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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Auflandendes und Ablandendes Wasser bei Hidra

  • Kreuzflagge
  • 23. Juli 2010 um 12:32

hier findet ihr die aktuellen Fahrplanänderungen von Fjordline

Frohe Ostern / God påske

                               

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    • 24. Juli 2010 um 15:42
    • #11

    Wenn das immer nur in eine Richtung geht, dann wäre im Fjord nur noch Süßwasser. Also gibt es auch Zeiten, wo das Meerwasser in den Fjord fließt. Nun sag aber nicht, dass es immer Nachts ist, weil am Tage es ja immer nach draußen fließt.


    Hoddel

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    • 24. Juli 2010 um 15:59
    • #12

    Steigen wir mal in die Physik ein:
    Salzwasser hat eine höhere Dichte als Süßwasser. Also ist Salzwasser schwerer.
    Theoretisch kannst du es sogar haben, dass du 2 entgegengesetzte Stömungen unter der Brücke hast. Oben fließt das Süßwasser nach draußen und unten fließt das Salzwasser in den Fjord. Hier spielt aber die Wassertemperatur in den Wasserschichten noch eine zusätzliche Rolle.

    Das wirst du nie bemerken, wenn du nur unter der Brücke durch fährst. Da müsstest du schon täglich aufwendige Messungen durchführen.

    Das alles hat mit den tideunabhängigen Wasserständen im Fjord nichts zu tun.


    Hoddel

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    • 24. Juli 2010 um 16:02
    • #13
    Zitat von farsundklaus

    Ich weiß zwar nicht was gefährlich ist die einer Woche Niedrigwasser. Die Gezeiten die es hier gibt kann keiner mit bloßem Auge sehen. Das beste Beispiel ist die Farsundbrücke da läuft das Wasser tagelang nur rein und auch tagelang nur raus je nach Windrichtung, Hoch oder Tiefdruckgebiet. Bei 30cm Gezeitenhub müsste sich die Strömung alle 6 h ändern weil alles Wasser in die Fjorde fließt und umgekehrt das passiert aber nicht. Ich sage ja auch nicht das keine Gezeiten gibt aber der Hub ist so gering das er nicht feststellbar ist.




    Hoddel siehe hier.

  • Hoddel
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    • 24. Juli 2010 um 16:06
    • #14

    Das habe ich darauf geantwortet:

    Zitat von Hoddel

    Wenn du dich auch nur etwas mit Ebbe und Flut beschäftigen würdest, kommst du von allein darauf, warum die Gezeiten im Lyngdalsfjord andere Wasserstände haben als es beim Schärengürtel von Farsund ist.

    Oder bist du der Meinung, dass um Farsund eine Mauer installiert ist, die die Wasserstände vom Meer dem Gebiet fernhalten?


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  • Gast-KdA
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    • 24. Juli 2010 um 16:30
    • #15

    Hoddel jetzt erkläre mir als Laien bitte mal die Wasserstände aus meinem Link.
    Dort ist ein gleichmäßiger Wasserstand von Heute 23.00 bis Montag 15.00 angezeigt mit 2 kleinen Spitzen So zwischen 11.00-15.oo +10cm und Mo zwischen 3.00-9.00 -10cm. Wie passt der Wasserstand in deine Gezeitenteorie

  • Hoddel
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    • 24. Juli 2010 um 17:56
    • #16

    Ganz einfach, das ist die Wasserstandsanzeige die zu den Tidezeiten hinzu gezählt werden muss. Das sind nicht die Tidezeiten.

    Musste erst einmal den Link finden, den du eingesetzt hast.

    Deswegen hab ich das hier überschrieben.


    Hoddel

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    Einmal editiert, zuletzt von Hoddel (24. Juli 2010 um 18:33)

  • Ossi52
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    • 24. Juli 2010 um 18:50
    • #17

    gestattet mal einem Küstenbewohner sich in die Diskussion einzumischen.
    1. Hoch und Niedrigwasser ist abhängig von der Stellung von Mond und Sonne zur Erde. Diese Auswirkungen verstärken sich oder schwächen sich ab, je nach dem wie Mond und Sonne zueinander stehen.
    (steht der Mond zwischen Erde und Sonne, ergänzen sie sich, dann spricht man von der Springtide. Steht der Mond auf der erdabgewandten Seite schwächen sie sich ab. Nipptide)
    2. diese Kräfte haben Einfluss auf das Verhalten des Wassers. Das heißt, dass Waser bildet doch, wo die Kraft am größten ist, einen "Berg" und dort wo sie am schwächsten ist ein "Tal".
    3. Diese "Berge" und "Täler" sind je nach Gewässer und Region unterschiedlich hoch. Darüberhinaus werden sie noch durch den Wind beeinflußt. so kann es sein, dass wenn starker Wind längere Zeit aus der gleichen Richtung bläst, diese Kraft größer ist als die des Mondes. In diesem Fall sind "Berge" und "Täler" mit dem bloßen Auge kaum bis gar nicht mehr zu erkennen. Wenn dann das Wasser auch noch durch eine Enge muß, erst recht nicht mehr.
    Nun zum Diskussionsthema
    Wenn ich mir den Pegelstand für Sonntag, den 25.07.2010 für die Daten 58°05'46'' N und 6°48'26'' ansehe (müßte in der Region Farsund liegen). Ist dort für 10:00-14:00 ein höherer Wasserstand als gegen 18:00 Uhr angezeigt. Der Höhenunterschied beträgt ca. 20 cm. Wenn ich mal von der zeitlichen Mitte des Höchstandes bis zum Niederigstand rechne, sind das ca. 6 Stunden. Das ist in etwa der Zeitraum der zwischen Ebbe und Flut liegt.
    Schlußfolgerung: Auch hier gibt eine Tide.

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    • 24. Juli 2010 um 19:46
    • #18
    Zitat von Ossi52

    ............
    Schlußfolgerung: Auch hier gibt eine Tide.


    ;)es sei denn jemand hat über Farsund den Mond festgehalten;)


    Horst, ich hab noch gar nicht gewußt, dass Du schon alt bist.

    Glückwunsch zu Deiner Gezeitentheorie :klatsch:

  • Gast-KdA
    Gast
    • 25. Juli 2010 um 06:20
    • #19

    Hoddel eine letzte Frage werden die Wasserstände aus dem Link auch zu den Gezeiten dazugezählt ist vor den Vesterålen http://www.yr.no/sted/Hav/68,91954_14,22308/

  • Gast-KdA
    Gast
    • 25. Juli 2010 um 06:31
    • #20
    Zitat von Ossi52

    gestattet mal einem Küstenbewohner sich in die Diskussion einzumischen.
    1. Hoch und Niedrigwasser ist abhängig von der Stellung von Mond und Sonne zur Erde. Diese Auswirkungen verstärken sich oder schwächen sich ab, je nach dem wie Mond und Sonne zueinander stehen.
    (steht der Mond zwischen Erde und Sonne, ergänzen sie sich, dann spricht man von der Springtide. Steht der Mond auf der erdabgewandten Seite schwächen sie sich ab. Nipptide)
    2. diese Kräfte haben Einfluss auf das Verhalten des Wassers. Das heißt, dass Waser bildet doch, wo die Kraft am größten ist, einen "Berg" und dort wo sie am schwächsten ist ein "Tal".
    3. Diese "Berge" und "Täler" sind je nach Gewässer und Region unterschiedlich hoch. Darüberhinaus werden sie noch durch den Wind beeinflußt. so kann es sein, dass wenn starker Wind längere Zeit aus der gleichen Richtung bläst, diese Kraft größer ist als die des Mondes. In diesem Fall sind "Berge" und "Täler" mit dem bloßen Auge kaum bis gar nicht mehr zu erkennen. Wenn dann das Wasser auch noch durch eine Enge muß, erst recht nicht mehr.
    Nun zum Diskussionsthema
    Wenn ich mir den Pegelstand für Sonntag, den 25.07.2010 für die Daten 58°05'46'' N und 6°48'26'' ansehe (müßte in der Region Farsund liegen). Ist dort für 10:00-14:00 ein höherer Wasserstand als gegen 18:00 Uhr angezeigt. Der Höhenunterschied beträgt ca. 20 cm. Wenn ich mal von der zeitlichen Mitte des Höchstandes bis zum Niederigstand rechne, sind das ca. 6 Stunden. Das ist in etwa der Zeitraum der zwischen Ebbe und Flut liegt.
    Schlußfolgerung: Auch hier gibt eine Tide.

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    Mag zwar sein das ich nicht an der Küste wohne immerhin habe ich es ca 100m zum Fjord aber ich mehrmals am Tag am Wasser. Die Gezeiten aus Hoddels Tidenkalender sagen am Sonntag 4.45 H, 10.13 N,16.48 H, 22.39 N. Nach deinen Pegelständen ist Hochwasser bei Ebbe und Niedrigwasser bei Flut. Bitte um eine Erklärung. Deine Schlußfolgerung am Schluß ist richtig, ich habe auch nichts anderes Behauptet aber sie ist so minimal das andere Faktoren ,ich habe sie schon aufgezählt, den Wasserstand mehr beeinflussen.

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