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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Beiträge von Gohann

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  • Tierquälerei: Angler in MV werden verstärkt kontrolliert

    • Gohann
    • 22. März 2019 um 21:15

    So und nicht anders läuft es! Wir Angler müssen wieder eine Einheit bilden und uns nicht durch C+R und Kochtopfangler unterscheiden! Jeder sollte die Einstellung des anderen akzeptieren und "Gelegenheitsangler" die in der Saison mal auf den Brotfisch angeln einmal über sein "Auftreten" in der Öffentlichkeit aufklären. Ich bin davon überzeugt, das die wenigsten das wissen. Die kennen es nur das der Fisch vom Haken gerissen wird und in der Bütt sein Ende findet! Die wenigsten sind sich darüber bewusst, das man ein hochwertiges Lebensmittel behandelt wie ein Stück Dreck! Man sollte diese hochwertige Lebensmittel auch an Süsswasser so lange in einem ausreichend großen Setzkescher etc. lebend hältern dürfen, bis man das Angeln beendet und den Fisch waidgerecht tötet! Wettkampfangler die sich mit ihrem Fang im Setzkescher ablichten lassen und diesen danach zurückkippen sind mir dagegen ein Greuel! Das bedeutet für mich nicht, das man einen schönen Fisch direkt nach dem Fang mal schnell fotografiert und ihn nach dem Foto zurücksetzt.

    Gruß Gohann

  • Tierquälerei: Angler in MV werden verstärkt kontrolliert

    • Gohann
    • 22. März 2019 um 20:33

    Willi, genau darau will ich hinaus. Gerät, Kleidung, Kleinteile, Frisur müssen stimmen! Aber den Fisch Waidgerecht oder Mundgerecht verwerten kann fast niemand mehr! Warum? Weil sich die Anglerschaft selbst in mehrere Fraktionen teilt! Würde mich nicht wundern, wenn es Leute gibt, die einen schwerverletzten Hering oder ne Makrele die nur noch ein Auge hat zurücksetzen, nur um das Gewissen zu beruhigen. Will hier niemandem zu nahe treten, aber jeder vernünftige Angler sollte sich darüber seine Gedanken machen was und wie er fischen will. Beim Herings- oder Makrelen Angeln werden in der Regel keine Gefangenen gemacht, bedeutet, der Fang wird mitgenommen und verwertet. Es sieht trotz allem nich schön aus seinen Fang einfach in einen Eimer zu werfen. Ob er nun mit Wasser gefüllt ist oder nicht. Der Fisch wird dort trotz Betäubungsschlags noch rumzappeln. Deshalb gibt es für mich nur eine Alternative, Kehlschnitt und ab in den mit Wasser gefüllten Eimer. Der Fisch ist danach sauber für den Verzehr! Für das Fischen mit mehrfach Systemen habe ich auch ne Möglichkeit. Die heisst Teamwork! Vom Kutter aus fischt der eine für ne halbe Stunde oder eine Drift und danach wird gewechselt. Der zweite versorgt die Fische. Zweite Möglichkeit z. B. Makrelenangeln ist: Wenns richtig beisst, Paternosterrute rein und mit Spinnrute und Einzelköder fischen. Schönere Drills und bessere Fischqualität sind garantiert. Diese Methode hatte mein Kollege, der das erste Mal mit am Dalsfjord war nach zwei Driften raus! Ich möchte hier weder jemandem meine Meinung aufschwatzen oder belehren. Fakt ist, wir Angler müssen auch in der Öffentlichkeit ein anderes Bild abgeben und unseren "Gegnern" keine Möglichkeit bieten, uns in irgendeiner Weise an den Karren zu pinkeln.

    Gruß Gohann

  • Tierquälerei: Angler in MV werden verstärkt kontrolliert

    • Gohann
    • 21. März 2019 um 17:52

    Ich finde die Kontrollen wichtig und auch richtig! Es kann nicht sein das einige schwarze Schafe die ihre Beute einfach im Eimer ersticken lassen den Rest der waidgerechten Angler mit in eine Ecke drägt. Auf solche Gelegenheiten haben so genannte Tierschützer nur gewartet um uns einen Strick daraus zu drehen. Für meine Begriffe sollten auch Forellenteichanlagen mehr kontrolliert werden. ich habe schon mehrfach mitbekommen, das gefangene Fische nur abgeschlagen werden dürfen.

    Ich kann solche Angler nicht verstehen. Die Fleischqualität des Fangs leidet doch unter solch eine Behandlung! Für mich gibt es da nur eine Möglichkeit. Schlag auf den Kopf und Kehlschnitt. Sieht für manchen Betrachter etwas brutal aus, tötet den Fisch aber schnell und sauber. Ausserdem hat man später beim Reinigen gein blutiges Fleisch bzw. Filets.

    Gruß Gohann

  • Dalsfjord bei Bygstad im Mai 2019

    • Gohann
    • 4. März 2019 um 18:08

    So, Karneval vorbei für mich kann nun noch was an Infos dazu geben. Eigentlich hat Vogtländer die Stellen beschrieben, an denen auch ich erfolgreich war! Wir haben zusätzlich meist auf der Heimfahrt ab der Stromleitung bis etwa Höhe Graue Garage mit Wobblern an den Steilwänden vorbei geschleppt. Leider ohne Erfolg. Alledings an den Steilwänden mit kleinen Pilkern oder Gummi an 30 gr, Köpfen brachte manchen Pollack. Allerdings unterscheidet sich dieses Angeln enorm vom eigentlichen Angeln auf Pollack. Durch die leichten Gewichte dauert es manchmal enlos lange, bis der Köder am Grund ist und man die Wasserschichten durchfischen kann. Nicht jeder hat die Geduld dafür! Aber wenn die Fische knapp über Grund stehen geht es halt nicht anders. Ich bin selbst erst drauf gekommen, als an unserem Makrelenspot, wo wir unsere Köder für den Tag fangen wollten nichts ging. Habe daraufhin meinen 50 gr. Pilker bis zum Grund auf gut 60m abgelassen. Nach einer Kurbelumdrehung dann der Einschlag! 70 ger Pollack. Das Echo zeigte auf der Stelle keinerlei Fische an, trotzdem konnten wir an der Stelle noch 5 weitere verhaften. Für mich ist das A und O die Fischerei mit leichtem Gerät! Jedenfalls beim Fischen mit Kunstködern. Das Wasser ist extrem klar und die Strömung meist nicht besonders stark. Habe an Manchen Stellen selbst beim Seehecht Angeln auf 80-100m mit 4oz Karpfenbleien gefischt. Da können schon mal ein paar schwerere Pilker zu Hause bleiben. Manchmal sollte man auch ein paar Euros investieren und Köder bei Reinhard kaufen. Seine Preise sind meist günstiger als in anderen norwegischen Angelshops. Ich habe 2016 selber in einem Angelshop gearbeitet und war gut bestückt nach Norwegen gefahren. Trotzdem waren einige seiner Köder der Bringer. So ist es halt Falls Du noch offene Fragen hast, kannst Du dich gerne melden. Ich wünsche dir und der Truppe nen tollen Urlaub mit schönen Fischen.

    Gruß Gohann

  • Dalsfjord bei Bygstad im Mai 2019

    • Gohann
    • 1. März 2019 um 20:40
    Zitat von Totti-HS

    Ich weiß, dass es einige Angler gibt... egal ob in Norwegen oder zu Hause... die "ihre Angelstellen" mit niemmanden teilen werde. Aber ich sehe das nicht so... wenn jemanden fragt und ich weiterhelfen kann, klar... dann mache ich das! Und eigendlich hatte ich gedacht, das eine Forum genau dafür ist... sich auszutauschen... zu helfen, sich zu beteiligen und nicht nur um abzugreifen!?

    Das oben bitte nicht falsch verstehen! Ich wollte damit niemanden auf die Füße treten!
    Ich habe halt leider die Erfahrung machen müssen, dass viele Angler wahre "Geheimniskrämer" sind!?
    Naja... und im Forum dachte ich, sähe das anders aus... oder habe ich nur das falsche Thema gewählt?
    Habe ja mittlerweile auch gemerkt, dass es hier einige Leute gibt, die auf meine gewählte Destination... ich sag mal vorsichtig... "nicht all zu gut drauf zu sprechen sind"!?

    Ich wollte ja eigendlich nur ein paar gute Tipps...!?

    Du sollst ein paar gute Tips bekommen! Um es vorweg zu nehmen ich war 2016 vor Ort. Mein erster Tip ist: Fahre nicht mit zu hohen Erwartungen, dann wirst Du auch nicht enttäuscht! Das mache ich bei jedem Angeltrip ob Sonntags morgens feedern oder Angelurlaub. Bin damit in fast 40 Jahren Angelleben gut gefahren!

    Zweiter Tip: Geniesse den Urlaub von Anfang an! Ich komme aus der Gegend von Düren, hatte daher eigentlich die gleiche Strecke, wie Du sie noch vor dir hast. War mit einem Kollegen unterwegs, der noch nie geangelt hat und einfach mal mit nach Norwegen wollte. Ich kannte bisher den Romsdalfjord und Hitra. Hitra ist ein super Revier, jedoch sehr Wetteranfällig. Wollte daher mal ein relativ Wetter unabhängiges Rvier testen. Soweit die Vorgeschichte.

    Habe als Anfahrt Düren Hitshals, von dort mit der Fjord Line nach Bergen und zum Schluss noch gut 150 KM bis nach Bygstad gewählt.
    Wir sind bei uns gegen 8.00 Uhr gestartet und waren gegen 16.30 in Hitshals. Zeit genug um sich mal umzusehen bevor man auf die Fähre konnte. Kabine war zwar eng, dafür sauber und reichte für eine Nacht. Bei CL wäre auch nicht mehr Komfort gewesen.

    Das Büffet wer es essen will ist OK! Es ist für jeden etwas dabei. Selbst alkoholische Getränke waren im Preis von damals 45 € mit inbegriffen. Alledigs bekommt man ein Zeit Limit von 1,5 Std. Wir hatten ein gutes Essen und haben danach in der Sports Bar noch Fußball gesehen. Kein billiges Vergnügen, aber man hat ja Urlaub. Und jeder so wie er mag.

    Am nächsten Tag Zwischenstop im Stavanger und weiter nach Bergen. Zollformalitäten erledigt und weiter. Habe das damalige Zeitfenster nicht mehr genau im Auge, aber wir waren in Bygstad, als die Wohnungen fertig für einen Neubezug waren.

    Bei Ankunft fing es an zu regnen, daher haben wir uns erst auf einrichten in der Wohnung und auf fertig machen de Geräts beschränkt. Nach Absprache war am nächsten Morgen Booteinweisung mit Reinhard und schon ging es los.

    Am ersten Tag mal etwas rumgefahren und die Gegend erkundet. Wo es uns gefallen hat angehalten und ein paar Würfe gemacht. Nach dem zweiten Full House mit Makrelen hat mein "Jungangler" sofort auf Spinnrute mit leichen Pilkern, Blinkern und Gummis umgestellt, weil ihm das auch mehr Spass machte.

    Am ersten Abend landeten auch ein paar Makrelen in der Pfanne. Sonst waren sie nur als Köder gedacht. Am ersten Abend haben wir dann bei auflaufendem Wasser bei der Grauen Garage mit Makrelen Filts auf Seehecht gefischt und Fische um 60-70 cm gefangen. Die graue Garage liegt maximal 5 Bootsminuten vom Hafen Bygstad enfernt, der nächste Platz an der Hochspannung vielleicht 15 Minuten, zum Wassserfall ist es maximal ne halbe Stunde. Dazwischen gibt es genug Plätze Wo man Fisch fängt. Steilwände wo Pollacks stehen, die die Köder verfolgen und trotzdem nicht nehmen etc. Salmoniden, die man am Bootsanleger sieht und die Trotzdem nicht beissen. Leider vergeuden viele Angler ihre Zeit damit den Forellen nachzustellen und fischen mit Ködern aus dem Forellen Zirkus auf wilde Salmoniden! Für mich unverständlich! Ein Bruderpaar wohnte bei uns mit im Haus. Sie hatten am ersten Abend auf Lachs oder Meerforelle geschleppt und sofort nen schönen Lachs gefangen. Leider haben sie den Rest der Woche nichts anderes probiert und sind daher ohne weitere Erfolge abgereist.

    Andere Jungs waren mit zu schwerden Gerät unterwegs, Was nützen mir zwei aneinander gebundene Federsysteme mit 20 Haken, wenn darunter ein 500 gr. Pilker hängt. der durch den Schwarm schiesst un nur ab un zu einen gerissenen Fisch nach oben bringt?

    Merke langsam es wird wieder zu lang und ich werde müde. Ich schreibe lieber morgen weiter. Vielleicht fallen mir noch ein paar Sachen ein.

    Gruß Gohann:wave:

  • Barschprojekt ü 50

    • Gohann
    • 29. Oktober 2018 um 18:34

    Bei uns, ganz im Westen soll es auch wieder wärmer und beständiger werden. Bin mir noch nicht im klaren ob ich am Feiertag nochmal Spinnfischen oder ansitzen soll.

  • Barschprojekt ü 50

    • Gohann
    • 28. Oktober 2018 um 18:25

    Leider nicht! Habe heute einige verdächtige Stellen( Totholz, umgestürzte Bäume und deren Kronen) abgefischt. Ausser zwei verlorenen Gummis gab es keine "Highlights". Aber die Saison ist ja noch jung!

    Gruß Gohann

  • Barschprojekt ü 50

    • Gohann
    • 28. Oktober 2018 um 06:50

    War gestern Nachmittag bei eigentlich guten Bedingungen, (Sonne- Wolkenmix, etwas Sonne und SW Wind ) für ein paar Stunden am Wasser Ich konnte einen Anfasser auf Wobbler verzeichnen. Werde jetzt gleich noch ein paar Stündchen probieren. Es ist ziemlich kalt und der Wind hat auf No gedreht. Bin mal gespannt.

  • Scharfe Sache: Chili-Freunde

    • Gohann
    • 3. Oktober 2018 um 18:17

    Habe dieses Jahr mit meinen Jalapenos wenig Glück! Trotz des tollen Sommers und täglicher Bewässerung sind nur wenige Früchte schon rot, bzw. sind die meisten Früchte erst noch dabei auszuwachsen. Hat da von Euch jemand Erfahrung, ob das noch was gibt?

    Gruß Gohann

  • Leng filetieren, aber richtig

    • Gohann
    • 2. Juni 2018 um 17:54

    Vor allem sollte der Fisch nach der Landung schnell gekelt werden. Dann sind die Filets auf jeden Fall schöner. Es gibt wenig besseres als ein leuchtend weißes Legfilet aus der Pfanne. Dazu braucht man nur ein paar Bratkartoffeln.

 

 

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