Ich habe nun aber genug zu diesem Thema geschrieben und meinen Standpunkt versucht zu erklären.
Letztendlich muss jeder für sich entscheiden was er macht oder machen wird, Handy oder Seefunk. Ich kann hier nur sagen das ich seit über 30 Jahre mit einem Handfunkgerät und einem fest eingebauten Funkgerät auf der Ostsee unterwegs bin und beides im Einsatz habe.
Da sich dieser Trööt aber Hauptsächlich um Norwegische Gewässer dreht sollte die Ostsee nicht weiter erwähnt werden.
So das war es dann von mir zu diesem Thema, ich hoffe ich konnte etwas helfen.
Im Notfall ist UKW-Seefunk besser als ein Handy
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Habe gerade gegoogelt ! Simrad HH36 scheint vernünftig zu sein!
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Sicher ist es schön wenn man mehrere Möglichkeiten hat.Handfunken,Festeinbau und auch ein Telefon(da kann ich auch von Norwegen mit Bremen telefonieren).Die Notwendigkeit habe ich dem Funk als Rettungsmittel auch nicht abgesprochen.Oft haperts aber bei vielen schon an geeigneter Kleidung mit Kälteschutzzertifizierung und auch an ner passenden Schwimmweste,sowie auch einem Telefon was man auch leicht benutzen kann.Daher mein Standpunkt zu den Handfunken die sich da auch im Bereich von ca.75 bis 350€ bewegen.Da ist das Geld meiner Meinung nach halt besser erstmal woanders investiert.
Du scheinst vergessen zu haben das die meisten halt so wie ich"Freizeitkapitäne" sind und meist mit einem gemieteten Kleinboot unterwegs sind.
Desweiteren ist nicht jeder des englischen so bewandert,das man in einer Notsituation gezielt da alles geregelt bekommt.Über Funk wird das Verstehen und Verstehen werden meistens sowieso etwas schwieriger(Sprachqualität).
Ich denke man sollte sich lieber nach den hier schon empfohlenden EPIRB /PLB umschauen wenn man sich zusätzlich absichern will,aber vorher halt auch an die banalen Dinge denken.(Kleidung,Wetter,Karte,Kompass,Verstand....)
Das ist meine Sicht der Dinge. -
Ich denke viele Vorteile und Nachteile wurden hier genannt, natürlich ist eine brauchbare Beurteilung nur möglich, wenn man alle Varianten kennt, oder die zahlreichen Beiträge in diesen Thema objektiv betrachtet.
Wenn wir hier mal von Freizeitskippern in Norwegen ausgehen und den Geräten einen sehr guten Ausstattungsrahmen attestieren,
kann ein EPIRB mit den meisten Vorteilen aufwarten:
- einfachste Bedienung, hat nur einen Knopf
- lange Betriebszeit, ca. 5 Jahre
- wasserdicht und schwimmfähig
- weltweiter Einsatz durch Sattelitennutzung, außer an den Polkappen
- automatische Koordinatenübertragung
- ortsnahe Peilung möglich durch Funk und Lichtsignal
- stellt schnell den Kontakt zur nächsten Rettungsstation her
- keine Sprachkenntnisse erforderlich
- klein und handlich
- ist immer da wo ich bin, also Boots-unabhängigDas fest verbaute UKW-Seefunkgerät mit Dsc-Controller (wenn alles optimal installiert ist) folgt mit diesen Vorteilen:
- automatischer Notruf durch Eintastenbedienung
- automatische Koordinatenübertragung
- wasserfest, meist IPX5
- weltweiter Einsatz
- erreicht auch automatisch alle in der Nähe befindliche Schiffe
- große Reichweite durch gute Antenne und 25Watt Sendeleistung
- weitergehende Kommunikation möglichgefolgt vom UKW-Seefunk Handgerät:
- automatischer Notruf durch Eintastenbedienung möglich
- wasserdicht und schwimmfähig IPX 7
- klein und handlich
- ist immer da wo ich bin, also Boots-unabhängig
- weitergehende Kommunikation möglich
- weltweiter Einsatz
- erreicht auch automatisch alle in der Nähe befindliche Schiffeund das Handy hat folgende Vorteile:
- dem Besitzer bekannte Bedienung
- mehrfach Nutzung, Navigation, Wetter, Telefonie, Nachrichten
- wasserdicht und schwimmfähig IPX 7
- automatischer Notruf durch Eintastenbedienung möglich
- mehrere Verbindungsmöglichkeiten, Notruf, Freunde, Vermieter etc.
- weitergehende Kommunikation möglichVor-und Nachteile werden natürlich stark durch die Gerätespezifikation bestimmt, ich hab hier mal nur die grundlegenden Vorteile aufgeführt, die Nachteile ergeben sich ja automatisch.
Wer für seine Sicherheit wieviel Geld ausgeben will und welche Merkmale ihm wichtig sind muss jeder selbst entscheiden. -
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