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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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15 kg Aktuell

  • Hoddel
  • 27. Juli 2009 um 21:16

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  • Tiger51
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    • 5. August 2009 um 14:58
    • #41

    Hallo Eurasier,
    also das mit catch und release ist so eine Sache.
    Ich habe kein Problem, untermaßige Fisch wieder reinzusetzen, aber gezielt auf maßige Fische zu Angeln, um diese wieder einzusetzen geht mir irgendwie gegen den Strich.
    Außerdem bin ich ein leidenschaftlicher Naturköderangler, der auch gerne im tiefen angelt. Leng oder Lumb kann man nach dem hochpumpen leider nicht unbeschadet zurücksetzen.
    Daher lieber 2 Tage nicht angeln, sondern die Landschaft genießen und einen schönen Ausflug machen.
    Gruß Rainer


  • nordfisker1.jpg

  • Gast778
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    • 5. August 2009 um 15:03
    • #42
    Zitat von eurasier


    Irgendwo habe ich die Aussage gelesen "die letzten 2 Tage nicht mehr angeln" - es gibt doch Catch & Release oder geht das in Norge nicht ??


    nein, im regelfall funktioniert catch und release mit dorschartigen fischen zumindest nicht, es sei denn, sie wurden in tiefen unter 20m gefangen.

  • Mucki
    Gast
    • 5. August 2009 um 16:16
    • #43
    Zitat von Alexander Perte

    nein, im regelfall funktioniert catch und release mit dorschartigen fischen zumindest nicht, es sei denn, sie wurden in tiefen unter 20m gefangen.



    Du meintest sicher: weniger als 20m ;)


    Aber auch da funktioniert es nicht, denn es besteht ein Druckunterschied von 2bar bei 20m, bei 10m immer noch 1bar.

    Wer C&R mit dorschartigen Fischen betreibt oder überhaupt mit Fischen die eine Schwimmblase haben, kann es genauso gut auch sein lassen bzw. den Fisch verwerten. Denn obwohl die Fische wegschwimmen und äußerlich unverletzt sind, sind die inneren Organe derart geschädigt, daß mit Sicherheit fast jeder dieser releasten Fische spätestens nach ein paar Tagen zu Grunde geht.

  • Hanne
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    • 5. August 2009 um 17:50
    • #44

    Hallo Leute.

    @ Mucki::baby: muss ich Dir voll zustimmen.

    Wenn wir mal ehrlich sind, würden wir doch alle gerne etwas mehr mitnemen. Oder ???
    Wir hätten dieses Jahr in Mittelnorwegen an so manchem Tag die 15 Kilo auf einmal locker mit Lump Leng Seelachs usw voll machen können. (Wollen wir ja gar nicht) Sind ja zum Fischen da und NICHT zur Ernte!!

    Aber ich sag mal eine Woch Angelurlaub in Mittelnorwegen mit 15 Kilo, da musst Dich scha zurückhalten. Und in Nordnorwegen erst recht!
    Für den normalen Angelurlauber (dazu zähl ich mich jetzt mal einfach) wäre doch ne 25 Kg Regelung eine super Sache.

    Das Problem sind doch Diejenigen, die sich ihren Urlaub mit dem gefangen
    Fisch finanzieren. Und so lange es diese ... gibt, Seh ich da kein Land in sicht.

    Wir haben auch in den Jahren vor der Regelung nie mehr als 25 Kg mit nach Hause. Was will man denn mit so viel Fisch. Ich hab zwar ne große Familie aber kannst ja nicht das halbe Jahr Fisch essen

    mfg
    Hanne

  • Hottehüh
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    • 6. August 2009 um 12:45
    • #45
    Zitat von Mucki

    Du meintest sicher: weniger als 20m ;)


    Aber auch da funktioniert es nicht, denn es besteht ein Druckunterschied von 2bar bei 20m, bei 10m immer noch 1bar.

    Wer C&R mit dorschartigen Fischen betreibt oder überhaupt mit Fischen die eine Schwimmblase haben, kann es genauso gut auch sein lassen bzw. den Fisch verwerten. Denn obwohl die Fische wegschwimmen und äußerlich unverletzt sind, sind die inneren Organe derart geschädigt, daß mit Sicherheit fast jeder dieser releasten Fische spätestens nach ein paar Tagen zu Grunde geht.




    Hai Mucki,

    mich würde interessieren woher Du diese Zahlen, Fakten bzw. Infomationen hast, das man so sicher sagen kann das es nicht funktioniert. Kann man das irgendwo nachlesen ? Nicht falsch verstehen. Das soll keine C&R Grundsatzdisk. werden. Ich habe nur schon div. andere Sachen gelesen, die von 40m aufwärts bis hin zum schwachsinnigen Anstich der Schwimmblase gingen, da wäre eine verlässliche Quelle schon toll....irgendwie möchte man da (ich auf jeden fall) nichts falsch machen...danke ! :wave:

    Matze

  • Mucki
    Gast
    • 6. August 2009 um 14:36
    • #46
    Zitat von Hottehüh

    Hai Mucki,

    mich würde interessieren woher Du diese Zahlen, Fakten bzw. Infomationen hast, das man so sicher sagen kann das es nicht funktioniert. Kann man das irgendwo nachlesen ? Nicht falsch verstehen. Das soll keine C&R Grundsatzdisk. werden. Ich habe nur schon div. andere Sachen gelesen, die von 40m aufwärts bis hin zum schwachsinnigen Anstich der Schwimmblase gingen, da wäre eine verlässliche Quelle schon toll....irgendwie möchte man da (ich auf jeden fall) nichts falsch machen...danke ! :wave:

    Matze



    Ich fange mal hinten an.
    Das mit der Schwimmblase punktieren ist wohl out of jeder Diskussion. Ich denke da sind wir uns einig.

    Zu den Tiefen:
    Was die Druckverhältnisse anbelangt ist das Fakt. Sind ganz grundsätzliche physikalische Dinge die man in der Schule lernt. Alle 10m steigt bzw. sinkt der Druck um 1bar.

    Das andere kann meines Wissens nirgends nachgelesen werden. (Es gibt allerdings Studien über Schwarzbarsche aus dem Eriesee und anderen in USA. Hab ich mal im "anderen" Forum veröffentlicht. Da gings um Tiefen von ca. 12 m, aus denen Schwarzbarsche released wurden und die Sterblichkeit bei über 70% lag)
    Aber es braucht da auch keine großen Untersuchungen sondern eigentlich nur den gesunden Menschenverstand.

    Kein Organismus ist in der Lage einen Druckunterschied von mehreren Bar in solch kurzer Zeit die ein "Drill" dauert, zu verkraften.

    Dorsche haben zwar die Möglichkeit, sozusagen Dampf abzulassen, indem sie bei sehr schnellem Druckwechsel wie er z.B. bei der Jagd auftritt, über einen Kanal, der Schwimmblase und Darm verbindet, Luft abzulassen. Sozusagen ein Überdruckventil.

    Überdruck wie er beim Hochpumpen ensteht kann aber gar nicht so schnell abgelassen werden, wie er anwächst. Die Folge davon ist ein Austreten des Magens aus dem Maul hervorgerufen durch die sich ausdehnende Schwimmblase. Im Endstadium platzt dann oft die Schwimmblase, was meist durch austretende Luftblasen aus dem After zu erkennen ist.

    Selbst wenn die vorgenannten Symptome nicht auftreten sind die inneren Organe, wie Leber, Niere, Milz so durch die sich ausdehnende Schwimmblase so geschädigt, das dies früher oder später zum Tod führen kann.

    Desweiteren kommt hinzu, das im Gewebe und den Körperflüssigkeiten Gase gelöst sind, die ebenfalls dem umgebenden Druck entsprechen. verändert sich nun dieser Druck, ändert sich auch der Sättigungsgrad der Gase, z.B. im Blut.
    Geht dieser Druckunterschied ziemlich schnell von statten, kommt es zur Bläschenbildung, das Blut schäumt regelrecht auf. Es kommt zur s.g. Caissonschen Krankheit, auch als Taucherkrankheit bekannt. Erkennbar ist diese z.B. an Bläschenbildung unter der Haut, oft zu sehen beim Lumb, oder aber hellrotem Blut.

  • Gast778
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    • 6. August 2009 um 15:12
    • #47
    Zitat von Mucki

    Dorsche haben zwar die Möglichkeit, sozusagen Dampf abzulassen, indem sie bei sehr schnellem Druckwechsel wie er z.B. bei der Jagd auftritt, über einen Kanal, der Schwimmblase und Darm verbindet, Luft abzulassen. Sozusagen ein Überdruckventil.

    nein, haben sie nicht. dorsche kønnen den inhalt der schwimmblase nur ueber gasaustausch ueber das blut regulieren (genau wie barsche uebrigens).

  • Mucki
    Gast
    • 6. August 2009 um 16:39
    • #48
    Zitat von Alexander Perte

    nein, haben sie nicht. dorsche kønnen den inhalt der schwimmblase nur ueber gasaustausch ueber das blut regulieren (genau wie barsche uebrigens).



    Da würde ich mit dir streiten wollen. ;) Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Sollte dem aber wirklich so sein, so würde das noch weniger für ein C&R sprechen, den ein Gasaustausch über das Blut ist zwangsläufig langsamer.

  • norge99
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    25. Mai 1959 (67)
    • 6. August 2009 um 16:56
    • #49

    Also was nun ?
    Schlepp ich nun doch jeden untermaßigen Babyfisch den ich aus über 20 Meter
    gezogen habe mit nach Hause ??
    Da hab ich aber schon ne Menge umgebracht und hab es nur gut gemeint .
    Hm, man lernt nie aus .

    Gruß Herbert


  • Mucki
    Gast
    • 6. August 2009 um 16:59
    • #50

    Ich habe da mal eine interessante Sache gefunden. Es handelt sich dabei um eine Übungsaufgabe einer Physikklasse.

    Aufgabe:

    • Dorsche werden durch Schleppnetze sehr schnell aus 270m Tiefe an die Wasseroberfläche geholt. Durch die Ausdehnung der Luft in der Schwimmblase (20 cm3 in 270m Tiefe) drückt es dem Fisch den Darm aus dem Maul.

      Berechne das Volumen der Schwimmblase an der Wasseroberfläche!


      Tipp: Druckzunahme im Wasser ist 1bar pro 10m Tiefe.

    Lösung:
    p270m x V270m = p0m x Vgesucht
    T T

    Vgesucht = p270m x V270m = 28bar x 20cm3 = 560cm3

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