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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Tsunami in Japan

  • Hoddel
  • 12. März 2011 um 19:30
  • Dieter44
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    • 15. März 2011 um 21:20
    • #21
    Zitat von Hoddel

    Die AKW's in Japan waren bis 8,2 auf der offenen Richterskala erdbebensicher. In der Region hätte man bis 10 gehen sollen, nur das wäre um ein Vielfaches teurer geworden. Man konnte sich das auch wohl nicht vorstellen.

    Nun wird alles noch viel teurer, aber das bezahlt der Betreiber nicht.


    Hoddel


    Horst, das Beben war wohl nicht das Problem, sondern eben auch der Tsunami, der auch ins Werk gerauscht ist, oder?

    Dieter

    Gruß Dieter


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  • Ballast1
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    • 15. März 2011 um 21:50
    • #22

    Rund eine halbe Stunde vom Ereignis (Beben) bis zum Auftreffen der Welle
    auf die ersten bewohnten Küstenbereiche...

    Da kann einfach nix mehr im großen Stil vorgewarnt oder gar evakuiert werden !

    Was den GAU der AKW betrifft:

    Warum stehen diese Energiewerke so dicht am Ozean, der ja BEKANNT
    unsicher ist ?

    Warum wurden nicht frühzeitig Ersatzbatterien eingeflogen und angeklemmt ?

    Fragen über Fragen - meine sind nur ein kleines Beispiel.


    Meine Gedanken sind bei den Menschen dort,

    - die, die ihre Lebensgrundlage veroren haben

    - die, die ihre Familie verloren haben

    - den AKW-Mitrarbeitern, die erst heute ihren Arbeitsplatz verlassen durften
    (und jetzt auch, nachdem es zu sehr kritisch wurde) auch wollten.


    Mein Beileid allen denen, die Familien, Familienmitglider, Verwandte und Freunde
    durch diese Ereignis verloren !


    Heiko


    ! holde seg frisk !

    Ja, vi elsker dette landet, som det stiger frem,
    furet, værbitt, over vannet, med de tusen hjem.

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    • 16. März 2011 um 10:25
    • #23

    Zweifelsohne Heiko.
    Die Bilder die man gegenwärtig aus Japan zu sehen bekommt sind erschütternd.
    Was dort abgelaufen ist und gegenwärtig abläuft, man glaubt es einfach nicht.
    Habe gerade einen Artikel gelesen der sich mit der Stellungnahme des japanischen Kaiser Akihito beschäftigt.
    Die Probleme in den japanischen Atomrektoren seien nicht vorhersehbar gewesen, hat er geäußert.
    Man fragt sich, warum sagt er so etwas?
    Was veranlasst ihn zu dieser Äußerung?

    Und weiter lese ich, auch in den USA herrscht Angst.
    Insbesondere in Kalifornien, weil dort auch etliche Meiler nahe an der tektonische Spalte liegen.

    „Die Lösung für jedes Problem – Arbeit, Liebe, Geld, was auch immer – ist, angeln zu gehen, und je schlimmer das Problem, desto länger sollte der Ausflug dauern.“ –

    John Gierach (* 21. Januar 1946/BS Colorado/USA)

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    • 16. März 2011 um 10:38
    • #24
    Zitat von Ballast1

    [...]
    Warum stehen diese Energiewerke so dicht am Ozean, der ja BEKANNT
    unsicher ist ?

    [...]Heiko



    Wo wollten sie sonst hinbauen? AKW stehen immer in der Nähe großer Gewässer da man das Wasser für den Kühlkreislauf benötigt. Hat denn Japan so viele große Flüsse als Ausweichmöglichkeit ?


    Aber wo ich Dir Recht gebe ist, das ich auch nicht verstehen kann, das es nicht möglich war eine schnelle Notstromversorgung für die Pumpen herzustellen.

    Gruß Torsten (ohne "h") :wave:

    [SIGPIC][/SIGPIC]


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    • 16. März 2011 um 10:50
    • #25

    Ich habe mich auch intensiv mit dem Thema befasst. Es ist leider sehr schwierig heraus zu finden, was die eigentliche Ursache bei den Kraftwerken ist. Es gibt einfach zu viele selbst ernannte Experten, die auf den unterschiedlichen Fernsehsendern zum Teil sehr großen Müll von sich geben.
    Z.B.: wenn Wasserstoff an die Luft kommt, explodiert das. (Atomkraftexperte von Greenpeace)
    Mehr Sachlichkeit bei der Berichterstattung wäre sehr hilfreich.

    Was ich raus finden konnte war folgendes:
    Das Beben an sich hatte kaum Schäden verursacht. Der auslösende Schaden entstand durch den Tsunami. Hierbei wurden die Kühlwassereinläufe unbrauchbar.

    Das entsprechende Interview wurde nur zerstückelt bei NTV gesendet. Die eigentliche Aussage kam nur in einem Bericht ganz kurz über den Sender. Dafür wurde aber der Bericht über das Beben am Kraftwerk ständig wiederholt.

    Mir tun die Leute Leid, die ihr Leben dafür einsetzen, um größeres Unheil abzuwenden. Das sind für mich die eigentlichen Helden.


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    • 16. März 2011 um 11:43
    • #26

    Und genau das ist es, was mich auch beschäftigt, wo ich aber noch keine logisch erkennbare Aussage gefunden habe.
    Der Kühlkreislauf für die Brennstäbe ist ein in sich geschlossener Kreislauf.
    Kreislauf angetrieben durch was, mittels was?
    Durch Pumpen oder macht das die Turbine mit, die den Strom erzeugt?
    Stromausfall.
    Wieso fällt der Strom aus?
    Handelt es sich hier um eine externe Stromquelle?

    Ich glaube das ist wohl dort ein so genannter „Siedewasser Reaktor“.

    Also:

    • Brennelemente,
    • Steuerstäbe,
    • Druckbehälter,
    • Sicherheitsbehälter,
    • Wasser wird in diesen Behälter gepumpt,
    • Es verdampft,
    • Der Dampf treibt eine Turbine an die den Strom erzeugt,
    • Dieser Dampf wird Wasser, fließt in einen Behälter und wird dort durch einen Sekundärkreislauf gekühlt und
    • Danach geht es wieder in den Behälter wo die Brennelemente sind.

    So ungefähr ist das wohl.
    Womit ich nicht klarkomme.
    Die Turbine läuft doch und erzeugt Strom und damit könnte sie doch auch den Wasserkreislauf in Takt halten.
    Wieso dann Stromausfall?

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    • 16. März 2011 um 12:07
    • #27

    Wenn der äußere Kühlkreislauf ausfällt, schalten sich die Pumpen für den inneren Kreislauf aus. Dann erhitzt sich das Wasser im inneren Kreislauf und durch die Dampfbildung sinkt der Wasserstand.

    Fällt die öffentliche Stromversorgung aus, setzen Notstromaggregate ein, die die Versorgung aufnehmen. (Max. Stromausfall sollte bei 5 min. liegen) Warum das dort nicht passierte, darüber hab ich nichts erfahren können. Der absolute Notnagel sind die Notstrombatterien.
    Nach meinen Informationen sind in Deutschland 2 Notstromaggregate vorhanden, die in regelmäßigen Abständen angeworfen werden, um sicher zu stellen, dass es hier keine Fehler gibt.

    Leider erfährt man nichts von den Vorgängen aus den Kraftwerken. Es werden Vermutungen aufgestellt, die dann pressemäßig ausgeschlachtet werden und man dann den Eindruck hat, dass es die Wahrheit ist.


    Hoddel

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    • 16. März 2011 um 12:10
    • #28

    Sendung vom 15.03.2011


    • Tschernobyl heute
    • Renaissance der Kernenergie
    • Vom Pellet zum Plutonium
    • Download: 15.03.2011, GAU in Japan (145 MB)


    Ich habe mir statt NTV und N24 gestern Abend das hier angesehen, war überaus informativ. Da lernt man mehr über die Hintergründe als bei den Nachrichtensendern.................

    Was kann man tun?

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    • 16. März 2011 um 12:17
    • #29

    Bohrschiff fuhr volle Kaft voraus auf Tsunami zu

    Raus aus dem Hafen – So rettete der Kapitän des modernsten Bohrschiffs der Welt Menschenleben und sein Boot vor dem Tsunami.

    Was kann man tun?

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    • 16. März 2011 um 12:55
    • #30

    Ja Horst, genau das ist mein Problem.
    Vergleiche hinken immer, aber dienen der Veranschaulichung und den Verständnis.
    Hier ein solcher Versuch:
    Man betreibt einen riesigen Hühnerhof, wo täglich hunderte von Eiern anfallen.
    Der Besitzer setzt sich ins Auto und kauft im Supermarkt die Eier für seinen Verbrauch.

    Also wenn ich Stromerzeuge, hole ich mir keinen Strom aus den öffentlichen Netz.
    Und gleich gar nicht wenn ich Betreiber einer solchen gefährlichen Anlage bin.
    Notstromaggregat ist klar, Batterien sind auch klar.
    Nur eben unklar ist, dass ein Stromerzeuger aus dem öffentlichen Netz Strom holt.
    Ich schreibe das nur deshalb, weil es ja heißt, die Stromversorgung ist zusammengebrochen.

    „Die Lösung für jedes Problem – Arbeit, Liebe, Geld, was auch immer – ist, angeln zu gehen, und je schlimmer das Problem, desto länger sollte der Ausflug dauern.“ –

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