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Schnurtest oder wem darf man glauben

  • tulum5
  • 23. Oktober 2018 um 12:35

Die neue Tipprunde für die Bundesliga 25/26 ist eingeläutet.

Hier klicken für die Tippabgabe

  • tulum5
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    • 23. Oktober 2018 um 12:35
    • #1

    Moin, ich habe jahrelang die Power pro Dephthunter gefischt und war eigentlich zufrieden aber ich hatte ja auch keinen echten Vergleich. Nun wollte ich mal eine neue Schnur probieren nach dem Motto - gleiche Tragkraft, dafür dünner. Da es um die Schnur fürs Tiefe und Schwere geht machen ein paar Ziffern weniger hinterm Komma schon viel aus. Den Preis stellen wir erst mal hinten an.
    min. 30lb ist Vorgabe :
    Powerpro 0,28 30lb 14kg
    Daiwa Tournament 0,20 39lb 18kg
    Berkley Whiplash 0,12 38lb 17,5kg

    Wow, eine 0,28 Berkley hätte demnach 47kg Tragkraft, die 0,20 hat 27,7kg, na da ist doch der Drops gelutscht zumal Blinker.de schreibt "[FONT=&quot]Whiplash 8 Tragkraft-Rekordhalter".

    [/FONT]Nun lese ich weiter : whiplash green - 100% PE - Dyneema Fassern. Da stutze ich das erste Mal, lt. meinem Kenntnisstand lassen sich Dyneema Fasern nicht färben, damit sie Farbe bekommen, werden Fremdfasern mit eingeschlossen. Nur weiße Schnüre können reine (100%) PE sein. Wenn man auf die Spule schaut steht da "with dyneema" müßte es nicht " only dyneema " heißen Nun ein Blick ins Internet und ich stutze das zweite mal. Da werden 0,28mm whiplash- Schnüre mit einer Dicke von 0,45-0,5 gemessen *eek*. Damit ist sie nicht mehr besser als die Daiwa.
    Die Tragkraft mag ja von Interesse sein aber noch wichtiger sehe ich den Durchmesser, ich will ja meinen Köder möglichst senkrecht in die Tiefe bekommen.

    Autokonzerne müssen Millionen bezahlen wegen einer verrutschten Kommastelle ( das kann doch mal passieren :biglaugh: ) aber bei " Kleinigkeiten " dürfen die Firmen drauf schreiben was sie wollen und müßte "Blinker.de" nicht auch kontrollieren was sie da anpreisen oder bekommen die da zu viel Geld von den Firmen. Im schlimmsten Fall dürfen wir ja auch nichts gegen "Blinker" sagen weil die Sponsoren des Forums sind. So funktioniert auch die Politik, die Konzerne bezahlen, damit auch niemand den Mund zu weit auf macht oder warum gibt es keinen vernünftigen, zuverlässigen Schnurtest in den Angelzeitschriften ( den letzten von Fisch und Fang fand ich 2013 ).

    Evtl. irre ich mich ja und bin einfach zu blöd zum Suchen aber wenn ich mal einen Test finde sind das Schnüre von denen ich noch nie etwas gehört habe oder der Testsieger hat bei einer 0,35 35kg Tragkraft ( Berkley 0.35 93kg ).

    So und nun wird es ganz interessant : Berkley hat zwei Internetseiten einmal .de und .com. Auf der .com gibt es gar keine whiplash ? Und nun :

    .de Fireline crystal 0,20 mm - 13,2kg
    .com Fireline crystal 0,20 mm - 4,5kg
    .de Fireline Ultra8 0,20 mm - 13,9kg
    .com Fireline Ultra8 0,20 mm - 4,5kg

    Wie? Darf man nur auf der deutschen Seite Fantasieangaben machen oder habe ich da irgendwas falsch gelesen. Sehe ich da was verkehrt oder ist das einfach nur Betrug. Darf man in D mit Maximalwerten oder Durchnittswerten werben und in den USA nur mit den Mindestwerten ( was ja auch Sinn macht ). Wie läßt sich der eklatante Unterschied erklären ?

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage : Solange die Konzerne fleißig ihre Anzeigen schalten, dürfen wir auf keinen aussagekräftigen Schnurtest hoffen.

    [countdown='2024-06-21T21:36:00+02:00']Utvorda[/countdown][ticker]vbticker.php?do=showticker&uid=6692&tid=1[/ticker]

  • nordfisker1.jpg

  • Micha cb59
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    • 23. Oktober 2018 um 16:16
    • #2

    Du triffst den Nagel auf den Kopf, traue nie einer Zahl aus der Werbung, das ist das Einzige was absolut richtig ist.

    Von WFT gibts die WFT 39kg als Schnurempfehlung für E-Multis, nur haben die 39kg nichts mit der Tragfähigkeit zu tun.

    Ob es nun Betrug oder Täuschung ist, ist doch egal, es hilft keinem weiter, Hauptsache die Gurken oder Bananen sind genormt.

    Freiheit ist das einzige Ding, das man nicht haben kann, wenn man nicht gewillt ist, es anderen zu geben.
    William Allan White

  • Fischbulette
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    • 23. Oktober 2018 um 16:26
    • #3

    Es ist sehr müßig über die Schnüre zu schreiben das ist schon alles lange durch. Und solange wie member schreiben mir ist es egal hauptsache die Schnur hält 10 kg ist Hopfen und Malz verloren.
    Tatsache ist das eine rund 0,25 mm Starke ich meine jetzt wirkliche 0,25 mm niemals mehr halten kann als 10 kg . Dabei ist es völlig egal was auf der Packung steht. Mehr kann das Grundmaterial nicht hergeben und je mehr Stränge geflochten werden je weniger Tragkraft wird generiert. Ist physikalisch nicht anders möglich da mit jedem Starng mehr immer etwas Luft und Zwischenraum mit eingewebt wird. Am dichtesten wäre eine Monoschnur ohne Luft im Material. Auch aus Dynema könnte man das eventuell Herstellen.
    Das ist die Grausame Wahrheit die angler nciht wahr haben wollen.
    Achja ich Fische Jerry Brown seit einigen Jahren in 10 Kg Tragkraft die ist für mich eine der dünnsten Schnüre und sehr haltbar bei kleinem Geld.

  • derdieter
    Gast
    • 23. Oktober 2018 um 19:54
    • #4

    Jeeeeeep, genau die Jerry Fisch ich auch. Da kannste nicht's falsch machen.%&Daumen hoch&%

  • tulum5
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    • 24. Oktober 2018 um 10:56
    • #5
    Zitat von derdieter

    Jeeeeeep, genau die Jerry Fisch ich auch. Da kannste nicht's falsch machen.%&Daumen hoch&%


    Ich weiß, daß ich mit der JB nichts verkehrt mache, genauso wenig wie mit der PP aber darum ging es mir nicht, mir stößt diese absolute Irreführung mächtig auf und das scheinbar keine Angelzeitschrift ihrer journalistischen Pflicht nachkommt und hier mal nachhakt wieso ein und dieselbe Schnur 2/3 Tragkraft auf der internationalen web-site verliert. Sind das dort Journalisten oder Handlanger/ Werbeangestellte der Konzerne ? Totschweigen von Tatsachen ist in meinen Augen ebenfalls eine Lüge.

    @ fischbulette - wirklich so einfach ? Nein ! Das ein Thema schon mal vor Urzeiten diskutiert wurde kann ja nicht zwangsläüfig bedeuten, daß man nicht mehr drüber redet( dann könnte man fast alle Foren schließen bis auf die Bundesliga Tipprunde ) oder noch schlimmer, daß man alles stillschweigend in Kauf nimmt. Die Fireline 8 Ultra ist neu auf dem Markt und über die Unterschiede auf den web sits wurde hier noch nie etwas geschrieben.
    Eine Monoschnur soll besser sein, auch hier melde ich mal extrem starken Zweifel an. Schon vor tausenden Jahren(3300v.Ch. Ägypten ) hat man Seile geflochten ( Tauwerk.. ) und die Art der Flechtung trägt viel zum Gebrauch bei - Drachenschnur sollte keinerlei Dehnung aufweisen dagegen sollte ein Kletterseil sehr wohl eine Dehnung haben um Stürze abzufedern. Die Art der Flechtung hat entscheidenden Einfluß auf die Tragkraft eines Seils und kann die Tragkraft einzelner Stränge potenzieren. Das eine Vermehrung der Stränge zum Tragkraftverlust führt ist schlicht und einfach falsch, es macht die Schnur lediglich dicker. Eine Monoschnur mag zwar am dichtesten sein aber nicht am tragfähigsten und das kann dir jeder Seiler genau erklären.
    Ich wunder mich das erfahrene Männer ( Seewolf usw) diese Theorie glauben, ihr habt doch schon alle ein Seil in der Hand gehabt, die sind doch immer geflochten, habt ihr euch nie Gedanken gemacht warum, das ist doch nicht fürs Aussehen.

    [countdown='2024-06-21T21:36:00+02:00']Utvorda[/countdown][ticker]vbticker.php?do=showticker&uid=6692&tid=1[/ticker]

  • Fischbulette
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    • 24. Oktober 2018 um 12:26
    • #6

    Das habe ich befürchtet. Ich sprach nicht von der normalen Monoschnur die ist gezogen auch einem Kunststoff. Ich meinte mit Mono eine "Geflochtene" mit mur einem Strang und dann ist die Aussage wieder treffend. Ja es war sehr mißverständlich ausgedrückt. Die Schnüre werden geflochten bzw geschlagen um eine Dehnung und bessere haltbarkeit gegen abrieb zu bekommen. Bruchtest ist etwas anderes das würde bei gleichem Durchmesser immer eine Einzel Kardele gewinnen gegenüber einer 3 oder 4 fach Geschlagenen Schnur / Seil. Da eben mehr Zwischenräume mit Luft gefüllt sind die zwangsläufig nicht trägt aber eben den Gesammt Strick / Angelschnur eben durch die Webung dicker macht. Ein Kantholz hält auch mehr als 3 Dachlatten die zusammengebunden werden. Nicht verklebt dann gibts einen Leimbinder aber die Seile sind eben auch nciht verklebt.

  • torsten0672
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    • 24. Oktober 2018 um 12:52
    • #7

    Hallo tulum5
    Die Tragkraftangaben in den USA beziehen sich auf die Knotentragkraft. Da aber die Tragkraft eines Knotens von vielen Faktoren abhängt ( welcher Knoten, wie gebunden), ist diese Angabe auch wilkürlich. In der Regel halten diese Schnüre mit einem guten Knoten deutlich mehr aus, als angegeben.
    Gruß Torsten

  • Jetblack
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    • 24. Oktober 2018 um 21:37
    • #8
    Zitat

    Die Tragkraftangaben in den USA beziehen sich auf die Knotentragkraft.


    Diese Aussage geistert seid Jahren durch die Foren ..so von Mund zu Mund - aber eine nachweisebare Quelle hat mir bisher niemand nennen können.

    Zitat

    Da aber die Tragkraft eines Knotens von vielen Faktoren abhängt ( welcher Knoten, wie gebunden), ist diese Angabe auch wilkürlich


    Deswegen haben sich US Schnurhersteller auf der Efftex dieses Jahr von dem Märchen der Knotenfestigkeit auch deutlich distanziert. Das ist viel zu wage, um da eine Aussage drauf aufzubauen.

    Zitat

    In der Regel halten diese Schnüre mit einem guten Knoten deutlich mehr aus, als angegeben.

    auch das stimmt leider nur zum Teil.
    Schlechte Knoten sind Killer - die Varianz der Knotenbindefähigkeit der Angler kann kein Hersteller abpuffern ohne die Tragkraft und somit den Durchmesser massiv nach oben zu treiben.

    All das hat aber nichts mit dem Ausgangsthema zu tun .... es wird in der Tat reichlich und ungestraft "geschönt".

    mfg
    Nick

    Signaturfrei - Spass dabei :)

  • wollebre
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    • 26. Oktober 2018 um 02:05
    • #9

    Die Tragkraftangaben in den USA beziehen sich auf die Knotentragkraft.
    Diese Aussage geistert seid Jahren durch die Foren ..so von Mund zu Mund - aber eine nachweisebare Quelle hat mir bisher niemand nennen können.

    Bisher konnte mir in den USA niemand nennen ob das stimmt, und schon gar nicht mit welchem Knoten. Ohne den zu wissen hat das keine Aussage....

    Am einfachsten auf eine amerikanische Herstellerseite gehen. Die Schnurstärken und Tragkraftangaben umrechnen und mit den Werten auf deutsche Webseiten vergleichen. Dann stellt man schnell fest das die Schnüre auf dem Weg nach D im Durchmesser dünner werden und die Tragkräfte steigen.....

    Genau genommen braucht man zwei Werte. Die lineare Tragkraft und die Schockbelastung (die Kräfte die beim Anschlag auftreten können, oder wenn starke Fische beim Drill gegen den Zug mit dem Kopf schlagen) muss jeder mit seiner fertigen Montage selbst testen.
    Wenn eine Schnur mit 10kg angegeben ist an das Ende z.B. ein 8kg Gewicht anbinden. Dieses ca. 30 cm anheben und fallen lassen. Wenn die Schnur dabei reißt ist die zu schwach und man muß ein oder zwei Nummer stärker nehmen. So lassen sich auch die Fehler selbst gebundener Knoten testen! Alternativ die Rollenbremse entsprechend geringer einstellen und nach dem Strike die Bremse nicht anknallen und winschen.... Bei viele durchgeführte Bremsentests (Direktabzug Rolle/Waage) ist noch nie die Schnur im Knoten gerissen, sondern immer zwischen 10-15 cm vor dem Knoten. Dafür habe ich noch keine Erklärung....

  • iceroom
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    • 26. Oktober 2018 um 07:31
    • #10
    Zitat von wollebre

    Bei viele durchgeführte Bremsentests (Direktabzug Rolle/Waage) ist noch nie die Schnur im Knoten gerissen, sondern immer zwischen 10-15 cm vor dem Knoten. Dafür habe ich noch keine Erklärung....

    Könnte mir vorstellen, dass hier Handschweiß und mechanische Belastung beim Knoten binden eine Rolle spielen könnten.

    Gruß, Christian :)


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