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Boot für Schweden

  • djsteven
  • 8. September 2011 um 17:33
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    • 29. Dezember 2011 um 07:08
    • #91
    Zitat von tiveden

    so.....wieder ein Schritt weiter, der neue Fußboden aus MDF-Platten ist fertig :hot:


    sieht ja richtig gut aus, Udo :baby:

  • nordfisker1.jpg

  • djsteven
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    • 29. Dezember 2011 um 07:46
    • #92

    :Danke::Danke: werd mir weiterhin größte Mühe geben !

    Gruß Steven


    Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

    Man kann den Sonnenschein nicht verbieten. Man kann nur dafür sorgen, dass andere im Schatten stehen.

  • Lasse
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    • 29. Dezember 2011 um 09:54
    • #93

    1 A, Udo :baby:. Hier in Hamburg sind die Temp. derzeit so gemäßigt, dass man doch noch das ein oder andere machen kann, was mir sehr recht ist.
    Stimmt, hatte nicht bedacht, dass sich im Kiel das Wasser sammeln wird und der Stauraum dadurch schlecht zur Aufbewahrung von Westen etc. geeignet wäre. Verbaue ich Siebdruckplatten, nehme ich auch immer Birke, da sie kaum auf Wasser reagiert. Ich war gestern los, Pilothaus-Material sichten. Bootssperrholz ist in benötigten Größen und zu vernünftigen Preisen nicht zu bekommen. Daher werde ich normales Sperrholz nehmen (amerik. Pappel) und es vor dem Laminieren mit Silane allseitig mit Polyharz einstreichen. Fatal ist, dass man es sofort laminieren muss, sobald es in die Halle kommt (oder aber gepresst lagern muss), da es sich aufgrund des Temp.-Unterschiedes und der Luftfeuchtigkeit sofort (24 h) verformt, wellig wird.



    Besten Gruß xx#,

    Lasse

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  • djsteven
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    • 29. Dezember 2011 um 10:36
    • #94

    Ja, für so ein Pilothaus kommt einiges an Material zusammen, und dann muß man auch schon etwas auf`s Gewicht achten.
    Mein Fahrstand wird ja nicht so groß, da kann ich gut auf die "Birke" zurück greifen.

    ....aber wie schaffst Du eine so große Fläche in kürzester Zeit zu laminiern ?

    Gruß Steven


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  • Lasse
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    • 29. Dezember 2011 um 11:02
    • #95

    Das Gewicht,... aus genau diesem Grunde habe ich mich für Pappel entschieden. Sie ist sehr stabil (obwohl Weichholz), dabei aber noch leichter als Kiefersperrholz in gleicher Größe. Für die beide Seitenwände brauche ich eine Größe von jeweils 1,80 m (L) x 1,50 m (H), die Stärke wird 0,8 cm werden. Die Höhe beläuft sich nur auf 1,50 m, da die Wände auf die verbleibenden Seitenfäche gesetzt werden, die ihrerseits 40 cm Höhe haben. Somit hat das Pilothaus später eine Innenstehhöhe von 1,90 m. Wir haben in der Halle 3 alte Schultische, die aneinander gereiht und ausgerichtet eine prima Arbeitsfläche ergeben. Aus einfachen Dachlatten wird ein Rahmen gebaut und auf der Rückseite (nicht durchgängig) des Sperrholzes mit Spax-Schrauben befestigt. Auf dem Rahmen liegend wird nun die glatte Fläche laminiert. Da ich hier den Trocknungsvorgang dennoch beschleunigen möchte, wird 5 - 6 % Härter (statt 2 - 4 %) vermischt. Dazu werde ich mir die Mühe machen und mindest. 30 Min. mit dem Fön (ca. 1 m) drüber gehen. Nach 24 Std. wechselt der Rahmen auf die bereits laminierte Seite (Spaxschraubenlöcher werden später mit Feinspachtel geschlosssen) und das Spiel beginnt von vorne.



    Besten Gruß xx#,

    Lasse

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    • 29. Dezember 2011 um 13:13
    • #96

    Wenn ich das richtig verstehe, lamminirst Du also erst eine Seite, und gegen das Verziehen der großen Platten kommt der Rahmen drauf, clever :baby:

    Gruß Steven


    Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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    • 29. Dezember 2011 um 14:44
    • #97
    Zitat von tiveden

    Wenn ich das richtig verstehe, lamminirst Du also erst eine Seite, und gegen das Verziehen der großen Platten kommt der Rahmen drauf, clever :baby:



    Genauso mache ich das, ist zwar etwas aufwändiger, was besseres ist mir aber nicht eingefallen ;).

    Du hast aber recht Udo, das Pilothaus wird ein paar Euro´s fressen. Der reine Holzpreis liegt bei ca. € 17,50 / qm, was bedeutet, dass bereits eine Seitenwand ca. € 50,00 kostet. Dazu das Polyharz, die Silanematten, später die Scheiben, nebst Scheibengummis :o. Vielleicht hätte ich lieber ein Zelt draufbasteln sollen :klatsch:.



    Besten Gruß xx#,

    Lasse

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    • 29. Dezember 2011 um 18:32
    • #98
    Zitat von Lasse

    Genauso mache ich das, ist zwar etwas aufwändiger, was besseres ist mir aber nicht eingefallen ;).

    Du hast aber recht Udo, das Pilothaus wird ein paar Euro´s fressen. Der reine Holzpreis liegt bei ca. € 17,50 / qm, was bedeutet, dass bereits eine Seitenwand ca. € 50,00 kostet. Dazu das Polyharz, die Silanematten, später die Scheiben, nebst Scheibengummis :o. Vielleicht hätte ich lieber ein Zelt draufbasteln sollen :klatsch:.

    Hallo ihr zwei Bootsbauer ,wenn ich größere Sachen laminiere bzw. an Booten reparieren muß, nehm ich eigentlich immer Epoxidharz ,meistens das hier Epoxidharz E30GL ,hat den Vorteil das es schwundfrei und kalt aushärtet demzufolge verzieht es sich nicht ,keine Styrolgase bildet also im Keller oder Wohnung verwendet werden kann .
    Es hat eine wesentlich höhere Festigkeit als Polyesterharz .Wenn möglich laminiere ich unter Druck ,man brauch weniger Harz und die Festigkeit erhöht sich . Nachteil ist es sollten min. 15° C herrschen sonst hört es auf auszuhärten und fängt auch nich bei steigender Temperatur wieder an .


    @ Udo Das Boot sieht richtig gut bin schon richtig heiß auf die Woche bei dir .:hot::hot:


    Gruß Jan:wave:

    Gruß aus Ålfoten Jan:wave:

    Das Wort "unmöglich" gibt es nur im Wörterbuch von Narren


    Wer sich nicht vor seiner Frau fürchtet,hat keine
    Goldie Hawn

  • Urlaubsanglerin
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    • 29. Dezember 2011 um 19:42
    • #99
    Zitat von Urlaubsangler

    Hallo ihr zwei Bootsbauer ,wenn ich größere Sachen laminiere bzw. an Booten reparieren muß, nehm ich eigentlich immer Epoxidharz ,meistens das hier Epoxidharz E30GL ,hat den Vorteil das es schwundfrei und kalt aushärtet demzufolge verzieht es sich nicht ,keine Styrolgase bildet also im Keller oder Wohnung verwendet werden kann .
    Es hat eine wesentlich höhere Festigkeit als Polyesterharz .Wenn möglich laminiere ich unter Druck ,man brauch weniger Harz und die Festigkeit erhöht sich . Nachteil ist es sollten min. 15° C herrschen sonst hört es auf auszuhärten und fängt auch nich bei steigender Temperatur wieder an .


    @ Udo Das Boot sieht richtig gut bin schon richtig heiß auf die Woche bei dir .:hot::hot:


    Gruß Jan:wave:


    Wenn du mit darfst:biglaugh::biglaugh::biglaugh::biglaugh::biglaugh:

    liebe grüße martina

  • Lasse
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    • 29. Dezember 2011 um 20:54
    • #100
    Zitat von Urlaubsangler

    Hallo ihr zwei Bootsbauer ,wenn ich größere Sachen laminiere bzw. an Booten reparieren muß, nehm ich eigentlich immer Epoxidharz ,meistens das hier Epoxidharz E30GL ,hat den Vorteil das es schwundfrei und kalt aushärtet demzufolge verzieht es sich nicht ,keine Styrolgase bildet also im Keller oder Wohnung verwendet werden kann .
    Es hat eine wesentlich höhere Festigkeit als Polyesterharz .Wenn möglich laminiere ich unter Druck ,man brauch weniger Harz und die Festigkeit erhöht sich . Nachteil ist es sollten min. 15° C herrschen sonst hört es auf auszuhärten und fängt auch nich bei steigender Temperatur wieder an .


    @ Udo Das Boot sieht richtig gut bin schon richtig heiß auf die Woche bei dir .:hot::hot:



    Gruß Jan:wave:

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    Moin Jan, es stimmt schon, dass Epoxidharz härter und wenig flexibler ist als Poly. Es sollte aber zwingend darauf geachtet werden, dass immer das gleiche Material miteinander verbunden wird. Die meisten Boote sind aus Poly und daher verwende ich es überwiegend. Auch die Kalthärtung ist angenehm. Mach´Dir mal den Spaß, mische eine kleine Menge Poly mit 20% Härter und laminiere ein Stück Sperrholz... Du kannst Dir locker die Hände daran verbrennen :D, kein Witz. Im Somme frisch laminiert in die Sonne gelegt (mit 20%) fängt es an zu qualmen. Daher kommen immer nur zwischen 2 - 5 % Härter ins Mischverhältnis, da das Mat. ansonsten während des Aushärtens Risse bilden würde.
    Du hast aber recht, dass Epox. nicht so stinkt (aber vorsicht, gasen tut es trotzdem ;)), was natürlich schon angenehmer ist. Gut belüftet sollten alle Vorgänge sein, egal welches Mat. verarbeitet wird. Unter Druck können wir leider kaum arbeiten, da man quasi für alles eine Negativ- bzw. Positivform bräuchte :(.
    Baust auch Du an einem Boot ???:). Dann wären wir schon drei :klatsch:



    Besten Gruß xx#,

    Lasse

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