https://fiskeribladet.no/nyheter/?artikkel=54918
Neulich Abend in der norwegischen Tageschau bekam ein tschechischer
Betreiber eines Angeltouristik-Betriebes in Bergfjord in der Finnmark wohl
mehr kostenlose Werbung, als im letztlich lieb‘ sein wird.
Hintergrund des Nachrichten-Clips: Immer mehr Immobilien an der Küste
der Region Finnmark geraten unter die Kontrolle ausländischer Angeltouristik-
Akteure, von denen einige sich nicht nur einen Dreck um norwegische
Gesetze scheren, sondern auch ausser Benzin so gut wie gar nichts in den
örtlichen Geschäften kaufen. Letzteres wurmt natürlich die lokalen Höker,
ersteres wohl auch … zumindest ein bisschen.
Ein lokaler Politiker namens Jan Olsen macht sich jetzt auch ganz stark für
die seriösen in der Branche und schimpft auf Staatssekretär Ronny Berg der
den WildWest-Zuständen da oben angeblich völlig handlungsunfähig
gegenüberstünde. Tja, ist ja bald Wahl, könnte man denken.
Was mich etwas von den Socken haut, sind die Preise die Ausländer neuerdings
für teils ansonsten unverkäufliche Schrott-Immobilien in der tiefsten Finnmark-
Walachei zu zahlen bereit sind … wenn sie nur direkt am Salzwasser liegen. Ein
Objekt zB, für das noch vor einigen Jahren kein Mensch die angesetzten
umgerechnet etwa 22.ooo Euro zu zahlen bereit war, ging letztes Jahr nach
heftigen Bieter-Gefechten für fast das Dreifache weg …
... und die seriösen Akteure da oben reagieren langsam immer dünnhäutiger
und dünnhäutiger auf die neue Art Konkurrenz.




