FORENESET APRIL 2007 Gebucht bei K&N,Hüttenpreis 670Euro.
FREITAG UND SAMSTAG Abfahrt 7.30Uhr ab Hettstedt,über Sylda,Meisberg und Heiligenthal ,Kameraden einsammeln. Um 21.00Uhr in Hirtshals angekommen und noch ein kurzes Treffen mit Top05 gehabt.Sehr netter Kerl übrigens.Fähre pünktlich Überfahrt perfekt.Die Fahrt,zum Ferienhaus, führte uns über Egersund und Flekkefjord nach Foreneset.
Um 14.00Uhr sind wir angekommen.Haus und Boote kann man eigentlich nur mit naja bezeichnen.Kleines Boot sollte eigentlich einen 25 PS Motor haben ,waren aber nur 10.Die Dieselschnecke ist in einem desolaten Zustand.Nach Dietmars Auskunft ein Seelenverkäufer.Man soll ständig auf das Lenzen achten (Wassereinbruch) Das Steuerrad befindet sich ausserhalb der Kabine und das Echolot in der Kabine.Ein Filetierplatz am Liegeplatz des Kutters exestiert nicht.Auch direkt am Haus befindet sich der Filetierplatz noch im Bau.Die Eckbank brach beim benutzen (eines normalgebauten Erwachsenen) einfach zusammen,ebenso ein Stuhl. Nun aber zum Fischen am ersten Tag.An eine Ausfahrt mit der Dieselschnecke war heute nicht mehr zu denken,so blieb nur noch Uferangeln für vier unserer Mitfahrer.Mit mässigem Erfolg.Einige Pollacks und Köhler konnten noch zum Abendessen gefangen werden. Für mich und Freund Franz blieb ja noch der 10 PSer.Also Echolot montiert und auf zum Ryggen.Wir hatten dann auch Glück und konnten ca 10Köhler ,mittlerer Grösse fangen.So ist schon mal ein Grundstein gelegt. Mal sehen was der morgige Tag bringt ,Wetter soll ja gut werden.
SONNTAG So,der Sonntag ist fast vorbei.So richtig zufrieden ist allerdings noch keiner.Doch mit dem Diesel sind nun alle glücklich,der ist eigentlich viel besser als er aussieht.Motor läuft prima ,Verbrauch ist gering und Anlassen gelingt auf Anhieb. Nun zu den Fischen.Es lässt sich bis jetzt eigentlich sehr schwer an.Die Köhlerschwärme sind sehr klein,vielleicht liegt es an den Schweinswalen die wir heute gesehen haben oder am guten Wetter (heute waren ca 20 Grad) Aber einige konnten dann doch noch gefangen werden.Dazu ein paar Küchendorsche.Alles in allem war es aber noch nicht der Grosse Tag,aber das wird sicher noch.Tagessieger wurde Franz. Franz hat heute einen 80 cm Lump aus 180m Tiefe gezogen ,da war es schon fast ein Erlebnis dabeigewesen zu sein. Mal sehen was der Montag bringt,Wetter soll nicht ganz so gut werden.Wir hoffen auf die Fische.
MONTAG Eigentlich kann man es kurz und bündig machen ,ein gelungener Tag .Viele Fische,auch einige gute Pollacks und Köhler. Das Wetter hat auch ziemlich gut mitgespielt.Jetzt sind eigentlich alle zufrieden und alles ist wie es sein soll.Heute Nacht hatten wir Besuch ,wer es war weiss ich leider nicht.Kurze Geschichte: Gegen 2 Uhr wurde ich wach ,weil ich das Geschnarche meines Zimmerkameraden Thomas nicht mehr ertragen konnte. Also,was hilft da, aufstehen und mal schauen ob noch was im Fässchen ist.Als ich dann so saß, hörte ich draussen vor der Tür ein lautes krachen,einige Angelruten flogen durcheinander.Nun schnell den Thomas und den Klaus geweckt und mit Verstärkung nachsehen.Einige Angeln lagen auf dem Boden wild durcheinander.Vom „Dieb“ war allerdings nichts mehr zu sehen.Am Morgen nachgeschaut stellten wir fest,dass ein paar Köder verschwunden waren und irgendwer sich vor Schreck,als ich das Licht anmachte,wohl in den Ruten verheddert hatte. Unsere Vermutung geht in Richtung Herr Fuchs oder Fräulein Waschbär.Keine Ahnung ,ab Morgen füttern wir ein wenig .So,nun gut für heute ,wir müssen noch Essen (Eisbein mit Sauerkraut) und den guten Fang mit ein paar Bier begiessen.
DIENSTAG Heute war das Wetter gelinde gesagt Sch..... ,viel Wind(6m/s) und einige Regen und Graupelschauer,aber wir haben trotz allem alles versucht.An eine Ausfahrt zum Ryggen oder überhaupt in diese Richtung war einfach nicht zu denken. So blieb uns nur noch der Okstrafjord. Versucht haben wir alles ,leider liessen uns die Fische etwas im Stich. Zum Glück hat es dann doch noch zum Abendessen für alle gerreicht.Es gab dann Dorsch,Leng und Wittling in Butter gebraten mit Kartoffelsalat ,mmhh, lecker. Heute war ich dann auch den ersten Tag mit auf der Dieselschnecke.Die bräuchte zwar eine gründliche Pflege ,aber ansonsten war sie sehr zuverlässig. Inzwischen haben wir auch die Wettervorhersage für morgen, die kam gerade per SMS von meinem Sohn Steven. Wenn alles so kommt haben wir eigentlich gute Karten.
MITTWOCH Heute sind Franz und ich um 5Uhr aufgestanden und zum Ryggen gefahren.Ich wollte erst gar nicht, weil ich so schwer aus den Federn kam,aber nun muss ich sagen es hat sich gelohnt.Wir haben eine Menge Köhler zwischen 2 und 3 Kilo gefangen.Das ergab gute Filets und somit ein prima Abendessen.Am Nachmittag fuhren wir dann mal eine andere Stelle an ,mit dem Resultat,dass wir mehrere gute Pollacks fangen konnten.Insgesamt waren es 10 Pollacks,teilweise in beachtlicher Grösse und 4 Köhler einer von 4 Kilo.
DONNERSTAG Aufgrund starker Drift zog es uns heute gleich am Morgen in den Erfjord ,wo wir ziemlich geschützt erfolgreich fischen konnten .Wieder waren Pollacks und ein paar Dorsche unsere Beute .(Abends gibt’s Fisch,wurde festgelegt) Als wir zurückwollten stellten wir fest ,dass der Wind am Ausgang des Erfjordes stark aufgefrischt hatte. An eine Rückfahrt mit dem kleinen Boot war nicht zu denken . Also die Kameraden auf dem Diesel angerufen und den „Kleinen“ ins Schlepp genommen und ab nach Hause. Jetzt liebe ich den Diesel . Unsere Kameraden waren auf dem Ryggen auch recht erfolgreich.Eine Menge Köhler füllte die Kisten ,auch ein paar Lengs und Dorsche waren dabei.
FREITAG Freitag ,letzter Tag ,es ging an den kleinen Leuchtturm am Ausgang des Okstrafjordes. Nach kurzer Zeit hatte ich einen guten Fisch an der Leine.Ich mache es kurz.Nach einigem hin und her konnte ich einen Pollack von 90cm und 6,5 Kilo Gewicht landen. Das war dann der Trophäenfisch. Im Verlauf des restlichen Tages fing Franz noch ein paar Rotbarsche und mittlere Pollacks. Gegen 14 Uhr beendeten wir das Angeln und packten unsere Sachen. Mittlerweile waren auch unsere Kameraden vom Diesel zurück ,wieder mit etlichen guten Köhlern. Der Klaus hatte noch besonderes Pech ,weil er einen sehr guten Dorsch am Boot verloren hatte.
SAMSTAG
Abreise ,nach all dem Erlebten muss ich sagen wir hatten eine wunderbare Woche mit ausreichend Fisch.
Die anfänglichen Probleme wurden durch Hern Fuglestein sehr schnell behoben.So konnten wir eigentlich schon heute festlegen, wir kommen wieder.
Die Heimfahrt führte uns dann übers tief verschneite Haukelifjell nach Kristiansand.
Die Fähre hatte Verspätung ,aber vor drei Stunden bin ich dann doch hier zu Hause angekommen.
So, jetzt stelle ich noch ein paar Bilder zusammen und dann habt ihr was zu Lesen und zu Sehen.