Hej zusammen,
ich versuche mal meine Theorie dazu zu erklären.
Dieses Schnurverhalten trat früher, bei Monoschnüren, nie auf.
Erst bei geflochtenen konnte man das beobachten.
Meiner Meinung nach passiert das durch folgenden Umstand.
Die Schnur auf der Rolle wird beim Angeln nur in den oberen
Schichten durchnäßt, ( ausser es regnet ) nun sind auf der
Rolle in den unteren Schichten trockene Lagen und oben auf,
je nach gefischter Wassertiefe, nasse Schichten.
Beim drillen von "schweren" Fischen verdreht der obere,
nasse Bereich den unteren, trockenen Bereich auf dem Kern
der Spule.....
Nun gehen die meisten nur einmal pro Jahr mit diesen
Meeresrollen zum fischen nach Norwegen und danach
liegt die Rolle 11 Monate zum trocknen im Schrank.
Im nächsten Urlaub wiederholt sich dann dieser Vorgang,
und die unteren Lagen verschieben sich wieder gegen die obberen.
So stelle ich mir dieses Phänomen vor.
Gruß Kejko