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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Tsunami in Japan

  • Hoddel
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    • 16. März 2011 um 13:04
    • #31
    Zitat von Achim.M

    [...]Also wenn ich Stromerzeuge, hole ich mir keinen Strom aus den öffentlichen Netz.
    [...]
    Nur eben unklar ist, dass ein Stromerzeuger aus dem öffentlichen Netz Strom holt.
    Ich schreibe das nur deshalb, weil es ja heißt, die Stromversorgung ist zusammengebrochen.



    Für mich macht die externe Stromversorgung durchaus Sinn. Die Kühlwasserpumpen müssen auch weiterlaufen (der Reaktor erzeugt weiterhin Wärme) wenn das AKW sich aufgrund einer Störung (Erdbeben) selbst abgeschaltet hat. Wenn sich das AKW abgeschaltet hat und kurz darauf die Stromversorgung durch einen Tsunami zerstört wird
    -> dann hat man den GAU.

    Gruß Torsten (ohne "h") :wave:

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    • 16. März 2011 um 13:10
    • #32

    Genau so ist es..............

    Was kann man tun?

  • Micha cb59
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    • 16. März 2011 um 13:16
    • #33

    Beispielsweise könnte durch den Tsunami der Sekundärkreis wasserseitig(Treibgut) blockiert, zu gespült oder zerstört worden sein, so dass dadurch möglicherweise die Pumpen blockiert wurden.

    Eine andere Möglichkeit wäre, dass es durch die Flut zu Kurzschlüssen an den Pumpen, Trafos und Schaltanlagen kam und so eine Kettenreaktion ausgelöst wurde, denkbar ist bei dieser Katastrophe viel.

    Freiheit ist das einzige Ding, das man nicht haben kann, wenn man nicht gewillt ist, es anderen zu geben.
    William Allan White

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    • 16. März 2011 um 13:18
    • #34

    Danke für diesen Link Michael. (http://medien.wdr.de/download/13002…co_20110315.mp4)

    Hier erfährt man endlich mal einige Geschehnisse.

    Es waren also 3 Notstromaggregate vorhanden, die durch den Tsunami zerstört wurden.

    Es ist völlig normal, dass die interne Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz eingespeist wird. Sonst müssten ja ständig Stromaggregate laufen, was völlig unsinnig wäre. Das wird auch in konventionellen Kraftwerken so gemacht. Ein Kohlekraftwerk kann man auch nicht von jetzt auf nu abschalten. Die Kessel sind dann immer noch heiß und müssen gekühlt werden. Diese sind natürlich nach abschalten der Kohlezufuhr schneller kalt. Deshalb hat man ja auch bei den Atomkraftwerken mehrerer Pumpen und Notstromaggregate aufgestellt, um den Ausfall eines Teils mit mehrfacher Sicherheit zu kompensieren.

    Mir stellt sich nun aber die Frage, warum hatte man in der Gegend das Kraftwerk nicht auf eine Anhöhe gebaut. Die Gefahr eines Tsunamis ist dort auch schon vorher bekannt gewesen.

    Hoddel

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    • 16. März 2011 um 13:29
    • #35
    Zitat von Hoddel

    [...]
    Mir stellt sich nun aber die Frage, warum hatte man in der Gegend das Kraftwerk nicht auf eine Anhöhe gebaut. Die Gefahr eines Tsunamis ist dort auch schon vorher bekannt gewesen.

    Hoddel



    Eine ähnliche Frage haben sich 1962 bestimmt auch einige Hamburger nach der Sturmflut gestellt. Irgendwann ist immer das erste Mal und es trifft das ein womit man in dieser Stärke nie gerechnet hat und wogegen man sich eigentlich gut geschützt fühlte.

    Beim Bau werden sich die Japaner auch überlegt haben ob es Sinn macht die Baukosten explodieren zu lassen für den "unwahrscheinlichen Fall" eines Bebens mit 9,0 und anschliessendem Tsunami.

    Wenn morgen ein Meteorit auf Biblis fällt, wird es auch einige Leute geben die fragen warum keine Auffangnetze gespannt wurden.:rolleyes:

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    • 16. März 2011 um 13:38
    • #36

    Und schon sind wir beim Wort "Restrisiko"

    Wobei abzuwägen ist, wie man die Maßstäbe ansetzt. Das muss vor allem jetzt neu überdacht werden. Nur mit Ideologie ist dem nicht bei zu kommen, hier muss man mit Fakten agieren.

    Bei den Sturmfluten in Hamburg und Umgebung kannte man die Gefahr, man wollte nur kein Geld für höhere Deiche ausgeben. Pfeffersäcke sagt man hier.


    Hoddel

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    • 16. März 2011 um 14:24
    • #37

    Ich denke mal ich hab’s:
    1. Es kommt zu Erdstößen.
    2. Das System registriert diese Stöße in seiner Stärke und im Reaktor fahren die Steuerstäbe rein.
    3. Damit kommt es zur Abschaltung der Turbine.
    4. Sofort fahren die Notstromaggregate an, um den Primärkreislauf in Betrieb zu halten.
    5. Deren Betriebsdauer ist aber begrenzt.
    6. Man hat noch Batterien, deren Betriebsdauer ist aber noch kürzer.
    7. Zwischenzeitlich kommt die Flutwelle und beschädigt den Sekundärkreislauf so stark, dass der Primärkreislauf nicht mehr gekühlte werden kann.
    8. Alles andere danach ist klar.
    Ich habe nur mit diesem einen Kettenglied meine Probleme.

    In solch einen Fall.
    Man braucht also eine Stromversorgung die den Primär und Sekundärkreislauf intakt hält.
    Wahrscheinlich kann man das technisch gegenwärtig gar nicht lösen.
    Zusätzlich eine Sicherung der baulichen Anlage des Sekundärkreislaufes, wenn man so nahe am Meer ein AKW aufstellt.
    Der jetzt angedachte Wärmeaustauscher bei zukünftigen Reaktoren solcher Bauart ist sicher eine zusätzliche Möglichkeit. Aber hier kommt es auf die Bauart und deren Betriebsgarantie in solchen Extremfällen an.

    „Die Lösung für jedes Problem – Arbeit, Liebe, Geld, was auch immer – ist, angeln zu gehen, und je schlimmer das Problem, desto länger sollte der Ausflug dauern.“ –

    John Gierach (* 21. Januar 1946/BS Colorado/USA)

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    • 16. März 2011 um 14:40
    • #38
    Zitat von Hoddel



    Und schon sind wir beim Wort "Restrisiko"


    Hoddel




    Restrisiko...
    Prägt sich gut ein.
    Im Falle Fukushima Bestand das Restrisiko: 8,2 bis ∞
    Habe mich da an der Richterskala orientiert die Lemniskate auch verwendet.

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    John Gierach (* 21. Januar 1946/BS Colorado/USA)

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    • 16. März 2011 um 14:51
    • #39

    Die Kernenergie betreffend wird wohl eine kontrollierte Kernfussion die Zukunft werden. Egal wie wir uns drehen, solange die radioaktive Abfallverbringung nicht geklärt ist, werden auch ohne Störfälle große Risiken bleiben. Was die Störfälle an sich anbetrifft, können die unmöglich in vollem Umfang kalkuliert werden. Die Konsequenzen sind extrem langzeitlich und es gibt auf Dauer noch keinen wirksamen Schutz gegen die Strahlung in den kontaminierten Gebieten von einer Neutralisation der Strahlung ganz zu schweigen.

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    William Allan White

  • Jerry
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    • 16. März 2011 um 15:34
    • #40

    Die Nachrichten machen mich immer betroffener ,einfach furchtbar diese Geschehnisse.

    Ein Frage zum Thema habe ich .Kann sein, dass ich es übersehen habe.

    Wie lange dauert es eigentlich einen Reaktor ,der unter normalen Bedingungen abgeschalten wurde ,herunterzukühlen ??


    Und wie lange würde es dauern diese havarierten Reaktoren herunterzukühlen ??

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