Moinsen,
das Havforskningsinstituttet warnt derzeit vor einer Zunahme von sogenannten "fleischfressenden" Vibrio-Bakterien (Vibrio vulnificus) in den warmen Küstenregionen Süd-Norwegens. In diesem Sommer wurden in Norwegen bisher bereits 38 Infektionen registriert. Die Dunkelziffern dürften um ein Vielfaches höher liegen.
- Die Bakterien werden nicht durch das Essen von Fisch übertragen. Die Gefahr besteht, wenn man mit offenen Wunden, frischen Kratzern oder Schnittverletzungen (z.B. vom Haken oder Fischversorgen) mit warmem Meerwasser in Kontakt kommt.
- Besonders flache, brackige und warme Buchten sind Gefahrenzonen, wenn die Wassertemperatur über 20 °C steigt.
Wer kleine Wunden an den Händen hat, sollte beim Versorgen des Fisches im Sommer am besten Handschuhe tragen oder die Wunden sofort desinfizieren und wasserdicht abdecken. Bei Schwellungen, starker Rötung oder Fieber nach dem Kontakt mit Meerwasser sollte man sofort einen norwegischen Arzt (Legevakt) aufsuchen.



