
    https://www.az-online.de/uelzen/bad-bev…en-7087758.html

    https://www.az-online.de/altmark/salzwe…dt-7084441.html

    https://www.az-online.de/leserbriefe/ue…ch-7084396.html

    https://www.az-online.de/uelzen/stadt-u…ng-7047627.html

    ich bin gespannt, welche lösung dort gefunden wird.

    bernd

  • Heide Angler
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    • 9. Dezember 2016 um 19:52
    • #548

    Wie kommst du denn da drauf das wir hier ein Problem haben?
    Bei den paar Wölfen braucht man sich doch keine gedanken machen oder etwa doch.:confused:
    Man Leute werdet langsam mal Wach wir haben hier in der gegend Sprich von Unterlüss bis hin zur Görde mit rund 100 Wölfen zu tun.
    Es ist leider schon soweit das wir von Unseren Jägern zu hören bekommen das wir nicht mehr mit dem Hund im Wald spazieren gehen sollen. Meint ihr nicht das es langsam reicht,wie weit sollen wir uns den hier noch einschränken es ist ja auch schon soweit das die Grauen ohne Hämmungen hier Nachts durch den Ort laufen.

    schild-Heidestammtisch1a.jpg


    Gruss Mario

  • Gast 4567
    Gast
    • 9. Dezember 2016 um 19:57
    • #549

    ich finde es okay, dass du kein problem siehst. wenn man so die regionalblätter durchscchaut, ist es bei euch vermehrt "wolfslasig".
    kann ja auch sein, dass sonst wenig los ist..
    so wie bei uns #zwinker2*

    bernd

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    • 10. Dezember 2016 um 13:51
    • #550

    Pilze sammeln in der Region, die Mario beschrieben hat, ist leider nicht mehr. Kaum einer der Ansässigen traut sich noch in die Wälder. Es gibt dort Orte, wo die Kinder nur noch in Begleitung zum anderen Hof dürfen um dort mit anderen Kindern zu spielen. Nachts laufen die Wölfe die Dorfstraße entlang. Teilweise sogar am Tag.

    Man kann immer für die Ansiedlung von Wölfen sein, wenn man selbst nicht betroffen ist. (St. Florians-Prinzip)


    Hoddel

    Der Polarkreis beginnt oberhalb von Stavanger 8o ,
    "Ein Engel mit Flügel ist nicht so gut wie ein Engel mit Händen"
    (Konfuzius)

    Realer Vorname: Horst

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