...aber (fast) nur gucken !
Eine schöne Woche in Grömitz ist zu Ende.
Jeden Tag war Regen angesagt - jeden Tag irrte der Wetterfrosch.
Erst ab Pfingssamstag wurde es schlechter.
Grömitz bietet in die eine Richtung Leben, Leute und Gaststätten
sowie die lange Strandpromenade und die Seebrücke,
in die andere Richtung findet man die ruhige, schroffe Steilküste,
die man sowohl in Meereshöhe als auch oberhalb wunderbar entlangwandern kann.
Wir lieben Grömitz deshalb.
Am Mittwoch durfte ich mit zwei Kollegen zum Angeln rausfahren.
Ab Burgstaaken fuhren wir mit einem 50-PS-Kajütboot raus.
Es war verdammt ungemütlich, das Wasser war ganz schön kabbelig.
Die Windvorhersage war auf allen Kanälen schlecht:
Es sollte sich im Laufe des Tages von 4 bft auf 5+ bft steigern.
Auch hier irrten die Windvorhersagefrösche, denn es wurde tatsächlich weniger.
Wir verhafteten jeder so ca. 30 Dorsche, die aber recht klein waren.
Sechs nahmen wir mit, weil die Damen ja so gerne Fisch essen.
Leider hatte ich keine Mütze mit, so dass ich einen gepflegten leichten
Sonnenstich hatte. Jedenfalls ging es mir den Abend nicht sehr gut...
Einen kleinen Einkauftstipp muss ich noch loswerden:
Am Ende des Yachthafens ist ein Fischbrötchenverkauf.
Wer in Grömitz mal verweilt, sollte dort unbedingt vorstellig werden.
Die Fische sind, im Gegensatz zu dem "anderen" Laden im Hafen
(der auch eine Filiale in Richtung Lenster Strand hat), absolut frisch
und schmackhaft.
Eine Katamaranregatta über Pfingsten versüßte uns den trüben Himmel ein wenig,
denn der Samstag brachte ab Nachmittag Regen, der auch Sonntag in Schauern
anhielt und am Montag leider noch mehr wurde.
Aber zum Yachthafen war es ja nicht weit... ![]()
Montagabend war dann ganz "dicht": Fetter Nebel kam auf, so dass der
gemütliche Ausklang vom Balkon in die gute Stube verlegt werden musste.
Schade...
Es grüßt
Ballast1 / Heiko




