Was muss ich montieren, wenn sie nichts im Magen haben?
Ich wiederhole mich, es ist bewiesen, dass Fische UV-Licht sehen können, darum mein bestes Beispiel: mit 40 Anglern auf einem Kutter, alle fangen auf Japan rot in 20m Tiefe, wobei auch bewiesen ist, dass dort kein Rotlicht (Wellenlänge) mehr vorhanden ist. Es sollte jeder mal seine Gummis unter eine UV-Lampe halten.
Wenn ich Gummis giesse, achte ich sehr darauf, wie stark sie unter UV-Licht leuchten.
Gruß Herby

Butter bei die (Gummi)Fische
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Ich denke mal, welche Farben von Fischen gesehen werden variiert von Art zu Art, je nach Lebensraum entwickelt sich evolutionär eine andere Farbwahrnehmung. Macht ja auch Sinn.
Wie gesagt, bei ausgewachsenen Dorsche hat man wissenschaftlich nachgewiesen, das ihnen die Farbrezeptoren für UV-Licht und Rot fehlen.
Dass man trotzdem auf Rot fängt, liegt meiner Meinung daran, daß der Fisch nicht die Farbe "rot" wahrnimmt, sondern eher einen ganz bestimmten Kontrast. -Vielleicht grau, oder was weiss ich. Evtl. auch Blautöne
Rot ist im Wasser ja auch nicht immer gleich rot.Ich persönlich denke, wo man eigentlich nichts falsch machen kann, ist sich an der Farbe der aktuellen Beute zu orientieren.
Also z.B. Braun wenn braune Krabben gefressen werden. Oder weiss/Silber wenn die Fische sich helle Heringe reinziehen.Gruss
smolt -
Was muss ich montieren, wenn sie nichts im Magen haben?
Gruß Herby
Wenn der nix im Magen hat, dann hat er großen Hungen und dann kannst Du mit blankem Haken fischen, also passt das mit dem an Mageninhalt anpassen doch wieder! #zwinker2*Spass beiseite, keine Ahnung, aber ob der Dorsch jetzt Pink als Pink wahrnimmt oder also Lila mit rosa Blümchen weiß doch kein Mensch. Ich denke er nimmt wahr, dass das da genau so aussieht wie das was Ihm gerade schmeckt... -
Zumindest für das menschliche Auge...
@smolt " ....ich denke das ist der entscheidende Punkt. Fische sehen anders als wir Menschen. "
Moin, das hat nichts mit dem Auge zu tun, das ist reine Optik. Licht besteht aus Wellen bestimmter Wellenlänge und die dringen unterschiedlich tief ins Wasser und wenn es nicht tiefer geht, ist da auch die Farbe dieser Wellenlänge weg und da ist es egal welches Auge da unten schaut. Im Übergangsbereich mögen einige Fische die Farbe noch länger sehen als der Mensch aber wenn auch der überschritten ist sieht auch der Fisch nichts mehr da ist dann Schicht.
Thema :
Das Uv licht erreicht eine Tiefe von 100 -150 m und danach nützen auch fluoreszierende Köder nichts mehr nun kommen Selbstleuchtende Köder zum Einsatz. Erstens die Lichtspeicher ( wer Kinder hat kennt es ja von den Leuchtsternen, die man an die Zimmerdecke klebt ) hier wird das Licht idealer Weise mit Blitzlicht zugeführt, es kommt nicht auf die Dauer sondern auf die Lichtmenge an. die zweite Möglichkeit sind chemische Lichter ( Knicklichter ) nur wie gesagt sind diese Temperaturabhängig weil chemische Prozesse im Kalten stark verlangsamen. Beide Möglichkeiten sind Tiefenunabhängig und können daher immer eingesetzt werden.
Ob nun aber ein Fisch Aufgrund des Lichtes oder der Köderform und - bewegung zum Anbiß animiert wurde, kann wohl kaum sicher ermittelt werden.
Wir probieren es immer so, daß zum Anfang jeder eine andere Farbe nimmt und einen anderen Köder und der Blick in den Magen schadet nie.
Gruß Peter -
@smolt " ....ich denke das ist der entscheidende Punkt. Fische sehen anders als wir Menschen. "
Moin, das hat nichts mit dem Auge zu tun, das ist reine Optik. Licht besteht aus Wellen bestimmter Wellenlänge und die dringen unterschiedlich tief ins Wasser und wenn es nicht tiefer geht, ist da auch die Farbe dieser Wellenlänge weg und da ist es egal welches Auge da unten schaut. Im Übergangsbereich mögen einige Fische die Farbe noch länger sehen als der Mensch aber wenn auch der überschritten ist sieht auch der Fisch nichts mehr da ist dann Schicht.
.....Ich glaube da bringste du etwas durcheinander. Das eine ist reine Optik, also die Lichtausbreitung, z.B. Bis zu welcher Tiefe Licht bestimmter Wellenlänge durchdringt, das andere ist der Sehvorgang, also die Aufnahme und Verarbeitung eines optischen Reizes durch den Organismus. Dieser ist abhängig von den anatomischen Verraussetzungen und variiert von Art zu Art.
Ich gehe mal davon aus, du hast in Bezug auf das Auge schonmal was von Zäpfchen und Stäbchen gehört? Je nachdem wie diese Photorezeptoren aufgebaut sind, absorbieren sie mit Hilfe verschiedener Sehpigmente auch unterschiedliches Licht.Also nochmal meine "kühne" Behauptung:
Fische sehen anders als Menschen, und das Farbsehen variiert von Art zu Art.
.....lass mich da aber gerne von dir vom Gegenteil überzeugen. 😉
Gruss
smolt -
Für mich war die Köderfarbe schon immer sekundär... sei es auf der Ostsee oder in Norwegen.
Viel wichtiger halte ich persönlich andere Faktoren:
- Platzwahl / Angelplatz / Hotspot
- Köderart z.B. GuFi oder Blinker
- Köderführung -
Hi smolt,
ich möchte nicht sagen, dass Du recht hast, aber so kenn ich das auch.
Der Mensch hat drei Synapsen und die Fische haben fünf, wo bei die Wissenschaft der Meinung ist, dass die zwei Synapsen zum UV-Licht sehen gebraucht werden. Wer sagt denn, dass UV-Licht nur 100-150 m tief ins Wasser eindringt, nur weil wir es nicht sehen können. Ich habe noch keine wissenschaftliche Abhandlung gelesen, bei der man nachgewiesen hat, dass UV-Licht so und so tief ins Wasser eindringt.
Vor zwei oder drei Jahren haben englische Forscher verbreitet, dass man im Marieanengraben, in 11000m Tiefe UV-Licht nachgewiesen hat, solange es nicht bewiesen ist, kann ich daran glauben, muss aber nicht. Wir glauben an ganz anderen Dinge (Gott), gesehen hat ihn auch noch keiner oder Beweise vorgelegt.
Nun wieder zum UV-Licht, nur weil ich es nichtsehen kann, kann ich doch nicht behaupten, dass es das nicht gibt, aber mit Hilfsmittel.
Jetzt komme ich zum entscheideden Faktor, was ich nicht sehe, dürfen andere Wesen auf dieser Erde auch nicht sehen, wie kann ich so überheblich sein als kleiner Mensch.
Haltet doch mal einen violetten Gummifisch unter die UV-Lampe und er leuchtet stark orange, genauso wie ein orangfarbenes Gummi in ca.5 m Tiefe.
Mit meinem chartreusfarbenen Twister fange ich fast immer gut in Norwegen und wenn man den unter eine UV-Lampe hält,
leuchtet er genau so, wie ich den sehe.
Jetzt aber die Frage, was imitiert dieser Twister für einen Köder? Es hat lange gedauert, bis ich dahinter gekommen bin. Weil ich gerne an den Uferkanten fische, wo Blasentang ist, auf Pollak, Dorsch und alles was da beißt, bin ich zu dem Schluss gekommen, es sind die Lippfische.
Seit ca. 3 Jahren werden die Lippfische professionell gefangen und ich bin der Meinung, dass meine Art zu fischen schlechter geworden ist, weil zu viele Lippfische weggefangen werden.
Jetzt ist gut Herby -
Ich glaube da bringste du etwas durcheinander.
Ich gehe mal davon aus, du hast in Bezug auf das Auge schonmal was von Zäpfchen und Stäbchen gehört?Gruss
smoltMoin, wenn man Medizin studiert sollte man davon gehört haben und nein ich bringe da nichts durcheinander. Wir reden nicht vom Sehvermögen verschiedener Organismen sondern speziell vom Farbsehen und das Sehen von Farbe ist in erster Linie vom Vorhandensein der Farbe abhängig. Egal welches Auge du hast wenn die Farbe zB. rot nicht da ist, kannst du sie auch nicht sehen. Die Werte wann die Wellenlänge einer bestimmten Farbe komplett verschwinden, mag einen unbekannt großen Übergangsraum einnehmen aber irgendwann ist eine bestimmte Wellenlänge im Wasser weg und damit auch die Farbe und wo nichts ist, kann nichts gesehen werden. Ein Hund hört besser als der Mensch und die Fledermaus noch besser aber wenn du in Hamburg mit der Trillerpfeife pfeifst ist das für eine ( verirrte ) Fledermaus am Nordpol nicht mehr zu hören, weil auch Schallwellen nicht unendlich sind oder zumindest mit keinem Mittel mehr nachweisbar sind. Die Farbe wird durch Licht erzeugt und reizt dann erst deine die Zapfen ( nur die Zapfen spielen bei der Farbe eine Rolle ) wenn dieser Reiz gar nicht mehr da ist, weil die Wellenlänge vom Wasser absorbiert wurde dann passiert da auch nichts mehr. Wo kein Reiz, da auch keine Wirkung.
Herbynor " Jetzt komme ich zum entscheideden Faktor, was ich nicht sehe, dürfen andere Wesen auf dieser Erde auch nicht sehen, wie kann ich so überheblich sein als kleiner Mensch. "
Wer hat denn so etwas behauptet niemand !!!! Eine Eule sieht Nachts besser, ein Hund hört und riecht besser, wer hat denn nur ansatzweise diese Behauptung aufgestellt. Wenn eine Mauer im Weg steht kann ich aber feststellen, das ich nicht sehe was hinter der Mauer ist und auch sicher sagen, das der neben mir sitzende Hund es auch nicht sehen kann. Und nochmal - bestimmte Wellenlänge ´des Lichtes = Farbe, Wellenlänge wird durch Wasser absorbiert =Farbe weg = Reiz auf Zapfen weg = wenn nichts gereizt wird passiert auch nichts. Und ja der Übergangsbereich mag für bestimmte Fische weitaus größer sein und sie können evtl. auch noch kleinste Reize aufnehmen aber irgendwann ist da auch Schluß.
"Der Mensch hat drei Synapsen " da verwechselst du aber etwas, der Mensch hat allein im Gehirn über 100 Billionen Synapsen und gesamt dürften es wohl mehrere Billionen Synapsen sein.
Gruß Peter
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Moin, wenn man Medizin studiert sollte man davon gehört haben und nein ich bringe da nichts durcheinander. Wir reden nicht vom Sehvermögen verschiedener Organismen sondern speziell vom Farbsehen und das Sehen von Farbe ist in erster Linie vom Vorhandensein der Farbe abhängig. Egal welches Auge du hast wenn die Farbe zB. rot nicht da ist, kannst du sie auch nicht sehen.
....Es wird langsam etwas müssig mit dir hier zu diskutieren.
Dass eine Farbe nicht wahrgenommen werden kann wenn sie nicht vorhanden ist, bzw. die bestimmte Wellenlänge des Lichtes nicht ins Auge vordringt, ist wohl jedem klar. Sowas braucht man nicht zu diskutieren.
Inwieweit Licht bestimmter Wellenlänge sich im Wasser ausbreitet ist da schon interessannter, dies ist aber reine Optik (wie bereits weiter oben beschrieben).
Die Frage die für uns Angler aber relativ entscheidend ist, ist die Frage welche Farbe wird vom Fisch überhaupt gesehen? (....natürlich vorrausgesetzt sie dringt bis in die Tiefe in der der Fisch steht).
Und dabei gibt es zwischen den einzelnen Arten evolutionsbedingt eben Unterschiede. Je nach ihrem bevorzugten Lebensraum veränderte sich im Laufe der Evolution ihre Fähigkeit bestimmte Farben wahrzunehmen.
Um es nochmal ganz einfach auszudrücken haben verschiedene Arten z.B. auf 1 m Wassertiefe, eben nicht die gleiche Farbwahrnehmung, da bei ihnen die Anzahl der für die Farbwahrnehmung vorhanden Zapfen im Auge variiert.Also nochmal: "Fische sehen anders als Menschen".
Als kleine Gedankenstütze für die Medizin-Studenten hier im Forum^^:
Menschen sind Trichromaten (besitzen drei verschiedene Typen Zapfen).
Dann gibt es noch Mono-, Di-, Tetrachromanten. - Bei Fischen kommen alle vier Formen des Sehvermögens in den verschiedenen Arten vor. Teilweise verändern sich diese Formen sogar im Laufe der Individualentwicklung eines Fisches (...siehe Studie weiter oben).
...damit lass ich`s hier aber mal.
Das Wichtigste bei der ganzen Farbgeschichte, ist wohl dass der Fisch den Köder überhaupt irgendwie wahrnimmt und er von der Grösse, und der Bewegung ungefähr in`s Beuteschema passt.
Gruss
smolt -
Farben existieren in wirklichkeit so gar nicht.
Die werden von unserem Gehirn erzeugt auf gewisse Reize auf der Netzhaut.
Die Rezeptoren sind eine Sache die nur aussagt was für einen Reiz der Fisch wahrnehmen kann.
Weis aber einer was das Gehirn vom Fisch daraus macht?
Könnte theoretisch ja auch ganz anders als beim Menschen sein.Gruß
Waldemar -
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