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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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  3. Sicherheit auf dem Meer

Quickstop ?!

  • Bussi
  • 8. März 2011 um 19:01

Fussball WM Tippen und eine Angelrolle gewinnen.         Fussball

 

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  • Bussi
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    • 8. März 2011 um 19:01
    • #1

    Benutzt ihr den Quickstop (wenn vorhanden) vorschriftsmäßig? Oder lasst ihr das Ende der Kordel, welches am Skipper befestigt sein sollte sinnlos rumbaumeln?
    Ich war in dieser Hinsicht oft leichtsinnig, aber ich gelobe Besserung und werde mein Boot auch damit nachrüsten.
    In den folgenden Beispielen sieht man, was passieren kann.

    Video 1

    Video 2

    Video 3

    P.S. norwegische Gewässer sind kalt :eek:

  • nordfisker1.jpg

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    • 8. März 2011 um 19:04
    • #2

    Diesen Notausstecker ist immer am Mann (Frau) eingehängt. Sicherheit geht immer vor bequemlichkeit.

    My Home is my Castle
    48° 27' 6.1'' N
    10° 05' 12.3'' O

    Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
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  • Dieter44
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    • 8. März 2011 um 21:01
    • #3

    Die Meinungen hierüber sind strittig!

    1. Allein im Boot: Immer!
    2. Zu zweit oder mit mehreren im Boot: Wenn alles bootsunerfahrene Leute sind, immer!
    3. Sind mehrere an Bord, die mit dem Boot umgehen können NEIN, weil der Bootsführer mitsamt Kurzschlussleitung über Bord geht und nun der Motor nicht wieder gestartet werden kann.

    Das Beste: Zweite Kurzschlussleitung an Bord im Bereich der Schaltung oder Pinne. Wenigstens Einweisung, wie die Kurzschlussleitung angebracht wird, dass Gang- und Gashebel zurückgestellt werden müssen und wie der Motor wieder gestartet werden kann, wie es vorwärts und rückwärts fährt. Steuern kann wohl jeder:crying:.
    Dann wichtig: Unerfahrene Leute sollen nur an den über Bord gegangenen heranfahren und dann Motor aus. Andernfalls kann man sich als Über Bord gegangener aussuchen, ob man ertrinken , oder vom Propeller geschreddert werden möchte.

    Darum, weil noch mehrere Variationen denkbar sich gilt: Nicht so beknackt fahren (z.B.Video 2), dann fällt auch nicht aus dem Boot:crying:.

    Und noch ein Tipp, wie ich mal so ein Boot zum Stehen bringen konnte: Ich habe meine Ankerleine ohne Anker vor das fremde Boot geworfen, in dem noch ein schreiendes Kind saß. Der Papa schwamm in der Eckernförder Bucht und war in so einer verständlicher Panik, dass er versuchte, schwimmend ins kreisend vorbeidonnende Boot zu kommen.............................
    Glücklicherweise haben ihn das Boot und der Propeller verfehlt.
    Jedenfalls verfing sich die Leine im Propeller und das Boot stoppte. Das Seil hatte letztlich "nur" die Kummirutschkupplung des Propellers zerrissen. Der Motor drehte weiter am Drehzahlbegrenzer. Hörte sich schlimm an, aber besser als das schreiende Kind.

    Sehr gut eignen sich dafür schwimmende Leinen, wie solche zum Wasserskifahren.

    Dieter

    Gruß Dieter


  • FiveBucks
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    • 8. März 2011 um 21:12
    • #4
    Zitat von Dieter44

    Die Meinungen hierüber sind strittig!

    3. Sind mehrere an Bord, die mit dem Boot umgehen können NEIN, weil der Bootsführer mitsamt Kurzschlussleitung über Bord geht und nun der Motor nicht wieder gestartet werden kann.

    Dieter

    Bei uns sind auch ein paar Ruder an Bord.

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  • Dieter44
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    • 8. März 2011 um 21:26
    • #5

    ""Darum, weil noch mehrere Variationen denkbar sind (verbessert) gilt:""

    Jo, das ist eine davon. Vor allem bei schlechtem Wetter:crying:. Aber Ironie ab! Das ist natürlich das Beste und einfachste. Mein Boot ist beispielsseise so breit, dass man es nicht rudern, sondern nur paddeln kann. Dafür sind dann schon 2 Personen erforderlich und der dritte liegt im Wasser.

    Oberster Grundsatz! Niemand darf über Bord fallen, springen ja:klatsch:(weil, dann steht das Boot)

    :wave:Dieter

    Gruß Dieter


  • Lasse
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    • 8. März 2011 um 21:45
    • #6

    Um ganz ehrlich zu sein, gehe ich damit (wider besseren Wissens) sehr nachlässig um :o. Auch ich sollte Besserung geloben..



    Besten Gruß xx#,

    Lasse

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    Der Felsenfänger ....:roll:

  • Vmax
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    • 8. März 2011 um 21:59
    • #7

    Ich habe mir vor einige monate ein anderes boot gekauft, und da haben die sogar den quickstop abgebaut:mad:. Ich habe es wieder nachgerüstet, und jeder an bord hat auf jeden fall ein clip am schlüsselhänger.

    Die kosten nicht der welt, aber im notfall kann man auch den motor starten wenn der kapitän über bord ist. Auch im sommer ist das wasser manchmal kälter als man wünscht...

    Die clips sind meist universell, also können auch in Norwegen verwendet werden.

    Mit freundlichem Grüß,

    Patrick
    [ticker]vbticker.php?do=showticker&uid=7&tid=1[/ticker][ticker]vbticker.php?do=showticker&uid=7&tid=3[/ticker]
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  • Dieter44
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    • 8. März 2011 um 22:21
    • #8

    Für jeden Hersteller gleich! Sonst nicht:crying:. Leider!

    Dieter

    Gruß Dieter


  • Bussi
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    • 9. März 2011 um 10:02
    • #9
    Zitat von Dieter44


    3. Sind mehrere an Bord, die mit dem Boot umgehen können NEIN, weil der Bootsführer mitsamt Kurzschlussleitung über Bord geht und nun der Motor nicht wieder gestartet werden kann.

    Dieter

    Es gibt Situationen, bei denen alle Insassen des Bootes über Bord gehen können. Dann geht es in norwegischen Gewässern bei entsprechender Position auch unmittelbar um das nackte Überleben, wenn das Boot führerlos seine Kreise zieht.
    Alle Insassen sollten mit der Funktion des Quickstopps belehrt werden. So ein Quickstop läßt sich auch ohne Kurzschlussleitung (Clip) provisorisch überbrücken.


    .

  • djsteven
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    • 10. März 2011 um 00:24
    • #10

    Ich denke man muß das etwas auseinander nehmen.
    Im zweiten und dritten Video kommen 2 Fehler zusammen, erstens keine Reißleine angelegt, und der Gasgriff ist festgestellt ! Wenn man nur den Klipp vergessen hätte, würde das Boot im Standgas langsam enge Kreise ziehen und alles wäre nur noch halb so schlimm !
    Bei einem fernbedienten Motor, egal ob Außenborder oder Einbaumaschine, sollte eigentlich ein moderner Ausschaltmechanismus verwendet sein, dann ist es nämlich nicht nötig Jeden an Bord mit einer Reißleine auszustatten, oder einen zweiten Klipp am Fahrstand unter zubringen, denn bei diesen Systemen läßt sich der Motor auch ohne Klipp problemlos wieder starten.

    Bei einer Pinnensteuerung würd ich bei flotter Fahrt immer die Sicheheitsleine anlegen, auf einem größeren Boot genau so.
    In Schleppfahrt ist es fast nicht möglich, da man ständig auf dem ganzen Boot zu tun hat, und die längste Leine nicht reicht, oder aber sich überall vertüttelt. Hier hilft nach meiner Ansicht nur ein ordentliches Boot mit hoher Bordwand und natürlich wie immer an Bord alles in Ruhe und mit Bedacht zu tun.

    Wenn ich zum Beispiel allein mit 70 km/h über den Vänern heize (weil es tierischen Spaß macht), dann sitze ich fest in meinem Stuhl, hab vorher alles sicher verstaut und natürlich die Sicherheitsleine angelegt, beim gemütlichen Angeln oder Schleppen hab ich den Klipp nicht an der Leine.

    Gruß Steven


    Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

    Man kann den Sonnenschein nicht verbieten. Man kann nur dafür sorgen, dass andere im Schatten stehen.

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