Alles anzeigenVeranlasst mich doch noch ein paar Gedanken zu schreiben.
Vielleicht hat es der Eine oder Andere übersehen, aber dieser Thread läuft unter der Überschrift: „Wie komme ich nach Norge, wenn ich 80ig bin?“.Eigentlich ist diese Frage schnell beantwortet.
Da wird es sicher kein großes Problem geben.
Interessanter wird es aber, wenn man dort angeln möchte.
So ab 70ig blickt man auf das Drumherum inzwischen mit anderen Augen. Mehr noch, man nimmt es ganz anders wahr.Ohne hier den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, mal ein paar solcher Wahrnehmungen:
Von der Hütte zum Boot kommen und das mit dem Angel - Equipment:
Die Bootsstege sind beweglich und wenn gerade Ebbe ist, sind die mitunter ganz schön steil.Ins Boot einsteigen:
Wenige in diesem Alter werden das ohne die Hilfe von Jüngeren kaum schaffen.Angeln vom Boot aus:
Da gibt es wenigstens 4 Probleme und das nicht nur weil sich die Wetterlage auch mal schnell ändert, nämlich:
- mal im Boot aufrecht stehen, man ist nicht mehr so standfest,
- einen Fisch landen,
- Hänger haben und
- das menschliche Bedürfnis – Wasser lassen – ist bei den Ältern öfter und problematischer.
Alles in allen.
Als Team von nur 80ig jährigen halte ich es für puren Leichtsinn, unverantwortlich vor sich selbst und seiner Familie.
In der Mischung mit Jüngeren besteht die Gefahr, dass man deren Urlaub zusätzlich und unnötig belastet und wenn’s ganz dicke kommt sogar vermasselt.
Lasst das mal mein kumpel nicht hören. Der ist 75, rennt aber noch wie ein junger hund rum. Wenn ich so alt werde wie ihm, möchte ich noch das gleiche können wie er. Deshalb habe ich für ihm auch viel respekt. Und das hat nichts mit leichtsinnigkeit zu tun, der geht auch schon mal alleine raus und ich mache mir da keine sorgen.
Der eine ist mit 65 alt, eine andere erst bei 85. Man kann kein Älter an die mobilität und gesundheit an ein person hängen, und sagen, er darf das nicht, weil er zu alt ist.
Wie ist auch der spruch? Man ist so alt wie man sich fühlt?





