da hast Du völlig Recht. ![]()
Wir für unseren Teil nehmen grundsätzlich nur noch Schnecken.
Mit anderen Booten ist rund um Slätterøy auf Bømlo einfach nichts zu machen.
Dieselschnecken beim Angeln nicht abstellen??
Neujahrsrätsel 2026

Es läuft wieder!
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Zitat von Antonio
Zitat... wenn aber auf grund technischer mängel dazu geraten wird(und dies kommt öfter vor), dann sollte man sich nach nem anderen boot umsehen.
Nur noch mal um das klar zu stellen.
Ich gehe natürlich nicht davon aus, dass unser Boot Mängel hat. Sonst würde ich dem Vermieter Unrecht tun.
Diese Aussage stammt aus einer Broschüre des Reiseveranstalters, in der es allgemein um Sicherheit und Boote ging. -
Zitat von Antonio
Nur noch mal um das klar zu stellen.
Ich gehe natürlich nicht davon aus, dass unser Boot Mängel hat. Sonst würde ich dem Vermieter Unrecht tun.
Diese Aussage stammt aus einer Broschüre des Reiseveranstalters, in der es allgemein um Sicherheit und Boote ging.
Ich denke das ist schon klar, hast ja auch im Eingang so formuliert
Es ist schon so dass des öfteren dazu geraten wird, den Diesel tuckern zu lassen. Ich kann da nur antonio zustimmen, alles aufgeführte hat nichts speziell mit nem Diesel zu tun, und von daher müßte man auch nen Benziner durchlaufen lassen !
Mein Motor ist sicher flüsterleise im Stand und verbraucht nicht mehr wie ne Schnecke, aber ich werd nicht auf die Idee kommen, das Teil den ganzen Tag laufen zu lassen. Und wer es ganz sicher mag, hengt sich nen zweiten Motor ans Heck ! -
habe selbst so nen "uralt-diesel" und lass ihn generell laufen - warum ?
erstens - ich vertraue ihm ( schraube ihn ja auch selbst ) aber - technik bleibt technik - und da sitz ich nicht drin.....und bei den aelteren dieseln benoetigt das starten schon mal nen moment - wenn dann was spinnt - schrumpft mein zeitfenster enorm.
dazu kommt, die allermeisten der alten diesel sind mit e-starter und lima nachgeruestet - also schon mal ein kompromiss - die umdrehungen der motoren sind nicht immer genuegend fuer moderne limas - also laedt so ne tucktuck batterie ungleich langsamer - nun starte einer zigmal, haenge noch nen echo, ne lensepumpe und laternen ran und wunder sich dann.....ich nicht ( habe drei batterien an bord - davon eine nur als starterbatterie ) - bei den noch " aelteren " diesel oder eben noch nicht " nachgeruesteten " zum ankurbeln stellt sich die frage: warum nicht aus - wohl hoffentlich erst gar nicht....
zweitens - wenn ich angel sollte ich - aber habe ich nicht - meine augen stets im seegebiet haben - also wieder thema schnelles reagieren, wenn die situation es erfordert.
drittens - die ollen tucktucks haben einen riesenvorteil - sie machen sich selbst driften oder stehen gegen solche an ( habe heute mit 60g geangelt, wo andere mit 300 nicht mehr zurechtkamen - und stand auf der stelle ) warum sollte ich mir den vorteil entgehen lassen ?
viertens - man staune - ich lasse auch ultramoderne benzinmotoren an......und die starten deutlich leichter und energieschonennder als die " guten ollen tucktucks "
wobei ich jedem, der nur kurzzeitig mit einem alten " gluehkop " zu tun hat ( also dem Urlaubskapitaen ) dringend raten wuerde ihn anzulassen, die dinger haben nach dreizig jahren laufzeit und mehr teilweise ihren eigenen kopf - egal wie sehr gut gewartet sie sind oder nicht....und mit den fiesematenten sind viele dann echt ueberfordert...
zum anderen sollte man mit dieser bootsklasse erst mal fahren ueben - sie neigen manchmal zu recht eigensinnigen fahrverhalten - insbesonderes beim rueckwaertsfahren ( sehr geringe ruderwirkung, da das ruder nicht mehr umstroemt wird ) - ebenso wie stoppwege oder manoeverwege ungleich laenger oder groesser sind....
alles in allem - wenn eine kundige hand an den alten jungs liegt, sind sie die reine freude - und ihr sound gehoert fuer mich einfach dazu - pro 10meter ein "tuck "......
von daher halte ich den hinweis des reiseveranstalters, den alten jungen laufen zu lassen - fuer sehr sinnvoll.....ich kenne hier keinen , der sowas ausmachen wuerde, wozu auch.......was laeuft - laeuft ebend.
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Und bei den alten Dieseln wird die Drehzahl nicht gemessen sondern gezählt wie beim Puls, nur bei der Taktzahl wäre ein Mensch schon tot.
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Hallo, Jungs
@ tiveden & antonio, gut dass es euch gibt, dann bin ich nicht der einzige der etwas dagegen hat den Motor laufen zu lassen...
Immer im Blick auf die Situation, auch ich lass den Motor mal kurz laufen wenn ich dicht am Felsen bin, oder noch mal schnell die Untiefe fischen will.
Aber sehr schade finde ich dass alle die Norwegische Natur so lieben, aber niemand den Aspekt der Umwelt mit einbezieht, da wird von Sicherheit geredet und von älteren Motoren, von es kostet nicht viel Sprit ....usw..
aber davon dass es eine Sauerei ist redet mal wieder niemand.
WENN der Motor Probleme hat 30 Mal zu starten weil dann die Batterie leer ist, weil sie nicht oder nur schlecht lädt, dann wäre ja das Problem zu lösen.
Ich für meinen Teil finde es traurig dass jemand aus Prinzip den Motor laufen lässt, und bin aber froh dass es auch welche gibt die ihn aus Prinzip ausschalten.
Ich möchte mich Tiveden anschliessen und allen anderen, der im Boot die Ruhe und beschaulichkeit suchen, und nicht den ganzen Tag Dieselgeknatter, mal ganz abgesehen von der Rauchwolke die sich bei schwach-wind oder zwischen den Felsen schön um das Boot legt, Leute das wär mir zum kotzen.
Bsp. wieviele Tausend Angler oder Boote sind in Norge unterwegs, da ist es wie mit dem Stand by am Fernseher da könnte mann ganze Kraftwerke einsparen ....usw
Was die Sicherheit angeht,- am Steg ist es am Sichersten.
Ich bin kein Moralapostel, -weit davon entfernt nur mag ich die Natur und möchte mich soweit es in meiner Macht liegt daran halten.
In dem Sinne nix für ungut, ist meine Meinung!
Grüsse aus Luxemburg.....Peter
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Die ganze Zeit - ich habe eben alles von Anfang an gelesen - habe ich das Gleiche gedacht wie mein Vorposter geschrieben hat. Vor 10 oder 20 Jahren hat man halt noch etwas anders gedacht. Aber es kommen mal Zeiten, da sollte man seine Meinung auch mal überdenken. Nun gebe ich zwar denen Recht, die sagen, es ist Situationsbedingt, aber grundsätzlich den Motor vom Steg bis zum Steg laufen zu lassen, das halte ich für unangebracht und nicht mehr zeitgemäß.Ich würde bei diesem Hinweis des Anbieters schon misstrauisch werden und ein anderes Boot wollen. Und wenn es eben nichts anderes dort gibt, dann fahre ich dort auch nicht hin. Nun werden die wahrscheinlich aufschreien, die evtl. nur noch solche Boote anbieten, aber wenn ich nur 20-30 Jahre alte Boote habe, die "eigentlich ganz gut sind, wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat", dann sind sie halt für Urlauber, die nur mal 1-2 Wochen da drauf sind nicht mehr geeignet. Sonst wird doch auch gemeckert, wenn die Urlauber nicht alle anderen Maßnamen der Sicherheitsoptimierung einhalten. Wie gesagt, Zeiten ändern sich. Wenn ich allerdings in einem engen Bereich mal kurz die Angel rein halten will, um evtl. vor einem Felsen zu angeln und nicht dagegen driften will, dann ist das auch bei einem Benziner so, dass ich den anlasse. Das hat aber damit nichts zu tuhen. In stark befahrenen Fahrrinnen usw. haben wir angelnd sowieso nichts zu suchen. Und mir würde das ganztägige Getuckere auch auf die Nerven gehen.
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Hallo, Jungs
@ tiveden & antonio, gut dass es euch gibt, dann bin ich nicht der einzige der etwas dagegen hat den Motor laufen zu lassen...
Immer im Blick auf die Situation, auch ich lass den Motor mal kurz laufen wenn ich dicht am Felsen bin, oder noch mal schnell die Untiefe fischen will.
Aber sehr schade finde ich dass alle die Norwegische Natur so lieben, aber niemand den Aspekt der Umwelt mit einbezieht, da wird von Sicherheit geredet und von älteren Motoren, von es kostet nicht viel Sprit ....usw..
aber davon dass es eine Sauerei ist redet mal wieder niemand.
WENN der Motor Probleme hat 30 Mal zu starten weil dann die Batterie leer ist, weil sie nicht oder nur schlecht lädt, dann wäre ja das Problem zu lösen.
Ich für meinen Teil finde es traurig dass jemand aus Prinzip den Motor laufen lässt, und bin aber froh dass es auch welche gibt die ihn aus Prinzip ausschalten.
Ich möchte mich Tiveden anschliessen und allen anderen, der im Boot die Ruhe und beschaulichkeit suchen, und nicht den ganzen Tag Dieselgeknatter, mal ganz abgesehen von der Rauchwolke die sich bei schwach-wind oder zwischen den Felsen schön um das Boot legt, Leute das wär mir zum kotzen.
Bsp. wieviele Tausend Angler oder Boote sind in Norge unterwegs, da ist es wie mit dem Stand by am Fernseher da könnte mann ganze Kraftwerke einsparen ....usw
Was die Sicherheit angeht,- am Steg ist es am Sichersten.
Ich bin kein Moralapostel, -weit davon entfernt nur mag ich die Natur und möchte mich soweit es in meiner Macht liegt daran halten.
In dem Sinne nix für ungut, ist meine Meinung!
Grüsse aus Luxemburg.....Peter
Dann mach doch den Vorreiter und fahre mit dem Tretboot zum Angeln. -
@ Pollacksucher
zum nochmaligen technischem Verstaendnisss : die Drehzahl der alten Dieselmotoren ist zu gering um ueber entsprechende kurze Zeitraeume die Batterien via nachtraeglich eingebauter Lichtmaschinen ( als sie gebaut wurden, waren sie noch zum Ankurbeln ) zu laden - aehnlich einem Pkw, der versucht im Standgas seine voellig leere Batterie zu laden.
Eine Abhilfe gibt es bisher nicht - jedenfalls keine, die sich irgendwie durchgesetzt haette.
Daraus folgt, kurze Strecke fahren, ausschalten - neu starten - und das wiederholt hintereinander fuehrt bei den starken Stromverbraeuchen zum Laden und Kurzstrecke von Angelstelle zu Angelstelle, bald zum Leerstand der Batterie - unabhaengig davon, was fuer ein " Kraftwerk " man da hineinstelle.
Das ganze hat nichts mit unsicheren Booten zu tun oder aehnlichem, sondern ist schlicht und ergreifend technisch so.
Wie schon gesagt, wenn jemand eine praktikabele Art der Aenderung hat, bin ich sehr interssiert - als privat Betroffener.
Im Gegensatz dazu - sollte so ein alter Diesel allerdings nur eine geringe Wolke hinter sich herziehen - starker blauer, weisser oder gar schwarzer Dunst - liesse bei mir alle Alarmglocken schrillen.
Den Aspekt Umweltschonung durch Abgasverminderung und Angelurlaub lassen wir mal besser aussen vor, sonst kommt einer auf die Idee mal zu rechnen wieviel Abgas Fahrzeuge mit nur zwei Personen besetzt, Faehrschiffe und anderes erzeugt um eine Handvoll Fische als Hobby zu erbeuten.....oder welche aberwitzigen Entfernungen vom Urlaubsort zu angeblichen Fanggruenden zurueckgelegt werden - das ganze waere uferlos ( und unsinnig )
Am Ende geht es um eine Bootsklasse - die sicher technisch " hinterher " ist aber sich sowohl innerhalb Norwegens als auch unter Urlaubern nach wie vor grosser Beliebheit erfreut - und das hat auch seine Gruende.
Von daher kann man glaube ich hin - und herreden - am Ende sollte eins als Sicherheitsaspekt klar sein, die alten Gluehkopfzylinder laesst man besser an.
Und darum gings ja in der Eingangsfrage : ob und wenn ja - warum.....
@ Eisbaer
ganz unrecht hast du sicher nicht, dass sie in der heutigen Zeit des technischen schnellen und einfachen ihren Beitrag eigentlich geleistet haben und eher was fuer " die kundige , zeitlich ruhige erfahrene hand " sind - aber man sehe sich nur in den Foren um - sie sind nach wie vor gefragt - und somit werden sie noch eine Weile ihren Dienst auch als Urlaubsmietboote tun - mit allen Vor-und Nachteilen.
Und bei guter Wartung und sachlichem Umgang spricht auch nichts dagegen, wie bei allen anderen Booten auch. Den Mehraufwand an Zeit muessen dann Vermieter wie auch Mieter in Kauf nehmen - oder richtigerweiser nach deiner Beschreibung verfahren.
Nur sie jetzt als den " Umweltsuendenbock " und " Risikofaktor " zu verteufeln - ist doch gar zu albern......jedenfalls fahre ich mit meinem betagten Veteranen ruhiger raus als mit 15 minifuessen und 9,9 PS Hardcorequirl - aber das ist wie vieles andere auch - Ansichtssache. ( spaetestens wenn ich raussehe in den Regen und weiss - ich kann im Warmen und Trockenem fahren und Pause machen und nebenher das " allgegenwaertige " offene Angelboot sehe - gestatte man mir ein kleines haemisches Grinsen eines " Veteranenliebhabers " )
Falls einer fragt - nein, meiner ist nicht zu mieten....den geniesse ich alleine.
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O.k. Leute,
hätte nicht gedacht, dass diese Frage so viel Diskussionsstoff hat. Ich finde, es sind viele gute Meinungen für ein Für und Wider dabei.
Mein Fazit:
Erst mal mit dem Betreuer vor Ort reden, das Boot anschauen und dessen Stand der Technik und dann von Fall zu Fall hoffendlich das Richtige entscheiden.
Ob es dann immer das Richtige war, werde ich nach dem Urlaub Ende Juli berichten. -
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