Die Punkteausbeute lässt auch an diesem WE zu wünschen...
Quasi ein Trauerspiel !
Gegen Trauer und Trübsal
(es ist übrigens nicht alles Trübsal, was geblasen wird...)
eine kleine Aufmunterung für diejenigen, die bis zu diesem Zeitpunkt
nur einstellig dastehen: DER PLATZWART
[h=1]Don’t frag mich…[/h] Zwanzig Punkte Vorsprung, doch die Bayern sind genervt.
Kalle Rummenigge hat den Vorwurf der Fußballwelt gekontert, die Bundesliga sei langweilig.
Stimmt nicht, behauptet Kalle und hat allen erklärt, warum die Liga trotz Bayern München weiter spannend ist.
Kampf um die Champions-League-Plätze, Kampf um die Europa-League-Plätze,
dazu das Hammerduell um den prestigeträchtigen Platz 11 mit drei punktgleichen Mannschaften: 96, Frankfurt und Bremen.
Wer wird am Ende die Nase vorne haben? Unter dem alten Trainer wäre 96 Favorit gewesen, aber nun?
Und wem gelingt es, gegen die Bayern tatsächlich erstmals den Mannschaftsbus ins Tor zu stellen?
Darf man das überhaupt, juristisch gesehen? Ist das fair?
Wahrscheinlich nicht, aber egal.
Die Bayern würden auch so 5:1 gewinnen, wenn nicht zwei dicke Innenverteidiger und zwei dicke Außenverteidiger
die Lücke zwischen Rasen und Bodenblech konsequent dicht machen.
Pep Guardiola hat auf seine Weise auf die Spannung in der Liga reagiert.
„Don’t frag mich Meisterschaft“, riet er einem Journalisten, der gerade tief Luft geholt hatte.
Okay, don’t frag. Hat funktioniert, deshalb hat die crazy Redewendung schnell Schule gemacht:
Dirk Dufner („Don’t frag mich Elfenbein!“),
Dieter Hecking („Don’t frag mich Hoffenheim!“),
Marc-André ter Stegen („Don’t frag mich Eigentor!“)
und Fredi Bobic („Don’t frag mich!“).
Spannung gibt’s natürlich auch im Abstiegskampf.
In Braunschweig beispielsweise ist man froh, dass Rummenigge endlich den Reiz erklärt hat, 18. zu sein,
aber noch eine kleine Chance zu haben.
In Braunschweig war man bislang davon ausgegangen, dass 18. Platz und Abstiegskampf jeglicher Schönheit entbehren und einfach großer Mist sind.
Aber Rummenigge hat den Kegeltruppen da unten die Augen geöffnet, Niederlagen sind nicht einfach Niederlagen – das ist Spannung pur!
Auch Hannover und Leverkusen haben das Glück, nicht mit 20 Punkten Vorsprung Erster oder auch nur Elfter zu sein.
Am Sonnabend gastieren die Medikamentenstädter bei den „Roten“.
Völlers Aspirinriege ist zwar die einzige Bundesligamannschaft ohne Kopfschmerzen nach Karneval, aber sie hat trotzdem die Hose voll!
Denn 96 ist seit dem 0:4 gegen die Bayern ungeschlagen, sogar auswärts.
Zudem soll Mame Diouf mit Ibrahimovic-Maske spielen.
Hölle Alaaf!
Trainer Sami Hyypiä, seit fünf Spielen sieglos, gießt nicht Öl ins Feuer, er ist Finne.
Er macht einen Aufguss. Mit Baldrian.
Hyypiä sagt: „So etwas passiert. Da muss man durch und darf keine Angst haben.“
Das muss er doch auch nicht. Nicht in Hannover.
Keine Angst haben! Einfach so weiterspielen! Dann hält die Serie!
Die „Roten“ könnten mit ein, zwei Siegen zwar leichtfertig Platz 11 verspielen, dafür aber zu den Bayern des Mittelfelds werden.
Ron-Robert Zieler („Don’t frag mich Chilespiel!“) hätte so Ruhe, über seine Nationalelfkarriere nachzudenken.
Zielers zentraler Fehler zurzeit: gut halten. Das ist spannungstötend.
Die Konkurrenten Weidenfeller, ter Stegen und Adler sorgen mit
1a-Stellungsspiel
und lustigen Tricks für högschde Unterhaltung.
Man sollte ter Stegen zu den Bayern abschieben und dann auf Rückpässe hoffen.
Das könnte spannend werden.
Der Platzwart




