Was habt ihr für Erfahrungen in Bezug auf die Mondphasen beim Angeln in Norwegen?
Ich habe da die unterschiedlichsten Meldungen schon gehört. Mich würde mal interessieren, was ihr dabei raus gefunden habt.
Hoddel
Der Hamburger Stammtisch ist geplant am 14.11.2025 oder 21.11 2026
Bitte mit abstimmen, wer noch dazu kommen möchte.
Was habt ihr für Erfahrungen in Bezug auf die Mondphasen beim Angeln in Norwegen?
Ich habe da die unterschiedlichsten Meldungen schon gehört. Mich würde mal interessieren, was ihr dabei raus gefunden habt.
Hoddel
Ich habe hier beim Zanderangeln festgestellt, dass die Mondphasen völlig überbewertet werden. Wichtiger sind nach meiner Erfahrung stabile Wetterphasen.
Das ist es ja, hier gehen die Meinungen sehr auseinander. Ich kenne viele, die auch sagen, dass die Mondphasen sehr wichtig sind. Vor allem am Küstengewässer.
Schauen wir mal, was da noch für Meinungen kommen.
Hoddel
Der Mond sorgt für Ebbe und Flut; das wirkt sich sehr wohl aus, wie wir alle wissen. Mondphasen halte ich für ziemlich schnurzpiepegal, habe auch noch keine Auswirkungen festgestellt, weder in Deutschland noch in Norge. Aber ich weiß ja auch nicht alles... ![]()
Was ich festgestellt habe ist auch die stabile Wetterlage.
Lange stabiles Wetter aus westlichen Richtungen gibt gute Fänge.
Dreht der Wind auf Ost ist essig mit fangen ![]()
Gruß Kejko ![]()
Bin da etwas skeptisch, ob der Mond so einen großen Einfluß hat. Im August letzten Jahres war ich kurz Vor und zur Vollmondphase auf Fosen. Der Tidenhub betrug zur Vollmondphase (wie ich fand) imposante 3 Meter. Doch die so gepriesenen sensationellen Fänge blieben aus. Erst als der Wind gegen Ende des Urlaubs endlich drehte kamen auch die Schwärme in den Fjord. Ohne den drehenden Wind wäre ich auch aus Mittelnorwegen mit bedeutend weniger Fisch zurück gekehrt.
Gruß
Rudi ![]()
Sowohl hier als auch in Norwegen habe ich die Erfahrung gemacht, dass Fangerfolge bei auflaufendem Wasser grundsätzlich höher sind.
Das gleiche gilt für zunehmenden Mond.
Sowohl bei auf- wie auch ablaufendem Wasser fische ich zu den Nipptiden (jeweils um Halbmond) erfolgreicher als zu Springtiden.........
Ich habe festgestellt, dass die Mondphase von Halb-bis Vollmond oft eine stabile Wetterlage mit bringt, dazu noch mehr Tide und der Fang wird gut.
Herrscht aber in dieser Phase kräftiger NordOst-Wind und dies über Tage, ist das Wetter ja auch stabiel, aber der Fisch mag einfach nicht.
Klarer Himmel und Vollmond lassen aber ein längere Ausfahrt zu, dann hat man einfach mehr Zeit zum Angeln ![]()
Auf die Mondphasen habe ich anfänglich geachtet, später nicht mehr, da für mich keinerlei echte Unterschiede erkennbar waren. Auf die Dämmerungsphasen und Windverhältnisse hingegen achte ich sehr. Beste Erfahrungen gab es während und nach guten Westwind-Phasen, gerade bei auflaufenden Wasser. Bin kein Fachmann, habe aber das Gefühl, der Westwind drückt die Futterfischschwärme (Briesling, Hering, Makrele) verstärkt in die Fjorde. Ein subjektiver Eindruck, der aber durch bessere Fänge belegt wurde. Wie auch bei Udo waren Tage mit Wind aus nord-östlichen Richtungen zwar nicht zwingend Schneidertage, jedoch eher schwierig und nicht wirklich erfolgreich.
Ich habe festgestellt bei Vollmond ist es heller mehr nicht. Außer beim Heringsnetz stellen ist Vollmond nützlich weil der Hering an die Oberfläche kommt.
Hier ist die Windrichtung entscheidend, die Nordmänner hier sagen " Westwind bringt Wellen und Fisch" das kann ich bestätigen allerdings sind ständig wechselnde Wetterphasen gift fürs angeln. Am besten sind anhaltende Phasen mit Windrichtungen aus Südost bis Nordwest.
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