Im Süden beißen die Fische übrigens genau so gut oder auch mal schlecht wie überall in Norwegen oder sonst wo.
Die Aussage ist aber recht abenteuerlich. Ich will aber nicht das Thema kaputt machen.
Im Süden beißen die Fische übrigens genau so gut oder auch mal schlecht wie überall in Norwegen oder sonst wo.
Die Aussage ist aber recht abenteuerlich. Ich will aber nicht das Thema kaputt machen.
Danke Waldemar,
dann werde ich mich doch nach etwas kräftigem umsehen*rolleyes*
Gibt es in der Ecke bestimmte Hot Spots? Muss ich zu den Nesskletten?
Wie sieht rund um die kleinen Inseln aus?
Ich weiß .....viele Fragen, aber ich war noch in Norwegen.Gruß Thomas
Denke Hoddel ist hier der viel geeignetere und glaubwürdigere Ansprechpartner da er das Gebiet sehr gut kennt.
Wir waren dort nur einmal und haben womöglich auch um die guten Stellen herum geangelt.
Ich habe nur meine Erfahrungen mitgeteilt damit Du nicht so Überrascht und gewapnet bist wenn es doch anderst läuft als alle schreiben.
Waldemar, welche Insel meinst du?
Hoddel
Ist einige Jahre her.
Habe auf die Karte geschaut.
Denke die Insel heißt Herreholmen.
Von da sollten wir in die Nordöstliche Richtung driften.
Soviel ich mich erinnern kann bei ca. 20m Tiefe anfangen und bei ca. 50-60m aufhören.
Haben viel herumprobiert im Umkreis von ca. 7-8km
Aber da noch am besten gefangen auch wenn es auch da nicht berauschend war.
Auf den Nesskletten ging es natürlich besser.
Waren glaube 2.Mal da draußen.
Aber die Wellen waren nicht ohne.
Bei einer Ausfahrt war mir richtig übel.
Ist mit dem langsamen Yelloboot genauso ein Lebensgefährliches Abenteur wie von Hitra Kveanvaer über 30km auf die Örnklakken mit den 100PS 24ft Booten wo ich diese Jahr war.
Nur mit größerem Boot, bei stabilem schönem Wetter und im Verband zu empfehlen.
Ansonsten da weg bleiben.
Walko
Im Süden beißen die Fische übrigens genau so gut oder auch mal schlecht wie überall in Norwegen oder sonst wo.
Das mag ja Theoretisch, wenn man Glück hat, oder die Richtigen Stellen zur Richtigen Zeit kennt ja Stimmen.
Aber aus Praktischer Erfahrung, 3 Mal Südnorwegen, Nesvik, Flekkeford, Hausvik und ca. 6-7 Mal Gegend Hitra von verschieden Seiten und einmal Romsdalfjord.
Einfach neu in einem Gebiet und selber suchen und herumprobieren haben wir um Hitra sowohl was die Stückzahl betrifft als auch die Durschnittsgröße dort jedes mal viel besser gefangen.
Kleinköhler zähle ich nicht mit, da die für mich nur Köderfisch zum Naturköderangeln sind.
Die waren im Süden wesentlich größer als um Hitra.
Im Süden hatte ich auch mal Tage wo wir gar nichts hatten.
Um Hitra kann ich mich an keinen einzigen Tag erinnern wo das Boot nichts gefangen hatte.
Im Süden war mein Größter Fisch ein Pollack von 86cm.
Um Hitra ca. jeden zweiten Urlaub deutlich über 1Meter.
Ist das alles nur Glücksache gewesen?
Gruß
Waldemar
Danke Waldemar, jetzt weiß ich auch, welche Insel du meinst. Die starke Strömung dort entsteht durch die Gezeiten. Auch wenn der Tidehub auf der Ecke nicht sehr groß ist. Es ist der Hauptzufluss zum Rosfjord. Wenn du dort eine halbe Stunde vor und auch nach Tidewechsel angelst, reicht ein 100 g Gewicht, damit du dort auf Grund kommst. Hast du aber den Wind aus westlichen Richtungen, kannst du die Fische auf dem Fischfinder sehen, aber kein Fisch beißt an. Warum das auf der Ecke so ist, weiß ich nicht, ich habe das nur immer wieder erlebt.
Stimmt der Wind, fängst du recht gut dort.
Ende August 2015 habe ich dort übrigens mit 80 g geangelt.
Die Linie vom Richtfeuer auf der Insel zum Richtfeuer von Hausvik ist die Linie, wo die Schwarmfische in den Rosfjord kommen.
Solange man mit den angebotenen Booten auf der Ecke unterwegs ist, wird man nur in Ausnahmefällen besonders große Fische fangen. Was man fängt ist meist eine ordentliche Küchengröße. Die großen Fische sind in Richtung 300 m Kante. Nur wer dort mit einem Yellowboot hin fährt, weiß nicht, dass er sich im Skagerrak befindet. Er spielt mit seinem Leben. Deswegen habe ich in meinen Skizzen auch die Stellen nicht eingezeichnet.
Auch die Neskletten sind für die meisten Boote nicht zu empfehlen. Die liegen eine Seemeile vom Leuchtfeuer Lindesnes entfernt. Bei einem Wetterumschwung, der innerhalb von 10 Minuten dort kommen kann, wird das echt haarig. (Je höher die Wellen werden, je langsamer kann man fahren)
Zur Zeit bin ich dabei, meine Fangskizze für den Bereich zu erneuern. Wenn das fertig ist, mache ich hier einen neuen Thread auf und ihr könnt die dort anfordern.
Hoddel
Wir sind zu verschiedenen Zeiten herausgefahren und waren so ca. 6-8 Stunden im Stück draußen wenn das Wetter es zuließ, hatten immer die starke Drift, mal etwas mehr mal etwas weniger.
Aber wir hatten die ganze Woche auch ordentlich Wind aus Westen, so kam zu der Gezeiten Drift noch die Winddrift dazu. Wenn ich mich nicht irre hatten wir meistens irgendwas um die 8m/s wenn wir draußen waren. Wir konnte aber öfters gar nicht raus oder wurden angerufen das wir rein sollen.
An einem Tag war wenig Wind.
Da haben wir eine Große Erkundungstour über Grönsfjord und um und zwischen den Inseln Südlich von Korshavn gemacht aber kaum was gefangen.
Wie man 15ft Boote mit 15PS in Korshavn vermieten konnte war mir zu der Zeit absolut unbegreiflich, da man mit denen sich nur um Korshavn herum sich hinter den Inseln verstecken konnte, sonst nichts und da hat zu der Zeit kaum was gebissen.
War vielleicht einfach Pech mit dem Wetter und falsche Windrichtung, aber es kann andere genauso treffen.
Wenn man Glück hat soll es ja Fischtechnisch eines der besten wenn nicht das beste Revier im Süden sein.
Gruß
Waldemar
ZitatWenn man Glück hat soll es ja Fischtechnisch eines der besten wenn nicht das beste Revier im Süden sein.
Das würde ich nie behaupten. Es kommt schließlich immer darauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Das gilt aber auch für alle anderen Angelregionen. Hier im Süden wirst du aber keine Großköhlerschwärme finden. Das gilt auch für den Dorsch. Gerade der Küstendorsch erholt sich gerade, nachdem er fast verschwunden war.
Das, was den Süden auszeichnet ist die Artenvielfalt. Die wenigsten Angler nutzen das aber aus. Es wird meist nur mit groben Pilker gefischt. Damit fängt man nur ganz wenige Sorten. Meist setzten sich die Angler aber auch selbst unter Zeitdruck. Kommt man nicht raus, wird in den Fjorden gepilkt. Hier sollte man auf einem Seitenarm mit einem Haken setzen. Fischfetzen drauf und vorsichtig über Grund führen. Keine Gummis oder anderes "Klimbim". Tiefen bis 30 m sind hier die Bringer. OK, man bekommt dann auch mal zu kleine Fische an den Haken, aber man wird feststellen, dass es noch viele andere Fischsorten gibt. Mein Sohn hat auf diese Weise über 25 verschiedene Arten gefangen. Sogar Seeteufel biss daran.
Klar ist, wenn man die Gegend nicht kennt, hat man kaum eine Chance vernünftig zu fangen. Deswegen helfe ich ja auch mit meinen Fangskizzen. Ich habe dort die Stellen markiert, wo ich nahezu jedes Jahr etwas gefangen habe. Ich habe vor 24 Jahren das erste Mal in Südnorwegen geangelt. Seit dem bin ich jedes Jahr mindestens 3 Wochen am Stück vor Ort.
Hoddel
Ach so, zum Wind.
Jetzt im August hatten wir wohl die merkwürdigste Wetterlage. Rund 8 Tage ununterbrochen Sturm aus östlichen Richtungen. Durchgehend 6 bft mit Böen von 8 bft. Wenn man nur eine Woche vor Ort ist, ist das die Katastrophe. Kommst du aus den Windschatten der Berge, kannst du das Angeln einstellen. Voraussetzung, du hast ein gutes Boot. Ich bin selbst mit einem 18 Fuss Boot und 30 PS nicht raus gefahren. Am Bootssteg hatte ich 1,5 m Welle. Da ich aber 3 Wochen vor Ort war, konnte ich das aus sitzen.
Hoddel
Tja, es gibt scheinbar viele, die glauben, sich auszukennen.#lol#
Dieser Junge kann es ... Anfang der Woche in Borhaug, Ferienhaus Karin
Der schwerste Fisch brachte diese Woche 149 cm und weit über 15 KG auf die Waage.
Und das.. man staune.. in Borhaug, Südnorwegen.
Aber nun ist ja Wind.. und die Fische können sich in Sicherheit bringen.
Du bietest deinen Gästen in Borhaug auch die richtigen Boote. (Als einziger Ferienhausvermittler )
Hoddel
mmmmh sicherlich Horst, aber auch "Großfisch" ist im Süden alltäglich. Man muss nur darauf fischen. Ich kann dahingehend nicht so ganz zustimmen, was Walko meinte. Wir haben zum Beispiel sehr sehr viele Gruppen, die immer wieder in die Region kommen. Die meisten haben ihre Fischerei umgestellt und sich an das Revier gewöhnt. Viele verfluchen es .. kommen aber dennoch wieder. Eben wegen der überdurchschnittlich guten Fischgrößen. Und mal ehrlich.. ob ich nun einen 90ziger Pollack fange, oder einen über einen Meter. Oder einen Leng von 150im Süden, oder einen von 160 auf Hitra im Westen. Das ist mit völlig schnuppe. Auch im Westen ist alles !!! wetterabhängig. Viele vergessen halt, dass auch die Beißlaunen der Fische weltweit ähnlich sind, nur nicht im Forellenteich.
Habe schon mehrfach geschrieben das sich der Süden für die die sich nicht auskennen schwieriger erfolgreich zu beangeln ist.
Aus welchen Gründen auch immer. Nicht das es dort keinen Fisch gibt.
Aber der ist dort wohl schwieriger zu finden und zu überlisten.
Sonst würde da auch jeder Anfänger nicht schlechter fangen als z.B um Hitra. Tut es aber nicht.
Offensichtlich ist der Fisch im Süden auch Anspruchsvoller was die Köder betrifft.
Den bei Hitra habe ich egal ob mit Gummi, Pilker oder Naturköder Erfolg.
Auf Gummifische habe ich im Süden noch nichts gefangen und bei Hitra z.B letzten 3 Jahre fast ausschließlich mit denen geangelt weil es mir einfach mehr Spass macht als Naturköder oder Pilken.
Das ist nicht nur meine Praktische Erfahrung.
Außer meiner kenne ich noch zwei Angelgruppen die seit 10-15 Jahren fast jedes Jahr Urlaub im Süden bis Bergen gemacht haben und die letzten 2 Jahren jetzt auf Smöla (Nachbarinsel von Hitra) geangelt haben.
Laut Ihrer Aussage hatten die früher nie so viel gefangen wie jetzt.
z.B. die waren vor zwei Wochen für eine Woche dort.
Dorsch 1,15m, Seehecht 1,09m, Leng ca.1,2m und das nicht irgendwo Offshore, sondern geschützt zwischen Insel und Festland nicht weit von der Unterkunft.
Bis zu Smöla hatten die in den ganzen ca. 15 Urlauben keinen einzigen Meterfisch gefangen.
und dabei waren die auch schon mehrfach auf den Siragrunnen und Nesskletten.
Im Süden habe ich auf jeden Fall auch mehr Tage gehabt wo die Fische gar nicht beißen wollten.
Ob das jetzt nur Zufall war kann ich nicht beurteilen.
Was ich aber beurteilen kann das ich Offshore Gebiete nicht mag, und es nützt mir nichts das da die großen Fische sind wenn ich wegen Wind nicht raus kann oder mich beim Angeln übergeben muss wie mal auf den Nesskletten.
So was kann mir auch den Angelurlaub versauen.
Aber das muss jeder selbst wissen was Ihm wichtig ist.
Gruß
Waldemar
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