Folge 4/2008 (HDL:))
Heute im Reich des Phantastischen:
„… e jeder legt sei Werkzeug hi
on schwenkt zum Gruß senn Hut.
`s is Feierobnd, `s is Feierobnd.
Es Togwerk is vullbracht …”
(„…. Ein jeder legt sein Werkzeug hin
und schenkt zum Gruß sein Hut.
Es ist Feierabend, es ist Feierabend.
Das Tagewerk ist vollbracht….“)
Anton Günther, Volkssänger/Erzgebirge (1876 – 1937)
Wer liebt nicht diese Tageszeit?
Wenn man dann noch zu Hause vielleicht einen Kamin hat und beim hereinbrechen der Dämmerung den brennenden/knisternden Holz zu sieht….
Geht nicht von dieser Stunde einen ganz besonderen Zauber aus?
Das ist die Zeit zum Entspannen und in aller Regel gehört dazu auch die Musik.
Um hier ein oder zwei Beispiele, es gäbe Hunderte, zu nennen:
- Adagio aus den Klavierkonzert Nr. 5 von L.v.Beethoven,
- Tristan und Isolde (Vorspiel) von R. Wagner.
Aber ebenso gern legt man sicher auch eine CD mit spannender Erzählung auf.
Und wenn man dazu noch Angler ist, hört man eine Erzählung hin und wieder besonders gern und man entdeckt auch immer wieder etwas Neues darin.
Einige meinen diese sei Pseudowissenschaftlich (unecht, falsch usw.).
Später griff ein Schriftsteller diesen Erzählerstiel auf und wurde damit Weltbekannt, er scherte sich einen Dreck darum was da so gesagt wurde.
In einen Roman legte er sogar ein Teil der Handlung auch dorthin, die sein Vorgänger beschrieben hatte.
Wir scheren uns jedenfalls auch ein Dreck darum was da manche so geschrieben haben, weil, von einen Schriftsteller geschrieben, der sich auf spannende Erzählungen verstand.
Hier eine Kostprobe:
„… Sie halten mich für einen alten Mann; aber ich bin’s nicht. Ein einziger Tag hat genügt, meine bis dahin pechschwarzen Haare weiß zu färben, meine Glieder zu schwächen und meine Nerven zu zerrütten. Bei der geringsten Anstrengung befällt mich ein Zittern, und vor einem Schatten schrecke ich zusammen….“
Eigentlich erstaunlich wenn man die Biografie dieses Schriftstellers liest.
Vielleicht könnte man ihn so charakterisieren wie sich mal ein Literaturkritiker äußerte:
…… “Die zwei Seelen des Dichters der Analytiker und der überphantasievolle Dichter, sind in seinen künstlerischen vollendeten Geschichten gleichmäßig stark am Werk; Realismus in der von ihm geschauten Phantasie- und Traumwelt und doch lyrischen Stimmung. ...... alles ist bis in einzelne analysiert, so klar uns zwingend, dass kein unvoreingenommener Leser sich der Wirkung entziehen kann und verzaubert oder hypnotisiert wird….“
Und nun die Frage (???:)) :
1. Von welcher Erzählung ist hier die Rede?
2. In welchem Land handelt diese Erzählung?
3. Wie heißt dieser Schriftsteller?