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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Folge 1 – 2010/2011: "Wer glaubt es zu wissen, wer glaubt es zu kennen?

  • Achim.M
  • 4. Oktober 2010 um 09:01
  • Achim.M
    Norwegen Freund
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    • 4. Oktober 2010 um 09:01
    • #1

    Bitte keine Links!!!

    „Die Ideologie !
    Sie ist es, die der bösen Tat die gesuchte Rechtfertigung und
    dem Bösewicht die nötige Härte gibt.“




    „Der Archipel Gulag“
    Alexander Solschenizyn


    Einer der Beteiligten ist auch Kunstliebhaber und im Besonderen auch der Musik zu getan.
    Gern hört er auch Werke von W.A. Mozart.
    Deshalb soll unsere Begleitmusik das Adagio aus dem Klarinettenkonzert von W.A. Mozart sein, weil, dieses Musikstück zählt mit zu seinen Favoriten.

    ***



    Und nun zu unserer Geschichte ...
    Ein kleiner Ausflug in ein vergangenes Jahrhundert.

    Viel Spaß beim Raten.

    Es gibt Orte auf dieser Welt, die eigentlich nie dafür geschaffen wurden oder dafür vorgesehen waren, politische Geschichte zu schreiben.

    Und von einem solchen Ort handelt unser heutiges erstes Rätsel in dieser Saison.

    ***



    Irgendwann kam man auf die Idee, letztlich auch durch seine geographische Nähe zu einen Machtzentrum und seiner hervorragenden idyllische Landschaft, dort ein Wochenendhaus zu bauen.
    Ein Wochenendhaus zur aktiven Erholung, also kein Protzbau oder Repräsentationsbau, der auch in dieser Landschaft sicher fehl am Platz gewesen wäre.
    Dieses Wochenendhaus überstand nun viele politische Veränderungen.
    Häufig wechselte deshalb auch der Besitzer.
    Es spricht von seiner Beliebtheit, denn ungenutzt war es eigentlich nie.

    ***


    Nun war aber über die Zeit eine Situation entstanden, wo man ohne Beteiligung des Betroffenen über diesen entschied.
    Aber die sich da sich versammelt hatten, hatten ganz verschiedene Ansichten und Interessen.
    Und so kam es dann wie es bei so einer Konstellation kommen musste.
    Es entstand etwas Widernatürliches, Hässliches und wohl auch ahnend, eigentlich auch wissend, dass man diese Lösung so auf Dauer sicher nicht halten kann.
    Aber es brach erst einmal eine Zeit an, die sich als eine völlig neue Ära in der Geschichte der Menschheit darstellte.

    ***



    Als die geschaffen Tatsachen dann Gestalt annahmen, waren viele nicht so recht zu frieden damit.
    Anfangs gab es deshalb auch viele Versuche, auch gewaltsamer Art, diese Tatsachen schnell wieder zu verändern.
    Leider hatte man keinen Erfolg damit, und so wurde es erst einmal etwas ruhiger nach den Ruf um Veränderungen.
    Ruhiger nach dem Ruf um Veränderungen bedeutete aber nun wiederum auch nicht, dass man diese Sache als Erledigt, als Unabänderlich, oder gar als Normal ansah.
    Man vertrat da schon die Meinung, man sollte Kontakte herstellen, um so ins Gespräch zu kommen.
    Aber das war nicht so einfach.
    Nicht nur inhaltlich hatte man da ganz verschiedene Vorstellungen.
    Da war auch noch die Wahl des Ortes von größter Bedeutung.
    Denn einer der Beteiligten war aus einer für ihm bösen Erfahrung sehr vorsichtig was die Wahl des Ortes anging.
    Nun, man wollte ins Gespräch kommen und so fand man auch eine Lösung und verständigte sich über den Ort.
    Der Gastgeber schlug als Ort das von ihm genutzte Wochenendhaus vor, weil, dort waren auch schon einige bedeutende Persönlichkeiten hin und wieder zu Gast gewesen.
    Sicher war den anderen Gesprächspartner das auch bekannt, aber er erkannte auch zugleich, warum man dieses Wochenendhaus in dieser abgeschiedenen Waldidylle vorschlug.
    Aber was soll’s, man wollte den Kontakt, man suchte das Gespräch.

    Der da zustimmte das man sich im Wochenendhaus traf, äußerte sich nach Abschluss der Gespräche sinngemäß so:

    Es eröffnen sich möglicherweise Chancen,
    die zu gewünschten Ergebnissen führen könnten.



    Und, Recht hatte er ...!

    Allerdings, mit einem Ergebnis, hatte er wohl nicht gerechnet.

    Und nun zu den Fragen:

    1. von welchem Wochenendhaus ist hier die Rede?
    2. Welches Ereignis führte dazu, das dieses Wochenendhaus politische Geschichte schrieb?
    3. Wie nennt man die Zeit, die als völlig neue Ära in der Geschichte der Menschheit einging?

    Eine Zusatzfrage mit einem Punkt für den ersten der diese Frage löst:

    • Was ist gemeint mit: „Der Gesprächspartner war aus böser Erfahrung sehr vorsichtig mit der Wahl des Ortes“?

    „Die Lösung für jedes Problem – Arbeit, Liebe, Geld, was auch immer – ist, angeln zu gehen, und je schlimmer das Problem, desto länger sollte der Ausflug dauern.“ –

    John Gierach (* 21. Januar 1946/BS Colorado/USA)

  • nordfisker1.jpg

  • Mucki
    Gast
    • 4. Oktober 2010 um 09:12
    • #2

    Könnte Camp David sein und es ging um das Friedensabkommen Camp David, zwischen Saddat und Begin.

  • Fjordsven
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    • 4. Oktober 2010 um 10:12
    • #3

    ich bin ja fuer die moskauer datschas - die lange zeit als gespraechsrahmen dienten....

    aber welche zeit ? die letzte grosse neue aera begann mit gorbatschow und seinen gespraechen mit westlichen politikern, die letzendlich zur abruestung, zum fall des eisernen vorhangs und zur deutschen wiedervereinigung fuehrte.

    umgekehrt spielte aber die datscha auch eine rolle , bei der errichtung der sovjetmacht unter lenin und somit zu dem historischen versuch der sozialistischen / komunistischen macht.

    tendenz durch das lesen setze ich aber wenn datscha auf gorbatschow :

    also mein loesungsvorschlag _ datscha bei moskau, gespraeche gorbatschow / kohl...deutsche wiedervereinigung

    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


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  • MacGyver
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    • 4. Oktober 2010 um 10:14
    • #4

    Da wird Mucki wohl Recht haben. Bei der Beschreibung dachte ich auch gleich an Camp David. Beim Rest musste ich etwas nachlesen, da das vor meiner Zeit war.

    1. Camp David
    2. Friedensabkommen zwischen Menachem Begin und Anwar as-Sadat
    3. da suche ich noch

    Zusatz: Hier muss ich raten. Vielleicht hat es mit dem Namen Camp David zu tun. Begin war verantwortlich für einen Sprengstoffanschlag auf das King David Hotel in Jerusalem. Dabei kamen auch zahlreiche Araber ums Leben. Vielleicht hatte Sadat deswegen Schiss.:o

    Gruß Torsten (ohne "h") :wave:

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    Freundschaft ist wie Hose voll – jeder sieht es, aber du als Einziger fühlst die Wärme! (Otto Waalkes)

  • Fjordsven
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    • 4. Oktober 2010 um 10:26
    • #5

    @ macgyver,

    torsten...ich schwankte ja auch in richtung camp david, weil da - wie deine ausfuehrungen zeigen, vieles passt.

    was mich stutzig macht sind die zeilen bei achim : "....etwas sehr haessliches war entstanden....." und folgend.......

    es herschte eigentlich permanent krieg zwischen den parteien...aber haessliches entstanden ??

    deshalb meine gedanklichen wege nach russland.

    nun bin ich mal gespannt auf die aufloesung......

    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


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  • Ballast1
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    • 4. Oktober 2010 um 10:41
    • #6

    Zitat:
    "Ein kleiner Ausflug in ein vergangenes Jahrhundert."

    Achim,
    für mich als Anti-Historiker eine echte Herausforderung.
    Aber diese nehme ich an !

    Gruß :wave:
    Heiko


    ! holde seg frisk !

    Ja, vi elsker dette landet, som det stiger frem,
    furet, værbitt, over vannet, med de tusen hjem.

  • MacGyver
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    • 4. Oktober 2010 um 10:42
    • #7
    Zitat von Fjordsven

    @ macgyver,

    [...]
    was mich stutzig macht sind die zeilen bei achim : "....etwas sehr haessliches war entstanden....." und folgend.......

    es herschte eigentlich permanent krieg zwischen den parteien...aber haessliches entstanden ??

    [...]

    Alles anzeigen



    Durch das Abkommen sollte der Gazastreifen und das Westjordanland einen fünfjährigen Autonomiestatus bekommen. Ausserdem verpflichtete sich Israel die "legitimen Rechte des palestinensischen Volkes" anzuerkennen.
    Damit haben sie es ja nicht so genau genommen. Vielleicht ist diese Situation "hässlich" .

    Gruß Torsten (ohne "h") :wave:

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  • digdouba
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    • 4. Oktober 2010 um 11:10
    • #8

    Also da denke ich auch ist die Datscha von Gorbatschow gemeint.
    Dort wurde die deutsche Wiedervereinigung beschlossen, was wohl durchaus als politische Geschichte bezeichent werden kann.
    Die neue Ära war dann wohl die Zeit des eisernen Vorhangs.
    Zur Zusatzfrage wüsste ich noch keine Antwort zu

    Petri Heil Samuel
    Einmal Norge - Immer Norge

    Karmoy 2006 --- Gurskoya 2010 --- Gursken 2011



  • Andreas Michael
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    • 4. Oktober 2010 um 11:14
    • #9

    1. Camp David
    2. Friedensabkommen Begin und Saddat ( 1978) was dann am 21.03. 1979 gebilligt wurde.
    3. ups das war wohl nix, habe ich doch glatt falsch gelesen.

    Also für 3 noch weiter such.

    mfg

    Andreas

  • Achim.M
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    • 4. Oktober 2010 um 11:43
    • #10

    Ich freue mich über die rege Teilnahme.
    :Danke:.
    Ich glaube es ist Zeit für einen kleinen Hinweis.
    Datscha vor Moskau?
    Hatte die mal einen Besitzerwechsel?
    Ich sprach sogar von häufigen wechsel.

    Den ich hier als Kunstliebhaber beschreibe, war (ist) auch ein großer Freund des Expressionismus.
    Es war deshalb auch nicht verwunderlich, dass er sich bei dieser Reise gleich einen Traum mit erfüllte.

    „Die Lösung für jedes Problem – Arbeit, Liebe, Geld, was auch immer – ist, angeln zu gehen, und je schlimmer das Problem, desto länger sollte der Ausflug dauern.“ –

    John Gierach (* 21. Januar 1946/BS Colorado/USA)

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