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Kommt das Öl mit dem Golfstrom zu uns?

  • Eisbär
  • 17. Mai 2010 um 12:56
  • Eisbär
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    • 17. Mai 2010 um 12:56
    • #1

    Hab das hier nochmal extra als thema genommen
    Die Frage geht mir schon lange durch den Kopf.


    Zitat:
    Zitat von mantafahrer
    Ölpest im Golf von Mexiko
    BP scheitert mit neuem Absaug-Versuch Weiterer Rückschlag im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko: Ein dünnes Rohr sollte das auslaufende Öl an die Meeresoberfläche leiten. Doch der Versuch scheiterte. Erfolgreich erscheint dagegen der Einsatz von Chemikalien. mehr...

    "Deepwater"-Katastrophe

    Gigantische Unterwasser-Ölteppiche entdeckt



    16 Kilometer lang, 5 Kilometer breit und unsichtbar: Wissenschaftler haben bei Tests im Golf von Mexiko unter der Wasseroberfläche riesige Ölfahnen entdeckt. Die durch das "Deepwater"-Desaster verursachte Umweltkatastrophe dürfte damit weitaus größere Ausmaße haben, als bislang angenommen. mehr... [ Forum ]

    Unterwasser-Ölschwaden im Golf von Mexiko

    Dies könnte zu einer Gefahr für die Meerestiere werden. Bereits jetzt liege der Sauerstoffgehalt in der Nähe dieser Ölschwaden rund 30 Prozent unter den Normalwerten. «Dies ist alarmierend», sagte die Forscherin.Ursache könnte...
    mehr

    Nun sind wir meist keine Wissenschaftler, aber jeder hat ja bestimmt schon mal vom Golfstrom, der aus dem Golf von Mexiko zu "uns" - auch nach Norge und Richtung Nordsee kommt, gehört.
    ???:)Ob da wohl meine Befürchtung, dass die Brühe irgendwann auch die Küsten Europas erreicht so sehr falsch ist???:)
    __________________




    :wave:Hilsen André:wave:

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    • 17. Mai 2010 um 13:56
    • #2

    Wenn es stimmt, daß der Erdölvorrat nur noch sehr gering ist wird es wohl eine lecke Quelle nicht schaffen ein so großes Gebiet zu erfassen. Auf der langen Strecke wird das Öl verklumpen und absinken. Daß es trotzdem an den betroffenen Stellen zu erheblichen Schäden kommen wird, kann sich jeder ausmalen. Auch ist das Szenario ein "Anschauungsunterricht" für evtl. auslaufende Ölquellen in der Nordsee. Da werden einige Sorglose hoffentlich aufwachen und mit Chemikalien vorsichtig sein. Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben ist meist daneben gegangen.

    So, das ist meine nichtwissenschaftliche Anschauung, sie ist in keiner Weise an sogenannte Expertenmeinungen angeschlossen und hilft auch genau so wenig wie deren Meinung gegen solche Unglücke. Leider.

    Gruß Hans - yrkjepilker:wave:


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  • Eisbär
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    • 17. Mai 2010 um 16:46
    • #3

    Wenn das so einfach irgendwann verklumpt und absinkt, dann währe das ja toll (evtl.). Ob diese Quelle nun sowieso bald versiegt???:) gibt es dazu schon Erkenntnisse?
    Die Menge, die bis heute ausgetreten ist, ist ja nun mal schon so groß, dass sie mit keinem Tankerunfall vergleichbar ist. Und wenn das Öl durch die "Bekämpfung" mit Chemikalien weiter unten noch ganz anderen Schaden anrichtet, dann sind die Folgen nicht absehbar und müssen nicht geringer sein, als wenn die Chemikalien nicht eingesetzt würden. Der einzige Vorteil, der jetzt ersichtlich wird.

    Für diese Größenordnung von Umweltschädigung kann BP nicht genug zur Verantwortung gezogen werden.:mad:




    :wave:Hilsen André:wave:

  • yrkjepilker
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    • 17. Mai 2010 um 17:14
    • #4

    Angeblich ist es gelungen eine Leitung in das Förder-Rohr zu bringen, durch das Öl in einen Tanker gepumpt wird. Wieviel das ist wissen die noch nicht. Was an den Meldungen stimmt muß man auch erahnen, denn die Medien brauchen, wenn möglich schlechte(weil bessere Auflage) und BP gute Nachrichten für den ramponierten Heiligenschein.
    Die Chemiekalien sind angeblich sehr giftig und für die Natur vermutlich schädlicher als das Öl. Dieses soll durch den Chemieeinsatz von der Küste ferngehalten werden, denn nur da kann jeder das Ausmaß der Sauerei erkennen. Die Schweine werden mir den Vergleich hoffentlich verzeihen!

    Gruß Hans - yrkjepilker:wave:


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  • Angel-Ralle
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    • 22. Mai 2010 um 11:38
    • #5
    Zitat von Eisbär

    Wenn das so einfach irgendwann verklumpt und absinkt, dann währe das ja toll (evtl.). Ob diese Quelle nun sowieso bald versiegt???:) gibt es dazu schon Erkenntnisse?
    Die Menge, die bis heute ausgetreten ist, ist ja nun mal schon so groß, dass sie mit keinem Tankerunfall vergleichbar ist. Und wenn das Öl durch die "Bekämpfung" mit Chemikalien weiter unten noch ganz anderen Schaden anrichtet, dann sind die Folgen nicht absehbar und müssen nicht geringer sein, als wenn die Chemikalien nicht eingesetzt würden. Der einzige Vorteil, der jetzt ersichtlich wird.

    Für diese Größenordnung von Umweltschädigung kann BP nicht genug zur Verantwortung gezogen werden.:mad:

    Eisbär: Gehe mal davon aus, das jeglicher Eingriff in den Erdkörper ein Risiko, jedes Bemühen die Folgen von Fehlversuchen zu mildern, nur eine Augen-auswischerei- für- Otto-Normalverbraucher sind.:gutenmorgen:

    Der Einsatz der Chemikalien sollte ja auch nur das Problem von der (Wasser-)Oberfläche verdrängen. Das ist wie mit dem "Leid" der Fische in GoG durch die Einwirkung des schwarzen Vogels!:hot::hot::hot:

    Welche Folgen diese Chemikaliemischung (toxische Zusammensetzung und -wirkung) hat, ist nicht allzu bekannt- ausser, das sie in UK seit 10 Jahren nicht mehr zugelassen ist!!!:eek::cool::eek:

    ... und ganz nebenbei hat die BP (Beyond Petrol) über ihr Tochterunternehmen Geld von der rechten in die linke Tasche gesteckt (die Chemikalie wird von einer BP-Tochter hergestellt- worauf deren Aktienkurs um 10% anzog!)

    Noch mehr Proben gefällig???
    Nach Shakespeare "Es ist was faul im Staate Dänemark!":gute-nacht::gute-nacht::gute-nacht:

    ... einfach mal mit ein paar Stichwörtern gurgeln und der Gockel gibbt genug Info´s raus!;)

  • Hoddel
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    • 22. Mai 2010 um 19:22
    • #6

    Das Perverse an der Geschichte ist, dass im Golf von Mexiko die Ventile am Meeresboden nicht per Schallsignal zu gemacht werden können, was z.B. in der Nordsee zwingend vorgeschrieben ist.
    Es war BP zu teuer und irgendwie kam es zu der Lösung, die jetzt diese Schäden verursachen.

    Es stehen an Land riesige Mengen einer nicht so giftigen Chemikalie. Die wird aber von BP nicht benutzt. Da kann man sich seine Gedanken zu machen.


    Hoddel

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    • 24. Mai 2010 um 12:57
    • #7

    Habe gerade mal wieder die Berichterstattung zur Katastrophe verfolgt - mein Blutdruck steigt dabei ins Unermessliche.

    Das Perverse an den immer wiederkehrenden täglichen Berichterstattungen sind die Nennungen der Schadenssummen in Höhe von x Millionen Dollar.

    Dieser Schaden, der dort angerichtet wurde, ist nun aber mal in Geldwert nicht zu beziffern - für den Tod der Natur gibt es keinen Geldwert - aber darum kümmert sich "keine Sau" - Geld regiert halt die Welt - und interessant ist scheinbar nur, welchen Schaden BP nimmt (... ist ja auch viel wichtiger :mad:).

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    • #8

    die schaeden lassen sich sicher von uns noch von wissenschaftlern wirklich " berechnen " - da werden ganze komplexe oekosysteme vergiftet, wo da ansetzen mit schadensszenarien ?

    das im golf von mexiko die notventile , die bei " stoerungen " das bohrloch sekundenschnell von der " plattform " ( war ja eigentlich ein bohrschiff ) abkuppeln , somit sowohl den unfall des bohrenden systems ( mit den entsprechenden personenschaeden ) wie auch die nachfolgende umweltkatastropheverhindern koennen - nicht vorgeschrieben sind - ist weder technologisch noch irgendwie anders nachvollziehbar.

    aber - aendern wird sich nichts , gar nichts - und irgendwelche strafen oder ausgleichszahlungen sind da peanats - auch die so " hoch " gerechneten schaeden der gesellschaft.

    mal ne zahl dazu : 8 millarden !!!! us-dollar reingewinn ( nach steuer etc. ) im jahr bei einer anderen bekannten oelbude.....

    braucht man mehr um ueberzeugt zu sein, dass alle zahlen , die nun kursieren " taschengeld " sind ?

    und ich wette - genauso wird dort umwelt und menschenleben gesehn, peanats- traurig aber wahr.

    einzigster kleiner lichtblick.....in den europaeischen gewaessern vorgeschrieben und die drei, deren bau ich hier zusehen durfte und nun bald vor der kueste norwegens rumbuddeln, haben diese sicherheitsventile.

    die grundsorge von eisbaerens eingangspost, dass die masse an austretendem oel reicht - um irgnedwie , irgendwann mal auch hier anzukommen, in welcher form auch immer - ist sicher mehr als begruendet. es muss ja nicht als oelfilm oder anders sichtbar sein...aber irgendwie haengen doch die ozeane alle zusammen....und die beiden gerade durch den golfstrom.

    wenn ich 12h im wohnzimmer das fenster auflasse, wirds irgendwann auch im schlafzimmer kalt ---- oder wie ?

    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


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  • Hoddel
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    • 24. Mai 2010 um 16:10
    • #9

    Man braucht sich auch nur diesen Artikel durchlesen:
    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/…fsichtsbehoerde
    Es wird erst problematisch, wenn der Strand bei Florida voll Öl ist. Denn dann gibt es "Megger" von den oberen 10.000 die dort ihre Villen haben. Das andere interessiert doch nicht.


    Hoddel

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    • 10. Juni 2010 um 17:26
    • #10
    Zitat von Hoddel

    Man braucht sich auch nur diesen Artikel durchlesen:
    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/…fsichtsbehoerde
    Es wird erst problematisch, wenn der Strand bei Florida voll Öl ist. Denn dann gibt es "Megger" von den oberen 10.000 die dort ihre Villen haben. Das andere interessiert doch nicht.


    Hoddel




    Nu ist es wohl auch so weit":baby:"
    Floridas Strände sind auch versaut.
    Es hat alles seine Vor-und Nachteile:happy:




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