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Septemberurlaub 2014 am Sognefjord
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So und jetzt das allerletzte Foto für heute. Davon haben wir 58 Stück gefangen, alle um die 200 g und mehr schwer. Mit sechs Jahren hat unsere Tochter im Nisser eine Rekordforelle mit mehr als 5 kg gefangen. Stand auch im Vesttelemarkbladet, ist aber schon mehr als 20 Jahre her.
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Ich wollte ja eigentlich nichts mehr schreiben...
Tue ich auch nicht - statt dessen schau ich mir die Bilder lieber noch mal an !
Birthe - DANKE

LG Heiko

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Also, in der Telemark wart Ihr zuletzt. Ich muss gestehen, diese Gegend Norwegens kennen wir bisher leider noch nicht.
Der Herbst mit seinen tollen Farben ist einfach traumhaft!
Schade, dass Eure Reise zu Ende ist!!
Aber.. da Ihr ja seit fast 40 Jahrzehnten nach Norwegen reist, hättest Du bestimmt noch einige Bilder, ja sogar Berichte für uns, oder??Birthe, auch ich sage ein großes

für deinen Bericht mit diesen großartigen Fotos!! 
Da ich weiß, welche Mühe Du Dir gemacht hast und die Zeit, die das alles in Anspruch nimmt, ein extra
dafür!! -
Ein Ausflugsbericht aus der Telemark kommt ja noch und denkt nicht, dass es keine Steigerungen mehr geben kann
. Die Telemark ist ein echter Geheimtipp, traumhaftschön, abwechslungsreich und auch im Sommer nicht so überlaufen.Nichts zu danken! Ich freue mich, wenn es euch gefallen hat.
Alte Berichte gibt es bei mir leider fast gar nicht, ich führe auch kein Reisetagebuch, so dass mir das Aufarbeiten zu mühsam ist. Sorry! Aber wenn euch meine Berichte so gut gefallen, muss ich wohl vom nächsten Urlaub wieder einen schreiben.
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Ja, das musst Du!!

Ich habe von den längst vergangenen Reisen auch nie Tagebuch geführt, aber anhand der Fotos, die wir damals gemacht haben, könnte schon einiges zusammenstellen und mir macht so etwas eigentlich auch riesigen Spaß. -
Stabkirche Heddal, Flatdal, Rjukan, Gaustatoppen
Nach mehreren Regentagen erbarmt sich heute die Sonne und legt einen Tagesauftritt hin, den wir natürlich sofort nutzen.
Auf der E 134, der Haukelistraße, geht es zunächst durch die ungemein liebliche und kontrastreiche Landschaft Telemarks. Dichte wunderschöne Wälder, kleine und große Seen sowie kahle Felsen begleiten uns bis nach Heddal, einem Ortsteil der Notodden Kommune. In Heddal steht die größte Stabkirche Norwegens.Stabkirche Heddal
Wann genau die Stabkirche erbaut worden ist, konnte nie bestimmt werden, wahrscheinlich aber um 1240 herum. Laut einer Sage soll der Troll Finn, der im Svintruberg in der Nähe von Heddal wohnte, sie innerhalb von drei Tagen errichtet haben. 1849 wurde die Kirche stark verändert und erst wieder 1954 in den mittelalterlichen Zustand zurückversetzt. Die Heddal Stabkirche wird bis heute für Gottesdienste genutzt. -
Weiter geht es zunächst noch auf der E 134 durch breite Täler, an Seen, Wasserfällen und Flüssen vorbei. Nirgendwo in Norwegen kann man so viele Stabburets, wie die alten Vorratshäuser genannt werden, sehen, wie auf dieser Strecke. Der RV 361 zweigt Richtung Rjukan ab. Gleich am Anfang links des RV liegt die Fossen Kro. Außer leckeren Waffeln gibt es hier, wie der Name schon sagt, auch einen schönen Wasserfall. Einige Kilometer weiter biegen wir rechts auf den reizvollen Rjukanfjellvegen ab, von dem man nach ca. 45 km die Passhöhe Flatdal erreicht.
Flatdal
Das Flatdal liegt grün und fruchtbar zwischen steilen Berghängen. Der hier sehr elchreiche Wald zieht sich bis in 1000m hinauf. Den schönsten Ausblick auf das Flatdal hat man von Kongehella unweit des altehrwürdigen Hotels Nutheim. -
Tinnsjösee
Der riesige Tinnsjö ist der dritttiefste See Norwegens (mittlere Tiefe 190 m). Er gehört zum Flusssystem Skiensvassdraget. Traurige Berühmtheit erlangte der Tinnsjö durch eine mutige Heldentat der "Schwere-Wasser-Saboteure" im zweiten Weltkrieg. Sie versenkten die mit dem "Wasser" beladene D/F Hydro, womit sie eine Atombombenproduktion in Deutschland verhinderten.
Schweres Wasser wurde bei der Herstellung von Kunstdünger entdeckt und im Wasserkraftwerk Vermork hergestellt. Heute ist das Werk ein Industriearbeitermuseum, welches ganzheitlich Einblick in die Geschichte gewährt.Das Schwesternschiff der D/T Hydro liegt zwischen Rjukan und Tuddal am Fähranleger und Bahnhof Mael Stasjon. Die D/F Ammonia ist die einzige wiederhergestellte dampfbetriebene Eisenbahnfähre der Welt. Führungen an Bord finden täglich statt.
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Rjukan
Die kleine Industriestadt liegt in einem tiefen Tal, in dem im Winterhalbjahr kein Sonnenstrahl eindringt. 1928 schenkte die Norsk Hydro den Einwohnern deshalb die Krossobahn, damit sie auf die Berge ins Sonnenlicht konnten. Heute ist die Krossobahn Touristenattraktion. Innerhalb von 5 Minuten fährt sie hoch nach Grepseborg, zum Fuße der Hardanger Vidda.
Zur Industriestadt wurde Rjukan mit dem Kauf des Wasserfalls Rjukanfossen durch Sam Eyde. Heute sieht man den prächtigen 104m hohen Wasserfall leider nur noch, wenn überschüssiges Wasser aus dem Kraftwerk abgelassen wird. -
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