Servus Gemeinde,
wir sind seit gestern Abend wieder zurück aus der schönen Kingfisher Anlage in Garten.
Da heute bei mir wenig Zeit herrscht möchte ich mal mit einem Foto
das Interesse an meinem Reisebericht wecken , den ich hoffentlich
morgen einstellen kann.
Hierzu eine Bitte :
Trotz langjähriger Erfahrung so einen Fisch hab ich bisher noch nie gesehen...
Wer weiss was das für ein Fisch ist?
Sorry für die Bildqualität ich hoffe Ihr erkennt ihn trotzdem.:confused:

Garten/Fosen leider zurück
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Gestreifter Leierfisch, Männchen, Callionymus lyra
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Danke nach Helgoland
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Willkommen zurück und nun ist morgen, also hau in die Tasten:D
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Jaja Andreas dann will ich mal:
Um einigen Diskussionen zuvorzukommen und aus gegebenen Anlass ,
einige Infos vorab :
1. Wir haben uns STRENG an Mindesmaße gehalten (Ausnahme gehakte
Fische)
2. Die Zollbestimmungen haben wir großzügig , aber vertretbar ausgelegt.
3. 15 Kg wurden eingehalten und zum Glück gab es Sportfreunde , die
noch etwas Fisch von uns mitnahmen , da sie nur bedingt erfolg-
reich , bzw "ehrgeizig" waren.
4. Wir haben die Fische nicht gekehlt , da in der Anlage SEHR viel Wert
auf Sauberkeit gelegt wird und das Boot bei der Anzahl von Fischen
einem Schlachthaus geglichen hätte.Meines Erachtens führen zwei
Schläge auf das Gehirn mit entsprechenden Gegenständen auch zu
mehr als nur betäubten Fischen.Ja , ich hab es anders gelernt.... -
So nun zum Bericht:HDL:)
Los ging es für uns wie immer von Mainz aus mitten in der Nacht , um
mit reichlich Puffer in Kiel am Colorline Kai zu sein.
Da dieses mal extrem viel Zeit blieb , konnten meine Jungs und mein
alter Herr noch die Ostseefluten bei Laboe stürmen. Bei 24 Grad
Wassertemperatur auch echt ein Vergnügen.
Als es dann endlich gegen 14.00 wurde konnten die Kabinen bezogen werden und es wurde eine ordentliche Mütze Schlaf nachgeholt.
Gerade rechtzeitig zum Argentinienspiel das wir uns zusammen mit
deutschen und -was wohl- argentinisch-norwegischen Fans im Pub
anschauen wollten , waren wir wieder fit.
Das Spiel führte dann doch zu dem ein oder anderen Bierchen
Morgens ging es dann ausgeschlafen auf die Reise nach Fosen.
Ca 600 Km lagen vor uns aber in der norwegischen Natur vergehen
die ja bekanntermaßen wie im Flug.
Ca 200 Km vor dem Ziel klingelte auf einmal mein Handy-hä norwegische
Nummer?
Dran war Pete der Anlagenbetreiber , der sich nach unserem Wohlergehen und unserer Ca- Ankunftszeit erkundigte.
Hatte ich so auch noch nicht erlebt und ich empfand es als absolut
Kurz vor Ende der langen Strecke nimmt man noch eine kleine Inlandsfähre nach Brekstad , die wie der Teufel spielt, genau vor unserem Karren die
Luke schloss und abfuhr.Kostete uns nochmal ne Stunde
Naja als wir dann um halb acht abends ankamen gab es einen herzlichen
Empfang durch Pete , eine Einweisung in die Einrichtungen der Anlage und
unserer Hytte.Und zum krönenden Abschluss um kurz vor neun ein
DREIEINHALBSTÜNDIGE Bootseinweisung.Das um diese Uhrzeit....
Bei den Tücken des Reviers aber absolut wichtig für Neulinge wie uns.
Auch das war absolut neu für mich und ich durfte einige Anlagen
kennen lernen.Der Schlafmangel siegte dann doch über den eisernen
Anfischwillen und wir fielen in die Betten.
Soweit Teil eins... -
Ei gude wie Hasehern,
wenn son Menzer Handkäs unerwegs is, is scho wos los.Jetzt aber genug hessisch für fortgelafene.
Wir haben ja auch Nord-, Ost und Süddeutsche im Forum und die möchten auch alle verstehen, was hier geschrieben wird.
Du scheinst mir ein richtiger Hallodry zu sein. :o :eek::confused: Fische nicht kehlen. :mad: :mad:
Die Fangbegrenzungen einhalten, obwohl das Boot so voller Fische war, dass es einem Schlachthaus gleich käme, wenn Du das töten ordungsgemäß erledigt hättest.:ablach::ablach:???:)
Du wirst Dir hier zu Recht die ein oder andere Kritik gefallen lassen müssen.
Ich finde es zwar glaubwürdiger auch mal zu sagen, dass es ein wenig mehr als 15 Kg waren, als wenn ein Bericht zu lesen ist, in dem von 1er Woche super Angeln gesprochen wird, Bilder von ( wünsche ich wirklich jedem ) Superfischen eingestellt sind und am Ende natürlich darauf hingwisen wird, auf keinen Fall mehr als die erlaubten 15 Kg mitgenommen zu haben.:p :eek: Dennoch bin ich der Meinung, dass wir was das Angeln und was alles anschließende angeht, korrekt und mit Würde vor der Kreatur tun sollten.
Außerdem kleiner Tip am Rande. Die Seelachsfilets eines gekehlten Fisches bleiben sehr viel heller als die von nur erschlagenen oder erstickten Fischen.
So und nun an Deinen zweiten Teil des Berichtes und wenn vorhanden auch ein paar Bilder.
Gruß aus Honsich und Aschebersch.
Werner -
Teil 2:
Das Fischen,
da wir die ersten anderthalb Tage recht starken Wind hatten (5-6 m/s)
war die Drift dementsprechend stark. In anderen Revieren ist diese Wind-
stärke noch gar nicht sooo viel , aber das ist der größte (einzigste)
Nachteil der Anlage , Windschutz je nach Richtung gleich null!
So war das Fischen gerade für die Kids und unseren Senior seeehr an-
strengend und mit viel Kurbelei verbunden.
Trotzdem konnten wir einige schöne Küchendorsche und -schellis ans Tageslicht befördern.
Mein Kleiner schoss den Vogel ab und bekam eine Dorschdoublette von
3 und 4 Kilo an das Band und an Bord...
Als wir dann am zweiten Abend und am dritten Tag eine schöne Untiefe
in der Leia anfuhren , traute ich meinen Augen kaum. Das E-Lot war
schwarz vor Hering und anderen Kleinfischen und zwischendurch
zeichneten sich fette Sicheln ab...
Da auf Pilker zu viel Gehakte und damit verangelte Fische zu beklagen
waren stellten wir schnell auf Gummis um.
Fazit: Sehr viel weniger Bisse , aber doch die selektiv höheren Gewichte.
10cm Kopytos am 30-50 Gramm Kopf auf Grund , ganz langsam einkurbeln
und RUMMS-ähnlich dem Pollackfischen.
Die Dorsche bissen bis in drei Metern Wassertiefe und das über 40-50
Metern Gesamttiefe.
Es kam sogar mehrfach vor , dass gehakte Dorsche der 2-Kiloklasse von
metrigen Artgenossen bis an die Wasseroberfläche verfolgt und
immer wieder angestoßen wurden, sowas durfte ich noch nie sehen:cool:
Da kam natürlich ruckzuck eine schöne Strecke zusammen
Leider blieb der Großfisch NOCH aus...
Am nächsten Tag war Spaßtwistern angesagt und an der Kante der großen
Flachwasserzone gingen reichlich Portionsdorsche an die Gummis , die
Dank der Einzelhaken und geringen Wassertiefe gut selektiert werden konnten und auch dementsprchend released.
Auffällig war das kein Pollack oder Seelachs die Palette erweiterte , sondern
nur Dorsche und vereinzelt Makrelen.
Am nächsten Tag sollte es wieder zum Plateau und gezielt auf Großfisch gehen.
Es sollte mein Tag werden
Dank des serienmäßig auf allen Booten vorhandenen Plotters konnte das
Plateau wieder und wieder punktgenau angesteuert werden.
Trieb 1 : Royberjig runter laaaangsam ins Mittelwasser hoch zwischen
die Kleinfische und ruckelruckel , ähnlich eines Barschbisses im Süßwasser.
Mein Anschlag wurde mit einer 30 Meter Flucht quittiert und zum Vorschein
kam:
Die nüchternen Daten 1,01 Meter lang und Punkt 10 Kg schwer.
Naja über 9,8 oder 10 streite ich mich hier nicht;)
Trieb 2 : Leider hatte ich den Foto nicht auf dem Boot :mad:
Royberjig runter gaaaanz langsam ins Mittelwasser und BUMMS ein Schlag
in der Rute. Nach dem Anschlag war ich enttäuscht , ok doch Portionsdorsch... Als dann aber nach 30 Meter Drill ein Heilbutt zum Vor-
schein kam überwog doch die Freude , MEIN ERSTER:D
Zwar nur geschätzte 50 cm lang , aber für nen Anfang ok
Selbstverständlich ging der wieder zu seinen Kindergartenfreunden zurück,
deshalb auch kein Foto.
Der Tag war gerettet und konnte mit dem Spanienländerspiel beendet
werden- das Ergebnis hab ich allerdings vergessen
Am folgenden Tag widmeten wir uns der Straumenfischerei , vorab GAR NICHT mein Ding! Selbst bei Windstille waren 300 Gramm Bermänner von-
nöten um den Grund zu erreichen.
Gerade als wir wieder wechseln wollten rief mein Kleiner "Paaapaaaaa"
vom Heck. Seine Rute war zum Halbkreis gebogen und eindeutige Schläge
in der Spitze verrieten , das es sich nicht um einen Hänger handelte.
Scnell Rute übernommen , Bremse auf und die Schnur flog nur so von der Rolle...
Es war klar:Heilbutt!!!
Diesmal war Petrus nicht auf unserer Seite.Bedingt durch den starken Strom trieben wir ins Flachwasser und der flache Winkel der Schnur führte zum Verhaken eines Beifängers im Tang oder Grund. Mit dem Boot noch schnell hinterher , aber das Teil hing Bombenfest-Abriss!
Jetzt machten wir alle 4 Gesichter wie Jogi Löw am Vorabend:(
Allerdings angespornt durch die verbleibenden Tage wich der Frust schnell
dem allgemeinen Spass an de Freud
Kein Wunder bei so nem Wetter
Soweit dieser Teil.... -
Ei gude wie Hasehern,
wenn son Menzer Handkäs unerwegs is, is scho wos los.Jetzt aber genug hessisch für fortgelafene.
Wir haben ja auch Nord-, Ost und Süddeutsche im Forum und die möchten auch alle verstehen, was hier geschrieben wird.
Du scheinst mir ein richtiger Hallodry zu sein. :o :eek::confused: Fische nicht kehlen. :mad: :mad:
Die Fangbegrenzungen einhalten, obwohl das Boot so voller Fische war, dass es einem Schlachthaus gleich käme, wenn Du das töten ordungsgemäß erledigt hättest.:ablach::ablach:???:)
Du wirst Dir hier zu Recht die ein oder andere Kritik gefallen lassen müssen.
Ich finde es zwar glaubwürdiger auch mal zu sagen, dass es ein wenig mehr als 15 Kg waren, als wenn ein Bericht zu lesen ist, in dem von 1er Woche super Angeln gesprochen wird, Bilder von ( wünsche ich wirklich jedem ) Superfischen eingestellt sind und am Ende natürlich darauf hingwisen wird, auf keinen Fall mehr als die erlaubten 15 Kg mitgenommen zu haben.:p :eek: Dennoch bin ich der Meinung, dass wir was das Angeln und was alles anschließende angeht, korrekt und mit Würde vor der Kreatur tun sollten.
Außerdem kleiner Tip am Rande. Die Seelachsfilets eines gekehlten Fisches bleiben sehr viel heller als die von nur erschlagenen oder erstickten Fischen.
So und nun an Deinen zweiten Teil des Berichtes und wenn vorhanden auch ein paar Bilder.
Gruß aus Honsich und Aschebersch.
Werner
Servus Werner!
Das mit dem Kehlen weiss ich , auch wegen der Fleischqualität.
Aber wie bereits gesagt , wir konnten viele Fische zurücksetzen,
da wir umständehalber auf Einzelhaken umgestiegen sind.
Und wegen der geringen Tiefen (5-15 Meter)
Und ich bleibe dabei: Zwei harte Schläge auf des Rechenzentrum führen
auch zum Tod.
Ersticken und halbherzig abschlagen gibts bei uns nicht!
Auf die Umstände des Nichtkehlens gehe ich auch noch mal in Teil drei
ein , den gibts allerdings morgen! -
4. Wir haben die Fische nicht gekehlt , da in der Anlage SEHR viel Wert
auf Sauberkeit gelegt wird und das Boot bei der Anzahl von Fischen
einem Schlachthaus geglichen hätte.Meines Erachtens führen zwei
Schläge auf das Gehirn mit entsprechenden Gegenständen auch zu
mehr als nur betäubten Fischen.Ja , ich hab es anders gelernt....tut mir leid, aber das hoere ich zum ersten mal. mir ist der betreiber der anlage persoenlich bekannt, und es waere mir voellig neu, dass blut in den booten ein problem sein sollte. das wird es nur dann, wenn man zu faul ist, das boot nach dem fischen zu reinigen (was aber eine selbstverstaendlichkeit sein sollte).
die fische aus diesem grund nicht zu kehlen ist eine schande und eines anglers unwuerdig.
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