Hallo zusammen,
ich bin relativ neu im Forum und möche hier einen kleinen Bericht zu unserem diesjährigen Norwegentrip teilen.
Das Ziel unserer achtköpfigen Gruppe war Trandal im Hjorundsfjord nahe Alesund vom 4. - 11.9.26.
Ich bin heuer zum zweiten Mal mit dabei, meine Kollegen teilweise schon das siebte Mal.
Die Reise begann für uns in der Nacht vom 2. auf den 3.9. aus Bayern in Richtung Kiel zur Fähre Kiel - Oslo, in Trandal kamen wir am 4.9. gegen 19Uhr an.
Der Wetterbericht sagte für die Woche gemischtes Wetter im Fjord und sollte auch Recht behalten.
Sa. 5.9.: (trocken und teils sonnig)
Als erstes Ziel steuerten wir das Plateau am Ostufer im Bereich der Stromleitungen die über den Fjord gehen an. Hier konnten wir gleich ein paar schöne Pollack fangen allerdings alle auf Pilker und nichts auf Gummifisch. (Was sich durch den kompletten Trip durchzog)
Nach ein paar Stunden wechselten wir ans Westufer vor die Fischfarm an Land. Hier gab es mehrere mittelgroße Seelachse und ein paar vereinzelte Makrelen.
So. 6.9.: (bewölkt und regnerisch)
Am zweiten Tag wollten wir mehrere Stellen ausprobieren.
Wir starteten an der Felswand am Westufer direkt gegenüber Trandal hier konnten wir wieder eininge Seelachse und Makrelen fangen. Makrelen waren dort durchaus im Schwarm unterwegs allerdings dann in kleinerer Größe. Große Makrelen waren nur einzeln zu finden.
Weiter ging es in die Bucht von Saebo - zum Leuchtturm - an die Fischfarm bei Urke - an die Steilwand gegenüber des Leuchtturmes und zum Abschluss noch direkt vor Trandal auf Tiefe, allerdings mit weniger Erflog nur einzelne Fische liesen sich fangen.
Mo. 7.9.: (stürmisch und Regen)
Für diesen Tag sagte es sehr stürmisch und wir hatten schon Bedenken überhaupt rausfahren zu können, deswegen versuchten wir es erneut an der Steilwand gegenüber von Trandal da es bzgl. Windrichtung dort windstill sein sollte.
Dass war allerings leider nicht so und wir hatten sehr mit der Drift zu kämpfen.
Nichts desto trotz konnten wir an dem Tag einige teilweise schöne Seelachse und Makrelen fangen sowie vereinzelte Leng die sich in seichtere Bereiche verirrten.
Di. 8.9.: (bewölkt und regnerisch)
Windtechnisch sah es wieder besser aus, weswegen wir es nochmal vor der Fischfarm an Land am Westufer Richtung Fjordausgang versuchten.
An diesem Tag lief es wie am Schnürchen, ein Seelachs nach dem anderen in Größen bis über 80cm und immer wieder Makrelen in allen Größen wurden verhaftet.
Auf Grund der vielen Fänge versuchten wir es nochmals an der Steilwand (Ostufer) unterhalb der Stromleitung auf Pollack was aber wegen der starken Drift nicht leicht war.
Wir suchten Richtung Fjordausgang eine windgeschützte Bucht und konnten dort noch zwei schöne Leng fangen.
Mi. 9.9.: (bewölkt und Regen)
Wegen der guten Fänge am Vortag steuerten wir wieder die Fischfarm an Land an, allerdings war es an diesem Tag wie verhext und die Fische extrem beißfaul.
Wir setzten nochmal um auf das Plateau am Ostufer und versuchten es mit Naturköder auf Leng und Lump.
Hier schlug es zu unserem Glück dann doch noch ein und ein 115cm und 100cm Leng konnte gelandet werden.
Do. 10.9.: (sonnig)
Am letzten Tag sollte es windtechnisch nochmal möglich sein auf Tiefe zu fischen, was wir wegen vermehrter Tipps in der Bucht von Saebo auf Seehecht versuchen wollten.
Nach ein paar erfolglosen Stunden brachen wir das ganze allerdings wieder ab und fuhren mehrere Buchten und Steilwände an, allerdings weiterhin ohne Erfolg. An diesem Tag konnten wir insgesamt mit acht Personen nur acht Fische landen.
Das Feierabendbier konnten wir aber auf Grund der überschaubaren Schlachtdauer bei Traumwetter im Sonnenschein trinken, was nach der verregneten Woche eine Wohltat war.
Am Freitag war dann unsere Angelwoche leider schon wieder vorbei und unsere Rückreise startete um 7Uhr mit der ersten Fähre nach Standal.
Gegen 22:30Uhr erreichten wir dann unsere Fähre in Trelleborg Richtung Rostock und am 12.9. trafen wir nachmittags in der Heimat ein.
Wir konnten die 15kg pro Person fast erfüllen.
Auch dieses Jahr war es wieder eine super Norwegenreise mit reichlich Fisch.
Schöne Grüße an meine Angelkollegen und besonders an unseren Smutje für die super Verpflegung.
Ich hoffe ich konnte euch mit dem Bericht ein paar Infos zukommen lassen.
Einen besonderen Dank an Zauberlehrling für seine freundlichen Antworten und Tipps.
Viele Grüße
Kesselfischer





zu sagen!