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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
  2. Informationen / Foto / Film rund um Norwegen
  3. Arbeiten / Auswandern nach Norwegen

Grundstein ist gelegt

  • King of Heilbutt
  • 19. August 2008 um 15:40

Neujahrsrätsel 2026

Es läuft wieder!

Zum Rätsel geht es hier längs.   Die Preise sind hier zu sehen.

  • Bender
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    • 8. Dezember 2014 um 15:24
    • #51

    Jopp.............so isses.
    In den USA habe ich gearbeitet.
    Und auch dort muss ich sagen, dass es dort nicht schlimmer ist als woanders auch.
    Im Gegenteil......wenn man sich dort versichert und sich mit dem Gesundheitssystem befasst, ist man auch gut abgesichert, wenn man Vorbereitungen trifft.
    Man darf nicht vergessen, dass die US-Amerikaner dazu nicht verdonnert werden wollen (gezwungen werden sich ne Krankenversicherung anzuschaffen).

    Wie gesagt......ich habe dort ein paar Monate gearbeitet und war im Alltag voll integriert. Was allerdings wirklich dort vorherrscht ist HIRE AND FIRE.
    Zu denken, dass man sich in z.B. Colorado niederlässt und dort bis zum jüngsten Tag bleibt, unterliegt einem Irrtum.
    Und wenn man dort den Job verliert....das Geld ausbleibt, dann ist das nicht wie hier .... sondern...1,2 Rubbeldiekatz ist blitzartig das Licht aus und der Strom weg.

    Und trotzdem war ich ebenfalls versucht dort zu bleiben....es waren auch sehr viele gute Dinge dort.

    Das Ding ist meiner Ansicht nach folgendes....Geld ist nicht Alles, aber ein bisschen brauch man davon auch um leben zu können.
    Denn dieser Aspekt (auch wenn wir den nicht immer hören wollen) entscheidet mit wie es einem geht ...... egal in (fast) jedem Land.


    Der Gedanke Auswandern ist bei mir noch nicht ganz verflogen, darum interessiert mich dieser Tröööt sehr.
    Deshalb fände ich es aber auch gut, hier von Vorbereitungstipps und Erfahrungen lesen zu können.
    Um halt über das Vorhaben (Auswandern) nachzudenken/Vorbereitungen zu treffen.

    Ich möchte das damit auch nicht schlecht reden, aber ebenfalls nicht, dass der eine oder andere (oder ich) meinen wir gehen in das Land wo Milch und Honig fließt
    und am Ende lachend in die Kreissäge springen.
    :lacher:

    Schöne Grüße

    Stefan 8)

  • nordfisker1.jpg

  • der angler
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    • 8. Dezember 2014 um 19:36
    • #52

    erstmal Danke an alle die hier Antworten, ob so oder so, wichtig ist für mich und die meinen ehrliche Antworten und Hinweise zu diesem Thema. Blau Äuglich war ich das letztemal mit 19 als ich eins auf die fresse bekam :Ablach:und deswegen wird alles abgecheckt: Arbeit, Wohnen, Leben, auch Wind und Wetter sowie Spass.

    Gruss Frank xx#,


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  • Urlaubsangler
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    • 8. Dezember 2014 um 19:59
    • #53
    Zitat von Bender

    Sicher gibt es Gründe nicht auszuwandern....nach Norwegen.
    Dieser tröööt startete jedoch mit damit, das sich Leute damit beschäftigen doch einen Lebensabschnitt dort zu verbringen.
    Ich könnte mir niemals vorstellen in Spanien, Portugal oder sonst wo zu leben, wo mir die Sonne den ganzen Tag auf den Pelz brennt.
    In den Urlaub fahre ich jedoch auch in diese Länder gerne (maximal 2 Wochen).

    Dinge wie Gesundheitssystem, Rente, Job und Lebensqualität sind für mich Punkte, welche man in Erwägung ziehen sollte.
    Themen wie Wetter, Ernährung oder langer Winter, Regen usw......sollte jeder doch schon bedacht haben.

    Ansonsten wäre das peinlich und wieder ein Thema für RTL2.


    Die Dinge die du aufgezählt hast und ich rot markiert habe waren die Dinge weswegen wir umgezogen sind ,ausgenommen vielleicht das Gesundheitswesen ,obwohl ich der meinung bin das es nicht viel schlechter ist wie in D ,was wartezeiten für Arzttermine oder MRT angeht .Man muss nur die richtigen Knöpfe drücken .,-(
    Wetter haste auch in D und alle klagen .Für die ernährung gibts alles was man braucht . Langer winter ist relativ ,letztes Jahr hatten wir vielleicht 2 Wochen Schnee und normal spielt der Winter sich hier im Vestlandet so zwischen + 5 und -5 ab . Regnen tuts mal mehr mal weniger und dann wieder wochenlang garnich#zwinker2* .

    Könnte mir auch nich vorstellen in spanien etc. oder usa zu leben , schon aus dem Grund der fehlenden Sozialsysteme .
    Wir haben bevor wir weg sind unsere Arbeitskonten bei der rentenstelle geklärt . Und ich hatte mit 42 Jahren und nach 25 Arbeitsjahren (war nur einmal 3 Monate arbeitslos) sage und schreibe keine 600 € Rentenanwartschaft erarbeitet*eek* . Hier geht Arbeitsleben auch bis 67 ,aber man hat die möglichkeit wenn du 20 Jahre in der Gewerkschaft bist (bei mir "Norske Arbeidsmannforbundt") mit 62 und voller pensjon in Rente zu gehen:klatsch: .
    Im Arbeitsalltag wird, zumindest so haben wir das Gefühl ,viel mit Lob und Anerkennung gearbeit . Nich wies in D war das egal wieviel und wie gut du es gemacht hast es nicht genug war.
    Es sind dinge wie selber Bier brauen,bratwürste selber herstellen oder leberkäse ,zur Jagd gehen ,morgens Ski fahren und nachmittags auf`n fjord sitzen und angeln ,wandern in herrlicher bergwelt die das leben hier aus machen .Und nich zuletzt nen Jobb der ordentlich bezahlt ist mit geregelter Arbeitszeit das auch genug Zeit für all die anderen Ding bleibt . :roll:
    Zum Glück sind wir alle verschieden und jeder hat seine eigenen Vorstellungen vom Leben ,wäre ja langweilig wenn alle das selbe wollen .:biglaugh:

    Gruß aus Ålfoten Jan:wave:

    Das Wort "unmöglich" gibt es nur im Wörterbuch von Narren


    Wer sich nicht vor seiner Frau fürchtet,hat keine
    Goldie Hawn

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    • 8. Dezember 2014 um 22:04
    • #54
    Zitat von Urlaubsangler


    ......
    Zum Glück sind wir alle verschieden und jeder hat seine eigenen Vorstellungen vom Leben ,wäre ja langweilig wenn alle das selbe wollen .:biglaugh:

    .... Genau so ist es. :)

    Prinzipiell gebe ich dir in vielen Punkten recht, das norwegische Gesundheitssystem finde ich trotzdem unter aller sau, auch wenn es sich möglicherweisee nicht (mehr??) stark vom deutschen unterscheiden sollte??
    Klar bekommt man vieles wenn man die richtigen "Knöpfe" drückt seinen Mund aufmacht und nicht zuletzt genug Kohle auf den Tisch legt. ..... aber wie siehts denn an dem Tag aus wenn ich nicht mehr selbst die "Knöpfe" drücken kann und mal keine Angehörigen in der Nähe sind?
    Ich könnte jedesmal kotzen wenn ich im Krankenhaus bin und auf den Gängen relativ hilflose, kranke Menschen gepflegt werden. Stichwort "Gangpatienten", ein Phänomen was nicht einfach darauf beruht, das Krankenhäuser aufgrund eines plötzlich auftretenden Ansturms an Patienten überlastet sind, nein das hat System. Selbst Leute die vorher über ein halbes Jahr auf einen OP-Termin gewartet haben schlafen nach Operationen oft auf den Gängen. Dafür gibt es für mich in einen so reichem Land wie Norwegen überhaupt keine Entschuldigung (....von wegen Ärztemangel usw.) Einfach nur eine Schande!

    Was die Rente betrifft kann man sich natürlich wirklich nicht beklagen. AFP-Ordnung (...mit 62 in Rente gehen) ist natürlich klasse. Für mich ist allerdings auch immer wieder faszinierend zu erleben wie viele Leute gar keinen Bock haben so zeitig in Rente zu gehen. Viele Arbeiten einfach weiter. In Deutschland kommt`s mir doch so vor das viel mehr Leute einfach schon während ihrer Arbeitszeit ausgebrannt sind und nur noch der Rente entgegen fiebern. Ist hier, glaub ich, etwas anders. Viele ältere Leute wirken bedeutend "frischer und "jünger" auf mich. Das resultiert ganz sicher aus dem entspannteren Arbeitsleben.

    Weiter oben im Thread kam die Frage ob man von der Rente die man bekommt wenn man mit 40 nach Norwegen auswandert, dann später als Rentner in Norwegen leben. Meiner Meinung nach wird`s dann etwas eng. Kommt natürlich immer drauf an was man für einen Job in Deutschland hatte und wieviel Rentenanspruch man sich bisher schon erarbeitet hat. Anspruch auf volle Rente in Norwegen hat man natürlich auch nur wenn man auch mindestens 40 Jahre in Norwegen gearbeitet hat. Somit platzt für die meisten unter uns Einwanderern wohl der Traum mit 62 schon alle Viere gerade sein zu lassen. Es sei denn.....und darauf läuft halt alles hinaus, man sorgt selber vor.
    Meine Rente ist mein Haus. ;)

    Gruss
    smolt

  • Bender
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    • 9. Dezember 2014 um 09:44
    • #55

    Guten Morgen............
    Urlaubsangler:
    Uns würde auch das Wetter nix ausmachen, ebenso das Essen.
    Das was du beschreibst, war ja auch ein Grund für uns über das Auswandern nach Norwegen gut nachgedacht haben.
    Anscheinend ist das hier etwas falsch rüber gekommen (meine Schuld). Ich meinte nicht das ich auf solche Dinge Wert lege, sondern das jeder
    anders ist und sich vielleicht mal überlegen sollte was man von dem Ziel (neue Heimat) erwartet und was man letztendlich dort realisieren kann.
    Für mich persönlich wäre es wichtig in einem Haus mit Grundstück zu leben und nicht in einem Mehrfamilienhaus (z.B. in Kristiansund).
    Arbeiten.........wie hier bereits schon erwähnt muss man überall. Des Weiteren sollte so viel Geld dabei herum kommen, dass man ausser seinen Verpflichtungen auch was über hat, denn auch Freizeit kostet etwas Geld.
    Was Du beschreibst sind genau die Dinge die mir ebenfalls als Motivation dienen, diesen Gedanken mit dem Auswandern nicht vollständig zu verwerfen.

    @Smolt:
    Was Du allerdings beschreibst in Punkto Gesundheitssystem...und das die Leute auf dem Flur schlafen müssen, finde ich wieder abschreckend.
    Das hätte ich ehrlich nicht erwartet. Ich dachte immer, dass gerade Skandinavien weit vorne wäre, was das Gesundheitssystem angeht.
    Deshalb war diese Information auch sehr wichtig für mich.


    Ob ich bis 62,72,82 arbeiten muss ist mir dann relativ egal, wenn ich es A:gesundheitlich schaffe, B: mir meine Job gefällt, C: Geld hängen bleibt.

    Ich kann ja auch hier nur meine momentane Situation beschreiben.
    Verdienst ist OK, Arbeitszeit ist mit 8h schon lange nicht mehr zu bewältigen.
    Der Druck ist hier extrem hoch. Aber das ist die Automobilbranche, welche mit immer mehr Innovationsdruck lebt.
    Bekannte aus anderen Unternehmen sind bereits schon nervlich durch den Wind. das bedeutet Nervenzusammenbruch, Job weiter ausführen unmöglich.
    Gut........das ist natürlich auch wieder so´n individuelles Dingen, je nach dem wie weit man den Job an sich heranlässt und abschalten kann.

    In Norwegen kann ich auf jeden Fall meine Batterien schnell aufladen.
    Allerdings sind die nach meiner Rückkehr auch schnell wieder auf Notlauf*eek*


    Nochmal vielen Dank für die Informationen und Meinungen (positiv wie negativ).:Danke:

    Schöne Grüße

    Stefan 8)

  • Bender
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    • 9. Dezember 2014 um 09:53
    • #56

    Ich hätte noch ein paar Fragen.
    Wo ist den jobtechisch was los in Norwegen???
    Welche Regionen sind hier zu bevorzugen??
    Wie macht man es, wenn man sein Auto aus Deutschland mitnehmen möchte (versteuern), und ab welchen Zeitpunkt (Aufenthaltsdauer) muss man es versteuern???

    Schöne Grüße

    Stefan 8)

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    • 9. Dezember 2014 um 10:01
    • #57

    Hab jetzt gerade nicht soviel Zeit, deshalb nur kurz:

    Das was mich persönlich am Gesundheitssystm størt, sollte vielleicht nicht unbedingt ein Hauptgund sein Nicht nach Norwegen zu ziehen. Prinzipiell wird einem wenn man akkut krank ist auch geholfen. Das System ist jedoch meiner Meinung nach nicht auf dem Standard, wie man es eigentlich von so einem reichen Land erwarten könnte.

    Ich persönlich bereue es momentan übrigens in keinster Weise nach Norwegen umgezogen zu sein, wie lange ich hier bleibe und es mir hier gefällt wird sich zeigen.

    Gruss
    smolt

  • dennis78
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    • 9. Dezember 2014 um 15:07
    • #58

    Nachdem ich mich hier halbwegs durchgelesen habe bin ich so frei und geb auch mal meinen senf dazu.

    Als ich mich entschied nach island auszuwandern hatte ich nicht lange überlegt, es war eher eine entscheidung ausm bauch heraus. Eine die ich auch bald 2 jahre spähter nicht bereuht habe. Allerdings habe/hatte ich auch weder frau noch kinder, und immerhin auch ein paar euro auf der bank.

    Als ich auf der insel ankam hatte ich weder wohnung noch arbeit, nur ein befreundetes ehepaar das mir weiterhelfen konnte bzw ein paar beziehungen hatte. Und so kam es das ich recht schnell eine unterkunft hatte sowie 3 wochen spähter auch arbeit.

    Aber im gegensatz zu anderen ländern sind quereinsteiger und seaonale arbeiten in island eher regel statt ausnahme. Auch ältere, berufserfahrene leute bekommen heute noch arbeit, aktuell fällt mir da ganz spontan zb nen 60 jähriger fischwirt ein, der sich mom in allen fischfarmen in/rund um reykjavík um die fischeier kümmert. Was mich angeht (gelernter landschaftsgärtner) habe ich als baumschuler und in der leinenbeköderei gearbeitet, inzwischen bin ich auf ner fischfarm gelandet. Also weit weg von dem was ich früher war. Umgezogen bin ich in den 1 3/4 jahren inzwischen 7 mal, immer der arbeit hinterher, denn meist ist die arbeit hier einfacher gefunden als eine gute unterkunft.

    Sprache? Find mal in dt isl-kurse ohne 300 km fahren zu müssen... Mein isländisch ist bis dato rudimentär, aber 90 % der isländer können englisch. Besonders erstaunlich ist zb das selbst 10 jährige schon vernünftig englisch können.
    Selbstverständlich besuche ich sprachkurse im land, nur wenn man weitgehend von deutschen auswanderern umgeben ist und im haus nur polen oder litauer wohnen ist das üben nicht ganz so einfach..

    Sozialsysteme (rente, krankenversicherung, arbeislosenunterstützung ect) unterscheiden sich grundlegend vom deutschen system.

    Ich denke das es in norwegen doch einige paralellen zu island gibt, da können andere hier eher weiterhelfen.

  • G A S T 1
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    • 9. Dezember 2014 um 17:50
    • #59

    Na dann schreib ich auch mal etwas zu meinem Werdegang.

    Habe damals in Deutschland noch auf Diplom.Ing. Aquakultur studiert und in Norwegen ein 6monatiges Praktikum gemacht, (wohlgemerkt entgegen allgemeiner deutschen Gepflogenheiten bezahlt, und wie ich damals fand, gar nicht mal so schlecht).
    Zurück in Deutschland die Diplomarbeit fertig geschrieben und mich dann hoch motiviert und mit vollem Elan versucht auf den deutschen Arbeitsmarkt zu stürzen. Scheinbar hatte man es in Deutschland damals aber nicht so recht nötig gut ausgebildeten Leuten auch eine attraktive Zukunft zu ermöglichen. - Also erstmal Arbeitslosigkeit. - Daraufhin hab ich meine "Karten" mal etwas gecheckt, Bildungsgutschein beantragt, im BTC-Rostock eingelöst und den Intensiv-Sprachkurs für Arbeitslose mitgemacht, der darauf ausgerichtet ist Arbeitslose später erfolgreich im Ausland zu vermitteln (..... also "Abschiebung" ;)) .
    Mein damaliger norwegischer Arbeitgeber hat sich gefreut mich nun mit zumindest brauchbaren Norwegischkenntnissen wiederzusehen und so hab ich erstmal 5 Jahre entspannt als "Fischfütterer" gearbeitet. Im Nachhinein eine super schöne Zeit, jeden Tag auf dem Wasser, egal bei welchem Wetter arbeiten und nebenbei immer schön von der Anlage "Kontrollfischen ;)

    So verging die Zeit in der ich versuchte mich der norwegischen Mentalität anzupassen mich aber trotzdem immer auch auf meine Berliner Wurzeln zu besinnen. Will heissen, beim Arbeiten nicht unbedingt den "deutschen Macher" raushängen zu lassen und in der Pause auf keinen Fall der erste zu sein der aufsteht und weiterarbeit, jedoch die Lage immer noch so sicher einzuschätzen um in den Perioden wo es darum geht etwas nach vorne zubringen, mal kurz seine Fähigkeiten gucken zu lassen und ordentlich rannzuklotzen.
    Irgendwie haben die meisten Leute um mich herum dann gemerkt das ich doch nicht ganz bekloppt bin.
    Und nach einigen freucht-fröhlichen Festen ergaben sich immer mehr Möglichkeiten, sowohl was das Soziale und den Job betrifft.

    Nach nun Mittlerweile fast 11 Jahren in Norwegen habe ich einen leitenden Job in einer der grössten Satzfischanlagen Norwegens. Meine Lebensgefährtin (Bautechnickerin) fand auch mit damals bescheidenen Sprachkenntnissen einen guten Job und arbeitet mittlerweile im Teknisketat unserer Kommune. Also es läuft. :)

    Alleine aus meinem Studiengang arbeiten übrigens inzwischen 4 Leute in sehr guten Jobs in Norwegen.


    Gruss
    smolt


    Bender
    Beim Umzug nach Norwegen muss für das Auto normalerweise sofort die Einfuhrabgabe und die norwegische Mehrwertsteuer entrichtet werden. Hat man einen befristeten Arbeitsvertrag kann man ein Jahr lang mit deutschem Kennzeichen fahren.

  • Bumi
    Angelfreund
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    • 9. Dezember 2014 um 18:31
    • #60

    smolt, wie sind denn die Einstiegschancen so momentan in deinem Berufszweig?
    Wird da gesucht, oder ist alles schon quasi überbelegt? Und welche Vorraussetzungen muss man mitbringen?
    Hatte gehört, das gerade viele Osteuropäer in der Branche arbeiten....

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