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Es ist wieder Montag und weiter geht es mit der 16. Folge unserer Reihe.
Heute wieder eine historisches Begebenheit die nicht so blutdürstig und -rünstig ist, wie die „Jaqcquerie“, unsere letzte Folge der historischen Ereignisse, aber...
Aber gleich 2mal, nämlich:
-> Aber es geht heute mal um etwas mit was wir uns noch nie beschäftigt haben.
Wir beschäftigen uns in diesen Rätsel mal mit „Nichts“ .
-> Aber dieses „Nichts“ hat auch in einer recht blutrünstigen Zeit statt gefunden.
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Unsere heutige musikalische Bekleidung...
Dieses mal soll uns der Knabenchor aus Hannover (ich glaube Heiko war dort wohl Mitglied!?) begleiten.
Aber er (der Chor, nicht Heiko) singt nicht in Hannover; er singt in Greifswald.
Hören wir zu unserer Geschichte einen wunderschönen Gesang an, vorgetragen von diesem Chor.
Gewählt habe ich Heinrich Schütz (geb. 1585 Köstritz, gest. 1672 Dresden).
H. Schütz wegen Köstritz und Dresden.
Denn sowohl in Köstritz, wie auch in Dresden gibt’s gutes Bier und Bier hat etwas mit Seele zu tun, deshalb hören wir:
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Eigenartig, wenn man so in den vergangenen Jahrhunderten herum stöbert, mit was sich Menschen so alles beschäftigt haben, was sie dabei entdeckten und dann daraus entwickelt haben.
Oft nahmen diese Entdeckungen dann ihrem eigenen Weg.
Ausschlaggebend war die Nützlichkeit für die Menschen.
Vieles geriet in Vergessenheit, vieles hatte nur eine temporäre Bedeutung, aber auch vieles hat sich über die Zeit hinweg bewährt, es wurde gebraucht und deshalb weiterentwickelt.
Ob er, den wir heute hier suchen, gewusst hat, dass seine Entdeckung eine Bedeutung haben könnte?
So richtig sicher bin ich mir da nicht.
Möglicherweise wollte er nur Recht haben.
Recht haben in einen Streit, der schon seit Jahrhunderten geführt wurde.
Einen Streit, wo man sich um „Nichts“ stritt.
Aber der Reihe nach, lesen wir...
Er war ein Multitalent.
Er taugte zu vielen und er beschäftigte sich auch mit vielen.
Alles was er anfasste hatte Hand und Fuß.
Manche reden da auch von den so genannten „goldenen Händen“.
Überall wo er auftauchte, hinterließ er seine Spuren und man behielt ihn in guter Erinnerung.
Aber auch bei Multitalenten findet man in der Geschichte Beispiele, wo man es merkwürdig findet, mit was sich der eine oder andere so noch beschäftigt hat.
Und bei dem Herrn, den wir heute hier suchen, muss das wohl zutreffend gewesen sein.
Weil, mit einem Gegenstand beschäftigte er sich ganz besonders gern.
Es handelte sich dabei um etwas, dass er nie gesehen hat, obwohl er sehend war und ob das nicht schon merkwürdig genug ist, nein, er wollte das auch noch zu „Nichts“ machen.
Selten verrückt! , oder?
Aber so soll es wohl gewesen sein.
Wie eben manche Menschen so sind, man beschäftigt sich auch mit etwas, was man gar nicht sieht, mehr noch, man bringt es sogar fertig sich darum zu streiten.
Und das erstaunliche war, dieser Streit ging schon recht lange.
Es gab da sogar zwei Lager.
Jeder der beiden Lager interpretierte jedoch den Streitgegenstand anders, obwohl, keiner der beiden diesen Streitgegenstand auch jemals gesehen hat oder sehen konnte.
Mit den Ansichten dieser beiden Lager beschäftigte er sich sehr intensiv und meinte nach gründlichem Studium, dass wohl das eine Lager mit ihren Argumenten Recht haben müsste.
Und so fing er an, sich damit näher zu beschäftigen.
Er hatte es sich partout (um jeden Preis, unbedingt) in den Kopf gesetzt, Beweise dafür zu liefern, dass sein favoritisiertes Lager im Recht ist und Recht hat.
Wie der Lateiner sagt: „Quod erat demonstrandum“.
Angestrengt muss er nachgedacht haben, denn wie sonst erklärt man sich das folgende:
Er gab einigen Handwerkern ein paar Aufträge.
Die allerdings verstanden überhaupt nicht, für was man so etwas braucht, was man damit eigentlich anfangen kann.
Aber, er war bekannt dafür, dass er gut und pünktlich zahlt, und so war’s diesen Handwerkern letztendlich egal und sie stellten genau das her, was er gefordert hat.
Sie durften es jedoch noch einmal herstellen, weil sie, die Handwerker, einiges nicht so sauber und genau gefertigt hatten.
Kein Wunder, wenn man nicht weis wofür dieser Kladderadatsch sein soll.
Der Sachse würde sagen: „Brettel“.
Und als es dann fertig war ...
Er lud sich ein paar Gäste ein.
Diesen Gästen führte er vor, was man mit dem anfangen kann, was man gar nicht sieht und was es für eine Bedeutung hat, wenn man daraus ein „Nichts“ macht.
Und das Staunen nahm kein Ende; mein Staunen auch nicht als ich davon hörte.
Es bedarf wohl keiner Erwähnung das er sehr Stolz und Glücklich war.
Was er bei dieser Gelegenheit nicht so richtig erfasste war, dass er gleich noch der Vater von ... wurde.
Und das war dann zugleich auch noch die Geburtsstunde von...
„Von“, und genau das suchen wir auch.
Damit sind wir wieder bei unseren Fragen:
1. Von wem ist hier die Rede?
2. Mit was hat sich dieser Herr da beschäftigt, als er seinen Gästen ein „Nichts“ vorführte?
3. Von was wurde dieser Herr Vater?
Zusatzfragen:
* 1 Punkt für denjenigen, der als erster errät, von welcher blutrünstigen Zeit hier die Rede ist?
* 1 Punkt für denjenigen, der als erster errät, mit welchen beiden Lagern sich der Gesuchte beschäftigt hat.




