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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Folge 7 – 2010/2011: „Wer glaubt es zu wissen, wer glaubt es zu kennen?“

  • Achim.M
  • 15. November 2010 um 08:56

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  • Achim.M
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    • 15. November 2010 um 08:56
    • #1

    Bitte keine Links!!!
    Bitte keine Bilder!!!


    Es ist wieder Montag und weiter geht es mit der 7. Folge unserer Reihe.
    Heute ein Ausflug in die Berge.

    „Insofern sie ruht, ruht sie
    und
    geht nicht durch sich selbst in Bewegung über;
    ist sie in Bewegung, so ist sie eben in Bewegung
    und
    geht nicht für sich selbst in Ruhe über“



    Das sollte man wenigstens 3mal lesen, denn man versteht es kaum beim ersten male.

    Damit hier aber keiner auf abwegige Gedanken kommt.
    Das ist nicht der Eid - Text (so eine Art Eid des Hippokrates) den man bei einer Verbeamtung sprechen muss.

    Nein, das ist ganz hohe Philosophie und stammt von Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 – 1831): „Enzyklopädie der Wissenschaften“.

    Geben wir unseren heutigen Ausflug deshalb den Titel:

    „Wozu ...
    Wozu sollte man das wissen ?“



    Und wieder, viel Spaß beim Raten.

    So genau scheint es namentlich gar nicht bekannt zu sein wer die Idee hatte.
    Einen Namen gibt es, aber der war wohl nicht der Erste.
    Es scheinen mehrere zur gleichen Zeit gewesen zu sein.

    Eins scheint aber gewiss zu sein, die es erfunden haben, sind nicht wie seinerzeit Archimedes nackt durch die Stadt gelaufen und haben laut „HEUREKA“ geschrieen.
    Grund dazu hätten sie allerdings gehabt.

    Nein, nackt sind sie nicht durch die Stadt gehirscht, das haben sie nicht getan, aber sie müssen Bergfreunde gewesen sein.
    Und deshalb spielt sich unsere Geschichte auf einen Berg ab.

    Und dazu als musikalische Bekleidung: „La Montanara“

    Nun lesen wir weiter ...

    Schön wenn man gut zu Fuße ist und einen Berg erklimmen kann und natürlich auch will.
    Der Lohn des Bergsteigers zeigt sich sobald in der herrlichen Aussicht, die er dann weit hinein übers Land hat. Wenn nicht gerade Nebel ist!

    Aber die da herumgekraxelt sind waren auch gut ausgebildete Leute mit Wissen von Philosophie, Physik, Mathematik, Chemie und anderen Wissenschaften.
    Und da solche Leute meistens nur mit der einen Hirnhälfte ihre Umwelt wahrnehmen (Bäume, Sträucher etc.), kamen sie wahrscheinlich mit der anderen Hirnhälfte oben auf den Berg auf eine Idee.

    ***



    Den einen nennen wir A) und den anderen B).

    Oben auf den Berg, nachdem man kurz den Ausblick genossen hatte, entwickelte sich folgendes Gespräch:

    B) das war vielleicht ein Berg, nicht einmal unterwegs konnte man sich an kristallklarem Bergwasser erfrischen. Ein trockener Berg.
    A) nachdenklich. Wenn man vielleicht hier etwas lagert, so kann man doch damit was anfangen.
    B) was willst Du hier oben lagern und mit diesem Lagergut anfangen?
    A) Ganz einfach kam chinesisch lächelnd (hintergründig) die Antwort, wir schaffen es wieder runter.
    B) meinst Du vielleicht, so wie es seinerzeit Sisyphos tat?
    Hoch schaffen, runter rollen, hoch schaffen bis zum Sankt Nimmerleinstag.
    A) Genau Du sagst es, so habe ich das vor und macht auch Sinn.
    B) Aber, Sisyphos ist ja in die Geschichte eingegangen als derjenige, der Arbeit um ihrer selbst Willen, ohne Erfolg zu haben, ausführte.
    A) Na ja, das habe ich ja nun nicht im Sinn. Ich sagte ja schon, dass macht Sinn.
    Allerdings, Recht hast Du mit Sisyphos in einer Beziehung.
    Denn das was er nach oben schaffte, kam unten auch wieder unverändert an.
    Wir wollen uns aber von Sisyphos unterscheiden.
    Deshalb bauen wir etwas in den Weg nach unten oder oben ein, ganz wie Du meinst.
    B) was soll das sein was Du da einbauen willst?
    A) Ich nenne dies einfach mal einen Unterbrecher oder ein Hemmnis.
    B) Ah, Unterbrecher, Hemmnis, dh. das Lagergut soll also auf seinen Weg nach unten eine Funktion auszuführen.
    A) genau so meine ich es.
    B) und wie schaffst Du das Lagergut wieder hoch?
    A) ja, das ist nun mal eine Frage wo ich noch überlegen muss. Aber ich denke mal, das muss dieser Unterbrecher mit erledigen können in so einer Art Zusatzfunktion.
    B) also ich weis nicht was das sein soll, unten lagern, oben lagern, dazwischen etwas einbauen mit einer Doppelfunktion, also nehme es mir nicht übel:

    „Mir wird von allen dem so dumm,
    Als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum.“



    J.W.v.Goethe: Faust, erster Teil.

    Und nun zu unseren Fragen:

    1) Welche Idee wird hier beschrieben?
    2) Auf welchen Grundlagen basiert diese Idee?
    3) Was soll da dazwischen eingebaut werden?

    Und eine Zusatzfrage mit 2 Punkten für denjenigen, der als erster wenigstens einen deutschen Standort für diese Idee nennt.

    „Die Lösung für jedes Problem – Arbeit, Liebe, Geld, was auch immer – ist, angeln zu gehen, und je schlimmer das Problem, desto länger sollte der Ausflug dauern.“ –

    John Gierach (* 21. Januar 1946/BS Colorado/USA)

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  • berhafr
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    • 15. November 2010 um 09:04
    • #2

    Es könnte sich um ein Pumpspeicherwerk handeln. Ein Standort in Deutschland ist Goldisthal.

    Petri

    Hans

  • antonio
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    • 15. November 2010 um 09:10
    • #3
    Zitat von berhafr

    Es könnte sich um ein Pumpspeicherwerk handeln. Ein Standort in Deutschland ist Goldisthal.

    Petri

    Hans

    denke auch ein pumpspeicherwerk.
    wasser nach oben schaffen und beim ablassen energie gewinnen.
    das hemmnis ist das kraftwerk.
    hochwärts ists ne pumpe und abwärts ein generator.

    antonio

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    • 15. November 2010 um 09:17
    • #4

    Ich tippe auf eine Seilbahn. Den genauen Namen für das Prinzip kenne ich nicht. Ich würde es mal Gegenzug nennen. Das Gewicht der einen Gondel zieht die andere den Berg rauf, unterstützt durch einen Motor in der Talstation.
    Dazwischen baut man Stützen damit das Seil nicht durchhängt.

    Ein Standort dafür ist z.B. Thale im Harz. (Hexentanzplatz)


    P.S. Ich muss aber zugeben: Pumpspeicherwerk klingt auch nicht schlecht. Aber einen Versuch für Heute habe ich ja noch.:happy:

    Gruß Torsten (ohne "h") :wave:

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  • digdouba
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    • 15. November 2010 um 09:49
    • #5

    Ich denke auch Pumpspeicherkraftwerk ist richtig. Funktioniert so wie Antonio schon schrieb und die gewonnene Energie wird gleichzeitig zum wiederhochpumpen genutzt. Schade das der Zusatzpunkt bereits vergeben ist ich käönnte noch Markersbach, Säckingen, Hohenwarte, Oberstdorf und viele mehr nennen :happy:

    Zu zwei: Weiß nicht genau wie du das meinst, aber ich versuchs. Das besondere ist ja, dass dieses Kraftwerk kein reiner Energieproduzent ist, sondern der Netzregelung dient. Gibt es einen Energiebedarf, wird Wasser aus dem Oberbecken abgelassen und so Strom erzeugt. Gibt es im Netz einen Energie überschuss wird Wasser hoch gepumpt um überschüssige Energie zu verbrauchen. Im Endeffekt wird immer mehr Energie verbraucht als erzeugt, sonst wäre es ja auch ein Perpetuum Mobile.

    Drei ist im Grunde ja auch beantwortet. Zwischen geschaltet sind auf einer Welle Turbine, Generator und Pumpe. Mittlerweile gibt es auch Pumpturbinen. Diese dienen je nach Durchströmrichtung als Pumpe oder Turbine.

    Petri Heil Samuel
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    Karmoy 2006 --- Gurskoya 2010 --- Gursken 2011



  • Hottehüh
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    • 15. November 2010 um 10:18
    • #6

    Denke auch zuerst an Pumpspeicherwerk.

    Matze

  • freddy
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    • 15. November 2010 um 10:35
    • #7

    ich denke auch dass es sich um ein Pumpspeicherwerk handelt.
    Das Wasser wird nach oben gepumpt und beim Ablassen stürzt das Wasser auf eine Turbine und erzeugt Strom. Das Hemmnis ist das Kraftwerk.
    Alles andere würde weniger Sinn ergeben. Und so geht der Kreislauf bis zum Nimmerleinstag.

    Besten Gruß
    freddy


    The difference between men and boys is the price of their toys.....

  • Andreas Michael
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    • 15. November 2010 um 12:27
    • #8

    Tja da ich mich jetzt erst einklinke, was ja mal wieder zu spät ist:rolleyes:

    Tippe ich ebenfalls auf das Pumpspeicherwerk

    Da wir hier bei den Norwegen-Angelfreunden sind und hier mehr über Norwegen erfahren wollen, so sind meine
    Pump-Speicherwerke in Kvilldal, Tonstad und Saurdal;)

    mfg

    Andreas

  • Joschi
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    • 15. November 2010 um 13:30
    • #9

    Ja das kommt nun davon, wenn man früh keine Zeit hat, dann sind schon alle sinnvollen Lösungsvorschläge geäußert.Also dann jetzt auch von mir:

    1) Welche Idee wird hier beschrieben?
    Die Idee des Pumpspeicherkraftwerkes.

    2) Auf welchen Grundlagen basiert diese Idee?
    Zu Zeiten, in denen ein Überschuss an elektrischer Energie vorhanden ist (in der Regel nachts), wird Wasser über Pumpen durch Rohrleitungen in ein hochgelegenes Speicherbecken (Oberbecken) gepumpt.Die Höhe der Speicherkapazität ist grundsätzlich abhängig von der speicherbaren Wassermenge und dem nutzbaren Höhenunterschied zwischen Oberbecken und der Turbine.
    Wenn dann eine Spitzenlast auftritt wird vom Pumpspeicherwerk der benötigte Strom produziert.

    3) Was soll da dazwischen eingebaut werden?

    Eine Turbine, ein Motor-Generator und eine Pumpe sind auf einer Welle montiert und bilden eine Einheit, die zwei Betriebsarten hat: bei Strombedarf arbeitet der Motor-Generator als Generator und liefert, von der Turbine angetrieben, elektrischen Strom. Bei Überschuss an elektrischer Leistung im Stromnetz arbeitet der Motorgenerator als Elektromotor und treibt die Pumpe an, welche das Wasser wieder in das Oberbecken pumpt.


    Und ich nenne mal das Älteste:
    Koepchenwerk

    Einmal editiert, zuletzt von Hoddel (5. Februar 2013 um 15:50)

  • Hottehüh
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    • 15. November 2010 um 13:48
    • #10

    Ich finde die Idee mit der Seilbahn irgendwie auch nicht schlecht, zumal moderne Werke wohl kein "unten" und "oben" mehr benötigen.


    schonmal für die Buchhaltung :biglaugh:
    1. Pumpspeicherwerk
    2. Umwandlung elektrische Energie in potentielle Energie, Wasserspeicherung, später Umwandlung potentiellen Energie in elektrische Energie
    3. Turbine, Motor, Generator, Pumpe (Pumpturbine)


    Matze

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