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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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  3. Südnorwegen

Mündung Rosfjord Anfang Juni.

  • walko
  • 15. März 2011 um 11:05

Magdeburger Angeltage am 07.11. - 08.11.2026 wir sind dabei in Halle 1

Hier könnt ihr darüber diskutieren. Klick

 Der Hamburger Stammtisch ist am  21.11 2026 ca. 17:00

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  • walko
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    • 20. März 2011 um 01:01
    • #21

    Vielen Dank für die Tipps.
    Mit der Vorhersage kann ich plannen wann ich ausschlafen darf.
    Da sind einige Süsswasserangler dabei die davon überzeugt sind das die Fische morgends früh besser beißen.
    Ich bin davon nicht überzeugt und Langschläfer.

    Gruß
    Waldemar

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  • Hoddel
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    • 20. März 2011 um 11:12
    • #22

    Mich bekommt auch keiner vor dem Wecken auf das Boot. Meine größten Fische habe ich übrigens so gegen 20.00 Uhr in der Rosfjordmündung gefangen. Den größten Dorsch (1,38m 26 kg) genau um 20.35 Uhr.

    Lass die man vor dem Wecken raus fahren, wenn die dann wieder kommen, hast du das Boot für dich allein. ;)

    Hol dir auch noch die Tidezeiten von meiner Seite:

    http://www.suednorwegen.org/index.php?opti…d=14&Itemid=341
    Der Bereich um den Tidewechsel ist bei unbeständigem Wetter interessant für Wetteränderungen. Wenn es regnet, warte den Tidewechsel ab.


    Hoddel

    Der Polarkreis beginnt oberhalb von Stavanger 8o ,
    "Ein Engel mit Flügel ist nicht so gut wie ein Engel mit Händen"
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    Realer Vorname: Horst

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  • walko
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    • 15. Juni 2011 um 02:03
    • #23

    Inzwischen zurück schreibe ich mal einen Erfahrungsbericht.
    Das Haus ist sehr gut, geräumig, und ich kann daran nichts aussetzen, außer das es aus dem Katalog nicht hervorgeht das es zu einer Anlage gehört und am Rande derer steht.
    Die Anlage wird von einem deutschen Ehepaar betrieben.
    Den Weg zu den Booten schätze ich auf ca. 200-250m Schotterweg, was uns am Anfang ziemlich gestört hat, aber wir haben uns schnell daran gewöhnt, auch weil der Mann auf Wunsch Angelgerät, Fisch oder Abfälle mit einem Quad zwischen Anlage und Filetierplatz in der Anlage transportierte und wir das Angelgerät über den Urlaub auf dem Boot ließen.
    Aber wenn es warm ist und man in einem Floatinganzug den Weg zurück legt, steht man erstmal im eigenem Saft, weil es erstmal ziemlich Berg hoch und dann Berg runter geht.
    Die Filetierplätze sind provisorisch und auch außerhalb der Anlage befindet sich dort einiges im Bau. Wir haben den Fisch meistens auf dem Boot während der heimfahrt Fisch geputzt so das es für uns keine so große Rolle spielte.
    Die Yello Boote hatten Echolote aber keine Kartenplotter, musste deswegen auf mein mitgebrachtes Hand GPS mit Karte zurückgreifen was bei dem kleinen Bildschirm auch oft mühsam war. Vom Betreiber erhielten wir pro Boot eine DIN A3 Laminierte Karte, die für die Orientierung OK war.
    Benzin für die Boote konnte man selber kaufen oder vom Betreiber nachfüllen lassen.
    Wir haben uns ohne nach dem Preis zu fragen für die zweite Variante entschieden.
    Nachträglich grob überschlagen müsste es irgendwas um die 2,50€ pro Liter gewesen sein.

    Die Fischerei war anstrengend, da wir hauptsächlich auf dem offenem Meer geangelt haben.
    Sollche Drift hatte ich bis dahin nicht gesehen.
    Für 20-30m Tiefe waren ca. 400g Pilker erforderlich.
    Gefangen haben wir hauptsächlich Köhler ca. 40-45cm.
    Makrelen waren in kleinen Schwärmen da.
    Dorsch war wenig und nur Tangdorsch.
    Zwei Ausfahrten zu den Neskletten ca. 2km vor Lindesnes im Meer brachten mehr Fisch.
    Erstes mal ca. 5 Stunden geangelt und ca. halben schwarzen Baukübel pro Boot und 4 Mann mit Fisch gefüllt, dafür aber auch Wellen das einigen trotz Tabletten übel war und eine Anfahrt über eine Stunde bei dem Wellengang war auch nicht so schön.
    Größter Fisch, gefangen von mir war ein 83cm Pollack.
    Auf unserem anderem Boot war es ein ca. 75cm Dorsch, ansonsten hauptsächlich wieder die ca. 40-45cm Köhler und einige Pollacks bis ca. 50-55cm.
    Am nächsten Tag dort weniger Wellengang aber auch weniger Fisch.
    ca. ¼ Kübel Pro Boot, aber jetzt hauptsächlich Pollack und ein paar Dorsche.
    Die Köhler schienen nicht mehr da zu sein.
    Geangelt wurde auf den Neskletten auch hauptsächlich mit ca.400g Pilkern mit Paternostern, oder, kleinen Gummimacks. Die Dorsche nahmen meistens den Pilker, alles andere biss auf Beifänger.
    Ansonsten habe ich auch kleine Pilker bis zu 40gr leicht und Gummifische versucht, die ich in die Andrift geworfen habe. Einige von uns haben Naturköder mit Makrelenstückchen versucht aber alles war ohne Erfolg.
    Den anglerischen Höhepunkt des Urlaubs hatte unseres zweites Boot. In der Nähe des Heimathafens haben die einen Seeteufel von 5kg erwischt den wir am gleichen Abend verspeist haben. Hat sehr gut geschmeckt, war aber sehr zäh.
    Alles in allem schätze ich das wir trotz intensiven Fischessens im Urlaub ca. 7-8kg Fisch pro Mann Heim gebracht haben. Das finde ich OK aber nur dank der Neskletten. Ohne die wäre es der magerste Urlaub dieser Gruppe gewesen, immerhin war es der elfte und alle in Südnorwegen zwischen Mandal und Bergen gemacht.
    Nochmal würde ich da nicht nochmal hinfahren, aber nur wegen der Wellen im offenem Atlantk und der ständig starker Drift und entsprechend schweren Angelns.
    Ansonsten war es OK.


    Gruß
    Waldemar

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